Chapter 26
Nialls POV
Was wollte er? Ich will nicht rangehen, aber ich muss, sonst wird er nicht aufhören anzurufen. Ich ging ran, ohne darauf zu achten ob Cleo alles mitbekommt. Ohne auf ein Wort von meinem Vater zu warten fragte ich "Hab ich dir nicht gesagt du sollst aufhören anzurufen?" ich fragte nicht nur, ich schrie ihn förmlich an.
"Hör zu Sohn !" "NEIN..." antwortete ich laut, aber wurde unterbrochen.
"Wenn du mir nicht den nötigen Respekt erweist, hat das Kosequenzen!" Ich sagte nichts, denn auch wenn ich fast 20 war, meinem Vater wäre das egal. Der würde das Leben auf Erden für mich zur Hölle machen. Als ob es das nicht schon wäre.
"Deine Mutter und ich wollen, dass du zu uns ziehst wenn wir wieder da sind!" "Ich will mit dir und ihr nichts zu tun haben. Nein..." Wieder wurde ich unterbrochen.
"Die Leute reden und das wollen wir vermeiden, schämst du dich immer noch nicht. Der Tod deines Bruder hat dir nicht gereicht?" Mein Vater sprach so kalt und abweisend. "Es war nicht meine Schuld." Wenn sie doch nur die Wahrheit wüssten. Sie hassten mich und wollten nur das ich mit ihnen wohne damit es nicht heißt, sie können sich nicht um ihre Kinder kümmern, oder sich um sie sorgen. "Ich hasse euch." schrie ich und legte auf.
Ich merkte nicht was ich tat, bis ich Cleo's Hand spürte. Sie hielt mich auf. Aus Reflex hob ich meine Hand und sie schloss ihre Augen. Scheiße Niall was machst du da ? Ich nahm meinen Arm runter, nie würde ich ihr weh tun. Nicht einmal ein Ausrutscher wird mir wieder passieren. Ich sah sie geschockt an, sie hatte ihre Augen geschlossen.
Aus Reflex oder hatte sie echt gedacht ich würde etwas tun?
Sie öffnete sie wieder und sah mir in die Augen. "Hast du echt gedacht ich werde dir weh tun?" fragte ich ruhig.
Sie hatte mich beruhigt. Sie sagte sie hätte aus reflex ihre Augen geschlossen. Ich glaubte ihr aber es machte mich traurig das sie so eine Reaktion mir gegenüber hat.
Eigentlich sollte es dir egal sein! Ist es aber nicht. Sie hielt mich noch am Arm und ich bekam ein kribbeln. Was zum ? Kurz danach ließ sie ihn los und schaute sich um. Was ich auch tat.
Oh... Ich hatte einiges verwüstet. Ich sah das sie traurig war und sagte das ich das Chaos weg machen würde. Doch sie fragte mich ob es mir gut geht. Damit hätte ich nicht gerechnet. Sie fragt mich das? Nach dem Chaos? Und nachdem ich ihr sagte, dass ich sie nicht interessieren soll?
Meine Gedanken sprach ich aus und fragte sie genau das. Sie meinte ich war so wütend wie das letzte mal und damit errinerte sie mich an den Tag. "Es ist nichts" sagte ich. Sie legte ihre Hand an meinen Rücken.
Da kam wieder das unbekannte Kribbeln. Ich sah ihre Hand an und dann sie. Was sie dazu brachte ihre Hand weg zu nehmen. Sie sagte mir das sie sich für mich interessiert. Aber warum? Was bin schon für sie?
Lange sah ich sie an bis sie rot wurde. Süß. Sie wollte aufräumen doch ich hielt sie am Arm.
Mit meinem Zeigefinger hob ich ihr Kinn an damit sie mich ansah. Doch sie hatte ihre Augen geschlossen. Ich konnte nicht anders als zu lachen.
"Sie mich an." Als sie ihre Augen öffnete dankte ich ihr.
"Wieso?" "Das du mich beruhigt hast. Und das du dich um mich sorgst. Obwohl ich es nicht verdiene das sich überhaupt jemand um mich sorgt." Ich wusste nicht warum ich so offen war aber ich war es und es tat gut endlich zu reden."Wer sagt das du es nicht verdient hast, dass sich keiner um dich sorgt." "Es ist einfach so"
"Aber ich tue es" sagte sie. Ohne meine Antwort zu berücksichtigen. Ich lächelte sie an und wir gingen beide an das Aufräumen. Ich wusste nicht was ich sonst sagen soll. Als wir fertig waren dankte sie mir.
"Hör auf mir für alles zu danken, wie kommst du nach hause?" "Mit dem Bus."
Sofort sagte ich etwas was mich hinterher schockte. "Ich kann dich auch mitnehmen." Gut ergreife die Möglichkeit. Aber nie habe ich ein Mädchen mitgenommen. Sie ist nicht irgendein Mädchen.
Sie wollte erst nicht was mich traurig machte, aber dann konnte ich sie überreden. Als wir raus gingen merkte ich wie sie anfing zu grinsen. Ich konnte nicht anders als es auch zu tun. Aber sie merkte es nicht.
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