Die nächsten Tage
Es gab keine besonderen Ereignisse. Die ersten langen Szenen mit Tom verliefen besser als gedacht. Obwohl ich zwischendurch Herzklopfen hatte.
Jeden Morgen begrüßte Tom mich mit einem Tee und einem charmanten Lächeln. Henrik hatte sich Hals über Kopf in den Schauspieler verliebt und ich hatte Angst, dass ich am Ende allein im Bootshaus sein würde. Trotz allem machten die Dreharbeiten Spaß. Obwohl wir die Sexszene mehrmals drehen mussten und dies nicht allein wegen dem Kamerawinkel. Es war zu amüsant und peinlich für mich. Ich konnte nicht ernst bleiben, versuchte dennoch aber mein Bestes.
Als wäre es nicht süß genug, dass Tom mir jeden Morgen Tee brachte, schrieb er mir jeden Abend. So lagen wir oft bis spät nachts wach.
Die Zeit in Norwegen verging viel zu schnell. Ehe ich mich versah, kam die Drehpause.
„Und? Was machst du in dem Monat?", fragte ich Tom, während sich die Menschen nacheinander auf den Weg machten.
„Ehrlich gesagt, weiß ich das noch nicht", antwortete er mit einem Schmunzeln. „Und du? Irgendwelche Pläne?"
Ich überlegte eine Weile, während ich an meinem Tee nippte. „Henrik und ich gehen segeln. Die Bedingungen sollen nahezu perfekt werden."
„Ihr segelt?", fragte er leicht überrascht. Seine blauen Augen lagen dabei auf mir, was ich spüren konnte.
„Yep", antwortete ich. „Es befreit. Kann vielleicht nicht mit einer Yacht mithalten, aber es hat seinen Charme." Ich zwinkerte ihm frech zu. „Also dann. Wir sehen uns.", verabschiedete ich mich.
Er schenkte mir ein warmes Lächeln und eine Umarmung, bevor wir uns beide auf den Weg machten. Henrik wartete bereits auf mich.
„Immer noch so verliebt?", neckte ich meinen besten Freund, während wir nach Hause fuhren. Es war viel schöner, als zu fliegen. Wie ein kleiner Road Trip.
„Er ist toll. Wirklich", schwärmte er. Dabei kicherte der Pinkhaarige immer wieder. Die halbe Autofahrt über erzählte er mir von seinem Schwarm. Er hielt die nächsten Tage Kontakt zu ihm und ich war froh, dass Tom mir nach wie vor spätestens am Abend schrieb. Es war eigentlich irgendwie zum Highlight des Tages geworden. Nur warum?
„Du bist verlieeebt", kicherte Henrik. Wir segelten weit draußen auf den Wellen. Der Himmel war bewölkt, was uns nicht störte. Wir waren erfahrene Segler. Henrik bekam es wortwörtlich in die Wiege gelegt, denn er war auf hoher See geboren worden. Mitten beim Segeln. Wenn das nicht die besten Voraussetzungen waren.
Auf seine Worte hin, konnte ich jedoch nur schnauben.
„Als ob", entgegnete ich und sah zum Horizont. „Ich hätte es lediglich schön gefunden, wenn wir uns mal treffen würden. Immerhin dachte ich, dass wir gute Freunde wären."
„Du schmollst ja!", rief Henrik entgegen dem Wind, woraufhin ich erneut schnaubte.
„Ich sagte doch, ich bin nicht verliebt!", rief ich zurück.
„Okay, Darling", sagte er. „Ich weiß, was wir machen, um dich abzulenken."
Nun wurde ich hellhörig. „Aha? Und das wäre? Nun sag schon!"
„Wir nutzen die Zeit und restaurieren die Odins Eye weiter", jubelte er voller Enthusiasmus. Henrik hatte das Bootshaus von seinem Großvater geerbt, ich eine alte Fregatte. Die Odins Eye. Erst durch meinen Durchbruch mit den Romanen hatte ich anfangen können, sie zu restaurieren und eine Vorrichtung zu erbauen, wo wir sie vor dem Gewässer und den Witterungen schützen konnten. Meistens arbeitete das ganze Dorf mit uns, denn es war viel Arbeit, aber seit Anfang des Jahres war alles auf Eis gelegt worden. Unser Bürgermeister war verstorben und noch hatte es keinen richtigen Zeitpunkt gegeben, weiterzuarbeiten. Ich fand Henriks Vorschlag somit ziemlich gut, was ich ihm mitteilte. Wir machten uns gleich am nächsten Tag dran, das notwendige Material zu besorgen. Vieles mussten wir leider bestellen, aber wir verbrachten die Tage ohnehin meist mit segeln.
>Wie war dein Tag?<
>Gut. Wir waren wieder auf See. Und deiner?<
>Nicht besonders. Ich vermisse Norwegen. Die Polarlichter und Fjorde.<
>Dann komm doch einfach her?< Nein, ich löschte die Nachricht wieder. Es klang so falsch. Also schrieb ich einfach: >Norwegen kann man auch nur vermissen ;)<
>Haha, da hast du allerdings Recht.<
Am nächsten Morgen kam unsere Lieferung. Ein ganzer LKW musste ran. Der Fahrer hatte unser kleines Fischerdorf zunächst nicht gefunden.
„Jetz kann es endlich losgehen", sagte Henrik und rieb sich euphorisch die Hände. Mit Musik und guter Laune gingen wir ans Werk.
„Old time rock and roll
That kinda music just soothes the soul", fing Henrik an, lautstark mitzusingen.
Sofort stieg ich lachend mit ein. „I reminisce about the days of old
With that old time rock and roll, Drew Abbott!"
Als wir eine kleine Pause machten, nutzte Henrik die Gelegenheit, um mit seinem Schwarm zu telefonieren. Ich sah mich dabei gelangweilt auf Social Media um. Dabei beantwortete ich gleich etwas Fanpost und einige Kommentare. Henrik schreckte auf, als er hörte wie mein Handy zu Boden fiel.
„Darling!", rief er, bevor er auflegte und zu mir eilte. Ich hingegen saß wie versteinert da und starrte auf meine Hand, in der ich bis eben noch mein Handy gehalten hatte, welches Henrik nun aufhob. Er sah auf den Display und musterte das Bild von Tom und einer mir unbekannten Frau. Die Medienwelt diskutierte bereits heftig darüber. Ich bemerkte, wie meine Wangen feucht wurden und fasste mir mit einer Hand hin. Weinte ich etwa?
„Och, Darling", seufzte mein bester Freund und nahm mich sofort fest in den Arm.
„Ich...", murmelte ich leise. „Ich glaube, ich mag ihn doch..." Henrik tätschelte mir tröstend den Rücken.
„Das wird wieder.", sagte er. Henrik hatte wie so oft wieder einmal Recht behalten. Er kannte mich eben besser als ich mich selbst. Aber umgekehrt war es ebenso. Nun ließ ich an seiner Schulter einfach alles raus.
„Du musst dich abreagieren", meinte er nach einiger Zeit des Weinens und zog mich auf die Beine. Etwas verwirrt ließ ich mich von ihm nach draußen zerren. In einer alten Lagerhalle, die ganz in der Nähe stand, stellte er mich vor eine Wand und sagte: „Warte hier, ja?"
Wie angewurzelt blieb ich dort stehen und wartete irritiert auf seine Rückkehr. Er lief einige Male hin und her, stellte Farbeimer und anderes Zeug ab, bevor er schließlich atemlos neben mir Halt machte.
„Hier hast du Farbe und Dinge zum zerkleinern. Tob dich aus, Süße", meinte er mit einem breiten Grinsen.
Zunächst zögerte ich. Schließlich nahm ich eine Holzkiste, die er mir hingestellt hatte und schmiss sie gegen die Wand. Kurz darauf nahm ich eine weitere, die ich mit einem Brüllen hinterherwarf.
„So ist es gut! Lass es raus!", rief Henrik. Eine Kiste nach der anderen und ein Schrott nach dem anderen, flog gegen die Wand. Anschließend nahm ich einen Eimer Farbe und schüttete ihn lautstark quer über die Wand. So ging es weiter, bis ein komplettes Gemälde entstanden war. Ich malte einfach mit den Händen wild drauf los. Schlussendlich ließ ich mich auf den Boden fallen und betrachtete mein Werk aus purer Wut. Henrik setzte sich neben mich und klopfte mir auf die Schulter. „Hat gut getan, oder?", sagte er.
Das hatte es tatsächlich.
„Denkst du, ich bin egoistisch?", murmelte ich. „Weil ich mich nicht für ihn freuen kann?"
„Nein, Darling", entgegnete er sofort. „Es ist verständlich. Ehrlich gesagt, dachte ich wirklich, er mag dich."
„Ich denke, er ist von Natur aus einfach freundlich und charmant", entgegnete ich seufzend.
„Und deswegen schreibt er dir jeden Abend?", argumentierte Henrik mit gehobener Augenbraue. „Hör mir auf. So etwas macht man nicht, wenn man die Person nicht sehr mag."
„Warum dann...?", entgegnete ich nahezu verzweifelt. Er überlegte in Ruhe. Bestimmt konnte er gerade besser über die ganze Sache blicken als ich.
„Ich rate jetzt nur. Aber er weiß, dass er nicht deinem Typ entspricht. Wahrscheinlich denkt er, er hätte keine Chance bei dir. Hinzu kommt sein Fame. So etwas ist nicht einfach. Er weiß, wie sehr du dein ruhiges Leben in Norwegen magst."
Seine Worte mochten Sinn ergeben, aber Fakt war, er schien eine Freundin zu haben und ich war nicht imstande, offen zu zeigen, wenn ich verliebt war.
Erst spät abends ging ich mich duschen und ins Bett. Mein Handy zeigte keine neuen Nachrichten an. Was die Sache noch schlimmer machte. Gerade als ich dieses dumme Ding abstellen wollte, blinkte eine Nachricht von Tom auf. Sofort schlug mein Herz einen Takt höher.
>Wie war dein Tag? :)<
>Nicht so toll...<
>Wieso denn das??<
>...Kummer...< Es fiel mir schwer. Was sollte ich ihm sagen? Ich konnte nicht einfach so tun, als wäre nichts.
>Wieso denn Kummer?<
>Liebeskummer...<
>?! Wer hat dich verletzt??<
>Jemand, von dem ich dachte, ich mag ihn nur als Freund... Aber dem war nicht so... Jetzt ... ist er vergeben... Ich will mich für ihn freuen, aber ich kann nicht...<
>Das verstehe ich... Freu dich nicht. Verteufel sie. Steh zu deinen Gefühlen.<
Ich konnte nichts mehr darauf erwidern. Wie sollte ich zu meinen Gefühlen stehen, wenn ich ihm nicht die Wahrheit sagen konnte? Die Nacht schlief ich kaum. Die Tage verbrachten Henrik und ich mit Segeln und der Fregatte. Auf ihn konnte ich mich immer zu 100% verlassen. Anstatt auf ein Date mit seinem Schwarm zu gehen, blieb er bei mir, um mich aufzuheitern. Tom antwortete ich immer weniger. Henrik meinte, es wäre schlecht, so viel Distanz zwischen uns zu bringen. Nur wusste ich nicht, was ich machen sollte. Selbst Social Media mied ich, damit ich keine weiteren Bilder sehen musste. An einem Abend erwartete mich jedoch eine Überraschung.
>Du willst mir nicht sagen, um wen es geht?<
Ich musterte die Frage einen Moment lang und überlegte. >Wieso? Es ist doch unwichtig...<
>Finde ich nicht. Sag es mir bitte.< Nachdem ich nicht antwortete, schickte er mir ein Meme und Gif nach dem anderen. Es war so süß, dass ich völlig aus dem Konzept kam. Ich wälzte mich im Bett hin und her, während mein Handy immer wieder vibrierte.
>Du bist es.<
Nun war es draußen. Es fühlte sich so gut an und gleichzeitig hatte ich panische Angst vor seiner Reaktion. Denn diese ließ immer länger auf sich warten. Als nach fünf Minuten keine Antwort kam, fügte ich noch etwas hinzu. >Ich weiß, du hast jemand anderen. Mach dir um mich bitte keine Sorgen. Ich kann euch jedoch nicht das Beste wünschen, da es mich schmerzt. Aber keine Sorge, ich werde mich professionell verhalten.<
Anschließend schaltete ich das Handy aus und drückte mein Gesicht fluchend und mit rasendem Herzen ins Kissen. Irgendwann schlief ich zum Glück ein. Am nächsten Tag wurde ich von meinem besten Freund geweckt.
„Darling", hörte ich seine Stimme. „Zieh dich an und komm runter." Ich murrte und protestierte, aber wusste, dass ich keine Chance gegen ihn hatte. Somit kroch ich langsam aus dem Bett und zog mir meinen Morgenmantel aus Seide über, bevor ich brummend hinunterstapfte. Dabei fuhr ich mir durch die zerzausten Haare. Was mich allerdings im Wohnbereich erwartete, ließ mich erstarren.
„Hey." Tom hob kurz eine Hand und lächelte mich verlegen an.
„W... Was machst du hier?", murmelte ich - langsam näher kommend.
„Ich konnte dich nicht mehr erreichen", erklärte er. „Und da gibt es so viel, das du wissen musst."
Henrik ließ uns grinsend allein. Ich hingegen stand wie festgenagelt da und musterte den unerwarteten Besucher. Es fühlte sich an wie ein Traum und doch stand er gerade vor mir und kam mir näher, wobei er verlegen von einem Fuß auf den anderen trat.
„Also erstens", fing er an. „Habe ich keine Freundin. Das war mehr ein Blind Date, arrangiert von einem Freund. Aber ich wollte das keine Sekunde. Ständig ... musste ich an dich denken."
„An ... mich?", wiederholte ich ungläubig.
„Ja.", raunte er und nahm meine Hände in seine. „Ich empfinde genauso. Aber ich dachte, du würdest nie mit mir ausgehen."
Das zu hören, ließ meine Knie weich werden. Konnte das wahr sein? Seine Hände fühlten sich so warm auf meiner kalten Haut an. Oh, bei Odin. Ich musste aussehen, wie eine Leiche. Nachdem ich immer noch nichts sagte, sah er mir fest in die Augen. „Liv...", raunte er. „Würdest du mir die Ehre erweisen und mit mir ausgehen?" Wie konnte man nur so charmant, verführerisch, süß und attraktiv sein? Und wieso verdammt hatte ich das alles nicht bereits viel früher realisiert?
„Sehr gerne, Tom", hauchte ich, gefolgt von einem glücklichen Lächeln. „Wenn du mit einer solchen Leiche wie mir tatsächlich ausgehen willst.", fügte ich scherzend, aber peinlich berührt hinzu. Er legte eine Hand an meine Wange und strich sanft mit dem Daumen über meine vollen Lippen. Dabei musterte er mein Gesicht, als wäre es das Interessanteste, das er je gesehen hätte. Meine Gänsehaut reichte bis ins Mark.
„Du bist wunderschön", raunte er. „Desto natürlicher, desto schöner. Auch wenn es mich schmerzt, dass du wegen mir so gelitten hast. Sag nie wieder, du seist etwas anderes als wundervoll. Dein Lächeln und Lachen, deine Art zu sprechen und zu handeln, die Weise wie du anderen zuhörst und für sie da bist. Mal bist du taff, mal unsicher und mal kindisch. All das. In all das habe ich mich verliebt. Vom ersten Augenblick an."
Meine Augen wurden feucht. Noch nie hatte ein Mann so etwas zu mir gesagt. Er war wohl der größte Gentleman, den es gab.
„Tom...", murmelte ich. „Du weißt es bestimmt, aber du bist der charmanteste Mann, den ich je kennengelernt habe. Du hast Humor, bist zuvorkommend, liebevoll und packst in alles, das du tust mehr Liebe als irgendjemand sonst. Ich habe es viel zu spät begriffen... Aus Angst, erneut so schlimm verletzt zu werden. Aber ich weiß es jetzt ganz sicher. Ich habe mich in dich verliebt. Mehr als in irgendjemanden zuvor."
Ein strahlendes Lächeln breitete sich auf seinen Lippen aus, bevor er den lächerlichen Abstand zwischen uns überbrückte und mich liebevoll aber leidenschaftlich küsste. Natürlich erwiderte ich den Kuss ohne zu zögern. Dabei schlang ich meine Arme um seinen Hals und schmiegte mich an ihn. Unsere Lippen verschmolzen miteinander und unsere Zungen tanzten Tango.
„Ich habe da etwas für dich...", hauchte er lächelnd an meinen Lippen und legte einen Moment seine Stirn an meine.
„Etwas das besser ist als du selbst?", fragte ich grinsend, woraufhin er langsam Abstand nahm. Seine Augen lagen amüsiert auf mir.
„Zieh dich an...", raunte er. Zuvor hatte er sich über die Lippen geleckt. Dieser Tick war mir an ihm schon früher aufgefallen und, fuck, es war einfach nur heiß. Wie hätte ich da widersprechen können? Dennoch löste ich mich nur ungern ganz von ihm, um mich zu duschen und anzuziehen. Er wartete unten auf mich und bot mir seinen Arm an, als ich zurückkam.
Mit einem breiten Grinsen hakte ich mich bei ihm ein. Ich war mehr als neugierig, was wohl auf mich warten würde.
Wir wanderten etwas, bis wir in der Nähe vom Wasserfall ankamen. Dort wartete ein romantisches Picknick auf mich. Auf dem Boden lagen eine Decke, Kissen, Schaffelle und überall waren Rosenblüten verstreut. Dazu standen ein Rosenstrauß und Kerzenleuchter neben der Decke. In der Mitte erwartete uns ein Korb voller Leckereien.
„Wow... Tom... Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll...", murmelte ich völlig überrumpelt.
Er ging mit mir hin und zog mich mit einem verliebten Lächeln auf die Decke. Danach zündete er die Kerzen an und öffnete eine Flasche sündhaft teuren Rotwein, welchen er in zwei Gläser füllte. Nachdem er mir eines gereicht hatte, stießen wir an und tranken. Meine Augen konnten sich keine Sekunde lang von seinen trennen.
„Deine Fans würden mich hassen", seufzte ich nach einer Weile. Währenddessen holte er etwas Schokolade aus dem Korb und schob mir liebevoll ein Stück in den Mund. Es war meine Lieblings Schokolade.
„Ich kümmere mich darum", antwortete er. „Ich werde dich aus allem heraushalten und hier wird uns wohl kaum jemand sehen, der es veröffentlichen würde."
Jetzt war ich völlig entgeistert. „Du willst hier bleiben?", fragte ich ungläubig und hätte mich beinahe am Wein verschluckt. „Hier?"
„Solange ich bei dir bin, folge ich dir überall hin", antwortete er, kam mir näher und küsste mich sanft auf die Lippen. „Außerdem ist es hier wunderschön.", fügte er hinzu und ließ seinen Blick einmal über die Landschaft streifen. Dabei sah ich das gleiche Funkeln in seinen Augen, welches ich und Henrik jedes Mal aufs Neue hatten. Wir liebten unser kleines Dorf. Tom machte mich wohl zur glücklichsten Frau auf Erden. Niemals hätte ich geträumt, dass er sich ausgerechnet in mich verlieben würde. So schmiegte ich mich an ihn und genoss diesen Moment, während hinter uns das Wasser rauschend an den Felsen hinabfiel. Die Dreharbeiten würden bald fortgesetzt werden. Bis dahin wollte ich die Zeit mit Tom genießen. Irgendetwas sagte mir, dass Henrik auch etwas Zeit mit einem gewissen Jemand verbringen wollte.
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