Kapitel 10
[Kuroo Kapitel 13]
Mit einen Komischen Bauchgefühl starrte ich auf meine Füße, die sich durch den Weisen Schnee gruben. Mein Blick Huschte schnell zu meiner Besten Freundin Aline, die Braun-rothaarige Frau schien heute auch etwas ruhiger zu sein, als sie normalerweise war. Allein diese Tatsache, lies mich unweigerlich mein Gesicht, noch ein kleines Stückchen mehr, verziehen. Der kalte Wind, der mir ins Gesicht Peitschte, brachte meinen Gedankengang dazu, wie ich meinen Schal anbesten Positioniere, damit ich nicht bald so ausschaute, wie Olaf, aus die Eisprinzessin. ,,Und du bist sicher, dass wir das machen sollen?'' Setzte ich an, um mein Unbehagen freien lauf zu lassen.Aline entwich ein kleiner kaum merkbarer seufzen, ehe sie mit den Schultern zuckte und sich mir zu wand. ,,Ehrlich gesagt nein! Ich weis selbst nicht, wie wir auf die Blöde Idee gekommen sind.'' Entgegnete sie mir. Du bist auf die Idee gekommen und hast mich nur überredet. Schoss es mir durch den Kopf. Allerdings beließ es dabei und korrigierte meine beste Freundin nicht. Der Weg zum Schokoladenladen Zog sich etwas Länger als gedacht. Alleine die fahrt hier her, hatte mich einen Haufen nerven gekostet, daher hoffte ich, dass der Laden diesen riesigen aufwand wirklich wert war. Gestern Abend hatte ich noch kurz mit meiner Besten Freundin Telefoniert. Nicht lange, aber lang genug, um mit ihr unsere Schokoladen Aktion ausgiebig zu Planen. Nach ihren Anruf, hatte ich mich über den Japanischen Brauch informiert. Auch weil es eine mir willkommene Ablenkung, von der Vogelauffangstation, war. Schnell war mir beim Lesen aufgefallen, dass der Valentinstag, in Japan, wirklich anders ablief als bei uns in Europa. In Japan bekamen nämlich nicht die Frauen sonder die Männer die Geschenke. Dies war quasi einer der wenigen, oder sogar der ein zigste Tag, wo Frauen, früher, den Männer ihre liebe gestehen konnte. Auch gibt es in Japan laut Tradition nur eine einzige Art des Geschenkes und zwar Schokolade. Wer diese Selber machte, zeigte damit um so deutlicher, wie sehr er einen Jungen mag. Daher hatte ich kurzzeitig den Gedanken, nicht in diesen Laden zu fahren, sondern sie selber zu machen. Doch Aline hatte mich auf unsere Missliche Lage hin gewiesen, dass ich unmöglich im Selben Haus, wo auch Bokuto wohnte, diese zubereiten konnte, ohne das es dem Gierschlund auffiel. Daher waren wir doch zu dem Ursprünglichen Plan zurück gekehrt und suchten nun diesen Außergewöhnlichen Laden auf. Erneut machte sich der Kurze Zweifel in mir breit, ob es wirklich intelligent war, diese Aktion zustarten. ,,Noch können wir um drehen.'' Versuchte ich daher meinen Gedanken Gehör zu verschaffen. ,,Und damit den ganzen Weg, bis ans andere ende von Tokio, um sonst gefahren sein?''konnotierte mein Gegenüber schnell und lies mich leicht nicken. Sie hatte recht, jetzt wieder um zu drehen wehre eine wirklich Sau dämliche Idee. ,,Na gut, die beiden wissen ja, selbst wenn sie die Schokolade in Händen halten, nicht, dass sie von uns stammt.'' Sprach ich mir laut selber Mut zu. Offensichtlich schienen meine Worte, auch Aline, etwas Mut zu schenken. Den auf ihre Lippen legte sich, augenblicklich, ein kleines zaghaftes lächeln. ,,Eben, genau das ist der Plan, hinter der Aktion.'' Ihre Worte bestätigten mir nur, dass was ich vor einer Sekunde gedacht hatte. Um ihren Worten wirklich Nachdruck zu verleihen, beschleunigte Aline ihr geh tempo. Schwer atmete ich aus. Jetzt reichte es nicht nur, dass sie mich ans andere Ende von Tokio schleppte, nein jetzt musste sie auch noch ein Tempo anschlagen, dass normale Menschen bereits als Laufschritt betitelt hätten. Wie um alles in der Welt, konnte sie dieses Tempo nur mit ihren kleinen, kurzen, Beinen halten, ohne dabei auszusehen, als wehre sie eine kleine Spielzugente, deren Beine an einem Rollrad befestigt waren und bei jeder Umdrehung unbeholfen auf den Boden aufschlugen. ,,Haben bei euch eigentlich die komischen Streiche aufgehört?'' Fragte ich Aline, um mich von der Aktellen Lage abzulenken. ,,Leider nein es ist immer wieder das selbe.'' Entgegnete sie mir schnell. Seit einigen Wochen, hatte das Nekoma Volleyballteam Probleme, dass jemand Sabotage Aktionen an ihren Material oder an der Halle durchführte. Aline hatte bereits einen verdacht, wer dafür verantwortlich sein könnte, doch haben sie derentsprechenden Person noch nichts nachweisen können. ,,Aber lass uns nicht weiter darüber reden. Wie geht es den Hedwig2? '' Wechselte Aline sofort das Thema und schnitt damit einen Punkt an, den ich mühsam versuchte zu verdrängen, da mir bis gerade eben immer noch keine Lösung für das Aktuelle Problem eingefallen war. Auch kam ich noch nicht dazu, Bokuto zu informieren. ,,Der geht es zwar richtig gut, allerdings ist nicht sicher, ob die Auffangstation nicht geschlossen werden muss''. ,, Ach Herje warum den das?'' Setzte Aline sofort nach und lies mir damit keinen Ausweg, das Thema jetzt schon zu beenden, so wie ich es eigentlich geplant hatte. ,,Der Sponsor ist abgesprungen. Zwar haben sie bereist einen neuen, aber der Springt erst in ein Paar Wochen oder gar Monate ein und es ist nicht sicher, ob die Station es bis dahin finanziell überlebt.'' ,, Und wenn ihr es irgendwie Schaft spenden zu sammeln?'' Schlug sie sofort vor und ich musste mir ein kleines grinsen verkneifen. So war Alien schon immer, sie konnte selbst in den schlechtesten Momenten noch einen Hoffnungsschimmer erahnen, in solchen Situationen kam sie mir immer wieder genau so naiv vor wie Bokuto. Dabei waren die beiden einfach unschlagbare Optimisten. ,,Die Idee hatte ich auch schon,aber ich weis leider noch nicht, wie und was, so viel Geld einbringen könnte......Aber lass und über was anders reden. Irgendwas wird uns hoffentlich noch einfallen.'' Erklärte ich und beendete sogleich das Thema. Wenn ich mich nicht täuschte, war der Laden sowieso schon bereits in der Ferne zu erkennen.
Alles was wir brauchen ist Liebe. Etwas Schokolade hier und da kann aber auch nicht Schaden. -Charles M.Schulz-
Das in Goldenen Lettern geschriebene Zitat, Prangte auf einen liebevoll designten Schild vor der Eingangstüre. Währen ich mir das Künstliche Werk des Architekten genauer anschaute, hörte ich schon die leise Glocke, des Eingangs, schellen, in den Aline bereits, mit einen Nuscheln, eingetreten war. Mit schnellen schritten Folgte ich meiner besten Freundin und augenblicklich riss ich die Augen weit auf. Der Laden sah innen genauso aus, wie eine in Holz belassene Version des Honigtopfes. Wobei sich die viel zahl, der Süßigkeiten, rein auf Schokolade beschenkte. Allerdings gab es die, wirklich, in allen Arten, Formen und Größen. Auch die verschiedenen Gerüche von Süß bis Würzig, ließen bereits ahnen, dass es in dem Laden nicht nur den SüßenLeckerbissen zu kaufen gab. ,,Also wenn wir hier nichts finden, dann weis ich auch nicht.'' Flüsterte mir Alien erstaunt zu und auch ihre Augen schienen ihr, jeden Moment, aus dem Gesicht zu Fallen. Erneutlies ich meinen Blick durch den Laden schweifen. Während mein Blick, den Laden in Augenschein nahm, überlegte ich anstrengt, welche Schokolade ich dem Kauz kaufen sollte. Aline schien offensichtlich bereits eine Idee zu haben, den sie ging zielstrebig nach Links, auf das Regal, mit den Bitterschokoladen zu. Ich dagegen schielte nach rechts, wo sich die Süßen Kreationen stapelten. Immer wieder Huschten meine Augen über die Merkwürdigen und beinahe Skurrilen Variationen. Von Vollmilchschokolade mit Marshmallows, bis hin zu Weiser Schokolade, mit Cup Cacke Frostring, war alles Menschenerdenkbare mit dabei. Meine Augen blieben an einer XXL Tafel Schokolade kleben, die alleine vermutlich ausreichen würde, um eine ganzen Fußballmannschaft Diabetes anzuhängen. Ein Breites Lächelnstahl sich auf meine Lippen. Wenn das nicht die Perfekt Größe für den Volleyballer war, dann wusste ich auch nicht weiter. An der würde selbst er, länger als 5min etwas zum Kauen haben. Dachte ich mir, während meine Lippen sich zu einen kleinen Lächeln formten. Mit schnellen schritten ging ich auf das, mir ausgewählte Objekt, zu, ehe ich inne hielt. Wie magisch angezogen, lagen meine Augen auf der grünen, kleinen Tafel die mit Weiser Kreide beschriftet war. Ein noch breiteres Lächeln stahl sich auf meine Lippen. Vergiss die riesige Tafel Alana, dass ist das perfekte geschenkt, für den Kauz. Meine Hand griff nach der neuen Schokolade, während ich noch einmal die geschriebenen Wörter las, nur um sicher zu gehen, dass diese Kreation wirklich existierte. Probieren sie unsere neueste Kreation: Zartbitterschokolade mit Trockenfleisch und Chili flocken. Schlagartig Huschten mir sämtliche Situationen durch den Kopf, an den Bokuto begeistert Fleisch gerufen hatte. Ja ich war mir ziemlich sicher. Diese Kreation würde er bestimmt lieben.
Am Nächsten Tag:
Schwer atmete ich ein und mein pulst begann sich zu normalisieren. Eswar schwieriger als gedacht, Bokuto die Schokoladen Tafel erfolgreich und vor allem unbemerkt zu zustecken. Dennoch hatte ich es, dank einer Portion Glück, geschafft. Die Horde an Schülerinnen, die den Volleyballer in Beschlag genommen hatten, waren mir eine dankbare Ablenkung gewesen, so, dass ich ihm die edle eingepackte Schokolade auf seinen Platz platzieren konnte. Auch wenn ich für den Perfekten Platz, das ein oder andere Geschenk, von einer anderen Schülerin, bei Seite schieben musste, so stach nun meine immerhin heraus. Erleichtert atmete ich durch, als ich Bokuto beobachtete, wie er mühsam versuchte, sich duch die unzähligen Schülerinnen zu wuseln, immer mit den kleine Hintergedanken, das nur dank ihnen, meine Geheime Aktion : Wie bringe ich die Schokolade unbemerkt an Bokuto, gelungen war. ,,Bubo was ist los, du schaust den ganzen Tag schon so nieder geschlagen. Dabei ist doch heute ein wirklich toller Tag!"Rief Bokuto begeistert, während er Aksashi im Schlepptau hinter sich her zog. Der Setter machte ein ebene so unbegeistertes Gesicht wie ich. Offensichtlich schien ihn dieser Tag ziemlich zu nerven. ,,Hey Akaashi glaubst du ich bekomme heute mehr Schokolade, als dieser Oikawa aus der Aobajōsai ? Das wehre doch richtig toll, dann wehre ich, bei dem Thema, auch einer der besten." Trällerte der Eulenkopf verknüpft vor sich her. ,,Vergiss es, sei froh, wenn du überhaupt eine Tafel bekommst." Ermahnte ihn der Zuspieler streng. ,,WUUAAS ich bekomme dieses Jahr keine Schokolade." Der schonpanisch wirkende Aufschrei und die weit aufgerissenen Augen, des weißhaarigen, ließen mich leicht kichern. Offensichtlich war er noch nicht in seinem Klassenzimmer gewesen und hatte die Berge an Süßigkeiten, die sich auf seinen Tisch stapelten, gesehen. Die menge reicht locker aus, um den Jahres Vorrat einer gesamten Großfamilie zu decken. Bei Bokutos Verbrauch, schätzte ich jedoch,dass er bis Ende der Woche, jede einzelne Tafel bereits in sich hinein geschaufelt hatte. ,,Alana was ist los, du wirkst wirklich betrübt." Richtete nun Akaashi das Wort an mich und holte damit auch die Aufmerksamkeit, des Asses, wieder zu mir zurück. ,,BUBO wenn es sogar Akaashi auffällt, dann muss es dir wirklich schlecht gehen." Rief er in den selben panischen Ton, den er bei der fehlenden Schokolade angeschlagen hatte. Seine Hände knallten auf meine Backen, so das ich bestimmt einen roten Abdruck davon tragen würde. Wie wenn das noch nicht genug war, zog er mein Gesicht näher an sich heran, um mich besser begutachten zu können. Das prickeln, das augenblicklich duch meine Backen schoss und die leichte Röte, wurden nicht nur durch den, zu kräftigen, Schlag ausgelöst, sondern alleine durch seine bloße Berührung. ,,Bokuto lass sie doch reden und dränge dich ihr nicht schon wieder auf. Außerdem, was heißt hier, wenn es sogar mir auffällt, wenn einem Sachen entgehen, dann dir" Tadelte Akaashi den älteren, in seinem typischen, trockenen, Tonfall. Bokuto nickte eifrig, lies mein Gesicht dabei allerdings nicht los. Dennoch hatte die Intensität mit der er seine Hände auf meine Backen quetschte nach gelassen, so, dass ich in der Lage war zusprechen.
,,Die Vogelauffangstation hat ihren Sponsor verloren. Wenn sie es nicht schaffen, die nächsten Monate finanziell zu Stämmen, muss die Station geschlossen werden und Hedwig2 muss in einen Zoo." Augenblicklich entglitten Bokuto die Gesichtszüge und sein Kopf rauschte in Höchstgeschwindigkeit nach unten. Wie ein begossener Pudel stand er nun vor mir. ,,Wow Bokutos Depri Modus in nicht mal 0,1 Sekunden. Das ist wohl ein neuer Rekord" Die nach wie vor trockenen Worte, von Akaashi, ließen mich den Blick von dem Ass abwenden. ,,Mach dir mal nicht so den Kopf, es gibt alleine an unsere Schule immer wieder Aktionen, bei dem spenden für Projekte gesammelt werden. Vielleicht fällt uns auch etwas ein." Versuchte mich der Zuspieler nun zu beruhigen und seine aufbauende und dennoch ruhige Stimme, weckten in mir einen neuen Funken der Hoffnung. Ein kleines grinsen stahl sich auf meine Lippen. ,,Hey Hey Hey!!! Akaashi du hast recht und wer könnte so etwas besser auf die Beine stellen, als der Weltbeste Organisator den es gibt. Hey Hey Hey!" Platzte Bokuto nun Energie geladen den je hervor. Nicht mal ein Supercharger wäre in der Lage, einen Akku in der Geschwindigkeit aufzuladen, in der Bokuto wieder volle Energie und Tatendrang versprühte. ,,Du meinst hoffentlich damit nicht dich." Holte ihn der Zuspieler, auf den Boden der Tatsachen, zurück und machte den weißhaarigen Kauz dadurch wieder handzahmer. Erleichtert atmete ich aus. Eine Ladung Bokuto an morgen, vertrieb wirklich allen Kummer und sorgen.
,,Hey Hey ich hab die Idee, wir waschen Autos, wenn das Bubo macht, kommt bestimmt viel dabei herum!" Platzte es aus dem weißhaarigen, Freude strahlend, heraus und er präsentierte seine Idee so, als wäre sie der heilige Gral. ,,Bokuto hast du gestern Abend wieder Teenie Filme, aus Amerika, geschaut?" Der leicht zynische Kommentar, von Akaashi, lies den weißhaarigen erschrocken zusammen zucken. ,,Akaashi, woher weist du das ?" ,,Dachte ich es mir doch!" Seufzte der Schwarzhaarige, auf Bokutos Geständnis hin, während er sich mit Daumen und Zeigefinger, genervt über den Nasenrücken strich. ,,Bokuto so etwas klappt in Japan nicht und wir sind auch nicht in Hollywood, da muss etwas besseres her." Erklärte der Zuspieler weiter. ,, Mmmmhhh... ich hab's wir schließen und den Musikern an, die machen doch so ein Benefiz Konzert, wenn wir auch etwas vor führen, können wir auf die Station aufmerksam machen." Strahlte nun der weißhaarige Stolz, über beide Ohren und ich musste zugeben, die Idee war wirklich nicht schlecht. Der Musik Klub veranstaltet wohl jedes Jahr, aufs Neue, ein riesiges Konzert, wo sämtliche Schüler entweder musikalische Leistungen vor führten oder tanzten. Die Show die aus den einzelnen Acts entstand, war immer sehr beleibt, so, dass nicht nur Eltern der Teilnehmer, sonden sämtliche Menschen, aus allen Alters und finanziellen Schichten, das Konzert besuchten. Alle Einnahmen wurden an die Organisationen aufgeteilt, die an dem Abend beworben wurden. Zudem wurden an den Abenden immer noch weitere Spenden gesammelt. Wie der Zufall eswollte, waren aktuell gerade die Proben, da das Programm in nur wenigen Wochen auf die Bühne ging. ,,Ja das wehre an sich eine gute Idee, wenn du Idiot es dir nicht, letztes Jahr, mit der Vorsitzenden, des Musikclubs, verscherzt hättest." Ermahnte ihm Akaashi schroff. ,,Huch hab ich das?" ,,Ja hast du!" Antworten der Zuspieler und ich synchron, auf die Frage des Weißhaarigen. ,,Aber letztens war sie doch nett und Bubo kennt sie auch." Schlagartig viel mir wieder der Abend ein, an den ich mich bis heute, nicht mehr erinnern konnte. Allerdings wusste ich noch, dass ich mit Masumi dort gewesen war. Schwer seufzte ich. ,,Ja ich kenne sie, aber nach meinen Ausfall, glaub ich nicht, dass sie mich wirklich sehen will." Erwiderte ich schnell. Wenn ich ehrlich war, wusste ich nicht, wie die Musikerin zu mir stand. Wir hatten uns an den Abend zwar wirklich gut verstanden, doch war ich ihr nach meinen Absturz siegreich aus den Weg gegangen und hatte mich auch nicht bei ihr gemeldet. Mir war der Abend einfach zu peinlich, dass ich darauf nicht noch einmal angesprochen werden wollte. Doch für Hedwig2 würde ich sogar, diese Peinlichkeit, in Kauf nehmen. Ich würde sogar vor Masumi knien und sie bettelnd anflehen. Mein Blick wanderte schnell zu Bokuto, der nur mit den Schultern zuckte, als würde er sich darüber Weniger Gedankenmachen, ehe er, wie ein Kleinkind, den man gesagt hatte, dass der Eiswagen vor der Tür steht, los rannte. ,,Wo willst du hin?" Rief ich ihn leicht verwundet hinterher. Doch die vergnügte Eule antwortet mir nicht, im Gegenteil, er beschleunigte sogar sein Temposo, dass ich und Akaashi gezwungen waren, ebenfalls die Beine in die Hand zu nehmen.
Ein stechender Schmerz zuckte durch meinen Körper, als ich an den stählernen Körper ,von Bokuto, unfreiwillig bremste. Was machte dieser Junge, dass den seine Muskeln so verdammt hart waren.Noch immer leicht benommen, schüttelte ich meinen Kopf um mein Sichtfeld zu klären. Etwas verwirrt schaute ich rechts an den Volleyballer vorbei um zu erkennen, warum dieser so abrupt gehalten hatte. Vor im stand eine Schülerin, die mir seltsam bekannt vor kam. Nervös tippe sie beide Zeigefingern immer wie an einander und drehte ihren rechten Fuß auf den Boden, wie als würde sie versuchen mit diesen nach Erdöl zu bohren. Der schief gelegte Kopf und das wilde blinzeln, von Bokuto, verrieten mir, dass er selber noch nicht ganz wusste, was gerade eben ablief. Mein Blick viel zurück auf das Mädchen, es war jenes Mädchen, dass ich damals im Krankenzimmer getroffen hatte. ,,Äää äää also ich weis nicht wie ich äää es äää sagen soll. Ääää also d..d..die a..an..ano...anonyme..Sch... Schok..Schokolade k..k...kommt v..von MIR!" Stotterte die kleinere sichtlich nervös, ehe sie das letzte Wort so laut brüllte,dass mir fast die Ohren klingelten. Wo um alles in der Welt nahm sie nur diesen Resonanzkörper her? Fragte ich mich, während ich sie erneut musterte. Ihr war die reine Panik ins Gesicht geschrieben und man konnte förmlich sehnen, wie ihr Herz ihr bis zum Hals schlug. ,,Wuuus die Sau leckere Schoki mit dem Fleisch kam von dir!!!" Rief der Weißhaarige begeistert aus. Schlagartig war meine gesamte Aufmerksamkeit auf die beiden gerichtet. Denn wenn ich mir bei einem sicher war, dann war es, dass ich keine weitere Schokolade gesehen hatte, die so außergewöhnlich war, wie die Meinige. ,,J..ja"Stammelte sie weiter vor sich her und augenblicklich viel mir die Kinnlade nach unten. War das ihr Ernst? Gab sie gerade wirklich meine Schokolade aus ihre aus. Sie lügt! Wollte ich am liebsten Bokuto ins Ohr flüstern. Doch unterdrückte ich mit aller Kraft diesen Impuls. Dies wäre quasi ein Geständnis meinerseits, dass ich wusste, von wem die Schokolade wirklich kam. Und diese Frage wollte ich den Weißhaarigen Spinner, nicht beantworten.
,,Danke die war echt lecker!" Sagte er für seine Verhältnisse sogar recht ruhig. Sofort sah ich wie das Mädchen vor ihm dahin schmolz. Genervt lies ich meine Augen im Kreis drehen. Die Situation war gerade so absurd, dass ich nicht wusste, was ich davon halten sollte. Das Strahl, dass sich auf die Lippen des Mädchens Strahl, lies mich eine neue Runde mit den Augen drehen. Innerlich zog sich in mir alles zusammen und ein kleine gehässige Stimme in mir, flüsterte mir zu: Du wirst ihn an sie verlieren! Augenblicklich raste mein Puls nun etwas schneller. War es Wut, die gerade durch meine Adern schoss, aber wo um alles in der Welt, kamen solchen Gefühle her? Schwer atmete ich aus, ich brachte mir ins vor zu machen, es war definitiv Eifersucht, die meinen Körper durchströmte. Doch war ich, bin zu diesem Augenblick gerade eben, noch nie eifersüchtig gewesen. Noch nie! In meinen gesamten Leben! Vielleicht hast du auch noch nie einen so geliebt, wie ihn. Zwitscherte wieder die kleine Stimme in meinen Kopf und lies mich ruckartig meinen Kopf schütteln wieder und wieder, wie als würde ich versuchen. einen Moskito der sich auf mein Gesicht setzen wollte los zu werden. Die Augen der Schülerin, die gerade eben noch Bokuto angeschmachtet hatten, weiteten sich schlagartig und ich konnte in ihren Blick, erkennen war nehmen. Hatte sie mein Schütteln etwa als Reaktion, auf ihre Lüge gesehen und wusste, dass sie mir, in den Bereich, nichts vor machen konnte? ,,Äääää ich glaub ich sollte jetzt gehen" Nuschelte sie noch vor sich her, ehe sie auf den Absatz kehrt machte und in die Richtung verschwand, aus der wir gerade Ebene, gekommen waren. ,,Huch was warden das Seltsames?" Fragte Bokuto, der etwas verwirrt in mitten des Geschehens stand. ,,Nichts, nun komm. Wir müssen weiter."Entgegnete ich ihn schnell, währen ich ihm an seinen starken Schultern versuchte nach vorne zu schieben. Als ich bereits das Gefühl hatte, dass nichts auf dieser Welt, den Volleyballer, von Ort und Stelle bewegen könnte, wenn er dies nicht wollte, setzte er endlich ein Bein vor das andere.
,,Wir sind da! Wer klopft?" Fragte ich, während ich bereits zaghaft meine Hand nach der Tür ausstreckte. Die zarten musikalischen Klänge, von J.B Bach die durch die Tür an mein Ohr drangen, bewiesen mir eindeutige, dass nun äußerstes geschickt gefragt war, wenn es darum ging, die Musiker zu stören, ohne das wir Gefahr liefen, an Ort und Stelle, von ihnen verjagt zu werden. ,,Ich mach das!" Der Leute Ausruf und das darauf laute poltern, welches die Tür von sich gab, als Bokuto sie aufriss, ließ mich scharf die Luft einziehen. Warum hatte ich überhaupt getagt? Ich hätte alles tun müssen, um Bokuto von der Tür fern zu halten. Anstatt ihn auch noch zu ermutigen, wie ein Elefant im Porzellanladen, ein zumarschieren. Sofort schaute ich in die leicht schockierten Gesichter der anwesenden Musiker und musste tief schlucken. Was soll's, schlimmer kann es nicht mehr kommen. Versuchte ich mir positiv zu zureden, ehe ich erneut Bokutos viel zu lautes Organ vernahm. ,,Hey hey hey, seit ihr bereit, den besten Act, eurer neuen Vorführung, kennen zu Lernen?" Oder doch! Seufzte ich schwer. In mir zerbrach jeder Funken Hoffnung, wie eine Glasscheibe, in die man einen Feuerlöscher schmiss. Ich hätte alleine hoch kommen sollen. Verfluchte ich mich, im inneren, für diesen blöden Gedankenfehler. ,,DU!!!! Was um alles in der Welt, machst DU hier!" Der zischende Ausruf und eine wütende Masumi, die mit schnellen Schritten auf uns zu eilte, während sie ihren Finger anklagend auf Bokuto richtete, lies das Blut in meinen Anderen gefrieren. Dieses fast schon Hexen artige Seite, der Musikerin, kannte ich bis dato noch nicht. ,,Wir machen bei euren Stück mit !!!" Rief Bokuto, ohne den Ernst der Lage zu verstehen,in der er sich gerade Befand. Wie ein junges Küken, dass Freudestrahlend auf das aufgerissene Maul einer Klapperschlange zu Hüfte, ging er der Musikerin entgegen. ,,Von was um alles in der Welt sprichst du?" Fragte sie immer noch angesäuert, aber dennoch verwirrt. ,,Ich rede mit ihr." Mischte ich mich hastig ein, bevor der Volleyballer in der Lage war, noch mehr Blödsinn von sich zugeben und der Schaden dadurch unreparabel wurde. Sanft legte ich meine Hand auf die Schultern des Weißhaarigen und ihn etwas zurückzuhalten. Auch wenn mir durchaus bewusst war, dass meine Geste genau so viel brachte, wie wenn man einen außer Kontrolle geratenen Hund versuchte, mit Zahnseide Gassi zu führen, tat ich es trotzdem. Zu meinen Erstaunen drehte sich der Sportler ruckartig zu mir um und fixierte mich mit seinen stechenden intensiven Blick. Nur schwer konnte ich mich von den anziehenden Gold, seiner Seelenspiegel, abwenden und richtete meinen Blick nun auf die Musikerin. Ihre Miene wechselte schlagartig die Gesichtszüge und aus der grimmigen und beißenden Furie, wurde ein breites und freundliches Lächeln. Offensichtlich hatte sie mir meinen Fehltritt verziehen. ,,Ooo Hey Freud Mich, dich in meinen heiligen Räumen begrüßen zu dürfen." Strahlte sie breit grinsend und ich erwiderte ihr Lächeln. ,, Danke,ich glaub bevor wir weiter reden, muss ich mich erst einmal für meinen Aussetzer letztens entschuldigen." Entgegnete ich ihr, ehe ich mich tief verbeugte, so wie es in jedem japanischen Knicke Buchstand, dass ich gelesen hatte. ,,Ach Gottchen komm schnell wieder hoch. Der Grund warum ich dich so mag, ist, weil du eben nicht so typisch japanisch bist. Also lass den Blödsinn mit den verbeugen. Zudem müsste ich mich bei dir entschuldigen und zugleich bedanken.Ich hatte selten so einen schönen Abend wie mit dir. Allerdings hätte ich dich vor der Heftigkeit, des Cocktails, warnen sollen. Doch so schnell konnte ich nicht mal reagieren, da hattest du die Blöre bereits runter geext." Ich nickte auf ihre Aussage hin nur, denn das war das letzte, an was ich mich wirklich noch erinnern konnte. ,,Al..." Setzte ich an, doch wurde ich von ihr unterbrochen. ,,Warte mal Kurz." Sagte sie, ehe sie sich zu dem Orchester zu Wand. ,,Ihr übt weiter, ich Regel das schnell." Als sie mit ihren Satz fertig war, wirbelte sie zu den beiden Volleyballern herum und ihr Ausdruck, in ihrem Gesicht, veränderte sich genau so schnell, wie sie sich umdrehte. ,,Und ihr beiden, setzt euch ruhig in die Ecke und langt vor alledem nicht an!" Warnte sie die beiden, wobei ich mir ziemlich sicher war, dass sie damit nur Bokuto meine. Schwer atmete die Musikerin aus, ehe sie sich wieder mir zu Wand. ,,Komm wir beide gehen in den neben Raum, da können wir ungestörter reden. Oder verhandeln. Je nach dem wie du es sehen möchtest." Kicherte sie leise und wirkte dadurch weniger geschäftsmäßig, als sie es, noch vor einer Sekunde, tat. Ich nickte und Folgte ihr in das Nebenzimmer, während mein Magen sich erneut vor Nervosität zusammen zog.
,,Also was um alles in der Welt hat der verrückte Vogel vorhin gemeint." Fragte sie nach, während sie ihre Beine verschränkte und sich tiefer in den bequemen Sessel sinken lies, der den kleinen Raum, zu einen angenehmen Entspannungszimmer machte. Ich tat es ihr gleich, bevor ich ihr alles erklärte. Angefangen von der Eulen Station und der enernsten Lage. Bis hin zu Bokutos Idee, an den Konzert Teil zu nehmen. Das tiefe ausatmen meines Gegenübers, lies mich vor lauter Anspannung die Luft anhalten. Während ihre Lungenflügel sich immer wieder kräftig hoben und senkten, taten meine genau das gegen teil, sie verharrten gefühlt an Ort und stelle. ,,Ok ich sag es, wie esist, eigentlich will ich Bokuto nicht dabei haben. Ich sehe schon wie er mir, vor lauter Begeisterung, den Vorhang von der Bühne reist. Allerdings brachen wir tatsächlich noch einen Act und ich vertrauedir. Zudem will ich der Station wirklich helfen. Also um es kurz zufassen. Ihr seit dabei. Unter ein paar Bedingungen." Lies sie mich,nach einer gefühlten Ewigkeit, des Wartens, an ihren Gedanken Teilhaben. Als das letzte Wort, ihr Lippen Verlies, hoben sich meine Mundwinkel augenblicklich und verwandelten, meine bis eben noch traurige Mine, zu einen Strahlen, dass selbst der Sonne Konkurrenz machen könnte. ,, Welche Bedingungen?" Fragte ich allerdings nach,auch wenn mir bereits jetzt bewusst war, dass ich alles akzeptieren würde, um Hedwig2 zu helfen. ,,Bedingung Nummer ein ist die wichtigste. Du oder Akaashi habt immer und ich meine wirklich immer, ein Auge auf Bokuto, damit er nicht anstellen kann. Kein lauer Ausruf, der die Show stören könnte, oder eine Kurzschluss Reaktion seinerseits. Einfach nichts! Zweitens du wirst dich musikalisch mit beteiligen und am Klavier spielen. Und drittens, wenn das alles rumist, gehen wir noch mal ausgiebig feiern. Der Türsteher hat schon nach dir gefragt." Grinste mich mein Gegenüber, Vor allem bei ihren letzten Satz, breit an. ,,Einverstanden, nur bei der dritten Bedingung, bin ich nur dabei, wenn ich nicht noch einen Wolke 7trinken muss." ,,Abgemacht" Nickte sie zufrieden, ehe sie mir ihre Hand hinstreckte um den packt zu besiegeln. Sofort ergriff ich die zarte und filigrane Hand und schlug mit ihr ein. ,,Hast du schon eine Idee , was du machen willst?" Setzte Masumi sichtlich neugierig nach. ,,Ich denke schon, aber lass dich überraschen. Nur eine Frage, hätte ich noch, die Bühne hat schwarz Licht oder."Das Nicken, das sie mir als Antwort schenkte, lies mich breitgrinsen. Dann hieß das für mich, wir musste nur noch den Volleyball Club dazu bringen, das Training, etwas umzugestalten...
,,Bokuto der Ball muss höher über das Netz." Rief Kaori dem Ass zu, der gerade eben, wieder einmal, einen Angriff hingelegt hatte, auch wenn er dies gerade eben nicht sollte! Zu meinen erstaunen war Kaori sofort Feuer und Flame von meiner Idee gewesen,Volleyball in die Choreografie einfließen zu lassen. Wie als hätte sie ihr Leben lang nicht anderes gemacht, als Show Einlagen zu entwickeln, hatte sie im Hand und drehen, eine wirklich schöne Show, basierend auf meiner Ideen erschaffen. Das Endergebnis würde sein,dass alle Spieler in schwarz gekleidet auf der Bühne standen und man letzten Endes, nur die Weisen und Neon farbigen Bälle sehen könnte, die sich über das Netz hinweg bewegten und durch dasSchwarzlicht hervor stachen. Der weise Volleyball, der auch der größteder Bälle war, sollte Hedwig darstellen und somit ihren Flug durchden Nachthimmel symbolisieren. Anfangs hatte ich gedacht, dass etwas Ball hin und her spielen, für die Volleyballer, kein Problemdarstellen sollte, doch wurde mir sehr schnell klar, dass die Genauigkeit, die die Show verlangte, gerade einmal Akaashi hin bekam. Bokuto dagegen, war ein beinahe hoffnungsloser Fall. Immer wieder verfiel die Eule in sein Angriff musstet und schmetterte den Ball, inbester Ausführung, über das Netz. ,,Du sollst keinen Angriff machen." rief nun Yukie beinahe verzweifelt, als der Ball wieder einmal, in Höchstgeschwindigkeit, über das Netz rauschte. ,,Aber das macht Volleyball doch aus!" Beschwert sich Bokuto sogleich und an seinem Gesicht war deutlich zu erkennen, dass er nicht verstand, warum er sein gelerntes nun nicht mehr anwenden durfte. Leicht schüttelt ich den Kopf, als ich auf das Ass zu ging. ,,Ja im Normalfall hast du recht, doch dies ist eine Ausnahme. Also musst du in den Fall, mehr auf die Optik achten und dein Spiel aus Sicht des Zuschauers beurteilen. Die Leute sehen euch Spieler nicht. Sie sehen nur den Ball. Von mir aus, kannst du am Ende, einen Schmetterball hinlegen, um die Landung von Hedwig dazustellen. Aber davor muss der Ball hoch über das Netz." Versuchte ich Bokuto erneut zu erklären was das Endergebnis darstellen sollte. Sein intensiver Blick, der nun auf mir lag zeigte mir, dass wohl endlich in seinem Gehirn angekommen war, was wir von ihm verlangten.
,,OO Mann, dass ist wirklich schwieriger als gedacht.'' Jammerte Bokuto und löste somit das eintönige Rauschen der U bahn ab. Der Eulenkopf stand in den Gefährt direkt neben mir und hielt sich locker an einen der Unzähligen Griffe fest, während ich versuchte, trotz des Griffes mühsam mein Gleichgewicht zu halten. Das schaukeln des Wagons machte es mir allerdings nicht leicht. Das Fortgeführte Gejammer des Volleyballers, dass bereits wie ein jaulendes Tonband, immer und immer wieder an mein Ohr drang, ignorierte ich. Wohlwissend, dass die Wahrscheinlichkeit, somit der Dauerbeschalung ein ende zu setzen, erschreckend gering war. Warum konnte sich Bokuto nicht ein einziges mal, an die Regeln halten und die Wohltuende Ruhe, die in den U Bahnen der Stade erwünscht war, bei behalten. Kurz wünschte ich mir seinen Depri Modus herbei, ehe mir einfiel, dass der Kauz in diesem, nur mit Glück ruhiger war. Aber er war darin nicht weniger nerven raubend. ,,Bubo Hörst du mir zu.'' Der anklagende Tonfall, in dem Bokuto die Wörter über die Lippen kamen, lies mich aufschrecken. ,,Ää Nein sorry, war gerade wo anders.''Erwiderte ich hastig. Das breite Lächeln der Eule, das sich auf seinem Gesicht breit machte, lies mich ebenfalls lächeln. Er schienes mir, nicht böse genommen zu haben, dass ich ihm nicht meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit gewidmet hatte. ,,Also ich hab dich gefragt, ob du das lange Wochenende mit willst? Ich und ein sehr guter Freund, fahren dort ans Meer und verbringen ein Paar Tage dort.'' Verwundert über den abrupten Themen wechsel schaute ich Bokuto mit zusammengezogenen Augenbrauen an. ,,Es ist Winter? Was wollt ihr da am Meer? Außerdem, ich will ich euch an euren Männerwochenende nicht stören.'' Fragte und erklärte ich ihm zugleich. Tief in mir drinnen, hoffte ich, dass er die Idee wieder verwarf. Denn wenn ich ehrlich war, hatte ich nicht sonderlich viel Lust mit ihm und Akaashi ein ganzes Wochenende gefangen in einer Hütte zu verbringen. Klar mochte ich beide und klar kam ich mit unserem Zuspieler super zurecht und hatte ihn echt gerne. Allerdings,ein ganzes Wochenende einen Aufgedrehten Bokuto an meiner Seite zu haben und einen Akaashi der alles nur trocken kommentierte. Konnte ich mir anfangs zwar lustig vorstellen, aber auf Dauer würde mein Nervenkostüm darunter doch deutlich leiden. Tja einerseits, wollte ich so viel Zeit bei Bokuto verbringen, wie nur irgendwie möglich,andererseits, war ich froh wenn ich etwas Abstand zu ihm hatte. Vorallem um meine Gefühle zu sortieren. Ich war wohl ein Komplizierter Mensch, mit Komplizierten Gefühlen. ,,Im Winter ist es da aber richtig schön. Außerdem nimm doch Aline mit. Ich bin mir sicher, der Freund hat nichts dagegen und du hast deine beste Freundin dabei. Bitte Bubo, dass wird mit euch noch viel lustiger.'' Flehte er mich mit einen Entwaffneten Bambi blick an. Augenblicklich fing meine Herz an zu schmelzen und ich konnte nicht anders, als ihn zuzustimmen. ,,Na schön, aber nur wenn Aline mit fährt.'' ,,Hey Hey Hey, das wird super! Das Beste Wochenende überhaupt.'' Rief die Eule erfreut und schlang begeistert seine Arme um mich. Ich versuchte Bokutos Arm abzuschütteln, was sich als ähnlich schwierig herausstellte, wie einen Oktopus los zu werden. Erst als ich ihn Zwickte...ok fester zwickte, lies er los. ,,Hey...HEY Bubo das tut weh!'' Beklagte sich der Mann Lautstark. Das Laute Zischen einer Frau die fassungslos den Kopf schüttelte, lies mich zusammen fahren. Verdammt wir befanden uns immer noch in der U Bahn. Peinlich berührt wendete ich meinen Kopf ab. Ein ganzes Wochenende mit den Chaoten an meiner Seite, im fremden Umfeld.... auf was hatte ich mich da gerade eben nur eingelassen.
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