Kapitel 24 ♡
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7 Tage später:
Ich saß in meinem Zimmer. Ich ging nicht zur Schule, aß nichts, machte nichts.
Ich starrte nur in die Leere und hoffte wie ein Wunder darauf das dass hier alles nur ein Traum war.
Es klopfte an der Tür.
„Du hast Besuch", kam es plötzlich von meinem Vater hinter der Tür.
Meine Augen leuchteten sofort auf, Mingi?!?
Ich rannte zur Tür und öffnete diese, doch der Besuch war jemand anderes.
„Wonho", flüsterte ich. Sofort zog ich ihn in mein Zimmer und haute die Türe Jun vor die Nase.
Sofort umarmten wir uns.
„Manoman Mädchen, was hast du nur wieder angestellt?", kam es leise von ihm als er leicht über meinen Rücken strich.
Ich weinte in seinen Hoddie und drückte ihn fester an Mich.
„Wonho, ich hab Scheiße gebaut", flüsterte ich Dann.
Er löste sich von mir und hielt mich an den Schultern. Ein leichtes Lächeln umspielte seine Lippen. „Erzähl mir alles"
So erzählte ich ihm von dem Tag nach der Party, Seonghwa, Yuri, Mingi, das Rennen, die Dates..einfach alles was in den letzten Monaten passiert war.
Er am Ende saß danach Stumm auf meinem Bett und starrte auf mich.
„Glaubst du nicht, nach allem was sie getan haben, das es vielleicht nicht doch besser wäre wenn sie dahin gehen wo sie hingehören?", fragte Wonho langsam.
Ich sah zu ihm. Er fand es besser wenn diese Typen im Knast wären?
„Wonho du verstehst nicht! Sie sind alles was ich hier habe. Sie haben das nur wegen mir gemacht!", schrie ich als ich aufstand.
Wieso hörte mir den niemand zu?
Wonho stand langsam auch auf.
„Okay okay, aber wie oft hatten sie schon Verbrechen begannen bevor du ankamst? Diese Typen sind gefährlich und ich will nicht das du da mit rein gezogen wirst", sagte Wonho wieder.
Hatte mein Vater ihn hergeholt um mich von den Jungs fernzuhalten? War das sein Plan?
Ich ging ein wenig zurück:„Wieso bist du hier?"
Er seufzte.
„Dein Vater hat mich angerufen und mir gesagt das ich versuchen soll dich wieder auf die gerade Bahn zu bringen. Y/n wenn du dich nicht Zusammenreißt kommst du auch in den Knast!".
Ich schüttete den Kopf bevor ich aus meinem Zimmer rannte, die Treppen runtersprang und aus dem Haus rannte.
Ich musste mit jemandem sprechen der mich verstand, doch ich wusste nicht mal wer von den Jungs alles draußen war und wer eingezogen wurde.
Ich hörte meinen Vater und Wonho hinter mir schreien, blieb aber nicht stehen. Ich musste sehen wer von den Jungs alle noch da waren.
So machte ich mich auf den Weg zu Seonghwa's Haus in der Hoffnung sie dort finden zu würden.
Über Jinyoung machte ich mir in diesem Moment keine Gedanken.
—
Nachdem ich nach endlosem gehen endlich vor dem Haus stand, sah alles aus wie zuvor.
Ich öffnete die Türe und ging vorsichtig rein. Die Lichter waren aus, das Essen und die Bierflaschen standen immer noch genauso wie beim letzten Mal.
„Hallo?", sagte ich in normalem Ton während ich doch letztlich schon etwas Panik bekam.
Ich ging sofort in die Küche und schnappte mir ein Messer bevor ich noch in irgendjemanden rennen würde.
Das Haus verblieb stumm.
Mit vorsichtigen Schritten ging ich die Treppe rauf zu den Schlafzimmern. Die Türen waren zu, bis auf eine, Seonghwa's.
Langsam ging ich auf die Türe zu und sah durch den kleine Schlitz. Eine Person, doch ich konnte nicht erkennen wer es war.
Er stand mit dem Rücken zu mir und blickte runter auf ein Bild in seiner Hand.
Ich umgriff mein Messer etwas fester und beschloss reinzugehen.
Anstatt das er erschrak sah er nur zu mir und lächelte.
„Schön dich wieder zu sehen", sagte er während er das Bild abstellte.
Ich zeigte mit dem Messer auf ihn. Er war der Typ der mich beim Rennen vor Diesen Idioten gewarnt hat.
Dann fiel es mir wieder ein. Ich hatte doch auch die beiden geschossen!
„Wie ich sehe erinnerst du dich a das...nun ja, kleine Missgeschick im Parkhaus".
Mir lief es kalt den Rücken runter als er das sagte. Er wusste es.
„Ich weiß nicht wovon du redest!", sagte ich während ich zu ihm sah.
Er hob die Hände und lächelte. „Hey hey keine Sorge, die beiden leben noch...also mehr oder weniger. Kommt drauf an was Jinyoung ihnen antun wird", sagte er lächelnd.
Dann kam er langsam auf mich zu. Ich ging die Schritte etwas zurück und hielt das Messer jetzt mit beiden Händen.
„Weißt du es ist traurig was mit den Jungs passiert ist. Die Rennen sind jetzt voll langweilig und es gibt keine guten Gegner mehr", sagte er dann als er direkt über mir stand.
„Wie kann ein so schönes Mädchen wie du sich nur mit den Verlierern abgeben?", sagte er während er seinen Finger in meinem Gesicht hatte.
Ich sah voller Hass aber auch Etwas Ängstlich zu ihm.
„Wieso bist du hier? In diesem Zimmer?", fragte ich dann und hoffte dabei das meine Stimme nicht brechen würde.
Er packte mein Kinn und zog es nach oben zu sich.
„Kleine, du stellst hier keine Fragen, verstanden? Sonst muss ich dir vielleicht doch noch wehtun, so wie diesem kleinen Typen der her vorhin war", sagte er.
Meine Augen weiteten sich? Typen? Hier? Wer war es? War es einer von den Jungs?
Er lächelte als ich stumm blieb. Dann sah er zu mir runter und drückte sein Bein zwischen meine.
„die Versuchung ist schon da, das muss ich zugeben", sagte er als er mit seiner anderen Hand um meinen hals strich.
Meine Tränen kamen nun langsam wieder zu Gesicht und ich konnte nichts damit tun.
Ich wollte einfach nur noch zurück. Zurück wo ich noch nichts von alledem wusste und wir alle in ruhe nebeneinander saßen und tranken.
Ich konnte nicht mal mehr versuchen zu zeigen das ich keine Angst hatte, ich wollte einfach nur noch raus.
„na na na, nicht weinen. Heute ist es noch nicht soweit. Sagst du das ich hier war, wird jemand von dir sehr sehr böse verletzt, verstanden?", fragte er flüsternd neben meinem Ohr.
Ich nickte leise. Wenig später wurde ich losgelassen und er war weit und breit nicht mehr zu sehen.
Zuerst rutschte ich von der Wand an den Boden und versuchte meinen Atem wieder zu normalisieren.
Doch sofort fiel mir ein was der Fremde gesagt hatte. Es war noch jemand im Haus.
Ich sprang auf und durchging alle Zimmer während das Messer immer noch auf Seonghwa's Boden lag.
Ich musste wissen wer verletzt war.
Doch auf der oberen Etage war niemand. Panisch sah ich mich um und rannte nach unten. Dort ging ich genauso jedes Zimmer ab doch weit und breit keine Spur.
Ich fuhr mir durch die Haare und drehte mich im Kreis, überlegend wo er liegen würde.
Dann kam es mir, ich sah durch die Riesen Fenster raus zum Garten.
Sofort rannte ich dort hin und schob die Türe auf um herauszukommen.
Ich blickte mich um und dort war er. Geschlossene Augen, festgebundener Körper, Seil im Mund und verletzt.
Ich schmiss mich sofort auf den Boden.
„Yunho!", schrie ich leise. Yunho!
Ich machte ihn sofort los und nahm ihm das Seilstück aus seinem Mund.
Mit beiden Händen hielt ich sein Gesicht weinend.
„Yunho! Yunho bitte! Sag was!", weinte ich während ich versuchte ihn aufzuwecken. Er blutete im Gesicht, an den Händen, an seiner Brust. Eigentlich überall.
Ich checkte seinen Herzschlag...nichts.
Ich hielt meine Stirn an seine und weinte.
„Bitte Yunho, ich will nicht alleine sein. Bitte", flüsterte ich.
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