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Yoon-Gi's P.o.V.
Gerade als ich mich setzte und mit essen anfangen wollte, hörte ich wie jemand meinen Namen rief. Kurz zuckte ich zusammen ehe ich mich umschaute und ihn erblickte, was mich seufzen ließ.
Tae-Hyung lief auf mich zu und wahr so frei sich mir gegenüber zu setzten. "Yoon-Gi Hyung", fing er an, "Hast du schon von Jin's schrecklichen Tag gehört?" Ich schüttelte nur mit meinem Kopf ehe ich weiter aß. Man sah förmlich wie seine Augen mit funkeln anfingen, dieser Typ mochte es echt zu reden.
"Als wäre es nicht schlimm genug dass er heute verschlafen hat und zu spät zur Arbeit kam, ist zusätzlich irgendwann in der Nacht sein Kühlschrank kaputt gegangen. Am Abend hat er noch funktioniert und hat dann den Geist aufgeben, weswegen sein stundenlang vorbereitetes Essen schlecht geworden ist, durch die Sahne in der Soße. Dabei wollte er doch Nam-Joon Hyung heute voller Liebe empfangen, nachdem sie sich einen Monat nicht gesehen haben. Jin tut mir echt leid." sprach Tae ohne Punkt und Komma. Die Situation ist echt blöd, aber die beiden werden trotzdem einen schönen Abend miteinander verbringen. Wenn man sich so lange nicht gesehen hatte, brauchte man kein aufwendiges Essen, die Zweisamkeit war da viel schöner.
Meine Antwort bestand aus einem nicken, da ich immernoch am essen war und gerade nicht reden wollte. Trotzdem machte Tae-Hyung nicht den Anschein gehen zu wollen, weswegen er ein neues Thema anfing. Glücklich berichtete er: "Auf meinem Weg zu dir habe ich gesehen wer Mitarbeiter des Monats geworden ist. Wer es ist? Oh, das kann ich dir sagen. Es ist Trommelwirbel ... Mi-Cha. Sie ist ein Vorbild für mich, so hart wie sie arbeitet."
Sein Gesichtsausdruck wurde etwas trüber, ehe er mir seine Gedanken mitteilte: "Ich hoffe sie weiß dass sie hier willkommen ist und mit normalen Leistungen nicht gefeuert wird, nur weil sie im Rollstuhl sitzt." "Dies hoffe ich ebenfalls. Sie ist nicht nur einer der Besten Mitarbeiter sondern auch ein echt netter Mensch." erwiderte ich.
Gemeinsam mit Tae stand ich auf. Während ich jedoch mein Tablett wegschaffte, holt er sich was zu Essen. Bevor ich die Cafeteria verließ verabschiedete ich mich noch bei meinem Freund, bei dem ich mich fragte warum ich nochmal mit ihm befreundet war. Den Grund wusste ich. Es war nicht nur, weil er sich super mit Jin verstand mit dem ich ebenfalls befreundet war, irgendwie passten wir doch zueinander. Wieso mag ich nur Idioten?
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Hwa-Young's P.o.V.
Nach dem Aufstehen erstmal die Beine und Arme gaaaanz lang strecken und einmal Gähnen um den Schlaf aus dem Körper zu vertreiben. Dies getan kletterte ich aus meinem Bett.
Ich ging zum Fenster um die Vorhänge aufzuziehen. Zuerst die linke Seite und die andere linke Seite. Oh warte, einen von denen war ja rechts. Ich hockte mich davor und nahm mein Kien in die Hand. Lachend fiel ich nach hinten. Papa sah immer so komisch aus wenn er dass beim Nachdenken machte.
Nachdem lachen stand ich wieder auf und beschloss mir was schönes zum Anziehen rauszusuchen. Vor meinem Kleiderschrank schaute ich nach oben, oh weh der ist ganz schön groß fast wie Jinie oder Jonnie. Ich streckte mich so sehr es ging doch kam ich nicht an den Griff ran. Ich machte den Tanztrick, wie die in den schönen Kleidern. Ich stellte mich auf Zehnspitzen und kam an den Griff ran. Wie beim Vorhang machte ich erst die eine Seite und dann die andere auf.
Später muss ich Papa fragen wo nochmal links und rechts war.
Ich nahm mir einen frischen Schlüppi und mein T-shirt wo ein süßer Dino drauf war und die Hose mit Blümchen. Da würden gut meine neuen Einhorn-Socken dazu passen! Ich zog mich um und nahm meine ausgezogenen Sachen, um sie in den Korb zu packen. Immer alles aufräumen, auch wenn das manchmal keinen Spaßie machte.
Heute war der Samsatag, da gehe ich nicht in den Kindergarten und Papa nicht auf Arbeit. Ich weiß dass Papa da immer sehr sehr lange schlafen kann, als wäre er ein Teddybär die den gaaaaannnnzzzzen Winter schlafen. Das wollte ich aber nicht.
Ich ging aus meinem Zimmer und blieb vor der Tür von Papas Zimmer stehen. Die sind sogar gleich nebeneinander. Langsam schob ich die Tür auf. Papa lehnt sie immer nur an, so dass ich einfacherer reinkam. Ein paar Schritte weiter war schon das Bett. Ein sehr großes Bett, weil Papa einfach zu dick war. Der Gedanke brachte mich zum kichern. Der Platz war natürlich für Mama, wenn sie wieder gesund war kann sie mit hier wohnen und schlafen.
Mit einem Sprung und meiner Superkraft das Klettern war ich schnell oben auf dem Bett. Ich rief: "Guuuuuten Moooorgen!" und sprang auf Papa drauf. Ich hörte wie Papa "Guten Morgen" murmelte ehe er sich aufrichtete und ich so eine Rolle rückwärts machte.
Gemeinsam gingen wir in die Küche und machten uns Cornflakes und Milch in unsere Schüssel. Ich hatte eine mit Umaru-chan, die mag ich wirklich sehr! Beim Frühstück liest Papa meistens etwas auf seinem Handy. Bestimmt wie das Wetter wird und so schwere Sachen.
Papa verschluckte sich und ich klopfte schnell auf seinen Rücken, wie er es auch schon mal bei mir gemacht hatte. "Nicht so tolle, denk daran dass du Superkräfte hast." sagte er. "Stimmt, tut mir leid. Alles wieder gutie?" fragte ich. Papa schüttelte mit dem Kopf, weswegen ich fragte: "Was ist denn los?"
"Ji-Min wurde gefeuert." teilte er mir mit.
"Der hübsche den du so magst?"
Papa nickte und sagte noch: "Da wird es wohl erstmal keine neuen Bilder geben." "Warum?" fragte ich. Papa überlegte kurz bevor er antwortete: "Der Chef von Ji-Min hat herausgefunden dass Ji-Min schwul ist, also sich in Jungs verliebt und einen festen Freund und keine feste Freundin möchte. Deswegen machen sie keine Bilder mehr mit Ji-Min."
Verwirrt schaute ich Papa an. "Die sind doch Blödies. Du sagst immer man soll lieben wen man will und das liebe gut ist." Papa streichelte über meinem Kopf und sagte: "Das stimmt auch, nur leider verstehen das nicht alle Menschen. Lass uns weiter essen bevor die Cornflakes matschig werden." Ich nickte und aß weiter.
Nach dem Essen stellten wir unsere Schüsseln in die Spüle. Darauf fiel Papa auf, dass ich mich schon von alleine umgezogen hatte. Er lobte mich und fragte: "Kommst du mit Papa zu den Rollmonstern?" Schnell nickte ich und rief: "Ja! Roll~ Roll~ Roll~ Monster~!"
Als Papa sich umgezogen hatte und wir gemeinsam Zähne gepust hatten, liefen wir los. Die ersten paar Schritte trug ich den Korb mit Papa zusammen, aber der wurde mir dann zu schwer. Zum Glück war Papa stark und konnte den Korb alleine tragen.
Nicht lange dauerte es bis wir bei den Rollmonstern waren. Zusammen fütterten wir eins mit unserer schmutzigen Wäsche. Danach durfte ich das Rollmonster pieksen, damit es wach wird. Solang es sich rum rollt und dabei unsere Sachen sauber macht, gingen wir auf den Spielplatz. Dort habe ich sogar einen Wurm gefunden.
Viel zu schnell gingen wir wieder zu den Rollmonster, ich hatte gerade so viel Spaß mit Wurmie. Gemeinsam packten wir die Sachen wieder in den Korb und gingen zurück nach Hause.
Als Papa die Haustür aufgemacht hatte, rannte ich zur Wohnungstür vor und rief: "Erster!" Ich drehte mich einmal im Kreis und sah dann das hübscher Ji-Min vor Jinies Tür saß.
Papa war nun auch endlich da und flüsterte: "Ach du scheiße..." Schnell sagte ich: "Papa, sowas sagt man nicht und warum flüsterst du?" Ich bekam keine Antwort von ihm, dann sagte ich: "Das ist hübscher Ji-Min, den du magst."
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