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Am Abend hatte ich zum keine Ahnung wievielten Mal schon wieder Nachsitzen mit Umbridge. Also ging ich zu ihrem Bรผro und klopfte an der groรŸen Holztรผr.

โ€žHerein", ertรถnte ihre gespielt nette Mรคdchenstimme und ich รถffnete die Tรผr. Zu meinem รœberraschen stand Draco da. โ€žHeute wird Mr Malfoy das Nachsitzen รผbernehmen, weil ich leider keine Zeit hab. Schreibe den Satz bitte fรผnfundzwanzig Mal."

Obwohl mein Herz einen Freudensprung machte, lieรŸ ich mir das nicht anmerken, da Umbridge sonst verdรคchtig werden wรผrde. Also lieรŸ ich sie in Ruhe rausgehen, bevor ich mich richtig freute.

Als sie drauรŸen war, erklรคrte Draco: โ€žIch habe geschworen, dass ich dich รผberhaupt nicht mag und unsere Beziehung nur ein Gerรผcht ist. Sie hat es sogar geglaubt!"

Wir lachten uns รผber ihre Dummheit kaputt. Naja, Draco hatte einfach einen Vorteil, dass Umbridge ihn bevorzugte. Irgendwann nahm ich die Feder, aber Draco sagte: โ€žSpinnst du? Ich lass dich doch nicht mit der schreiben! Ich weiรŸ, wie weh dir das tut."

โ€žMittlerweile hab ich mich schon daran gewรถhnt. Ich hab schon so oft mit der geschrieben.", meinte ich, was aber nicht ganz der Wahrheit entsprach. Ich zitterte immer vor Schmerz, wenn ich das pinke Bรผro der Krรถte mit Perรผcke verlieรŸ. โ€žIch schreibe fรผnfundzwanzig Sรคtze sicher. Harry sagt, er lรคsst sie nicht denken, sie wรผrde ihm weh tun und ich mach das auch nicht!"

โ€žNein, du schreibst nicht fรผnfundzwanzig Sรคtze, sondern fรผnfzig. Und zwar mit meiner ganz besonderen Feder." Nach diesen Worten gab er mir eine dunkelgrรผne Feder und ich fing an zu schreiben. Obwohl die Buchstaben aussahen wie Blut, รถffneten sich meine Wunden auf meiner linken Hand nicht wieder.

โ€žIch hab einfach rote Tinte reingegeben. Die dumme Kuh...", fing Draco an.

Ich unterbrach ihn aber: โ€žDu meinst Krรถte."

โ€žJa, okay", fuhr er fort, โ€žDie dumme Krรถte merkt das eh nicht. Sie hat mir gesagt โ€šDu zeigst mir dann den Zettel, wo sie geschrieben hat', also musst du irgendwas schreiben."

Also schrieb ich fรผnfzig Mal den Satz, wรคhrend ich mit Draco redete. Wir redeten viel รผber Gott und die Welt. Als ich fertig mit schreiben war, zauberte er mir einen Verband auf die Hand.

Irgendwann kam leider Umbridge zurรผck und Draco gab ihr den Zettel. โ€žDas sind doch mehr als fรผnfundzwanzig!"

โ€žJa, genau fรผnfzig. Ich dachte mir, sie gehรถrt schlimmer bestraft als fรผnfundzwanzigmal denselben Satz schreiben.", meinte Draco und zwinkerte mir unauffรคllig zu. Ich musste mir bei seiner Bemerkung ein Lachen verkneifen.

โ€žDa hast du ganz recht!", sagte Umbridge, als wรคre ich nicht hier. Dann sagte sie nebenbei zu mir: โ€žAch so, du kannst gehen."

Schnell verlieรŸ ich Umbridges Bรผro und ging zu meinem Gemeinschaftsraum. Doch plรถtzlich hรถrte ich Draco meinen Namen rufen. Also drehte ich mich um und er sagte: โ€žUmbridge hat mich gebeten, dir zu sagen, dass du kein Nachsitzen mehr hast. Anscheinend hattest du schon genug."

โ€žZum Glรผck!", sagte ich รผberglรผcklich. Dann fiel ich ihm um den Hals und kรผsste ihn. Irgendwann lรถste ich mich von ihm und ging in den Ravenclaw Gemeinschaftsraum. Ein Gefรผhl von Freiheit รผberkam mich, ich konnte es selbst nicht glauben. Umbridge war endlich zufrieden und wรผrde mich nicht mehr quรคlen! Nie mehr mรผsste ich diesen brennenden Schmerz spรผren, wenn die Feder mir auf brutalste Weise Buchstaben in den Handrรผcken ritzte. Aber die Narben wรผrden bleiben und mich fรผr immer an die Folter erinnern.

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