chapter 6
"Schau nie mit Augen voller Vergangenheit in die Zukunft."
Kennt ihr das, wenn ihr das Gefühl habt, vor Glück zu explodieren? Als würden überall nur Herzen sein, ihr fühlt euch als könntet ihr alles tun, als wärt ihr am stärksten von allen? Genauso fühlte ich mich, als ich in unser Zimmer ging. Al konnte mit wohl schon ansehen, dass bei dem Gespräch mit Manu alles gut gelaufen ist. "Und, was hat er gesagt?", fragte sie mich und zwinkerte mir zu. "Ja, also dass wir jetzt zusammen sind!" Wieder musste ich grinsen. "Und wie wars bei dir?" "Gut, der Strand ist herrlich! Da müssen wir morgen unbedingt zusammen hin!" "Perfekt, dann muss ich mir keine Beschäftigung für dich ausdenken", sagte ich und bekam sofort von Al ein Kissen ins Gesicht. "Idiot!", lachte sie. "Ich hab übrigens noch eine Überraschung für dich!" "Noch eine?", fragte ich und wusste nicht ob ich begeistert sein sollte oder nicht. "Jap, und die kommt auch von deiner Familie, ich soll dir liebe Grüße sagen! Ich bin echt gespannt auf dein Gesicht. Also, hier ist ja momentan die WM, und Deutschland spielt am Sonntag im Halbfinale gegen Brasilien. Und da hat dein Bruder gemeint, es wäre ziemlich cool, wenn wir da zusammen hingehen könnten." "Aha, und wo ist der Haken?" Grinsend griff sie in ihre Tasche und zog zwei Tickets hervor. "Tadaaaaa, hier sind sie!" Ich war ehrlich begeistert, obwohl ich mich nicht mit Fußball auskenne, es war bestimmt cool mal so etwas zu sehen!
Die nächsten Tage verbrachten wir hauptsächlich am Strand, Manu hatte wenig Zeit für mich, da er beruflich zu tun hatte, was auch immer. Ich war schließlich hier um Urlaub zu machen, und nicht um an Schule, Beruf oder Studium zu denken. Al war sehr aufgeregt, sie konnte es kaum erwarten, ins Stadion zu kommen, daher kam es, dass wir mit die Ersten waren, die auf den Einlass warteten. Al hatte sich ein Bastian Schweinsteiger Trikot angezogen, dass sie vorne in ihre sehr kurze Hotpants gesteckt hatte, und dazu schwarze Chucks. Ich trug ein schwarzes T-Shirt mit der Deutshlandflagge darauf und Jeansshorts zu ebenfalls schwarzen Chucks. "Dir ist klar, dass ich keine Ahnung von Fußball habe, oder?" "Natürlich, deswegen bist du ja hier dabei.", meinte Al und nahm mich am Arm, um mich vor zum Einlass zu ziehen. Sie zog unsere Tickets hervor und ohne Probleme gelangten wir ins Stadion. Wie dankbar ich doch war, dass es Freunde gibt, die wissen, was gut für einen ist, bevor man es selber weiß.
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