,:"- 9 -":,
"Soll ich dir verkuppeln helfen?" Zombey grinste. Maurice wurde knallrot und senkte den Kopf. "Erzähls bitte nicht Manu, der ist mir auf ewig böse", nuschelte er und Zombey kicherte, was irgendwie klang, als würde er gerade einen Superschurkenplan aushecken. "Was wolltest du mir eigentlich letztens sagen, als ich dann weg musste?", fragte er neugierig und Maurice zuckte zusammen. Jetzt war der Moment, in dem alles so werden konnte wie früher. Er hätte sich ja eigentlich in der Zeit überlegen können, was er sagen könnte, dann würde er jetzt nicht so stumm dastehen. "I-Ich... d-du, äh", setzte er an, brach ab und holte tief Luft, während Zombey ihn abwartend ansah. Maurice hatte sich gerade entschlossen, was er sagen würde, als Zombeys Handy klingelte. "Oh, Maurice, da muss ich schnell dran gehen", meinte er und kramte sein Handy aus der Jackentasche, während Maurice verdattert daneben stand. Immer musste etwas dazwischen kommen. "Ja, bin gleich da", kam es von Zombey und er steckte das Hand zurück in seine Tasche. "Ich muss weg, meinem Hund Balu geht es nicht so gut. Wir sehen uns sicher mal", sagte er zum Abschied und lief davon. Maurice klappte die Kinnlade herunter. Das konnte doch nicht wahr sein! Seine Verwunderung wich Sorge, er kannte Balu und er hoffte, dass es nichts schlimmes war. Er konnte es ihm ja auch morgen erzählen. Seufzend machte er sich auf den Weg nach Hause.
Leise öffnete er die Haustür und versuchte keinen Mucks von sich zu geben. Stimmen ertönten aus dem Wohnzimmer, er erkannte die von seiner Großmutter und die seiner beiden Brüder. Seine Großmutter zeterte wie immer rum und seine Brüder schienen irgendetwas zu zocken. Gerne würde er sich jetzt zu ihnen setzen und mitspielen, aber nicht in Anwesenheit seiner Großmutter. Aber vielleicht würde sie es gutheißen, wenn er etwas mit ihnen unternahm. Er bezweifelte es zwar stark, aber einen Versuch war es wert. Vorsichtig spähte er um die Ecke ins Wohnzimmer, bis er schließlich Mut fasste und eintrat. Mit gesenktem Kopf ließ er sich neben seinem Bruder auf das Sofa fallen und schnappte sich einen Controller. "Maurice! Warst du nicht mit diesem Bengel unterwegs. Der ist es doch, oder? der, mit dem du dic früher auch schon rumgetrieben hast?" Er seufzte und fixierte seinen Blick auf den Fernseher, an dem einer seiner Brüder gerade Assassin's Creed zockte. Ein lautes Quietschen ertönte aus Richtung der Küche. "Etwa Zimbel? Ist er wieder da?", fragte seine Schwester aufgeregt und kam in das Wohnzimmer gestürmt. "Jaha...", murmelte Maurice und seine Schwester quietschte begeistert. Damals war sie 7 gewesen, als Zombey gegangen war und sie war als kleines Kind immer so begeistert von ihm gewesen, er war wie ein vierter Bruder für sie.
"Ein Plan?", fragte Maurice verwundert und sah Manu an, der begeistert auf seine Reaktion wartete. "Ja!" "Okay, aber was für einer?" "Also...", Manu machte eine theatralische Pause "Wir versuchen, dass du so viel Zeit wie möglich mit Micha verbringst und sprechen dann immer wieder das Thema 'sein ehemaliger bester Freund' an, dass dieses Hohlhirn checkt, dass du es bist, okay?" Maurice schaute ihn verwirrt an und kratzte sich am Hinterkopf. "Aber wäre es dann nicht besser, wenn wir es ihm direkt sagen?" Verdutzt blieb Manu stehen und schien zu überlegen. "Oh", meinte er und starrte in die Leere. Dann grinste er und schüttelte den Kopf. "Aber es kommt immer wieder was dazwischen, wenn du es ihm sagen willst, weil du einfach zu schüchtern bist. Also gehen wir dem ganzen aus dem Weg", sagte er dann überzeugt und Maurice kicherte.
Nur so kurz, weil ich ein faules Stück Scheiße bin. Bis zum nächsten Mal c:
Bạn đang đọc truyện trên: AzTruyen.Top