Chapter 6
(Bild: Lily Evans)
Selena Black P.o.V.:
Da lerne ich zwei Wochen lang mehr als sonst in mehreren Monaten, und trotzdem vergesse ich den Aufsatz für Professor McGonagall. Ich sitze inzwischen schon seit 20 Minuten vor diesem Pergament, doch weit gekommen bin ich noch nicht.
Ich sehe auf die Uhr über einem der hohen Bücherregale. Verflucht, ich werde nicht fertig werden - was mir Nachsitzen einbringen wird! Und nachsitzen bedeutet herumzusitzen und nachzudenken zu müssen. Etwas, das ich seit zwei Wochen auf Verdeih und Verderb vermeide!
Die Bibliothek ist außer Madam Pince vollkommen leer gewesen, als ich gekommen bin, und so schrecke ich hoch, als eine amüsierte, männliche Stimme neben meinem Tisch erklingt:"Ist es nicht etwas spät für Hausaufgaben, Black?"
Ich zucke vor Überraschung zusammen, doch ich muss nicht aufsehen, um zu wissen wer beschlossen hat mir auf die Nerven zu gehen.
"Ist es nicht schon genug, dass wir zusammen Verwandlung haben? Musst du mich dann auch noch vor der Stunde belästigen, Malfoy?", stelle ich ihm eine Gegenfrage und ahme ihn auch noch mit dieser lächerlichen Nachnamen-Nummer und seinem spöttischem Ton nach.
Doch Malfoy antwortet nicht und so sehe ich trotz meiner Zeitnot auf. Er steht zwar lässig an ein Regal gelehnt da, doch auf seinem Gesicht ist ein ernster und leicht angespannter Ausdruck. "Du siehst aus, als ginge es dir nicht gut!", stellt er - zugegeben sehr clever! - fest.
Ich schnaube. "Wie kommst du denn nur darauf?", ich mache mir nicht die Mühe den sarkastischen Unterton zu unterdrücken.
Er reagiert nicht auf meine rhetorische Frage, viel mehr sieht er jetzt noch unzufriedener aus. Ich widme mich wieder meiner Hausaufgabe zu, welche bereits in zehn Minuten fertig geschrieben sein muss, denn dann muss ich mich auf den Weg zu Verwandlung machen.
Ich will gerade Verwandlung bei Wirbeltieren als Zwischenüberschrift auf das Pergament schreiben, als ein Apfel und ein Schokoriegel in meinem Blickfeld erscheinen. Malfoy legt beides auf meinem Pergament ab, sodass ich nicht weiterschreiben kann.
"Was soll das? Iss gefälligst woanders!" Verärgert sehe ich ihn an. Er lässt sich davon nicht einschüchtern und ist im gegensatz zu mir ganz ruhig, während er spricht:"Du wirst jetzt vor die Bibliothek gehen und etwas essen,...", er stellt seine Tasche, welche ich gerade erst bemerke, auf den freien Stuhl neben mir, "...während ich...", er holt eine Pergamentrolle daraus hervor, "...deine Hausaufgaben fertig machen werde!" Ich starre ihn an. Was soll das alles?
In der Zeit, in der ich ihn nur mit zusammengekniffenen Augen anstarre, rollt er den Verwandlungsaufsatz in seiner Hand auseinander. Dann blickt er mich abwartend an:"Worauf wartest du?", er scheint es vollkommen ernst zu meinen.
"Wieso tust du das? Und was soll der Apfel?", frage ich ihn. "Du musst mir nicht aus Mitleid helfen, wenn es das ist, was du vorhast. Auch nicht wegen der Sache auf dem Astronomieturm!"
Diesmal weicht er meinem Blick aus. Doch da ich ihn nicht aus den Augen lasse, sagt er schließlich leise:"Du bist dünn geworden, deswegen das Essen." Als wäre mir das nicht aufgefallen!
"Danke, schätze ich." Ich widme mich wieder meinem Aufsatz, ich habe keine Zeit für einen sich komisch benehmenden Slytherin.
Doch bevor ich die Feder auch nur in das Tintenfass tauchen kann, ist sie mir schon aus den Fingern geflogen - direkt in Malfoys ausgestreckte Hand. In der anderen hält er seinen Zauberstab.
"Gib mir meine Feder zurück, Malfoy! Ich muss damit fertig werden!" "Musst du nicht.", antwortet er ungerührt. "Du musst etwas essen, während ich deinen Aufsatz fertig schreiben werde."
Mir reicht es jetzt endgültig. Was bildet der sich eigentlich ein? "Ich brauche deine Hilfe nicht!", meine Stimme ist nur noch ein Fauchen, doch das scheint ihn nicht besonders zu beeindrucken. Auch mein wütender Blick scheint ihn kaltzulassen.
"Bist du sicher? In der Zeit, die dir noch bleibt, wirst du nicht fertig werden! Du kannst nur einem Nachsitzen entgehen, wenn du den Rest von irgendjemanden abschreibst." Er winkt mit seiner Pergamentrolle.
"Wieso sollte ich dir vertrauen? Du könntest alles mit dem von mir schon geschriebenen Text machen! Lieber habe ich eine unvollständige Hausaufgabe als gar keine!". Ich lege den Kopf schief und werde mir dabei bewusst, dass meine Stimme eben zu leise war, um feindselig zu klingen. Sein Vorschlag klingt plötzlich gar nicht mehr so lächerlich, eher verlockend - und aufregend.
"Ich bin deine einzige Chance, einem Nachsitzen zu entkommen. Um deine Freunde um Hilfe zu bitten, ist es schon zu spät! Also?" Er zieht die linke Augenbraue nach oben und ich spüre, dass er nicht mehr lange dazu bereit ist, mir zu helfen.
Langsam und mich dafür verfluchend, dass ich zu stolz war, um Lily oder einen der Jungen zu fragen, stehe ich auf. "Was willst du dafür?", ich sehe ihm die ganze Zeit in die Augen.
Er sieht im Raum umher, als suche er nach etwas, das er verlangen kann. Sein Blick bleibt auf dem Schokoriegel und dem Apfel liegen.
"Da du mein Abendessen jetzt essen wirst, musst du mir später nach meinem Quidditch Training in der Küche Gesellschaft leisten." Malfoy tritt vor, nimmt das Essen vom Tisch und stellt sich direkt vor mich. "Und? Was sagst du, kleine Black?"
Ich schaue ihm direkt in die Augen, um herauszufinden, ob er irgendetwas gemeines plant, doch ich kann ihm nichts dergleichen ansehen. Vielleicht will er wirklich einfach nur helfen?
"Du solltest dich entscheiden, bevor es zu spät ist!" Ich nicke leicht, ergeben. Ein Lächeln bildet sich auf seinen Lippen. "Sehr schön, dann schlage ich vor, dass du jetzt hier verschwindest, bevor Madam Pince Essen in ihrer geliebten Bibliothek sieht." Er drückt mir die beiden Lebensmittel in die Hände.
Ich vermeide es, ihm in die Augen zu sehen...und so fällt mein Blick stattdessen auf seine offene Schultasche. Ein dickes Buch ist darin, welches ganz sicher nicht für die Schule ist. Es sieht mehr wie ein Roman aus. Malfoy liest Romane?
Es juckt mich in den Fingern, das Buch einfach herauszuziehen, um zu sehen, ob ich recht habe, aber Malfoy fängt wieder an zu reden und ich weiß, dass wenn ich das tun würde, würde er mir nicht mehr helfen.
"Ich werde dir das Pergament gleich geben, du musst dich nur auf ein Fensterbre...", er stockt und blickt mich besorgt an, dann fährt er fort:"Naja, vielleicht setzt du dich nicht aufs Fensterbrett, halte dich einfach in der Nähe der Tür auf, okay?"
Hat er etwa Angst dass ich aus dem Fenster springe? Zugegeben ist das berechtigt - immerhin hat er mich auf dem Astronomieturm erlebt. Doch das war eine einmalige Sache. Und wieso macht er sich überhaupt Sorgen? Ich bin eine Blutsverräterin, hat er das etwa vergessen?
"Du weißt schon noch, dass ich eine Blutsverräterin bin, oder? Muss ich Angst haben, weil du nicht willst, dass ich aus dem Fenster springe?"
Zu meiner Überraschung lacht er leise, während er mir meine Tasche hinhält. Was zum...? Hat er gerade meine Tasche zusammengepackt? Ich war so von seiner Besorgnis geblendet, dass ich gar nicht aufgepasst habe, was er gemacht hat.
Meine Hände sind voll, und so geht er seufzend einen Schritt näher zu mir und hängt mir die Schultasche auf eine meiner Schultern. Dabei berührt er kurz meinen nackten Hals und ich zucke zusammen.
Plötzlich ist er mir so nah wie vor zwei Wochen. Es fällt mir schwer zu atmen. Er lächelt leicht - schon wieder. Malfoy muss heute aber einen besonders guten Tag haben!
Ich zucke schon wieder zusammen, als er auf einmal meine Schultern berührt und mich mit so umdreht. "Na los Black, sonst hast du keine Zeit mehr zu essen."
Seine Hände verschwinden von meinen Schultern und ich eile aus der Bibliothek. So schnell, dass Madam Pince, an der ich auf meinem Weg vorbeikomme, keine Chance hat zu erkennen was ich in den Händen halte.
Als Malfoy Minuten später aus der Tür kommt, auf die ich, seit ich daraus herausgetreten bin, voller Zweifel gestarrt habe, sehe ich sofort die Pergamentrolle in seiner Hand.
Er sieht sich um, bevor er auf mich zu kommt. Ich mache es ihm gleich, doch es ist niemand ist zu sehen. Ich habe mich extra, um ihn zu provozieren, auf das Fensterbrett eines offenen Fensters gesetzt. Er sieht es, und für einen Moment sehe ich den Schalk in seinen Augen aufblitzen.
Malfoy bleibt direkt vor mir stehen. Ich bin viel kleiner als er, da ich mir nicht die Mühe mache aufzustehen. "Hast du aufgegessen?" Er mustert meine Hände, das Fensterbrett und schließlich bleibt sein Blick auf meiner an der Wand lehnender Tasche hängen.
"Wenn du meine Tasche durchsuchen willst... tu dir keinen Zwang an!" Ich sehe ihn von der Seite her an.
Malfoy dreht das Gesicht wieder in meine Richtung und ein Grinsen erscheint auf seinem Gesicht. "Ich vertraue dir einfach mal, dass du das tust, was für dich das Beste ist. Acht Uhr in der Küche, vergiss das nicht."
Und im nächsten Moment hat er mir meinen Aufsatz in die Hand gedrückt, ist herumgewirbelt und in Richtung des Verwandlungsklassenzimmers verschwunden.
Oh man, Verwandlung! Ich sehe auf meine Uhr und springe erschrocken auf, als ich erkenne, wie spät es bereits ist.
Als ich ein halbes Dutzend Stunden später vor dem Porträt mit der Obstschale stehe, halte ich inne. Ich habe selbst keine Ahnung, wieso ich überhaupt gekommen bin. Und wieso ich das Gefühl habe, dass mein Herz mir gleich aus der Brust springt.
Den ganzen Tag habe ich mir Gedanken darüber gemacht, weshalb Alexander Malfoy sich mit mir treffen will. Ich habe mich anscheinend so auffällig und nachdenklich verhalten, dass es allen meinen Freunden aufgefallen ist.
Sie blickten mich immer wieder verwirrt an und dann später im Gemeinschaftsraum nach Unterrichtsschluss hat Sirius mich darauf angesprochen. Doch ich habe ihm keine klare Antwort gegeben.
Ich weiß selbst nicht, wieso ich es keinem sagen wollte. Es ist ja nichts Schlimmes an einer Umarmung oder abgeschriebenen Hausaufgaben. Oder doch?
Zögernd kitzle ich die Birne in der Obstschale. Das Bild schwingt auf und gibt den Blick auf die große, von gewichtig herumwuselnden und arbeitenden Hauselfen frei.
Ich bemerke sofort, dass Malfoy noch nicht da ist, bei den kleinen Hauselfen hätte ich ihn nämlich auf den ersten Blick gesehen. Ich trete in die großflächige Küche und schon kommen drei der Hauselfen angerannt.
Die größte fragt mit einem breiten Lächeln:"Wollen sie etwas zu Essen, Miss?" "Wir können ihnen zubereiten, was sie wollen.", fährt die kleinste genauso begeistert fort. "Pasteten, Siruptorte, Kekse, Kakao, alles, was sie wünschen."
Überfordert frage ich:"Habt ihr vielleicht Kürbissaft?" Die Kleinste unter den dreien nickt nachdrücklich und mit flatternden Ohren, bevor sie sich umdreht und davoneilt, um mir eine Flasche davon zu holen.
Ich gehe, nachdem ich mich bei der Elfe bedankt habe, mit der Flasche in der Hand zu dem kleinen Tisch am anderen Ende des riesigen Raums und lasse mich auf einen der gemütlichen Stühle fallen.
Ich muss nur ein paar Minuten warten, bis das Stillleben erneut aufschwingt. Malfoy kommt lässig und grinsend zu mir an den Tisch und setzt sich mit den leise gesprochenen Worten:"Tut mir leid, dass ich zu spät bin. Das Quidditchtraining hat länger gedauert als ich dachte." auf den Stuhl mir gegenüber.
Ich nicke leicht, als Zeichen dafür, dass ich seine Entschuldigung annehme. Noch währenddessen werfe ich einen Blick auf die gewaltige Wanduhr mit einem unglaublich großen und weitschwingenden Pendel: 08:02 Uhr.
Nur schwer kann ich mir ein Schnauben verkneifen. Zu spät? Also bitte, das waren nur zwei Minuten! Typisch Reinblüter, kein noch so kleiner Fehler wird ignoriert oder gar geduldet.
Um nicht in eine verbitterte und wütende Laune zu kommen konzentriere ich mich schnell auf andere Dinge. Auf Malfoy zum Beispiel.
Sein Haar ist noch feucht von der Dusche nach dem Quidditchtraining und zum ersten Mal in meinem Leben sehe ich ihn ohne perfekt frisierte Haare.
Normalerweise sind sie nach hinten gegeelt und wirken dadurch dunkelblond und glatt, doch jetzt sehe ich, wie sie sich im Nacken kringeln und dass sie eigentlich ein ziemlich helles Blond haben.
Er trägt eine dunkle bequem aussehende Stoffhose und eine graue Kapuzenjacke über einem schlichten weißen Oberteil. Komischerweise wirkt er durch diese kleinen Veränderungen seines Aussehens nicht mehr arrogant oder überheblich, sondern fast schon kindlich und verspielt - oder einfach nur viel jünger.
Auch ich habe inzwischen meine Schuluniform gegen etwas Gemütlicheres eingetauscht: Eine blickdichte, schwarze Strumpfhose und ein knielanges Stoffkleid.
Malfoy hatte sich geschickt durch die Hauselfen geschlängelt, bevor diese ihn überhaupt bemerkt haben, doch jetzt kommt die Größte von denen, die auch mich schon angesprochen haben, zu uns.
Sie blickt mit leuchtenden Augen zu dem Slytherin mir gegenüber auf und fragt:"Wollen sie etwas essen, Mister Alex?" Mister Alex?
Verdutzt sehe ich zu den beiden, doch Malfoy dreht sich zu der Elfe um und scheint meinen neugierigen und überraschten Blick gar nicht zu bemerken. "Nein danke, Sally. Wir müssen noch überlegen auf was wir Lust haben." Die Hauselfe, Sally, nickt und lässt uns wieder allein.
Malfoy lehnt sich in seinem Stuhl zurück und schaut nun wieder mich an. Ich fühle mich unwohl wenn er mich so intensiv mustert und so senke ich den Blick und spiele mit den Ärmel meines dunkelroten Stoffkleides. Die Stille ist keine angenehme, sondern ein erdrückendes und peinliches Schweigen.
Als ich es nach ein paar Minuten nicht mehr aushalte, frage ich, während ich ihm nun wieder direkt in die Augen blicke:"Was soll das Alles, Malfoy?"
Er schaut mich weiter an und lässt nicht das geringste Anzeichen dafür sehen, dass er mich überhaupt verstanden hat. Schließlich meint er langsam und deutlich sprechend: "Weißt du eigentlich, wie viele Slytherins darum wetten, dass du an Grace Parkers Tod zerbrichst? Dass du aufgibst?" Er lehnt sich nach vorne und seine stechend blauen Augen starren in meine.
"Moment. Was sagst du da?", diesmal weiche ich seinem Blick nicht aus. Ich muss wissen, ob er mir die Wahrheit sagt. Ob er gerade wirklich gesagt hat, dass es Leute gibt, die Gracies Tod auf irgendeine abartige Weise mit Wetten in Verbindung bringen.
"Jeder weiß, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis du und dein Bruder die Blacks endgültig verlassen werdet.", er schweigt für einen Augenblick, als wolle er sicher gehen, dass ich auch jedes einzelne seiner Worte verstehe, "Zumindest war es bis vor kurzem so. Die Slytherins sind inzwischen davon überzeugt, dass Parkers Tod entweder der Grund ist, wieso ihr euch endgültig losreißt oder dass er der Grund für eure Kapitulation ist und ihr in Zukunft zwei verbitterte Marionetten der Reinblüter - und damit auch die des Dunklen Lords - werdet."
Jetzt kann ich ein Schnauben nicht mehr zurückhalten. "Na und? Ihr könnt so viel denken und von mir aus auch wetten, wie ihr wollt. Das ist mir vollkommen gleichgültig!" Das stimmte nicht ganz. Es ist mir egal, was sie über mich denken, reden oder wetten, aber es ist mir nicht egal, dass sie Grace' Namen mit so einem albernen Kleinkinderkram beschmutzen.
Malfoy seufzt tief und mit einem fest schon flehenden Blick in den Augen. "Verstehst du denn nicht? Es stimmt! Sie haben vollkommen recht damit , dass der Zeitpunkt gekommen ist, in dem ihr beide euch entscheiden müsst, was ihr wollt."
Ich weiß, dass es wichtig ist was er sagt. Genau genommen liefert er mir gerade die neusten und brissantesten Informationen aus dem Slytherin-Gemeinschaftsraum. Aber im Moment kann ich nicht darüber nachdenken. Ich will nicht darüber nachdenken. Ich will das alles einfach nur verdrängen und vergessen.
Also sage ich mit einem sarkastischen Unterton das Erstbeste, das mir einfällt:"Und du willst mich jetzt als Todesser anwerben? Oder was soll dein plötzliches freundliche Verhalten?"
Die Fragen sollten nicht nur ein geschmackloser Witz sein, es steckt auch etwas Wahrheit darin. Ich habe keine Ahnung was das zu bedeuten hat.
Zum ersten Mal, seit unserer frühen Kindheit, ist Malfoy nett und will mir anscheinend sogar helfen. Ich weiß nur nicht, ob er dabei nicht eigene Ziele verfolgt, oder ob ich überhaupt will, dass mir jemand hilft.
Malfoy lacht laut auf. Es ist ein humorloses und bitteres Lachen. "Das denkst du? Dass ich ein Todesser werden möchte oder es womöglich schon bin?"
Naja, genaugenommen war es das, was ich bisher dachte, doch jetzt, wo er es ausgesprochen hat, erscheint es mir unrealistisch und falsch.
Also zucke ich nur mit den Schultern und sehe auf einen Punkt über Malfoys linker Schulter.
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(Bildquelle: https://pbs.twimg.com/tweet_video_thumb/CNaFVaNUkAAwm1F.png)
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