Kapitel 7 - Zukunft und Vergangenheit
*** SPOILER WARUNUNG***
***Enthält Inhalte vom OVA oder Manga: No Regrets***
~Levi POV~
Sie bat mir wirklich an mich neben sie zu legen? Ich nahm ihr Angebot an und kroch mit ihr unter die Decke. Es fühlte sich komisch für mich an jemanden so nah an mich heran zu lassen, aber bei Petra machte es mir kaum etwas aus. Ich rückte noch etwas näher zu ihr und nahm sie anschließend in den Arm „Es ist schön nicht allein zu sein." flüsterte ich ihr zu und hängte noch eine Kleinigkeit an „Du bist verdammt warm...". Nachdem ich dies gesagt hatte drückte ich sie näher an mich. Ich wollte einfach ihre Wärme in diesem Moment spüren. Ich wollte spüren das sie bei mir war. Sie bestätigte meine Aussage mit „Ja es ist wirklich schön nicht allein zu sein, aber am schönsten ist es sich das Bett mit dem zu teilen, denn man über alles liebt." und drückte sich ebenfalls noch näher an mich heran.
Ich flüsterte wenige Momente später „Ich liebe dich" in ihr Ohr. Ich machte eine kleine Pause und dachte daran, wie schön es doch wäre, wenn Petra und ich später heiraten könnten. Währenddessen beugte sich Petra zu mir und gab mir einen sanften Kuss auf meine Stirn. Sie hauchte mir nun entgegen „Ich liebe dich auch, mein Liebster." Durch diesen Gedanken sagte ich versehentlich zu ihr „Ich wünschte wirklich, dass ich dich schon Mrs. Ackerman nennen könnte."
Sekunden später realisierte ich durch ihren geschockten Blick, was ich gerade zu ihr gesagt hatte und lief rot an. Es war das erste Mal das mir etwas derartig Peinliches passiert ist.
Warum hab ich das nur zu ihr gesagt? Ist das peinlich...
Durch die Scham versuchte ich mein rotes Gesicht unter der Decke zu verstecken und rutschte gleichzeitig noch näher an sie heran.
Ich hörte wie Petra anfing zu weinen.
Habe ich es wirklich wieder geschafft sie unglücklich zu machen?
Doch drückte sie mich wenig später wieder an sich heran und antwortete mir „ja...ja ich möchte das auch... Ich möchte deine Frau werden Levi." Sie schmiegte sich nun wieder enger an mich.
Ich konnte nicht glauben, dass sie mir wirklich zugestimmt hatte. Ich war wirklich glücklich, dass selbst mir kleine Tränen in den Augen stand. Diese Situation war mir nun noch peinlicher und das schien Petra auch zu merken. Weshalb sie wenig später meinte „Aber das zähle ich jetzt nicht als Antrag... Da möchte ich gerne einen richtigen von dir haben. Du kannst dir auch vollkommen sicher sein, dass sich meine Antwort nicht ändern wird."
Ich sah wieder in ihre Augen „Du bekommst von mir einen Antrag, wenn die Zeit gekommen ist und wir uns nicht mehr verstecken müssen... das verspreche ich dir" meinte ich nun aufrichtig zu ihr und hoffte zugleich, dass dieser Tag nicht allzu fernlag.
Nachdem sie mir zugehört hatte fing sie an lieb zu lachen und fragte mich schnell hinterher „Aber mit den Kindern warten wir noch oder?" Mit dieser Frage brachte sie mich wirklich raus.
Sie will wirklich Kinder mit mir haben? Das bedeutet, dass sie irgendwann mit mir...
Bei diesem Gedanken wurde ich wieder ein wenig rot und fing an zu stottern. Ich brachte einfach keinen richtigen Satz zustande „J-Ja...wa-warten wir mit d-den K-Kindern..."
Diese ganze Situation, diese ganzen Gefühle für sie es war alles neu für mich. Ich wusste nicht richtig wie ich damit umgehen sollte und das machte alles nur noch peinlicher für mich.
Sie drückte sich nun an mich und vergrub ihr Gesicht in meinen Haaren. Es beruhigte mich als Petra ihr Gesicht in meinen Haaren vergrub und sich an mich drückte. Sie meinte nun leise zu mir „Entschuldige bitte..." und gab mir einen sanften Kuss auf meinen Kopf. Nachdem sie sich bei mir entschuldigt hatte schnellte mein Kopf nach oben und ich löste unsere Umarmung etwas „Wofür entschuldigst du dich?" fragte ich sie und konnte erahnen warum sie dies tat. Als ich nach oben schreckte viel mir ebenfalls auf, dass Petra sich erschreckt hatte. Sie erklärte mir nun warum sie sich entschuldigte. „Naja...Ich...ich wollte dich eigentlich nur ein bisschen beruhigen und einen kleinen Scherz machen, aber ich wollte dich nicht gleich aus der Fassung bringen als ich die Kinder erwähnte." Erklärte sie sich. Ich sah wie Petra immer roter wurde.
Es muss ihr wohl unangenehm gewesen sein mich so aus der Fassung zu bringen.
Doch musste sie sich für nichts entschuldigen nur, weil es mich aus der Fassung gebracht hatte. Es ist ein heikles Thema für mich, da ich nie daran gedacht habe mit jemandem Kinder zu zeugen.
Ob ich wohl ein guter Vater wäre?
Ich kannte ja meinen schließlich nicht und wusste nicht, ob ich als Vater wirklich geeignet wäre.
Dennoch war ich mir sicher, dass Petra eine wundervolle Mutter abgeben würde. Sie erinnerte mich mit ihrer fürsorglichen Art an meine Mutter. Sie hätte Petra wirklich gemocht. dachte ich mir nur und nahm sie wieder in meine Arme. „Du wärst eine gute Mutter... da bin ich mir sicher." flüsterte ich ihr nun leise zu.
Sie schmiegte sich nun wieder enger an mich heran und entlockte mir ein kleines leises lachen, da mir ihre Reaktion sehr gefiel. Sie meinte anschließend „Und du wärst ein guter Vater, da bin ich mir sicher. Du hast so viel Güte und Liebe und doch bist du auch streng und sehr Verantwortungsbewusst, du würdest sie gut erziehen."
Nun verschlug es mir wirklich die Sprache. Ich und ein guter Vater? Ich senkte anschließend meinen Kopf auf ihren und sprach zu ihr „Es ist schön, dass du das denkst, aber ich glaube Kinder hätten eher Angst vor mir. Ich bin schließlich nicht immer so wie ich bei dir bin... das weißt du..." ich machte eine kleine Pause und sprach dann weiter „Zudem kommen noch meine Pflichten als Hauptgefreiter die ich nicht einfach ablegen kann... und somit wäre ich nie für sie da..." ich schloss kurz meine Augen und fuhr weiter fort „so wie mein Vater wäre ich nie für sie da." Ich wäre exakt gleich! Ich wollte meinen Kindern das nicht antun.
Nachdem ich diese Worte an sie gerichtet hatte schloss Petra ihre Arme um mich und schmiegte sich enger an meine Brust. „Lass uns von etwas anderem reden... Es tut dir weh nicht wahr?" fragte sie mich vorsichtig.
Ich antwortete ihr ruhig „Die Vergangenheit ist nie schmerzlos für keinem von uns." Sie stimmte mir mit „Du hast recht..." zu. Ich war mir bewusst, dass sie nichts über meine Vergangenheit wusste außer den Gerüchten die im Umlauf waren. Ich meine diese Stimmen ja zum Teil auch und dennoch fragte ich mich Ob sie mehr über mich erfahren wöllte? Ich hatte noch niemandem von meiner Vergangenheit erzählt doch, wenn sie etwas wissen wöllte würde ich es ihr erzählen.
Ich sah Petra nun wieder in die Augen „Soll ich dir von meiner Vergangenheit erzählen? Und wie ich zum Aufklärungstrupp kam?" fragte ich sie nun. Ich sah ihren verdutzten Ausdruck auf ihrem Gesicht und fügte als Vorwarnung hinzu „Meine Vergangenheit ist zwar nicht schön oder von Freude gefüllt, dennoch bereue ich keine meiner Entscheidungen die ich damals getroffen habe."
Sie antwortete mir vorsichtig „Nur, wenn du es wirklich möchtest. Ich meine wenn du mich an deiner Vergangenheit teilhaben lassen möchtest." Nachdem sie mir diese Antwort gegeben hatte schmiegte sie sich wieder an mich und legte entspannt ihre Arme um mich.
Nun hatte ich mich entschieden. Ich würde Petra von meiner Vergangenheit erzählen. Doch wo fange ich am besten an? Ich wusste es nicht genau.
„Dir ist sicher zu Ohren gekommen, dass ich früher in der Unterwelt ein gefürchteter Verbrecher war oder?" ich wartete kurz auf ihre Antwort und sprach dann weiter. „Dieses Gerücht was sich hier verbreitet ist die volle Wahrheit. Ich hatte eine kleine Truppe aus engen Freunden um mich herum. Diese kleine Truppe bestand aus Furlan und Isabell. Wobei Isabell erst später zu uns gestoßen ist." Als ich daran dachte wie Isabell zu uns gestoßen war musste ich etwas lächeln. Wer würde sein Leben denn riskieren um einen kleinen Vogel zu retten? Doch entschied ich mich Petra weiter zu erzählen „Dieses kleine Gör wurde von ein paar Leuten gejagt, weil sie einen Vogel aus der Unterwelt schaffen wollte und dabei an einem Aufgang eingebrochen war. Ich wollte sie zunächst gar nicht in der Truppe aufnehmen, aber... sie wollte unbedingt bei uns mitmachen und nicht nur untätig irgendwo rumsitzen." Ich seufzte kurz und wendete meinen Blick etwas von ihr ab „Furlan und ich trainierten sie im Umgang mit dem 3D-Manöver bis sie dieses beherrschte..." wieder musste ich etwas lächeln als ich an die Zeit mit den beiden dachte es war schön mit ihnen gewesen. Sie waren nicht nur Freunde gewesen. Sie waren wie meine Familie. „Eines Tages kam ein Mann namens Lobov zu uns... er bot uns ein Leben an der Oberfläche an und als Gegenleistung wollte er von uns die Dokumente die Erwin besaß... naja zum Auftrag gehörte auch Erwin aus dem Weg zu räumen." Ich sah sie wieder an und strich ihr durch ihre weichen Haare. „Da wir uns immer schon ein Leben an der Oberfläche gewünscht hatten nahmen wir den Auftrag an und ließen uns von Erwin und Mike gefangen nehmen. Wir wurden in den Aufklärungstrupp aufgenommen und einigen Tests mit den Manövern unterzogen." Ich machte wieder eine kleine Pause „Als sie meinten, dass wir soweit wären wollten sie uns auf einer Mission mitnehmen. Wir beschlossen zusammen auf dieser Mission den Auftrag von Lobov auszuführen. Furlan und Isabell mussten lange auf mich einreden bis ich nachgab und sie auf die Mission mitnahm... Das war an der Stelle die ich dir in unserer ersten Nacht gezeigt hatte..."
Ich machte wieder eine kleine Pause. Hätte ich sie damals nicht mitgenommen würden sie wahrscheinlich noch leben...
Doch erzählte ich nun gleich wieder weiter ohne daran zu denken wie wohl mein Leben weiter mit ihnen verlaufen wäre. „Auf der Mission lief einiges schief was nur hätte schiefgehen können. Zum einen regnete es an diesem Tag heftig sodass man fast nichts mehr erkennen konnte, jedoch kam uns dieser Regen gerade recht. So konnten wir und gut an Erwin heranschleichen. Ich beschloss Furlan und Isabell in der Formation zu lassen, damit das Fehlen meinerseits nicht auffällt. Doch als ich mich auf den Weg zu Erwin machte stieß ich auf ein Feld mit unzähligen Leichen. Ein Mann schaffte es gerade noch ein schwarzes Rauchsignal abzufeuern. Als ich nun realisierte, dass der Titan an mir vorbei gelaufen sein musste machte ich mich auf den Rückweg zu den beiden. Ich hatte die Hoffnung ich würde sie noch rechtzeitig vor ihm erreichen können..." Ich atmete kurz tief durch „Allerdings war der Titan vor mir bei ihnen angekommen. Dadurch, dass mein Pferd über eine Leiche stolperte flog ich direkt vor Isabell's Leiche... und als ich zu diesem Biest aufsah erkannte ich, dass dieser gerade Furlan zerbiss."
Ich nahm Petra nun fest in den Arm und drückte sie an mich. „Zu diesem Zeitpunkt fühlte ich Trauer und Wut. Ich war außer mir... und zerlegte den Titanen. Als ich fertig war ließ auch der Regen nach und Erwin kam mit seinen Reitern... Als ich ihn angreifen wollte um den Auftrag zu beenden erfuhr ich, dass die Dokumente schon weg waren und er wusste das wir hinter ihm her waren... Er wusste es von Anfang an." Ich machte wieder eine kleine Pause „Das war der Moment in dem ich schwor Erwin zu folgen... und ihm nicht mehr von der Seite zu weichen..." ich küsste nun ihre Haare und teilte ihr noch mit „so kam ich nun mal hierher und befolge seither Erwins Befehle."
Petra drückte mich nun fest an sich und strich mir immer wieder über meinen Rücken während sie mir sanfte küsse auf meine Wange gab „Es tut mir so leid, was dir und deinen Freunden wiederfahren ist..."
Sie streichelte meinen Rücken immer weiter und meinte nun zu mir „Und du hast jetzt selbst eine hohe Position hier und bist ein geachteter Soldat..." sie streichelte meinen Rücken weiter und fügte hinzu „Sie fehlen dir bestimmt sehr?"
Nachdem sie dies gesagt hatte sah sie mich traurig an. Ich fand es angenehm, dass Petra mir nun den Rücken streichelte, jedoch schloss ich sie nach dieser Frage wieder fest in meine Arme. „Sie fehlen mir...Sie fehlen mir wirklich sehr... Sie waren die einzige Familie die ich seither hatte." Ich löste die Umarmung und sah nun zu Petra „Aber jetzt habe ich dich... und ich werde nicht zulassen, dass dir irgendetwas schlimmes geschieht."
Ich fing nun an Petra vorsichtig zu küssen. Mir war danach ihre Wärme zu spüren. Petra erwiderte sofort diesen Kuss und genoss ihn anscheinen genauso wie ich. Sie schmiegte sich zusätzlich noch eng an mich heran, was mir sehr gefiel, denn so konnte ich ihre Nähe noch mehr spüren. Es beruhigte mich sie so nah bei mir zu haben. Was würde ich nur ohne sie tun?
Als wir den Kuss nach einiger Zeit wieder lösen mussten hauchte sie mir zu „Ich liebe dich so sehr mein Liebster" Als sie mir dies gesagt hatte musste ich ihr ebenfalls meine Liebe gestehen, denn dieser Satz ihrerseits erfüllte mich in diesem Moment so sehr mit Freude das ich es ihr einfach sagen musste.
Sie drückte sich nun wieder stark an mich und roch einmal an mir. Anschließend säuselte sie mir leise zu „Du riechst so gut...". Um ehrlich zu sein wusste ich nicht was ich darauf erwidern sollte und meinte nur zu ihr „Ich riech doch nur nach Seife..." ich lächelte ein wenig um meine Sprachlosigkeit zu verdecken. „Wie nur Seife?" entgegnete sie mir verwundert und roch nochmals an mir. „Also Seife rieche ich schon, aber da ist noch etwas Anderes... ich weiß nicht was, doch riecht es ebenfalls sehr gut" erklärte sie mir nun und lächelte mich etwas an.
Es fiel mir so leicht in Petra's Gegenwart zu lächeln warum wusste ich zwar nicht, doch war es in ihrer Nähe fast schon natürlich geworden. Sie hat mich wirklich verändert und das in dieser kurzen Zeit in der wir uns kennen.
Ich sah nun wieder zu ihr und richtete meine Worte an sie „Was hast du nur aus mir gemacht?" fing ich an „Du hast mich wirklich Liebestrunken gemacht, sodass ich keinen Tag mehr ohne dich Leben könnte" fügte ich noch hinzu. Ich strich ihr nun zusätzlich auch über ihre Schulter. Ich bemerkte, wie Petra bei meinen Worten immer roter wurde und sich eine sanfte Gänsehaut auf ihrer Haut bildete wo ich sie anfasste. „Dabei habe ich doch nicht wirklich was getan... aber du hast mich auch in deinen Bann gezogen... Mein Herz gehört dir und ich möchte auch nie mehr wieder ohne dich sein." gestand sie mir und sah mir wieder direkt in meine Augen.
Nach wenigen Minuten schloss Petra langsam ihre Augen. Nicht zu verübeln, denn der Mond schien geradewegs ins Zimmer und spendete uns gerade noch, dass ein wenig Licht sodass wir uns sehen konnten.
Im Gegensatz zu Petra wollte ich noch nicht schlafen. Schließlich wusste ich nicht wann es uns das nächste Mal vergönnt war in einem Bett miteinander zu schlafen. Ich wollte das dieser Moment ewig hält, doch konnte auch ich die Zeit nicht beeinflussen. So entschied ich mich dazu sie weiter zu beobachten. Ich beobachtete sie eine Stunde und streichelte währenddessen immer wieder vorsichtig ihre Schulter.
Doch wurde auch ich nach einiger Zeit müde. Meine Augen wurden mit der Zeit immer schwerer und irgendwann konnte selbst ich diese nicht mehr offenhalten und schlief an meine Liebste gekuschelt ein. Mein Kopf lag nun direkt neben ihrem und alles was ich noch tun konnte war ihr leise zuzuflüstern „Schlaf gut mein Engel."
~Petra POV~
Ich schlief seelenruhig die ganze Nacht durch. Ich glaubte, dass es daran lag, dass Levi über die ganze Zeit bei mir war.
Doch weckte auch mich am nächsten Morgen die Sonne und das erste was mir vergönnt war zu sehen war das schlafende Gesicht von Levi. Ich lächelte augenblicklich los als ich ihn dort liegen sah. Er sah so ruhig und friedlich aus. Einfach unschuldig wie ein kleines Kind schlief er hier seelenruhig neben mir. Es war wirklich schön zu sehen, dass ich mir den gestrigen Abend nicht eingebildet hatte.
Ich beobachtete ihn nun und blieb ruhig liegen, da ich ihn unter keinen Umständen wecken wollte. Schließlich brauchte er seine Kraft mehr als ich.
~Levi POV~
Ich wachte langsam auf als mir die Sonne in mein Gesicht schien. Ich sah mich verwirrt im Zimmer um, da ich im Moment nicht mehr wusste, dass ich die Nacht über bei Petra geblieben war. Während ich noch damit beschäftigt war aufzuwachen war sie die ganze Zeit wach gewesen und hatte mich im Schlaf beobachtet. Ich blickte nun zu ihr und wünschte ihr ein „Guten Morgen." und gab ihr gleich einen Kuss, den sie sofort erwiderte.
Nachdem ich diesen Kuss löste fuhr ich mir durch meine noch vom schlafen zerzausten Haare. Währenddessen wünschte auch Petra mir einen guten Morgen. Ich umarmte Petra und bemerkte gar nicht, dass sich mittlerweile die Tür zur Krankenstation geöffnet hatte. Doch wollte ich nicht aufstehen ich wollte bei ihr bleiben. Das war wirklich das erste Mal, dass ich so dachte normalerweise wollte ich immer aufstehen im Bett hatte mich sonst nie etwas gehalten.
Ich flüsterte ihr nun leise zu „Warum ist es schon morgen?". Petra antwortete mir nun traurig „Weil die Zeit uns trennen möchte..." und streichelte mir Sachte über die Wange. Ich fühlte mich bei dieser Berührung ihrerseits gleich wieder geborgen, doch sollte dieses Gefühl nicht lange anhalten.
Erst als ich die Bodendillen des Zimmers in unserer Nähe knacksen hörte bemerkte ich die Anwesenheit einer dritten Person. Ich sah erschrocken zu Petra, doch hatten wir nochmals Glück gehabt den der Vorhang an ihrem Bett war zugezogen. Jedoch konnte ich nicht unbemerkt aus den Krankenzimmer fliehen der einzige Ausgang führte durch die Eingangstüre.
Ich wusste nicht, wer mit uns im Raum stand doch wäre es äußerst sonderbar einen Vorgesetzten mit verstrubelten Haaren bei einem Teammitglied aufzufinden. Es würde zu viele unnötige Fragen aufwerfen.
Wie konnte ich nur so unaufmerksam sein?
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