4.Die große Ernte!
Nachdem wir Sally gerettet hatten,mussten wir eigentlich am nächsten Morgen weiterziehen. Doch in der Oase war Ernte-Zeit. Also blieben wir um uns Proviant zu besorgen. Ich kletterte auf eine Dattelpalme und begann die süßen Früchte abzumachen. Bloß hatte ich keinen Korb mitgenommen und Sally musste ihn mir bringen. Dann legte ich alle Früchte sorgfältig in den Korb hinein. Eine nach der anderen verschwand darin. Natürlich ratschte ich mich an den Blättern und der Rinde. Dann sprang ich den Baum herunter. Als nächstes musste ich Kokosnüsse ernten. Ich schüttelte die Palme und die Nüsse rasselten hinunter. Die meißten auf mich oder eher gesagt auf meinen Kopf. Ich muss wohl nicht erwähnen wie weh das tat. Da einige Nüsse ins Gebüsch gerollt waren musste ich hinterher und sie zurückhohlen. So ging das den ganzen Tag. Nur zum Essen unterbrachen Sallys und meine Mutter das Ernten. Nach dem Essen waren auch sie wider bei der Sache. Bald hatte ich genug und half beim Verpacken. Sallys Mutter kahm kaum hinterher. Nach diesem anstrengenden Tag ging ich müde ins Bett. Morgen würde die Reise weitergehen. In der Nacht hatte ich einen sonderbaren Traum: Ich stand vor einem Palast der wunderschön war und ein ganz süßer Junge stand auf einem Balkon. Um den Palast herum wuchs eine Oase weshalb alles grün war. „Komm rein!" rief der Junge mir zu und verschwand. Ich ging aufs Tor zu und betrat den Palast. Drinnen wartete der Junge auf mich und zog mich lauter Treppen hoch. An einer Tür blieb er stehen und schloss auf. „Mein Zimmer" sagte er zu mir und lächelte. Ich staunte,denn alles war so anders als ich es kannte: Himmelbett, edle Teppiche, teure Möbel... „Du musst mir helfen" sagte der Junge und sprach weiter ohne das ich etwas sagen konnte. „mein Vater verbietet mir alles was Spaß macht und ich darf nirgendwo hin ohne Palastwachen." Ich fragte:„Und wie?" Er antwortete:„Indem du..." Ich wachte auf. „Mist" murmelte ich,denn natürlich wollte ich wissen wie mein Traum weiter ging. Ich dachte mir das er nicht zu bedeuten hatte,aber er war so schön und so spannend doch er war vorbei. Vor allem könnte es nicht sein,weil ich den Jungen wiedererkannt hatte. Es war Aladin der Sohn unseres Sultans. Ich kannte ihn vom Palastball an dem ich einmal Eingeladen war. Aber nur,um einen Weltrekord zu knacken und noch ein Gast fehlte. Dieser Aladin hatte sich in mich verliebt,doch damals hatte ich nichts für ihn übrig. Jetzt war das anders... Egal. Wir brachen auf und ich starrte verträumt in die Ferne. Leise seufzte ich und musste daran denken wie süß Aladin war. „MARY" drang eine Stimme in meine Gedanken. „Hm?" brummte ich. „Was ist los Mary? Du starrst in die Ferne wie eine verliebte Hummel." „Nichts mir geht's gut!" sagte ich mit Nachdruck. Doch als ich halb aus dem Sattel rutschte musste ich ihr alles erzählen,ich war nämlich die beste Reiterin aus unserem Dorf und würde nicht einfach aus dem Sattel rutschen. „Mann,das ist ja ein Ding!" meinte Sally und ich grinste. Ja Sally damit hast du nicht gerechnet.
Und wie war's? Ich hoffe gut und Sorry,wenn ihr dieses Kapi etwas langweilig findet. Bloß diese Stelle hier wird später wichtig werden und deshalb ist es so. Auch kann nicht alles spannend sein. Wie zum Beispiel die von vielen verhasste Schule. Wie findet ihr das mit dem Traum?
Lg Johanna
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