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Achtung Smut!

"Fick mich~", sage ich und komme dabei so nahe, dass unsere Körper sich berühren.

Verführerisch hauche ich leise in sein Ohr und augenblicklich versteift sich der Ältere, ich kann ihn laut Schlucken hören. "Bist- Bist du dir wirklich sicher, Jungkook?", fragt er vorsichtig und ich rolle mit den Augen.

"Wie deutlich muss ich es denn noch sagen? Brauchst du vielleicht eine schriftliche Einladung oder soll ich meinen Arsch gleich hier auspacken.", sage ich nicht ganz ernst gemeint, aber wenn er so begriffsstutzig ist, was soll ich machen?

"O-Okay, du brauchst nicht gleich so ausfallend werden und du muss zugeben, dass es etwas überraschend kommt. Ich meine... Wir sind ein Jahr zusammen und jetzt machst du mir in aller Öffentlichkeit so eine Ansage?"

Ich kann den Spott in Yoongis Stimme hören, was mich ehrlich gesagt rasend macht. Mit Tae habe ich nie solche Probleme, der mich schon an der Haustür nehmen würde.

"Weißt du was? Dann gehen wir jetzt zu mir. Meine Eltern sind nicht da und ich beweise dir, wie ernst ich es meine.", sage ich bestimmend, straffe meine Schultern, packe meinen Freund am Handgelenk und ziehe ihn hinter mir her.

Kurz denke ich darüber nach, dass es nachmittags ist und vielleicht nicht der beste Zeitpunkt zum Sex haben, aber ich will jetzt herausfinden, ob meine Gefühle für ihn stark genug sind, um diese Beziehung aufrecht zu erhalten.

Wir erreichen mein Haus, rennen schon fast die Stufen zu meinem Zimmer hinauf, öffnen die Tür und ich schleuder Yoongi schon fast hinein.

Die Tür knallt zu und wir stehen uns atmelos gegenüber. Ich verringere die Distanz zwischen uns und drücke meine Lippen fest auf die seinen, um ihn fordernd zu küssen. Also spätestens jetzt muss ihm klar sein, dass ich es ernst meine.

Yoongi packt meine Handgelenke und drückt mich rückwärts, schwer gegen die Tür. Meine Augen fliegen auf und ich funkel ihn böse an.

"Du willst das also wirklich?", flüstert er in mein Gesicht und fährt mit seinem heißen Mund über meine Wange, hinab zu meinem Kiefer, um daran zu knabbern.

"Hmm...", stöhne ich und presse mein Becken gegen seines.

Er fängt an, während ich immer noch gegen die Zimmertür festgenagelt bin, an meinem Hals leicht zu beißen, was mir den Verstand raubt und endlich lässt er meine Handgelenke los und ich kann in dessen wildes Haar greifen, um ihm zu zeigen, wie sehr ich das jetzt will.

Mit geübten Griffen ziehen wir uns gegenseitig aus und werfen die Klamotten, während mich Yoongi hungrig küsst, auf den Boden.

Ich lasse meine Hände über seine nackte Brust wandern bis runter zu seinen Bauchmuskeln und streiche über seine Härte, die sich scharf in seiner Unterwäsche abzeichnet.

Wenn Yoongi überrascht ist, dass ich so kühn bin, zeigt er es nicht, wahrscheinlich feuert es ihn noch mehr an, weil er mich jetzt rücklings auf das Bett befördert und sich über mich kniet.

Seine Hände streichen über meine Brust, über mein Becken und lässt mich erschaudern. Mit einem Ruck zieht er meine Unterwäsche über die Beine und mustert meinen nackten Körper.

Kurz spüre ich ein leichtes Unbehagen wegen der plötzlichen Nacktheit, aber als ich sein triumphales Grinsen sehe, erwacht wieder mein Kampfgeist. "Du brauchst nicht so dämlich zu grinsen, ich mache keinen Rückzieher.", sage ich herausfordernd und recke das Kinn.

Sein Grinsen wird breiter und er hebt leicht die Brauen. "Ich hätte dich eh nicht mehr vom Haken gelassen."

Ich greife neben mich und öffne die Schublade meines Nachtschranks und werfe ihm das Öl zu.

Kurz sieht er verdutzt aus. "Du bist gut vorbereitet.", lacht er heißer.
"Los! Dreh dich um!"

Ich blinzel kurz und protestiere. "Aber ich will dich sehen bei unserem ersten Mal!"

Yoongi seufzt. "Es ist für das erste Mal besser und nicht ganz so schmerzhaft.
Du kannst in dieser Position besser entspannen und jetzt tu, was ich gesagt habe!", murrt er und ohne weitere Diskussion dreht er mich am Becken auf den Bauch und ich lasse es widerwillig zu.

Er beginnt meine nackte Schulter zu küssen und reibt mit seiner Hand über meinen Hintern. Dann zieht er sie weg und ich höre die Verschlusskappe der kleinen Falsche.
Ich zittere neben ihm, immernoch auf den Bauch liegend und spüre in freudiger Erwartung, wie er einen glatten Finger in mich drückt.

Sofort spanne ich mich an und obwohl ich bereits das Gefühl kenne, ist es mit Yoongi anders.

Er dreht den Finger hin und her und fügt nach kurzer Zeit einen zweiten hinzu.
"Na? Immer noch so eine große Klappe.", flüstert er gegen meinen angespannten Rücken.

Anscheinend hat er gespürt, dass mein Selbstvertrauen etwas zurück gegangen ist. "Ja, du kannst weiter machen.", keuche ich erregt und schon fügt er einen dritten Finger hinzu. Behutsam beginnt er mich aufzuarbeiten und ich kann nicht anders, als in ein Kissen zu stöhnen, das ich umklammert halte.

Yoongi weiß was er tut, das ist offensichtlich. Der Schmerz verlagert sich von meinem Hintern in meinen Schwanz, weil der hart gegen die Matratze gedrückt wird. Ich will mir selbst Erleichterung verschaffen und greife nach unten, aber Yoongi hindert mich daran.

Ich stöhne gequält auf. Warum sind alle Menschen solche Sadisten, frage ich mich insgeheim.

"Willst du mehr?", flüstert er gegen mein Ohr und ich kann nicht anders, als eifrig zu nicken.

Er zieht seine Finger aus mir heraus und positioniert sich hinter mir, spreitzt meine Beine und lässt das Öl über meinen Arsch laufen.

Ich merke, dass er plötzlich zögert.
"Was ist?"

Er zuckt mit den Schultern, während er an seiner Errektion arbeitet. "Ich genieße nur den Anblick. Solange habe ich davon geträumt, dich zu ficken und jetzt liegst du so schamlos nackt vor mir... Es ist einfach unglaublich heiß."

"Ich denke du hast genug gestarrt und mach endlich weiter!", sage ich genervt, weil mich das Gefühl überkommt, gleich den Verstand zu verlieren.

Er schnaubt kurz. "Für eine Jungfrau bist du ganz schön frech, aber gut, ich will dich nicht länger warten lassen." Dann drückt er meinen Hintern auseinander und schiebt seine Länge in einer einzigen geschmeidigen Bewegung bis nach ganz vorne hinein.

Es ist einfach zu viel für mich und ich versuche mich, daran zu erinnern  entspannt zu bleiben.

"Ist es okay, für dich?", fragt er und ich nicke. "Ja... Ja du kannst weiter machen.", murmel ich mit dem Kopf in das Kissen.

Yoongi zieht sich ungefähr auf halber Strecke zurück, bevor er wieder seine Hüfte nach vorne schiebt. Ich mache ein Geräusch in meiner Kehle, drücke das Kissen mit meinen Händen zusammen, während mein Freund sich rhythmisch in mir bewegt. Er greift fest um meine Hüfte und fängt an, heftig gegen mich zu knallen.
Das Klatschen von Haut an Haut erfüllt den Raum, meine Gedanken schwanken und ich kann fühlen, wie ich immer mehr an den Rand komme.

"Du fühlst dich so verdammt gut an... So eng und so...", er stockt und fickt in mich hinein mit einer gierigen Art von rauer Besessenheit.

Immer wieder beginnt Yoongi einen Punkt in mir zu treffen, der mich schwindlig macht und mir das klare Denken versagt.

"Ich glaube... Ich komme...", stöhnt er, drückt seine Brust gegen meinen Rücken und umgreift gleichzeitig meinen Schwanz, um mir zu helfen, mit ihm zu kommen.

Alles in mir beginnt, sich zusammen zu ziehen. Heftig überkommt mich der Orgasmus und ich verschütte mich über seine Hand und das Laken.

Und als er selbst mit einem lauten Stöhnen kommt, bricht er über mir zusammen und quetscht meinen zitternden Körper von dem vorangeganenen Orgasmus in die Matratze.

Wir bleiben eine Weile so liegen, als er sich aus mir zurück zieht und sich neben mich legt.

Er strahlt mich glücklich an, legt seinen Arm um mich und ich weiß nicht so recht was ich sagen soll.

"Geht es dir gut, Jungkook?", fragt er besorgt.

Ich schließe die Augen und kuschel mich an ihn. "Ich denke schon. Allerdings befürchte ich, dass wir jetzt frische Bettwäsche brauchen.", scherze ich und zeichne kleine Kreise auf seiner Brust nach.

Er lacht leise und gibt mir einen Kuss auf den Kopf. "Ja, das denke ich auch."
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Geschrieben von MilliMillena
Danke, dass du ihn für mich geschrieben hast, sonst hätten die Leser noch länger auf ein Kapitel warten müssen. ♡

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