17.

Ich drehte mich um und sah in die dunkel grünen Augen von Matteo. Verwirrt sah ich auf unsere Hände da er die meine noch immer festhielt. Er sah ebenfalls hinunter und ließ mich los.

"Hallo Theresa" sagte er sanft und schenkte mir ein warmes Lächeln.
"Hallo" antwortete ich kühl.
"Tut mir leid wenn ich dich erschreckt habe"
"Schon okay"
"Freut mich das du und Valentin gekommen seid"

Skeptisch sah ich ihn an.
"Ich freu mich wirklich"
"Wir wollten sehen wie ihr so feiert"
"Tja ich würde sagen wie jeder Jugendliche in unserem Alter".
Er ließ seinen Blick durch die Menge streifen ehe er mich wieder ansah.
"Oder hast du was anderes erwartet?"
"Nein. Eigentlich nicht. Ich habs mir genauso vorgestellt"

Matteo fing an frech zu grinsen und sah mir direkt in die Augen. Sein Blick bohrte sich tief in meinen Körper. Plötzlich kam er mir unaufhörlich näher bis er mit seinem Mund an meinem Ohr war. Ich hielt den Atem an und bewegte mich keinen Millimeter.

"Theresa" hauchte er in mein Ohr.
"Du siehst so toll in diesem Kleid und den Schuhen aus"
Für einen kurzen Moment schloss ich meine Augen und fühlte die Gänsehaut die sich auf meinem Körper breit machte. Währenddessen drehte er seinen Kopf und gab mir einen zögerlichen Kuss auf meine rechte Wange welche sofort glühte. Mein Herz schlug schneller und meine Atmung war unregelmäßig. Hier drin war es verdammt heiß.

Ohne Matteo anzusehen oder etwas zu sagen kämpfte ich mich durch dir Menge nach draußen an die frische Luft. Die Nacht war kühl obwohl es heute gefühlt 100 Grad hatte. Kühl, aber dennoch angenehm. Ich sah mich um. Ich stand definitiv in einem Garten. Ringsrum war eine kniehohe, grüne Hecke gepflanzt, Blumen blühen in den Beeten und in der Mitte des Gartens stand ein großer Apfelbaum.

Ohne zu zögern schnappte ich mir einen der Äpfel und setzte mich unter den Baum. Ich lehnte meinen Kopf an den Stamm und schloss meine Augen. Von drinnen hörte man leise die Musik und Stimmengewirr.

"Warum bist du nicht drinnen bei den anderen?"
Ich schreckte auf. Der Typ der uns die Tür geöffnet hatte stand vor mir und sah mich an.
"Ich habe ein bisschen Abstand gebraucht"
"Kann ich gut verstehen"

Ohne zu Fragen setzte er sich neben mich und sah zum Himmel empor. Ich betrachtete ihn kurz ehe ich meinen Blick ebenfalls gen Himmel richtete. Eine Weile sagten wir nichts, saßen einfach nur da.

"Ich bin übrigens Jonas"
Verwirrt sah ich ihn an.
"Man hört es bis hier"
"Was? Was hört man?"
"Das rattern. Du denkst so laut darüber nach wer ich bin das man es bis hier her hört"
"Oh. Tut mir leid"
"Das muss es nicht"

Jonas lächelte mir zu und sah wieder zum Himmel.
"Ich heiße..."
"Theresa"
Jonas fiel mir mitten ins Wort.
"Du bist Theresa. Die beste Freundin von Valentin"
"Ja. Aber woher weist du das alles?"
"Mein Bruder redet ziemlich oft von dir"

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