Ein kleiner Käfer,
filigran,
flog einmal eine Blume an.
Setzte sich in ihre Blüte,
selbstverständlich
in die Mitte.
Sein Panzer
ziert
ein rotes Kleid.
Die Blume wurde
blass,
vor Neid.
Der Käfer
saß
da in der Mitte.
Die Blume
war
'ne Margerite.
Auf seinem Panzer
tanzten
Punkte.
Zur Blume
sprang
'ne fette Unke.
Du kleiner Käfer,
filigran,
fliegst nie mehr eine Blume an.
Die Unke war
frustriert,
vom Leben.
Die Zunge blieb
am Stengel
kleben.
Die Margerite,
weiß,
vor Neid.
Schüttelt
sich
ihr helles Kleid.
Der kleine Käfer,
filigran,
flog nie mehr eine Blume an.
Er flog hinfort,
auf
seine Wiese.
Dort fand er
sie,
die große Liebe.
Im Winter
lag
sie unter Schnee.
Das ist vorbei,
jetzt
blüht der Klee.
Der kleine Käfer,
filigran,
flog ein kleines Kleeblatt an.
Es mochte den Käfer,
das Kleid und
die Punkte.
Der Käfer erzählte
vom Neid
und der Unke.
Der kleine Käfer,
filigran,
flog nur noch dieses Kleeblatt an.
Auf der großen Wiese,
auf
dem kleinen Stück.
Fand der Käfer auf dem Kleelatt
sein
großes Glück.
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