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"Ich weiß nicht was es sagt", murmelte ich hilflos. "Ist okay, du wirst es herausfinden", zog er mich an sich und gab mir einen Kuss auf den Kopf.

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Die Beziehung zwischen Jimin und mir hatte sich seit diesem Abend verändert. Sie war stärker. Und er behandelte mich noch liebevoller als sowieso schon. Beinahe fühlte es sich so an, als wären wir zusammen und irgendwie waren wir es auch, aber irgendwie auch nicht.

Wären wir es nicht würde er mir doch keine Küsse geben, auch wenn es nicht der Mund sondern meistens nur mein Scheitel war. Das alles verwirrte mich und ich hatte keinen Plan wie ich mich verhalten oder was ich davon halten sollte.

"Jimin?", fragte ich aus diesem Grund, woraufhin er ein "Hm?" summte, wobei seine Brust, auf der ich wie immer zum Einschlafen lag ein wenig brummte. "Was ist das zwischen uns?", wollte ich leise wissen. Alles was wir taten sprach gegen eine Freundschaft oder wie man sowas auch immer nennen konnte.

Er drückte mich ein Stück hoch, um mir ins Gesicht sehen zu können. Unsicher tat ich es ihm gleich. "Das hängt von deinen Gefühlen ab", entgegnete er. "Aber... was mich angeht-", gespannt musterte ich ihn. "-ich empfinde mehr für dich."

"Wenn du das aber nicht tust ist das okay. Wegen mir musst du dir keinen Stress machen", fügte er fix hinzu. Grübelnd ließ ich meinen Kopf wieder runter. Ich will ihn mit meiner Ungewissheit nicht weh tun. Er verdiente es nicht. Er war zu gut dafür.

Würde ich mir diese Gedanken machen, würde ich nichts für ihn fühlen? Also fühlte ich tatsächlich etwas? Aber waren es auch die selben Gefühle, wie die die er empfand?

Ich stützte mich auf um ihn anzusehen. "Was ist?", wunderte er sich. Er wurde immer irritierter, weil ich nicht antwortete. "Stimmt etwas nicht?", sorgte er sich, doch bevor einer von uns beiden noch ein Wort hätte fallen lassen können vereinte ich unsere Lippen miteinander.

Zu Beginn etwas überfordert, vermutlich auch überrascht erwiderte er den Kuss schon bald. Damit ich mich nicht so verdrehen musste, drehte ich mich vollständig, sodass ich nun flach auf ihm lag. Schnell rollte er uns beide allerdings um. Nun lag ich unter ihm.

Das Ganze wurde immer gefühlvoller. Mittlerweile kämpften auch unsere Zungen und meine Hände verschränkten sich hinter seinem Nacken. Auch er schlang seine Arme um mich.

Schließlich gingen seine Hände auf Wanderschaft, aber das war in Ordnung für mich. Ich wusste er war nicht wie Taehyung. Er würde aufhören, wenn ich ihn darum bitten würde, also hatte ich nichts zu befürchten und konnte mich vollkommen mitreißen lassen.

Genau dies bestätigte sich im nächsten Moment. Bevor er nämlich mit seiner Hand irgendeinen Schritt weiterging trennte er unsere Lippen kurz voneinander, um sich meine Erlaubnis zu holen. Diese erhielt er indem ich ihn einfach wieder an mich heranzog.

Seine Finger nahmen mein Shirt am Saumen und zogen es mir dann über den Kopf. Auch er entfernte seins und küsste sich meinen Hals hinunter zum Dekoltee. Nach unseren Oberteilen folgten die Hosen und Unterwäsche. Ich spürte seinen Freund bereits auf meiner Mitte.

Er rutschte etwas runter, um mit seinem Daumen meine Schwachstelle zu verwöhnen. In mir baute sich dieses unbeschreibliche Gefühl auf und langsam wurde ich immer feuchter. Meine Wände zogen sich zusammen, bevor sich begann zu pulsiere trat er in mich ein.

Es brauchte nur einige Stöße bis ich kam und nicht mehr aus dem Stöhnen herauskam. Um ihn herum zog sich alles zusammen, weswegen er sich ein langgezogenes "Ah" nicht verkneifen konnte. So ging es noch etwas weiter bis er sich schließlich aus wir herauszog und erschöpf neben mich fallen ließ.

Schmunzelnd starrte ich an die Decke. Jimin lag auf der Seite um mich dabei zu beobachten. Es schien so unreal, aber irgendwie machte es mich glücklich. Vielleicht war Jimin der Richtige. Mit Sicherheit konnte ich es noch nicht sagen, aber wenn mich nicht alles täuschte war er es.

Erst jetzt realisierte ich, was soeben geschah. Ich hatte diesen Schritt gemacht. Das gerade ging von mir aus. Beeindruckend. Keine Ahnung, was in dieser Sekunde mit mir durchging, aber ich bereute es kein Bisschen. Im Gegenteil, ich war froh es getan zu haben.

"Komm her", riss Jimin mich mit offenen Armen und breitem Grinsen aus meinen Gedanken. Mit erwidertem Grinsen rutschte ich zu ihm rüber in seine Umarmung. "Ich habe mich in dich verliebt", flüsterte er. "Schon im ersten Augenblick, als ich dich sah."

Alles zog sich in mir zusammen und ein Kribbeln machte sich in meinem Bauch breit. Waren das diese Schmetterlinge von denen alle immer redeten? Es fühlte sich zu mindest genauso an. Zufrieden drückte ich mich noch etwas näher an ihn und gestand:"Ich dich auch." Davon ging ich jedenfalls aus.

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