Prolog
Das Leben ist so vielseitig, wie die Musik. Es gibt verschiedene Richtungen und Instrumente, Art und Weisen, auf die man spielen kann. Jedes ist individuell, auch wenn sich manche ähneln.
Ich bin mir sicher, dass wenn man alle Stücke, Lieder und einfache Melodien, die es gibt, zählen würde, ein normaler Mensch könnte diese Zahl nicht begreifen.
Das Leben ist nicht nur so vielseitig, wie die Musik, man könnte sagen, es gibt gewisse Parallelen. Manchmal spielt es schneller, manchmal langsamer. Es wird lauter und leiser, ruhiger und wilder. In Moll oder Dur. Die Melodie ist fröhlich, traurig, nachdenklich oder was es alles gibt.
Es gibt verschiedene Sätze, Abschnitte im Leben.
Mit Freunden ist es wie ein Orchester, mit einzelnen Personen, wie ein Duett. Oder man spielt ein Solo.
Und manche Stücke funktionieren nur mehrstimmig.
Ich glaube, ihr habt verstanden, was ich sagen will.
Jeder Mensch spielt sein eigenes Stück. Alleine oder mit Begleitung.
Bei acht Milliarden Menschen auf dieser Welt, wie viele verschiedene Stücke werden und wurden wohl schon gespielt, wenn man alle vorherigen Generationen miteinbezieht?
Es muss eine unfassbar große Zahl sein.
Aber darum geht es gerade eigentlich gar nicht. Es geht nur um eines der vielen Lebensstücke davon, um genau zu sein um meins. Teilweise auch um andere, die gleichzeitig am selben Ort spielen. Sie spielen im Einklang, harmonieren oder auch nicht.
Das Leben ist wie die Musik. Aber was, wenn die Musik aufhört zu spielen?
Er war meine Musik. Und ich habe nie überwunden, dass sein Stück zu Ende gespielt wurde.
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