๐๐๐ฉ๐ข๐ญ๐๐ฅ ๐๐ || ๐๐ข๐ง๐ ๐๐๐ก๐ฅ๐๐ฆ๐ฉ๐, ๐๐ข๐ง ๐๐ฎ๐ฌ๐ฌ ๐ฎ๐ง๐ ๐๐ซรค๐ง๐๐ง
Ich erkannte schwarze Haare, die ich schon Ewigkeiten nicht mehr gesehen hatte. Es war Elsa. Meine allerbeste Freundin, dessen Eltern auf der Seite Voldemorts kรคmpften, sie jedoch trotzdem hier war, um gegen den Willen ihrer Eltern zu treten.
โElsa!", rief ich meiner besten Freundin zu, die sich sofort umdrehte und auf mich zustรผrmte.
โEmily! Du lebst!", erkannte sie mit einem รผberglรผcklichen Lรคcheln. Auch ich war รผberglรผcklich, sie nach der langen Zeit wiederzusehen. So sehr hatte ich sie vermisst.
โSuper erkannt!", lachte ich und schloss sie in die Arme, โAber wie kannst du hier sein. Was sagen deine Eltern dazu?"
Sie meinte, dass ihre Eltern davon gar nicht wussten. Da sie noch nicht volljรคhrig war, hatte McGonagall sie eigentlich, wie alle anderen unter 17 Jรคhrigen, nach Hause geschickt. Sie hatte aber nicht nach Hause gewollt, und war einfach wieder den Gang nach Hogsmeade zurรผckgelaufen, um auf unserer Seite zu kรคmpfen.
โGinny, Emily, Elsa, ihr mรผsst nach Hause gehen. Ihr seid zu jung!", unterbrach Mum sie.
Ginny, Elsa und ich wehrten uns, da wir nicht gehen wollten. โWir kรถnnen nicht daheim sitzen, wรคhrend ihr hier alle kรคmpft!", argumentierte Ginny wรผtend.
โNa gut! Aber bleibt in diesem Raum!", befahl unsere Mutter uns beรคngstigt.
Nickend setzten wir uns auf einen gemรผtlichen Sitzsack, wรคhrend viele unserer Freunde und Familie schon den Raum verlieรen. Alle anderen kรคmpften gerade und wir mussten einfach nur hoffen, dass alles gut wurde. Nichts konnten wir machen. Gelangweilt warteten wir - wahrscheinlich Stunden - als irgendwann endlich jemand hineinkam. Wir erkannten Harry.
โKรถnntet ihr drei kurz rausgehen? Ich muss hier was finden.", erklรคrte er.
Wir nickten, ich zwinkerte Ginny und Elsa unauffรคllig zu, die sofort verstanden. Sobald wir drauรen waren, hauten wir ab, um zu kรคmpfen. Denn wir konnten es nicht aushalten, nicht fรผr unsere Seite zu kรคmpfen.
Plรถtzlich erkannte ich weiรblonde Haare. Sofort wusste ich, wer es war, auch wenn die Person uns den Rรผcken zugedreht hatte. โDraco!", rief ich und er drehte sich sofort um. Ich rannte zu ihm hin, um ihn zu kรผssen. Ginny runzelte die Stirn, Elsa schaute weg.
โEuer Ernst? Wir sind hier mitten in einer Schlacht, kรคmpfen fรผr verschiedene Seiten und ihr schmust? Kรถnnt ihr das nicht verschieben?", regte meine Schwester sich auf, weshalb ich die Augen verdrehte.
โPass auf dich auf", flรผsterte Draco mir zu, nachdem wir uns voneinander gelรถst hatten.
โDu auch!", erwiderte ich.
So rannten wir in die entgegengesetzte Richtungen. Es kรถnnte das letzte Mal sein, dass wir uns sehen. Vielleicht wรผrden wir morgen beide tot sein. Sobald ich das realisierte, musste ich mit den Trรคnen kรคmpfen. Aber es war bei jedem so. Vielleicht wรผrde ich Harry, Ron, Hermine, Fred, George, Mum, Dad und alle anderen auch nie wieder sehen. Vielleicht gewann Voldemort und wรผrde uns alle umbringen. Alles kรถnnte passieren. Ich durfte jedoch die Hoffnung nicht verlieren. Die Hoffnung stirbt zu letzt.
Ginny, Hermine, Elsa und ich versuchten gerade mit vereinten Krรคften gegen Bellatrix zu kรคmpfen. Aber sie war besser. Um vieles besser. Wir wรผrden nicht mehr lange durchhalten, das wusste ich.
โAvada-", fing die Hexe an den Todesfluch auszusprechen und hielt ihren Zauberstab auf Ginny gerichtet. Nein! Sie durfte Ginny nicht tรถten!
โNicht meine Tochter du Schlampe!", hรถrte ich plรถtzlich die Stimme meiner Mutter, die an uns Mรคdchen vorbeiging und wรผtend auf Bellatrix zusteuerte. Die Strahlen von Flรผchen blitzten zwischen den beiden hervorragenden Hexen und es sah so aus, als wรคre Bellatrix besser. Ich hatte Angst um Mum. Doch dann geschah etwas. Plรถtzlich wurden Mum's Zauber aggressiver und sie schaffte es, einen Fluch auf Bellatrix zu steuern, sodass sie sich in kleine Fetzen auflรถste. Es war zwar kein schรถner Anblick, doch trotzdem freute ich mich, die bรถse Hexe endlich los zu sein.
Die Hexe, die mir so viele Schmerzen verursacht hatte, mich gefoltert hatte, bis ich so schwach gewesen war, dass selbst das Heben eines Fingers mich von allen Krรคften beraubt hatte. Und jetzt war sie tot. Sie wรผrde mir nie wieder wehtuen kรถnnen.
โDanke!", brachte Ginny vor lauter Freude รผber die Lippen und umarmte meine Mutter. Ohne sie wรคren wir alle wahrscheinlich tot. Bellatrix hรคtte mich endlich umbringen kรถnnen, der Drang, dem sie jedes Mal, wenn sie mich gefoltert hatte, widerstehen hatte mรผssen.
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