✧ 𝑓𝑜𝑢𝑟𝑡𝑦𝑠𝑖𝑥 ✧

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Jeongguk P.o.V.
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Es war schon spät, als die komplette Gruppe wieder am Internatsgelände ankam. Blöderweise hatte sich der Busfahrer nämlich verfahren und musste einen Umweg von über einer Stunde einbauen, was so gar nicht in Seokjins Zeit Management hineingepasst hatte. Und mit einem eher weniger gesprächigen Yoongi an seiner Seite, der komischer Weise auf einmal ziemlich verträumt und abwesend wirkte, konnte Jin nicht einmal seinen Frust loswerden oder wenigstens ein normales Gespräch führen. 

Jin schien also mit den Nerven am Ende zu sein, als wir endlich alle aus dem Bus ausgestiegen waren und hatte Mühe, nicht sofort ins Innere des Internats zu stürmen.
Offensichtlich hatte er sich den Tag etwas anders ausgemalt, immerhin hätten wir eine Stadtführung bekommen sollen. Stattdessen wurden wir versetzt und er musste sich mit pubertierenden Halbstarken rumschlagen, da ihm nicht mal sein Kollege Beistand leisten konnte. Dieser war nämlich den gesamten Ausflug nicht auffindbar. Doch spätestens als wir alle im Bus saßen und sich Namjoon mit einem breiten, verstrahlten Grinsen zu uns setzte, wussten wir auch den Grund dafür.

Natürlich hatten wir ihn sofort unter Verhör genommen und so verbrachten wir die ganze Busfahrt mit der Erzählung einer Lovestory über Yoongi und Namjoon. Dabei betonte Joonie nicht selten, wie weich doch Yoongis Lippen wären oder wie süß er doch sei, wenn er glücklich lächelte. Oh ja, Namjoon hatte mit seinem Lehrer rumgemacht und das den kompletten Ausflug über, während unsere Freundesgruppe Essen war.

Ein ungläubiges Schmunzeln war über die Gesichtszüge von Hobi, der Tae nur kopfschüttelnd das gewettete Geld in die Hand drückte, gehuscht.
»Hast' wohl gewonnen«, wisperte Hobi, was ich hörte, da ich direkt vor ihm saß.
»Hab ich doch gesagt«, antwortete Tae.

Zurück im Hier und Jetzt, riss mich die Stimme unseres Lehrers aus meinen Gedanken, der uns gar nicht schnell genug loswerden konnte.
»Wehe, ich sehe einen von euch in einer halben Stunde noch auf den Gängen!« Er massierte sich kurz die Schläfen, machte dann auf dem Absatz kehrt und lief im Stechschritt in den Gebäudekomplex, in dem die Lehrer untergebracht waren. Und ein Seitenblick zu Tae verriet mir, dass er sich in wenigen Minuten genau dorthin schleichen würde. 

»Er sah ganz schön mitgenommen aus«, murmelte mein Freund etwas besorgt. 
»Burn-out«, war Namjoons Kommentar dazu. »Ganz genau.« Felix nickte.

»Na dann, ich hau auch mal ab«, meinte Tae und warf uns ein schiefes Grinsen zu. 
»Ich denke, wir sollten uns auch mal auf den Weg machen, nicht dass sich Seokjin noch in einen feuerspeienden Regenbogen verwandelt, wenn er uns noch hier stehen sieht«, witzelte Hobi, der darauf noch ein belustigtes Geräusch von sich gab. Somit löste sich unsere Freundesgruppe und bewegte sich Richtung Internat. 

Trotz Jimins und meinem kleinen Streit, der genaugenommen gar kein Streit war, war der Ausflug dennoch ziemlich schön gewesen. Wir hatten zusammen gelacht, alte Geschichten ausgepackt, ich hatte die ganze Zeit Jimins Hand in meiner gehalten. Und es fühlte sich nichts besser auf dieser Welt an, als bei Jimin zu sein. 

»Warum lächelst du so?«, fragte mich mein Freund, als wir in den Gang einbogen, in dem unser Zimmer lag und das Mondlicht hell in mein Gesicht einfiel. 
»Weil ich an dich gedacht habe«, gestand ich und merkte, wie mir die Röte ins Gesicht stieg. Jimin senkte verlegen den Kopf, was mich träumerisch aufseufzen ließ. Er war so unendlich süß, mein Pretty. Sein Händedruck verstärkte sich dadurch nur noch etwas mehr, wodurch sich mein Herzschlag beschleunigte. Gott, wie lange konnte ich das noch aushalten...

Als wir bei unserer Tür angekommen waren, war es Jimin, der den Schlüssel hervorholte, aufsperrte und von mir ins Zimmer gestupst wurde. Meine Hand legte sich an seine Schulter, während ich ihn gegen die Wand drückte. Mein Körper war seinem so nah, dass ich seine Wärme spüren konnte. Ein überraschtes Seufzen entwich seinem Mund, dessen Klang sofort durch meine Lippen abgedämpft wurde, als ich sie auf Jimins presste. Sanft, aber mit einer gewissen Wildheit. Wie sehr hatte ich es vermisst, ihn zu küssen.

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finally ein neues update ((:
ich hoffe, ihr wusstet noch ungefähr, um was es in den letzten kapiteln ging xD



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