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โ๐ ณ๐ ฐ๐ ผ๐ ธ๐ ฐ๐ ฝโ
Wรผtend stiefelte er zu seinem silbernen Bugatti und fluchte jeden verdammten Spruch, der ihm auf der Zunge lag. Dieses kleine Biest ist doch allen Ernst nach Hause gefahren. Wie er das herausbekommen hat, tja, ganz einfach, indem er sich in die รberwachungskameras der Ortschaft heckte und einen Freund, der ihm noch einen Gefallen schuldet, auf sie ansetzt. Die Akte, die er per Mail erhielt, lieร ihn mehr als nur durchdrehen. Ganze drei Tage sind nun vergangen. Ihr letzter Besuch vor fรผnf Tagen bei Sarah verlief alles andere als schรถn. Warum musste sie ihn auch immer so reizen? Als sie das Anwesen verlassen wollte, hielt er sie auf. Es war viel zu gefรคhrlich gewesen, sie alleine zu Fuร bis zur nรคchsten U-Bahn laufen zu lassen.
An jeder Ecke konnten mittlerweile die Feinde lauern. Sein Knie schmerzte zwar nicht mehr, aber dafรผr daran die Erinnerung. Dieses Biest wollte ihn doch Tatsache weiter oben treffen. Nur seinen schnellen Reflexen war es zu verdanken, dass sie erst gar nicht so weit hochgekommen ist. Sie hatte ihn je glich vor sein Schienbein getreten, als er versuchte, sie erneut zu packen wie ein nasser Sack Kartoffeln und sie in sein Auto zu verfrachten.
Er war zu perplex gewesen, dass sie echt versuchte, ihn in seine Kronjuwelen zu treten, dass sie ihr Chance nutze und rannte wie der Teufel. So schnell er auch konnte, rannte er ihr hinterher. Er konnte in der letzten Sekunde gerade so noch sehen, wie sie an einer Querstraรe nach links abbog. Sie aber letztendlich doch verlor, weil dieses Biest in eins der Hรคuser wohl verschwunden sein musste. Das ist eins von den vielen Vergehen, die sie begann und ihr Liste wird von Stunde zu Stunde immer lรคnger, wenn er sich die Bilder ansah, die man ihn geschickt hat. Wird ihm Kotze รผbel. Bittere Galle stieg in ihm auf.
Erstens unterhielt sie sich mit einem schmierigen Typen aus dieser kriminellen Gang. Zum Zweiten, was zu Teufel hatte sie da an. Der Fetzen, den sie trug, verdeckte kaum was von ihrem Kรถrper. Dieses etwas da, dieser Fetzen, was sie anscheint, Kleid nannte, war Rรผcken frei und bedeckte kaum ihren niedlichen Arsch. Von der Vorderseite gar nicht erst zu sprechen, man konnte viel zu tief in ihren verdammten Ausschnitt blicken. Und drittens, der Typ begrapschte sie auch noch, hielt sie beim Laufen fรผr seinen Geschmack, an ihrer Taille zu fest umschlungen.
Der Typ hatte wohl Todessehnsucht? Was bildete sich der Typ eigentlich ein. Immer wieder gaffte er in ihren viel zu weiten Ausschnitt.
Und abends tanzte sie auch noch in deren Club wie eine willige Nutte an der Stange. Nicht, dass es nicht heiร aussah. Wenn, dann sollte sie nur fรผr ihn tanzen.
Na klar, trรคum weiter Freundchen. Das wird nicht in hundert Jahren passieren, dafรผr war sie viel zu dickkรถpfig und stur. Er hatte sie einmal zu viel verletzt und das lieร sie ihn nun spรผren. Was ja gut war, so hatte er wenigstens nicht das Bedรผrfnis, รผber sie herzufallen. Sollte sie ihn eben hassen, damit konnte er leben?
Nun mehr als wรผtend setzte er sich in sein Auto und bringt den Motor zum Rรถhren. Der Sound war wie Musik in seinen Ohren. Jedes Mal, wenn er mit seinem Auto unterwegs war, fรผhlte er sich kurzzeitig frei. Jetzt hieร es, dass ihn sein Schmuckstรผck schnell an sein Ziel brachte, um der kleinen Gรถre den Gar auszumachen. Er wird sie, wenn es sein musste, eigenhรคndig zurรผck schleifen. Vorzugshalber gut verpackt und verschnรผrt im Kofferraum, wo sie ihm nicht auf die Eier gehen konnte. Sie hat ganze zwei Tage ihren Spaร. Das sollte reichen.
Etliche Stunden Fahrt standen ihn bevor. Warum er sich das antat, wusste er auch nicht. Es sollte ihm am Arsch vorbeigehen, tat es aber verdammt nicht. Mit Vollgas schieรt er durch das Schiebetor, was man ihm gerade รถffnete hindurch, ohne zu warten, bis dies ganz Geรถffnete war. Er liebte den Nervenkitzel, liebte es, Autorennen zu fahren. Illegal versteht sich. Die erste Kurve nimmt er nur knapp, bevor er auf der geraden Strecke endlich Vollgas geben kann. Er drosselt sein Tempo nicht im Geringsten. Er zog an hupenden Autos vorbei und grinste. So sehr liebte er den Kick, der durch seine Adern schoss.
Sie sollte sich auf was gefasst machen und sich warm anziehen. Seine Geduld hing an einem sehr dรผnnen, seidenen Faden. Er schaltete seinen Wagen hรถher und schlรคngelte sich durch den Verkehr hindurch. So schnell wie mรถglich wollte er aus der Stadt heraus und auf die Landstraรe, wo er sein Baby mehr fordern konnte. Er wird erst gegen Abend dort ankommen.
โฟโโโโเผบโเผปโโโโโพ
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Endlich nach Langem fรผhlte sie sich wieder frei und ganz unbeschwert, ohne aufpassen zu mรผssen, was sie tat. Sie machte sich noch schnell fertig. Ben hatte sie in den Club eingeladen, in dem sie frรผher jedes Wochenende war. Sie hatte zwar keine Lust auf ihren Scheiร Ex, der ihr definitiv รผbern weglaufen wird. Sie ihn aber gekonnt ignorieren wird. Sollte er doch versuchen, Sie anzubaggern? Er wird klรคglich scheitern. Sie wusste eh nicht, was sie jemals auch nur ansatzweise an ihm gut finden konnte. Er ist und bleibt ein Arsch. Ein arroganter Bastard, der jede fickte, die sich ihm anbot. Und das damals direkt vor ihre Augen, als er ein Mรคdchen in ihrem Alter mit einem fiesen Grinsen vรถgelte. Nur, weil sie noch nicht dazu bereit gewesen ist. Heute war sie dafรผr dankbar.
Tief atmet sie die erfrischende Abend-Luft ein. Sie wollte die zehn Minuten zu Fuร gehen, der Abend war dafรผr einfach zu schรถn. Ihre Gedanken schweiften aber ab, verdammt ... Sie dachte an eine bestimmte Person, die ihren Kopf endlich in Ruhe lassen sollte. Warum fickte er immer wieder ihr Gehirn? Gab es fรผr so einen Scheiร Mist, keinen aus Schalter. Sie brauchte sich doch eh keine Hoffnungen zu machen. Er wollte sie nicht. Ach scheiร ihr doch wie Wand an, zum Teufel mit ihm. Sie wird sich an Ben halten. Er ist echt sรผร, nicht ganz so heiร, dass ihr das Hรถschen dahin schmolz, aber immer hin besser als gar nichts. Sie wollte eigentlich รผber ihren Schatten springen und Ben stand nun mal zur Verfรผgung. Sie war gespannt, wo sie der Abend noch hinfรผhrt. Wenn es passieren sollte, war sie bereit.
Sie hรถrte die Musik schon an der Kreuzung der Straรe, die zum Clubhaus fรผhrte. Der Schotter knirschte unter ihren Stiefeln, die sie passend zu ihrem mini Lederrock und dem passenden roten Top kombiniert hat. Sie freute sich, alte Freunde wieder zutreffen. Es ist fast ein Jahr her, als sie alle zusammen sich gesehen haben. Sollte sie auf Ben warten, es war erst kurz vor zweiundzwanzig Uhr? Ob er schon drinnen war. Sollte sie es riskieren, ihr Handy kurz anzuschalten in der Befรผrchtung, dass der Mister Oberarsch doch noch ihr Handy orten konnte? Denn sie wusste genau, dass er das immer tat. Woher hรคtte er sonst jedes Mal wissen kรถnnen, wo sie sich aufhielt?
Oh nein, den Zahn wird sie ihm ziehen. Er sollte gefรคlligst da bleiben, wo kein Pfeffer wรคchst. Sie traute ihm noch zu, dass er sie bis hier her verfolgte, nur um sie wieder zurรผckzuholen. Schnell packte sie ihr Handy wieder in ihre Handtasche und trat die zweiten Schritte auf die Tรผr zu. Tief holte sie noch einmal Luft, bevor sie eintrat. Jetzt wollte sie nur noch Spaร haben und abfeiern. Der vertraute Geruch von Tabak und Leder stieg ihr in die Nase. Es fรผhlte sich an, als wรผrde sie heimkommen, mit guten wie schlechten Erinnerungen. Der Hauptraum, wo sich immer alles abspielte, ist schon mehr als gut gefรผllt. Ein lautes Kreischen lรคsst sie zusammen zucken. Sue stรผrzte sich durch die Menge und schubste alle beiseite, um zu ihr zu gelangen. Ein Lรคcheln schlich sich auf ihre Lippen. Wie sehr hatte sie ihre Lรคster Schwester vermisst. Sie breite ihre Arme aus, um sie freudig zu empfangen.
โOh mein Gott, ich glaube es nicht. Du bist wirklich hier", Sue warf sich in ihre Arme und beide kreischen wie verrรผckt auf und drehten sich im Kreis. Es tat so gut, ein vertrautes, altes Gesicht zu sehen. Jetzt fรผhlte sie sich schon um einiges besser. Viel besser.
โJa ich kann es selber kaum glauben", beide sahen sich freudestrahlend an. Sie konnte einfach nicht anders. Auch wenn Sue nicht Sarah oder July ersetzte, tat es doch so unglaublich gut. Sie gehรถrt schlieรlich zu ihrer halben Kindheit dazu. Sue zerrt sie darauf an die Bar und reicht ihren einen Shot.
โAuf alte Zeit. Zack zack, Kopf in Nacken", und bei einem Shot sollte es nicht bleiben. Nach dem Sechsten oder waren es schon sieben, hรถrte sie auf zu zรคhlen. Auf der Tanzflรคche lieร sie zu, dass Ben sich an sie drรผcke und fรผhrte. Ihr Arsch rieb sich an seinem besten Stรผck. Seine Hรคnde lagen flach auf ihren Bauch und drรผckte sie mit mehr Druck an sein Becken. Er wollte eindeutig mehr als nur Tanzen. Ist sie bereit, mehr zuzulassen. Sie wollte ihre Unschuld ja schlieรlich endlich hinter sich lassen und nicht lรคnger auf Mister Right warten. Sie konnte nicht mehr ganz so klar denken, der Alkohol zeigte seine Wirkung.
โDu bist verdammt heiร, Mary Lou. Du machst mich Ratten scharf. Lass uns nach hinten gehen", wispert er ihr ins Ohr. Eine Gรคnsehaut breitet sich auf ihren Armen aus. Sollte sie das wirklich tun? Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Nervรถs beiรt sie sich auf ihre Unterlippe.
โIch weiร nicht. Das geht mir alles etwas zu schnell", jetzt bekommt sie doch Muffensausen. Sie wollte von Ben abrรผcken, er aber wiederum presste sie noch fester an sich. Er kรผsste sie hier ihr Ohr und sie spรผrte seine heiรe, eklige Zunge. Sie keuchte auf und umklammerte seinen Arm, um ihn wegzuschieben. Aber ohne Erfolg. Er ist einfach zu stark.
โKomm schon, stell dich nicht so an. Erst einen heiร machen und jetzt willst du mich allen Ernstes abblitzen lassen", Panik macht sich ihn ihr breit. Sein Sรผรholz geraspelt war alles nur Show. Sie hรคtte es besser wissen mรผssen. Scheiรe, waren denn alle Mรคnner gleich. Dachte alle immer nur an Sex.
โLos beweg dich. Ab nach hinten. Du weiรt genau, hier wird dir keiner helfen", er schob sie mit Schwung Richtung Hinterzimmer, in dem sie damals ihren Ex mit einer anderen erwischt hatte. Na super, noch besser kann es wohl nicht kommen. Ihr dreht sich der Magen um. In was fรผr eine beschissene Situation hat sie sich da nur wieder hinein katapultiert. Erneut versuchte sie sich zu befreien. Nun schon etwas energischer. So leicht wollte sie es Ben jedoch auch wieder nicht machen. Wรคre ja noch schรถner. Vor der Tรผr presste er sie an die Wand und sieht sie wรผtend an. Seine Augen sprรผhen Funken.
โWir kรถnnen es auch auf die harte Tour machen, Schรคtzchen", sein Griff um ihren Arm wird fester und schmerzhaft. Sein Bein presste er ihr zwischen die Beine und hielt sie an Ort und Stelle. Verflucht, jetzt konnte sie ihm nicht in seine Eier treten, wie sie es vorhatte. Warum klappte das denn nie? Bei Damian hatte der Mist auch nicht funktioniert. Sein Gesicht kommt ihr immer nรคher. Schnell drehte sie ihren Kopf beiseite, sodass er sie nicht kรผssen kann.
โLass mich los, Ben. Ich will das nicht klar", mit ihrer freien Hand wollte sie ihm als letzten Ausweg ins Gesicht schlagen. Wird aber auch hier gestoppt und beide Arme landeten blitzschnell zusammen gepresst รผber ihren Kopf. Verdammte scheiรe.
โVerdammt, lass mich los", schrie sie ihn an und zappelt wild in seinen Armen hin und her. Warum passierte immer nur ihr das, so ein verfluchter Drecksmist. Ihr ist echt zum Heulen zumute. Weiter drรคngte sie Ben Richtung Tรผr, bis ein lauter Knall den Raum erhalte und alle nun hektisch herumliefen. Was zu Teufel war das jetzt wieder. Ben versperrt ihr die Sicht und er hielt sie noch immer an der Wand gepresst fest. Hektische Schritte entfernten sich. Mรคdel, die schrien und anfingen zu weinen. Lief hier gerade eine Razzia im Club. Suchte man etwa hier nach Drogen oder illegalen Waffen. Ihr schwirrte der Kopf. Panisch hielt sie die Luft an.
โICH ... AN ... DEINER ... STELLE ... WรRDE ... SIE ... JETZT ... GANZ ... SCHNELL ... LOSLASSEN", sprach jemand die Worte langsam mit einer so tiefen tรถdlichen und bedrohender Stimme aus.
Na toll, das fehlte ihr jetzt auch noch. Was fรผr ein beschissener Abend. Seine Stimme lรคsst sie erzittern.
So, und da sind wir mal wieder bei den beiden Streithรคhnen angekommen.
Bin selber noch gespannt, wie es hier weiter gehen wird.
Kann Mary, Damian noch um ihren kleinen Finger wickeln.๐
Bis bald ihr Lieben, Bussi MisaMidnightโค๏ธ
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