Kapitel 4

Menschen redeten wild umher, die Rollen der Koffer fuhren laut über den Steinboden. Hier und da flatterte eine Taube vorbei, während die Lautsprecher die nächste ankommende U-Bahn ankündigten.

S-203 hatte nach dem Reinfall ihres Planes, Camilla und Jordan endlich zusammenzubringen, ein wenig Auszeit von den beiden gebraucht. Die kleine Überschwemmung machte den Bewohnern noch immer zu schaffen und die große Straße war noch nicht wieder für den Verkehr freigegeben, sodass das zukünftige Pärchen nun auch noch physisch voneinander getrennt wurde.

Das Schicksalswesen verschob ihre Arbeit mit den beiden auf später und widmete sich stattdessen einem neuen Pärchen, welches sie in der Nacht auf einem ihrer Bildschirme entdeckt hatte.

Es war Mittwoch und der junge Mann war auf dem Weg zu einem kleinen Krankenhaus mitten in London. Normalerweise arbeitete er in Oxford, doch durch ein Austauschprogramm war er für drei Monate hierher versetzt worden. Scheinbar hatten sie mit Personalmangel zu kämpfen.

S-203 rief sich seinen Steckbrief in Erinnerung: Sam Evans, Arzt, 35 Jahre alt, Vater einer Tochter und kürzlich geschieden.

Kurz erschreckte sie sich, als ein Mann mit Reisetasche durch sie hindurch stürmte, um die richtige Bahn geradeso noch zu erreichen. Wenige Meter neben ihr wurde eine Reisegruppe durch den U-Bahnhof geführt.

„Um den King's Cross Bahnhof zu erreichen, müssen wir nun in die hellblaue Linie einsteigen", erklärte der Reiseleiter im dunklen Umhang, welcher sich als Harry Potter verkleidet hatte und einen leuchtenden Zauberstab in die Luft hielt, welchem seine Gruppe folgen sollte. Das Schicksal schmunzelte über die Kreativität der Menschen und schaute ihnen lächelnd nach.

Die nächste Bahn kam vor ihr zum Stehen und Menschen stiegen aus und ein. Sie kamen ihr beinahe vor wie kleine, hunderte von Ameisen, welche umherwuselten und ihre Aufgaben des Lebens erfüllten. Jeder Einzelne war eine eigene Persönlichkeit, hatte ein individuelles Leben und doch waren sie für die anderen nur fremde Schatten, die an ihnen vorbeirauschten und welche sie wahrscheinlich nie wieder sahen. Die Anonymität der Erdenbewohner faszinierte S-203.

Doch wie sollte ihr neues Pärchen in solch einer Welt aufeinander aufmerksam werden?

„Na, suchst du nach jemand bestimmten?"

Die männliche Stimme neben ihr klang frech und belustigt. Verwundert blickte das Schicksal zur Seite und erkannte den Zufallsmann, welcher ein paar Meter entfernt lässig und mit verschränkten Armen an einer Säule stand.

Sie waren umgeben von vorbeiziehenden Menschen und einer Vielzahl an Fügungswesen, welche soeben ihren Tätigkeiten nachgingen. Und doch stach dieses blaugekleidete Wesen unter all ihnen hervor. Wieder hatte sie das Gefühl, wie ein Mensch nach Luft schnappen zu müssen. Für das rothaarige Fügungswesen verging die Zeit beinahe in Stunden. Als würde die Zeit im Zeitraffer an ihnen vorbeirasen, doch einzig und allein die beiden lebten in Zeitlupe.

Sie konnte nicht sagen, was genau es war, aber er hatte etwas Bekanntes an sich. Etwas, das sie mochte. Doch schlagartig kamen ihr die letzten zwei Tage in den Sinn, an welchen er sie mehr als verspottet hatte mit seinen Taten.

Eine Welle der Wut schwappte über sie und riss die seltsam menschlichen Gefühle, welche sie zuvor noch in ihrer Brust verspürt hatte, unaufhaltsam mit sich. Das Treiben der Zeit nahm wieder seine gängige Geschwindigkeit an und S-203 bekam die Macht über ihre Beine zurück. Selbstbewusst trat sie auf ihn zu und hätte ihm am liebsten die schlimmsten Beleidigungen an den Kopf geworfen.

„Ja, ich habe tatsächlich nach dir gesucht", pampte sie ihn an. „Wie ich dir gestern schon gesagt hatte, habe ich ein Hühnchen mit dir zu rupfen."

Belustigt schaute er auf sie hinab und trat ebenfalls einen Schritt auf sie zu. Langsam senkte er seinen Kopf zu ihr hinunter, sodass sein Gesicht nun ganz nah vor ihrem war. Noch immer hatte er seine Arme vor der Brust verschränkt.

„Weißt du eigentlich, dass du total süß aussiehst, wenn du so wütend dreinschaust." Fassungslos starrte sie ihn an und konnte nicht leugnen, dass seine Nähe sie etwas nervös machte.

„Bist du immer so frech?", fragte sie ihn, obwohl ihr kurz darauf viel schlagkräftigere Erwiderungen einfielen und schubste ihn von sich.

„Ja, meistens schon", antwortete er und zuckte mit den Schultern. Sein dämliches Dauergrinsen ging ihr langsam, aber sicher auf den Geist.

„Wieso folgst du mir?"

„Ich? Wieso sollte ich dir folgen?", entgegnete er ihr gespielt unschuldig. Doch sie merkte sofort, dass er sich mit dieser Lüge lediglich über sie lustig machte.

„Hör auf, mir zu folgen! Ich weiß nicht, was du damit bezwecken willst, aber es nervt! Misch dich gefälligst in andere Angelegenheiten ein, aber lass mich meine Arbeit machen!"

Mit diesen klaren Worten hoffte sie, dass er nun endlich nachgeben würde.

„Aber die anderen sind dabei nicht so süß." Mit zu Schlitzen verengten Augen blickte sie ihn erzürnt an. Das konnte doch wohl nicht sein Ernst sein?

„Hör mal, mein Freundchen. Hier kommt gleich ein Pärchen vorbei, welches zu 96 Prozent zusammenpasst. So eine hohe Prozentzahl hatte ich noch nie! Wage es also ja nicht, mir wieder dazwischenzufunken und mir meine Arbeit zu erschweren!"

Drohend hatte sie ihren Zeigefinger erhoben und hielt ihn ihm nun unter die Nase. Glucksend hob er seine Arme, um sich zu ergeben.

„Aye aye, Frau Schicksal, alles, was Sie sagen."

Noch immer hatte sie das Gefühl, dass er ihre Worte kein bisschen ernst nahm. War sie für ihn nur eine Witzfigur?

„Huh, da ist er ja!", rief sie urplötzlich aus dem Nichts heraus. Hinter dem Zufallsmann Z-11 war ein Mann erschienen, über welchem eine rote 96 erleuchtete.

Ohne weiter auf den Plagegeist in Blau einzugehen, marschierte sie an ihm vorbei und trat zu Sam Evans in die rote U-Bahn. Die Türen schlossen sich und die Menschen standen dicht beieinander zusammen, sodass kaum noch ein weiterer Fahrgast hineingepasst hätte. S-203 hatte sich ganz an den Rand gedrängt, da sie es nicht ausstehen konnte, wenn die Menschen in ihrer unsichtbaren Hülle standen.

Sie blickte zu dem Lockenkopf, welcher viele der anderen Personen überragte und sich zur Sicherheit an einer Metallstange festhielt. Dabei war die Bahn so voll, dass hier keiner hätte umfallen können. S-203 streckte den Kopf in die Höhe, um einen Überblick über die Erdenbewohner in dieser Bahn zu erhaschen.

„Irgendwo muss sie doch sein", flüsterte sie konzentriert vor sich hin und suchte mit den Augen nach der jungen Frau, über welcher ebenfalls eine rote 96 schweben müsste.

„Na, findest du sie?"

Das Raunen an ihrem Ohr erschreckte sie zutiefst und ließ sie kurz schwanken. „Pass auf, nicht dass du fällst", sagte Z-11 und packte sie am Handgelenk, damit sich ihr Gleichgewicht wieder sammeln konnte.

„Da steigen noch mehr Menschen ein", sagte er kritisch hinter sie blickend, während sich immer mehr Personen hineindrängten. Man hätte meinen müssen, dass die Bahn bei einem weiteren Fahrgast wohl schlicht platzen würde. Z-11 wusste, wie unangenehm es sein konnte, wenn die Menschen durch sie hindurchgingen und drückte S-203 fest an sich, damit der große Mann mit dem Cello-Koffer an ihnen vorbeigehen konnte.

Das Schicksalswesen spürte urplötzlich den Hüllkörper des Zufalls ganz nah bei sich. Kein einziges Blatt hätte mehr zwischen sie gepasst. Sie war in eine Starre verfallen und hatte sich mit ihren Augen in seinen verfangen, welche nach links und rechts schauten, um die Fahrgastsituation genau zu beobachten und S-203 vor unangenehmen Durchgängern zu bewahren.

An ihrem Rücken konnte sie seine Hand fühlen, welche sie warm und beschützend hielt, als wolle er sie nie mehr loslassen. Die Schicksalsfrau konnte nicht verstehen, was diese kleine Geste seinerseits in ihr auslöste. Sie war felsenfest davon überzeugt, dass normale Fügungswesen solche Berührungen keineswegs derart stark und wahrhaftig wahrnahmen wie sie.

Erneut hatte sie das Gefühl, anders zu sein, aus der Menge herauszustechen und keine von ihnen zu sein. Sie starrte in sein Gesicht, welches sie noch vor kurzer Zeit voller Abscheu und Wut betrachtet hatte und auf welches sie in ihrer Zukunft nur zu gern verzichtet hätte.

Doch Z-11 hatte etwas an sich, dass sie ihn weiter fasziniert anschauen ließ. Ihre Augen wanderten über seine dunklen Augen, sein braunes Haar und auf einmal hatte sie das Bedürfnis, ihre Augen zu schließen und sich an ihn zu kuscheln. Die unfreiwillige Umarmung ließ sie ganz vergessen, dass sie hier war, um ihrer schicksalshaften Arbeit nachzugehen.

Sie vergaß, dass sie kein Mensch war, welcher soeben in seine eigene Liebesgeschichte hineingeschlittert war. Bilder schossen ihr in den Kopf und spielten sich wie ein Film vor ihrem inneren Auge ab.

Eine rothaarige, junge Frau lag auf einer Wiese und hatte den Kopf auf den Bauch des jungen Mannes abgelegt. Seine Hand strich ihr sanft über die Haare, während um sie herum ein kleines Konzert von den umherfliegenden Insekten aufgeführt wurde.

Sie verspürte absolute Ruhe und Zufriedenheit. Seine Nähe vertrieb all die Sorgen aus ihrem Kopf und spülte sie wie eine große Welle hinfort. Die Sonne färbte den Himmel in verschiedene Rot- und Orangetöne, während keiner der beiden etwas sagte. Sie schwiegen glücklich vor sich hin und genossen die Anwesenheit des jeweils anderen.

„Hier, für dich", sagte die Stimme des jungen Mannes. In seiner Hand kam ein aus Grashalmen geflochtener Ring hervor, welchen er ihr liebevoll an den Finger steckte. Sachte nahm er ihre Hand in seine und blickte sie anschließend voller Zuversicht an.

„Lass uns heiraten", sagte er völlig ernst und strich behutsam mit seinem Daumen über ihren Handrücken. Völlig überrascht blickte sie ihn an und war für einen Moment sprachlos.

„Meinst du das ernst? Was ist mit Zachary? Und mit meinem Vater?", zählte sie ihre Sorgen auf.

„Sie können nicht auf uns wütend sein, wenn sie nichts davon erfahren", schlug der braunhaarige Mann seiner Geliebten vor und schenkte ihr ein schelmisches Grinsen. Kurz ging sie in ihrem Kopf all die Konsequenzen durch, doch allein die Berührung seiner Hand gab ihr die Erkenntnis, dass sie genau das wollte. Dass sie IHN wollte.

Gerade als die junge Frau glücklich zu nicken begann und ihrem zukünftigen Mann um den Hals fiel, erwachte S-203 aus ihrem Tagtraum.

„Alles gut? Bin ich etwa so gemütlich?", fragte sie eine Stimme, welche sie soeben erst in ihrem Kopf gehört hatte. Z-11 drückte sie sachte von sich und ließ seinen Blick einmal über sie schweifen.

„Du warst irgendwie weggetreten", erklärte er, während das Schicksalswesen noch immer Probleme damit hatte, in die Realität zurückzukehren. Sie konnte sich die plötzlichen Bilder nicht erklären. Sie hatten sich wie Erlebtes angefühlt, wie Erinnerungen. Als wäre dieser spontane und zugleich unglaublich private Heiratsantrag tatsächlich so passiert.

Doch selbst das beschäftigte sie nicht ansatzweise so sehr wie die Frage, weshalb gerade der Zufallsmann in Gestalt eines normalen Menschen darin vorgekommen war. Hatte sie tatsächlich kurz geträumt? Hatten die romantischen Geschichten der Menschen, welche sie tagtäglich beobachtete, ihrem Kopf einen Streich gespielt?

Ihr war vollkommen bewusst, dass sie als Fügungswesen nicht in der Lage war, zu träumen. Und doch konnte sie sich das eben passierte Mysterium nicht anders erklären. Seit sie dem Wesen F-67 aus der Führungsebene und dem Zufallswesen Z-11 begegnet war, hatte sich ihr Leben in ein verwirrendes, chaotisches Geflecht aus seltsamen Erinnerungen, Träumen, vermeintlichen Gefühlen und verbotenen Gedanken verwandelt.

Sie wollte herausfinden, was mit ihr nicht stimmte, weshalb sie in der Anwesenheit von Z-11 so aufgeregt war, obwohl sie ihm gegenüber doch eigentlich nur Abneigung verspüren wollte. Und doch wusste sie, dass diese Form der Recherche und des Hinterfragens verboten war. Sie durfte ihr regelwidriges Verhalten nicht öffentlich zeigen, musste es unterdrücken. Ansonsten würde sie wohl noch größere Probleme bekommen.

„Ähm ja, alles gut", stammelte sie und löste sich aus seinem Griff, um etwas Abstand zu erlangen. „Nächstes Mal musst du mich nicht gleich erdrücken. Ich kann sehr gut selbst auf mich aufpassen", pampte sie ihn an und versuchte damit die Abneigung ihm gegenüber erneut in sich zu entfachen.

Sie besann sich zurück, dass sie noch vor wenigen Minuten dabei war, Sams Seelenpartnerin zu finden. Erneut schweifte ihr Blick über die zusammengepferchten Köpfe in der U-Bahn und ließ sie kurz innehalten, als sie eine rote 96 erkannte.

„Gefunden", sagte sie freudig zu sich selbst.

Julie Moore stand keine zwei Meter von Sam Evans entfernt. Ein süßer Geruch stieg dem Arzt in die Nase, sodass er sich nach der Quelle suchend umblickte. Der Mandelduft kam ihm beinahe vertraut vor. Es erinnerte ihn an seine Studienzeit und doch wusste er nicht genau, weshalb. Als hätte sein Hirn eine Erinnerung, ein gutes Gefühl mit diesem Geruch verbunden.

Das Aufgehen der Türen brachte ihn zurück in das Hier und Jetzt und der Geruch von getragenen Schuhen, Schweiß und einer Vielzahl an Parfümen stieg ihm in die Nase. Er mochte die gedrängten Fahrten in der U-Bahn nicht sonderlich und vermisste seinen Job in Oxford schon jetzt. Doch es war schließlich nur für drei Monate, welche er hier durchstehen musste.

Er erschrak, als er plötzlich an der Schulter angerempelt wurde, da sich einige der Fahrgäste ungeduldig an ihm vorbeidrängelten, um noch aussteigen zu können. Ein Schmerz durchfuhr seinen rechten Fuß, als jemand achtlos darauf trat.

Genervt versuchte er den Verursacher auszumachen, welcher sich als junge Frau entpuppte, welche von den drängelten Personen in Richtung Tür geschoben wurde. Sie stolperte über ihre Füße und verlor kurz das Gleichgewicht. In Sekundenschnelle hatte Sam seine Hand nach ihrem Arm ausgestreckt, um ihr Fallen zu verhindern.

„Oh, danke", bedankte sie sich flüchtig und trat eilig aus der Bahn heraus auf den Bahnsteig. Keine Sekunde später schloss sich die Tür hinter ihr und trennte die zwei voneinander. Julie warf einen letzten Blick hinter sich, bevor die U-Bahn wieder an Geschwindigkeit aufnahm und weiterfuhr.

Kurz erhaschte sie einen Blick auf ihren Retter, welcher sie durch das Fenster direkt anblickte. Sie dankte ihm noch ein weiteres Mal, indem sie ihm ein schwaches Lächeln schenkte. Sam konnte seine Augen erst wieder von ihr lösen, als die Bahn um die Kurve und Julie somit aus seinem Sichtfeld verschwunden war.

Sein Blick ging zu Boden, auf welchem er mit den Schuhen auf eine Karte getreten war. Interessiert bückte er sich und hob das dunkelgrüne Namensschild mit dem Pinguin darauf auf. „Julie Moore", las er flüsternd und steckte sich die Karte ein. Wer weiß, wofür er diese noch gebrauchen konnte.

Grinsend stand S-203 wenige Meter von ihm entfernt und hatte das Geschehen gespannt beobachtet. In dem Moment, in welchem Julie beinahe gefallen war, hatte sie ihr das Namensschild entnommen und direkt vor Sams Füßen platziert.

„So arbeitet also ein Schicksalswesen", hörte sie die lästige Stimme des Zufalls hinter sich.

„Du bist ja immer noch da", stöhnte sie und verdrehte ihre Augen, bevor sie sich mit verschränkten Armen zu ihm umdrehte.

„Ja, ich muss sagen, dass es lustig ist, dir bei der Arbeit zuzusehen. Du bist dabei so ... leidenschaftlich", sagte er mit großen Augen und klang dabei ein wenig spottend.

„Ich mag die Menschen und ihre Liebe nunmal. Kann ja nicht jeder so planlos agieren wie du", warf sie ihm beleidigt an den Kopf.
„Und ich würde es sehr befürworten, wenn du mich demnächst in Ruhe arbeiten lässt und mir nicht weiter dazwischenfunkst. Wenn ich also den nächsten Versuch starte, um Camilla und Jordan endgültig zusammenzubringen, dann wage es ja nicht, dich in meine Nähe zu begeben. Hast du verstanden?"

Todernst starrte sie Z-11 an, welcher sich zwanghaft ein Lachen verkneifen musste.

„Wann genau startest du denn den neuen Versuch?", fragte er neugierig, zückte aus dem Nichts heraus einen Notizblock mit Stift und blickte sie erwartungsvoll an. „Nur damit ich weiß, wann ich NICHT in deiner Nähe auftauchen soll, versteht sich", erklärte er noch, da sie ihm eine Antwort schuldig geblieben war.

„Man, du bist wirklich fürchterlich, weißt du das?", schimpfte das Schicksal laut und stürmte an ihm vorbei. Sie hatte keine Lust mehr auf seine belustigte Visage und seine Worte, welche ihr Inneres wie einen Hexenkessel köcheln ließen.

„Fürchterlich was?", rief er ihr fragend nach. „Fürchterlich gutaussehend?", ertönte seine Stimme hinter ihr und doch hörte sie nicht auf zu laufen.

„Fürchterlich lästig", schnaufte sie leise zu sich selbst, bevor sie sich endlich davon teleportierte.

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