Kapitel 48 - Erinnerung an Kuchel

~Levi~

Nachdem wir den Kuss trennten beugte sich Petra zu meinem Ohr und drückte noch einmal vorsichtig meine Hand. „Was hältst du davon, wenn wir uns umziehen und uns dann ins Bett zurück ziehen zum kuscheln?" fragte sie mich verführerisch und küsste sanft meine Wange. Ich konnte diesen Vorschlag nicht verneinen, so sah ich ihr genauso verführerisch in die Augen und strich sanft mit meinem Finger ihren Hals hinab. Sie wurde leicht rot und keuchte anschließend leicht auf. "Wie wäre es denn, wenn ich dich ausziehe?" schlug ich ihr gleich verführerisch vor. Sie legte ihre Hand vorsichtig auf die meine und begann sanft über meinen Handrücken zu streicheln. „Es wäre schön, wenn du das machen würdest." hauchte sie mir sanft zu und gab mir einen kurzen und flüchtigen Kuss. Jedoch beließ sie es nicht dabei und nahm langsam ihre Hand von der meinen um diese auf meine Brust zu legen und langsam über diese zu streicheln. Ihre langsamen Berührungen auf meiner Brust liesen mich nicht kalt und so schenkte ich ihr gleich ein sanftes und leises keuchen. "Darf ich es dann auch bei dir machen?" fragte sie mich und ich stimmte ihr direkt zu und beobachtete gleich wie sie mit ihrer freien Hand ihre Schlafsachen unter dem Kissen hervorholte. "Oder soll ich die wieder beiseite tun?" fragte sie mich leise mit einem verstohlenen Lächeln auf den Lippen. Ich wurde nach ihrer Frage leicht rot und wendete für eine kurze Zeit meinen Blick von ihr ab. "Es wäre ohne schöner... meinst du nicht auch?" fragte ich sie und drehte mich anschließend wieder zu ihr. Ich sah gleich wie das Lächeln auf ihren Lippen wieder zu wachsen begann und sie mir anschließend tief in die Augen sah ehe sie sich in meine Richtung beugte und mir eine Antwort auf meine Frage gab. „Ich fänd es auch schöner" meinte sie und flüsterte den Rest gegen meine Lippen „So kann ich dich besser spüren". Sie verband anschließend unsere Lippen miteinander in einem sanften aber kurzen Kuss. Ich versuchte denn Kuss in dieser Zeit etwas zu intensivieren und freute mich, dass Petra darauf einging.

Als sie sich anschließend wieder von mir trennte fragte sie mich gleich liebevoll „Sollen wir anfangen?" Jedoch begann sie gleich damit den Kragen ihrer Bluse zu lockern und schien von Sekunde zu Sekunde ungeduldiger zu werden, doch konnte ich sie nur fasziniert mit einem leichten lächeln ansehen. „Gern" gab ich ihr schlussendlich als Antwort und trat näher an sie heran um zu beginnen. Bevor ich jedoch anfing wollte ich sie noch ein wenig necken. „Du musst aber leise bleiben..." ich lehnte mich weiter in Richtung ihrer Lippen und sprach verführerisch weiter „es wäre schließlich komisch, wenn die Krankenschwester des Hauptgefreiten reizhafte Geräusche von sich eben würde."

~Petra~

Nachdem ich seine Worte gehört hatte wurde ich doch etwas stutzig.

Was meinte er reizhafte Laute?

~Levi~

Nachdem ich dies ausgesprochen hatte begann ich damit meine Hände zunächst auf ihre Hüften zu legen. Ich wollte sie nicht direkt ausziehen. Ich wollte ihr für den heutigen Tag eine kleine Belohnung geben die sie genießen konnte und lehnte mich somit etwas in Richtung ihres Halses, denn ich direkt sanft begann zu küssen. Während meiner Küsse sprach ich zu ihr „Versuch es... einfach... zu genießen" hauchte ich ihr zu und lies langsam meine Hände nach oben wandern um die ersten Knöpfe ihrer Bluse zu öffnen. Nachdem ich diese geöffnet hatte wanderte ich zu den frei gewordenen Stellen und küsste diese immer wieder sanft. Ich hörte wie immer wieder ein sanftes keuchen ihren Mund verließ und spürte, dass sie ihren Kopf in ihren Nacken legte. Es freute mich, dass ihr gefiel was ich hier tat und sie es auch genoss. So legte sie gleich ihre Hände auf meinen Schultern ab. "Levi...Du...Du kannst das zu gut..." teilte sie mir gleich gedrungen mit. Nachdem ich diese Worte gehört hatte stockte ich etwas in meinem Tun, da ich etwas lachen musste, doch machte ich gleich weiter. Ich merkte wie sie sich immer schwerer Tat ihre Geräusche wirklich zu unterdrücken, doch freute es mich innerlich auch zu wissen, dass ihr gefiel was ich hier tat.

Nachdem ich ihre Bluse komplett geöffnet hatte entwich Petra ein herzhaftes, jedoch leises, Stöhnen. „Entschuldige" sagte sie wieder gedrungen und hatte vermutlich ein schlechtes Gewissen, weil sie sich nicht an meine Anweisung gehalten hatte. Ich bewegte mich gleich wieder zu ihr nach oben und lehnte mich in Richtung ihres Ohres. So flüsterte ich gleich verführerisch in dieses hinein "auf das habe ich doch nur gewartet also entschuldige dich nicht dafür" Nachdem ich dies ausgesprochen hatte verband ich unsere Lippen gleich wieder miteinander und zog Petra in einen innigen Kuss. Da ich nicht die Intension hatte diesen Schnell Enden zu lassen fragte ich direkt um Einlass, denn sie mir auch direkt gewährte. Während des Kusses streichelte ich zusätzlich immer wieder an Petras Hüften entlang bis ich zu ihren Schultern wanderte und ihre Bluse langsam abstreifen. Sie kam mir direkt entgegen und nahm für diesen Vorgang sogar ihre Hände von meinen Schultern. So konnte ich ihre Bluse vollends entfernen und diese kurzerhand auf das Bett fallen lassen. Ich hörte immer wieder wie ein leises stöhnen über Petras Lippen kam und freute mich diese Geräusche wieder von ihr hören zu können. Nachdem ich ihren Mund begann zu erkunden vernahm ich direkt wieder ein herzhaftes Stöhnen ihrerseits. Nachdem ihre Bluse entfernt war legte auch Petra ihre Arme wieder um mich und legte diese vorsichtig um meinen Nacken. Sie rutsche währenddessen wieder etwas näher zu mir. Doch das sollte mir nur recht sein. Ich wollte ihr ebenso nah sein wie sie mir und so verringerten wir den Abstand so weit, dass nichts mehr zwischen uns passte. Doch blieb es nicht dabei. Eine ihrer Hände machte sich kurze Zeit später ebenfalls auf Wanderschaft und streichelte mir immer wieder über den Rücken. Diese kleine Geste lies mich ebenfalls leise aufkeuchen. So intensivierte ich den Kuss noch einmal.

Nachdem wir denn Kuss endlich lösten sah sie mich mit halb geschlossenen Augen an und atmete dabei schwer „Wow..." kam es leise über ihre Lippen und sie begann kurz darauf zu Lächeln. Ich lächelte sie etwas an und legte vorsichtig meine Hand auf ihre Wange. Sie schmiegte sich auch umgehend gegen meine Hand was mich glücklich stimmte. „besser hätte ich es nicht ausdrücken können." meinte ich gleich und sah sie in diesem Moment einfach weiter an. Sie war wirklich wunderschön.

"Du bist wirklich unglaublich." meinte ich nun leise zu ihr. „Das kann ich nur zurück geben..." hauchte sie mir leise zu und lehnte sich umgehend näher zu mir, sodass unsere Stirn aufeinander lag. "Es ist so schön bei dir...und wie wunderschön du bist" hauchte sie mir leise zu und begann sanft über meine Brust zu streichen ehe sie begann mein Hemd zu öffnen. Doch lies sie ihren Blick keine Sekunde lang von meinen Augen ab. Ich konnte ihre Worte in diesem Moment nur bestätigen, da ich es ebenfalls schön in ihrer Nähe fand, jedoch konnte ich dem zweiten Teil ihrer Aussage nicht zustimmen. Ihre sanften Berührungen an meiner Brust liesen mich wieder aufkeuchen, weshalb ich ihr in diesem Fall nicht antworten konnte.

"Es ist gemein, wenn man jemandem nicht die Zeit gibt zu antworten". meinte ich Lieb zu ihr, da diese Worte keinesfalls böse gemeint waren. Sie stockte gleich in ihren Taten und sah mich erschrocken an und entfernte gleich ihre Hände von mir und legte diese auf die Decke. "Entschuldige bitte. Ich wollte das nicht. Bitte sage was du sagen möchtest." Sagte sie leise und beschämt, doch brauchte sie das nicht sein. Sie schaffte es nicht einmal mehr mir in die Augen zu sehen.

Sie hat es falsch verstanden...

Ich hob ihren Kopf leicht mit meiner Hand an indem ich ihr vorsichtig unters Kinn griff. Ich wollte nicht, dass sie ihren Blick von mir abwendete. Ich wollte in ihre schönen Augen sehen. Nachdem sie mich ansah begann ich sanft zu lächeln. "Du hast nichts falsch gemacht" versicherte ich ihr gleich und nahm ihre Hand in meine. Ich wollte ihr etwas zeigen. „Ich wollte dir nur etwas sagen..." sprach ich sanft aus und führte anschließen meinen Satz weiter „Ich wollte dir sagen wie schön du bist... und zudem wollte ich dir etwas zeigen..." ich führte ihre Hand vorsichtig in Richtung meiner Brust und legte diese dort ab in der Hoffnung, dass sie mein Herz pochen spüren hörte. "Spürst du wie schnell es pocht?" fragte ich sie. Sie nickte mir gleich zu. Das tut es nur für dich... immer, wenn du bei mir bist spielt es verrückt..." Nachdem ich dies Ausgesprochen hatte senkte ich ebenfalls meinen Kopf "Entschuldigung, dass ich dich verunsichert habe... das war nicht meine Absicht" meinte ich reumütig zu ihr und versuchte sie anschließend etwas aufzubauen "deine Berührungen sind einfach zu gut... so gut, dass ich es nicht einmal schaffe dir zu antworten... das sollte dich freuen." "Du brauchst dich nicht entschuldigen...Du hast nichts falsches gemacht..." gab sie mir nur zurück.

"Ich liebe dich" sprach ich anschließend aus und gab ihr einen sanften Kuss auf ihre Stirn. Sie erwiderte meine Worte direkt.

Nachdem sie ihre Hand von meiner Brust nahm war ich etwas traurig. Ich mochte ihre Wärme auf meiner Haut und befürchtete, dass wir heute nichts weiter machen würden. Doch als ich merkte wo sie ihre Hand hinführte freute ich mich innerlich wieder. Sie begann wieder damit mein Hemd weiter zu öffnen und streifte dieses schlussendlich auch von meinen Schultern. Ich lehnte mich gleich danach in Richtung ihres Ohres und hauchte direkt in dieses hinein „Danke mein Engel..." nachdem ich dies gesagt hatte biss ich sanft in ihr Ohrläppchen. Ich hörte nur wie sie begann wieder zu stöhnen. "Oh Liebling..." sprach sie gedrungen aus.

Nachdem wir beide Oberkörperfrei da saßen beugte ich mich in Richtung ihres Bauches und begann damit vorsichtig den Knopf ihrer Hose zu öffnen. „Du hast doch nichts dagegen?" fragte ich sie gleich und gab ihr damit die Möglichkeit mich noch zu stoppen. Ihre Antwort war eindeutig, denn sie nickte mir gleich zu und erlaubte mir somit mit meinen Aktionen weiter zu machen. Sie legte sich somit einfach in mein Bett und gab mir damit den Spielraum den ich brauchte. Ich öffnete direkt ihren Hosenknopf und weitete die Öffnung ein wenig, dass ich besser an die frei gewordenen Stellen kam. Doch verdeckte sie gleich ihre Brüste und nahm ihre Arme vor diese, sodass sie mich in meinem Tun stoppte. So zog ich ihr langsam ihre komplette Hose aus und kam anschließend wieder zu ihr nach oben um meine freie Hand auf ihre verschränkten Arme zu legen. Ihre geweiteten Augen blieben mir nicht unbemerkt. Ich wanderte langsam immer mehr in Richtung ihrer Handgelenke und meinte „Versteck dich bitte nicht... du bist wunderschön" Sie nickte mir anschließend zu und entfernte langsam ihre Arme. Ihre frei gewordene Hand legte sie anschließend direkt auf meiner Wange ab. "Ich danke dir...für alles was du für mich tust..." sprach sie leise aus „Du bist auch wunderschön... Auch wenn du es nicht wahr haben möchtest...Aber für mich bist du das..." sprach sie wieder aus, doch konnte ich ihr das immer noch nicht glauben.

Sie war genauso Stur wie ich... wenn sie von etwas überzeugt ist gibt sie diesen Gedanken nicht auf, doch das liebe ich an ihr.

Ich hab dich gar nicht verdient..." fügte sie hinzu bevor sie ihre Arme schnell um mich legte und mich zu sich herunter zog. Nachdem sie dies gesagt hat riss ich meine Augen förmlich auf. Ich konnte nicht glauben was sie da gerade gesagt hatte und sah besorgt in ihre Richtung. "Bitte sag sowas nicht..." flüsterte ich ihr traurig entgegen und vergrub meinen Kopf in ihrer Halsbeuge. Ich hörte wie sie kurz begann zu seufzen als sie meine Wärme auf ihrem Hals spürte. "Wir haben uns gegenseitig mehr als verdient... wir gehören einfach zusammen meinst du nicht auch?" fragte ich sie gleich und fügte noch hinzu "Ich könnte mir niemanden besseren an meiner Seite vorstellen als dich." Sie begann umgehend meinen Kopf zu streicheln und antwortete mir auf meine Frage. "Sei doch nicht traurig. Du hast vollkommen recht damit. Wie gehören einfach zusammen, das Schicksal wollte es so." entgegnete sie mir sanft und streichelte mich zudem immer weiter.

"Ich könnte mir auch keinen an meiner Seite vorstellen, als dich. Doch habe ich wegen gestern immer noch ein schlechtes Gewissen. Es tut mir so leid was ich getan habe. Am liebsten würde ich es vergessen, aber das ist leichter gesagt als getan." meinte sie ehrlich in meine Richtung. So beugte sie sich wenig später in meine Richtung und gab mir noch einen Kuss auf meinen Kopf. "Petra... du musst kein schlechtes Gewissen haben... dir muss nichts leidtun... es ist alles gut." sagte ich sanft in ihre Richtung und entfernte mich etwas von ihr um sie ansehen zu können. "Ich bin dir nicht böse wegen rein gar nichts..." sagte ich zu ihr und beugte mich herunter um meinen Kopf auf ihrer Brust ablegen zu können. "Lass uns doch gemeinsam den gestrigen Tag vergessen... " schlug ich ihr gleich vor und wartete auf ihre Antwort. Sie nickte mir gleich zu und legte ihre Arme um mich herum "Ja lass es uns gemeinsam versuchen. Gemeinsam sind wir stark."

~Petra~

Ich begann gleich ihn etwas mehr zu streicheln und lies meine Hände immer weiter herunterwandern bis ich an seiner Hose angekommen war. Nachdem ich unten angekommen war hörte ich wie Levi ein leichtes murren von sich gab, dies gab mir wieder die Sicherheit, dass ihm gefiel was ich gerade tat. Ich musste gestehen, dass sie mich in diesem Moment einfach nur störte. "Duuu~~Liebling~ darf ich das nervige Stück Stoff von dir entfernen?" fragte ich ihn unschuldig, doch versuchte ich gleichzeitig auch verführerisch zu klingen. Um ihm zu verdeutlichen was ich meinte spielte ich etwas mit seinem Hosenbund herum und zupfte leicht an diesem. Ich hörte von ihm nur ein leises „Gern" und sah wie sein Gesicht rot wurde.

Hatte ich ihn gerade wirklich so sehr peinlich berührt?

Um die Situation etwas aufzulockern gab ich ihm noch einmal einen sanften Kuss. Jedoch löste ich diesen relativ schnell wieder und streichelte kurz darauf seine Wange. "Ich beeile mich...dann können wir uns wieder hin legen und ich kraule dich noch etwas." Versprach ich ihm gleich und löste meine Hand anschließend von ihm.

So beugte ich mich etwas herunter und gab ihm zunächst einen kleinen Kuss auf seinen Bauch was ihm direkt ein kleines Keuchen entlockte. Ich verlor keine Zeit und machte mich direkt an seiner Hose zu schaffen und öffnete ihm vorsichtig seinen Knopf. Nachdem ich dies geschafft hatte zog ich ihm schnell seine Hose aus, doch legte ich diese ordentlich über das Fußende des Bettes. Nachdem dies getan was nahm ich seine Hand in meine und zog ihn gleich in Richtung meiner Decke. Ich wollte mich einfach mit ihm darunter kuscheln worauf er auch direkt einging. Ich positionierte uns gleich so, dass er mit seinem Kopf auf meiner Brust lag. Anschließend legte ich meine Arme behutsam um ihn herum und begann ihn direkt etwas zu streicheln und begann wenig später zur Auflockerung etwas zu summen. Da ich nicht recht wusste was ich Summen sollte entschied ich mich für ein altes Lied, dass meine Mutter mir früher immer vorgesungen hatte, wenn es mir nicht gut ging.

Ich hörte nur wie Levi etwas begann zu lachen. "Singt man dieses Lied nicht normalerweise kleinen Kindern vor?" fragte er mich leise und verträumt "aber du summst es wirklich gut...es hört sich schön an." Ich verlor keine Zeit und antwortete Levi gleich auf seine Frage " Ja das stimmt. Meine Mutter hat es mir früher immer vorgesungen."

Ich merkte wie er kurze Zeit später immer müder wurde und begann seinen Kopf an meiner Brust zu reiben. "Es hat immer noch die gleiche Wirkung wie damals..." meinte er in meine Richtung und schloss anschließend seine Augen. "Hat es dir früher deine Mutter auch vorgesungen?" fragte ich Levi liebevoll und begann ihn wieder vorsichtig zu streicheln. Ich merkte gleich wie Levi in seinen Gedanken versunken war als er mir antwortete "Das hat sie... sie hat es mir jeden Abend vorgesungen..." doch festigte er gleich noch seine Umarmung um mich herum.

"Soll ich es dir vorsingen?" fragte ich gleich noch hinterher, da ich ihm helfen wollte wenn er sich schon an seine Mutter erinnerte. Er nickte mir direkt zu und meinte leise "Es wäre wirklich schön dieses Lied noch einmal zu hören."

~Levi~

Ich wollte mich an meine Mutter erinnern wie sie mich in den Armen hielt und mir dieses Lied vorsang. Ihre wunderschöne Stimme. Ich würde so gern wieder mit ihr reden, doch durch Petra's Gesang konnte ich mich wenigstens an früher erinnern. Während sie dieses Lied sang erinnerte ich mich an einen schönen Abend den wir beide hatten. ich war gerade Mal 4 Jahre alt und hatte einen Albtraum gehabt, da ich nicht schlafen konnte schlich ich mich zu meiner Mutter die zufälligerweise immer noch wach war. Sie machte sich sorgen und entschied sich mir eine Geschichte zu erzählen die meine Sorgen vertreiben sollte. Und kurz bevor ich schlafen gehen sollte sang sie mir dieses Lied vor. Im Vergleich zu Petras freudiger Stimme klang Kuchel's Stimme liebevoll aber dennoch hatte sie immer einen traurigen Unterton. Wenn ich jetzt darüber nachdenke wusste ich warum sie Traurig war. Wäre ich damals etwas älter gewesen hätte ich ihr vielleicht noch helfen können. Vielleicht wäre sie dann heute noch am Leben. Als ich wieder in die Realität zurück fand bemerkte ich erst das mir eine kleine Träne über die Wange lief, doch war diese eine reine Freudenträne. Ich meinte nur leise zu Petra "Ich danke dir..." und schloss wiedermeine Augen.

~Petra~

"Nichts zu danken." sagte ich liebevoll zu ihm und drückte ihn noch ein bisschen mehr an mich. Ich begann gleich wieder damit ihn sanft zu kraulen und zu streicheln. "Ich liebe dich mein Liebling." hauchte ich ihm leise zu. "Ich liebe dich auch..." säuselte Levi leise in meine Richtung und man merkte wie er immer mehr einschlief. "Schlafe gut mein Liebling." Hauchte ich ihm zu und gab ihm anschließend einen sanften Kuss auf seinen Kopf.

Nachdem mein Liebster eingeschlafen war sah ich noch einmal zum Fenster und in den Himmel. Ich konnte nicht anders als ein kleines Gebet für meinen Liebsten hochzuschicken. Nachdem ich dies getan hatte schlief ich ebenfalls ein, doch wachte ich am nächsten Morgen noch vor Levi auf. Er lag immer noch wie am Abend in meinen Armen was mich sanft zum Lachen brachte. So begann ich ihn leicht und sanft zu streicheln. Ich versuchte dabei möglichst vorsichtig zu sein, da ich ihn während ich ihn streichelte nicht aufwecken wollte. Als ich Levi etwas näher zu mir zog hörte ich ein kleines wohliges brummen von ihm. Er löste sich leicht von mir um mich ansehen zu können und wünschte mir gleich einen Guten Morgen. Nachdem ich seine Worte erwidert hatte verwickelte mich Levi gleich in einen liebevollen Kuss denn wir wenig später wieder trennten. "Hast du gut geschlafen?" frägt er mich gleich. "Danke ja. Ich habe wunderbar geschlafen, wie immer wenn ich bei dir bin." hauchte ich ihm zu bevor wir nochmals unsere Lippen miteinander verbanden. "Hast du auch gut geschlafen?" fragte ich ihn gleich als Gegenfrage und streichelte vorsichtig seine Wange. Er drückte sich während er mir antwortete etwas an meine Hand "Mir geht es genauso wie dir... immer wenn wir zusammen sind schlafe ihr ruhiger und länger..."

"Wie geht es dir Liebling?" fragte ich ihn schlussendlich etwas besorgt, da ich mir etwas sorgen um sein Bein machte. "Mir geht es gut. Wirklich gut" antwortete er mir und streckte sich gleich wieder etwas um an meine Lippen zu kommen. Nachdem er bei diesen angekommen war verband er unsere Lippen wieder mit einem Kuss, denn ich sehr genoss. "Mach dir nicht immer so viele Sorgen... mir geht es wirklich gut" meinte er noch einmal nachdem wir den Kuss getrennt hatten. Auch wenn er meinte, dass ich mir keine Sorgen um ihn machen brauchte machte ich mir diese. Ich liebte ihn und wollte, dass es ihm gut ging und er keine Schmerzen hatte. "andererseits... danke, dass du dir Sorgen um mich machst" fügte er noch hinzu. Seine Worte freuten mich etwas und ich konnte nicht anders als ihn etwas anzulächeln. Ich wusste, dass dieser Satz ihn eine große Überwindung gekostet hatte und schätzte es, dass er mir dies gesagt hat. "Es freut mich das du gut geschlafen hast und das es dir gut geht. Aber am meisten freut es mich das es dir bei mir gut geht und du gut schlafen kannst." Meinte ich schlussendlich liebevoll zu ihm. Levi hob anschließend seine Hand und legte diese vorsichtig an meine Wange und begann langsam meine Wange mit seinen Fingern zu streicheln. Ich schmiegte mich gleich an seine Hand heran und genoss seine sanften Berührungen.

"Soll ich dir Frühstück machen?" fragte ich ihn gleich freudig und sah ihn auch so an. Ich sah wie er am Überlegen war, doch fragte ich mich gleichzeitig was er alles überlegte. Nachdem er zu mir aufsah antwortete er mir und meinte "Ich würde mich freuen zusammen mit dir zu Frühstücken, doch will ich dir bei den Vorbereitungen helfen..." "Das hört sich sehr schön. Ich würde mich freuen, wenn du mir helfen würdest, doch möchte ich nicht das du dich überanstrengst. Wenn du nicht mehr kannst dann Ruh dich aus, ja?" meinte ich in seine Richtung. Ich wusste, dass er kein nein akzeptieren würde, doch musste er sich schonen. Ich hatte nichts dagegen, wenn er mir helfen wollte, doch mussten wir darauf achten, dass er sein Bein nicht überlastete. Auch wenn ich ihn in dieser Zeit etwas verwöhnen wollte konnte ich ihm seinen Wunsch nicht einfach abschlagen. Er nickte mir direkt zu und meinte anschließend "Mach dir keine Sorgen ich werde mich schon nicht überanstrengen". So beugte ich mich zu ihm herunter und gab ihn noch einmal einen sanften und sinnlichen Kuss den ich nicht vor hatte schnell zu trennen. Mein Liebster merkte dies anscheinend und stieg gleich mit ein. So hielten wir den Kuss wenige Minuten bevor wir diesen trennen mussten. Da ich nicht genug von seinen Lippen bekam setzte ich gleich noch einen flüchtigen Kuss hinterher, doch schien dies meinem Liebsten nicht sonderlich gefallen zu haben weshalb er sich direkt zu meinen Lippen lehnte und kurz davor zum Stehen kam. Ich spürte seinen warmen Atem auf meinen Lippen und konnte kaum erwarten seine weichen Lippen wieder auf meinen zu spüren. Er entfernte sich wenige Sekunden später wieder von mir und meinte frech während er meine Nase an stupste "Hast wohl gedacht" Ich sah ihn dabei einfach nur mit großen Augen und offenen Mund an. Ich wollte ihm etwas sagen, doch fielen mir dazu die passenden Worte. Doch schien er es selbst nicht länger auszuhalten und lehnte sich wieder schnell zu mir um unsere Lippen miteinander zu verbinden.

"Sollen wir dann mal los?" fragte ich ihn liebevoll und schmiegte mich nochmal an ihn. Ich wollte mich zwar nicht von ihm trennen, doch würde es ja nicht für lange sein. Er nickte mir direkt zu und setzte sich so aufs Bett, dass er bequem seine Schiene und Hose anziehen konnte. Nachdem er alles an hatte lief er langsam zur Tür und öffnete diese wie der Gentleman der er war. „Darf ich bitten" fragte er ruhig und wartete bis ich durch die Tür gegangen war. "Vielen lieben dank." sagte ich noch zu ihm und ging an ihm vorbei. So machten wir uns auf den Weg zum Aufenthaltsraum wo wir gemeinsam das Frühstück vorbereiteten. Zu zweit schafften wir die Arbeit ziemlich schnell und konnten direkt alles auf das Tablett stellen. Nachdem wir alles vorbereitet hatten gab ich meinem Liebsten wieder einen schnellen Kuss auf seine Wange. "Danke für deine Hilfe, das hat richtig Spaß gemacht." entgegnete ich ihm lieb und sah ihn auch so an. Da außer uns noch keiner hier war konnten wir etwas freier miteinander Sprechen und mussten nicht das gewohnte Spiel aufrechterhalten, dass wir nun schon so lange spielten. Mein Liebster beugte sich anschließend in die Richtung meines Ohres und flüsterte mir in dieses hinein "Nichts zu danken... es hat schließlich uns beiden Spaß gemacht."

Dennoch wunderte es mich etwas, dass die anderen noch nicht hier waren und auch nicht kamen. Demnächst begann schließlich unser Training. Doch hörte ich auch schon die Türe knarren nachdem ich dies zu Ende gedacht hatte. Nachdem die restlichen Teammitglieder da waren setzten diese sich gemeinsam an den Tisch, doch schienen die Herren sich zu sehr über alles zu beklagen und jammerten förmlich was ihnen doch alles weh tat. Ich konnte sie ja verstehen, denn mir Taten auch die Gelenke von gestern noch ein bisschen weh, aber das gleich so an die große Glocke zu hängen war nicht schön. Schließlich würden wir noch öfters beim Kommandanten trainieren. Er hatte anscheinend gemerkt, dass ich noch etwas sagen wollte und beugte sich zu mir "Bitte sag mir später was du gerade sagen wolltest... ich würde es gerne hören" Ich nickte ihm direkt zu und sah ihn einfach weiter an.

Levi seufzte nur kurz ehe er sich in meine Richtung drehte „Ich geh schon Mal vor" meinte er und wollte mir das Tablett abnehmen. Ich wollte ihm das Tablett eigentlich nicht geben, doch vertraute ich Levis Einschätzung und hoffte, dass er wusste was er tut. Nachdem er bei den anderen ankam hörte ich nur ein „Morgen" und das grüßen der Anderen. Nachdem sich Levi hingesetzt hatte streute er noch etwas Salz in die Wunde und meinte monoton „Ihr seht wirklich schlimm aus!" Nachdem ich den Raum betreten hatte bot ich allen zunächst einen Tee an und setzte mich schlussendlich auch an meinen Platz.

So frühstückten wir alle zusammen und unterhielten uns ein bisschen dabei. Doch kam auch da wieder der Moment wo wir uns auf den Weg machen mussten. Die Anderen gingen schon mal vor, doch blieb ich vorerst bei meinem Liebsten und half ihm alles aufzuräumen. Auch wenn wir nicht viel mit einander redeten, reichte es mir schon aus, dass er einfach neben mir stand und bei mir war. Als wir in der Küche standen und spülten gab ich ihm einen sanften Kuss auf die Wange. Ich kicherte leicht dabei und sah ihn mit einem sanften Lächeln an. "Willst du mir nicht verraten was du mir vorhin sagen wolltest?" meinte ich zu ihr und sah sie gleich lieb an. Ich drehte mich direkt in ihre Richtung "Wenn du es mir verrätst bekommst du auch eine Belohnung" versprach ich ihr und strich mit meinem Daumen über ihre Lippe. Ich fand es süß von ihm das er mich belohnen wollte, aber er müsste das doch nicht extra machen. "Ich wollte dir sagen, dass ich mich freue das es dir auch Spaß macht mit mir Zeit zu verbringen und das ich sowas wie das Frühstück vorzubereiten, jeden Tag mit dir machen will." sagte ich ehrlich und Lächelte ihn gleich mit dem schönsten Lächeln das ich hatte an. "Aber du brauchst mir keine Belohnung zu geben. Ich hätte es auch so getan. Doch bin ich jetzt viel zu sehr gespannt auf, dass was ich bekomme, als dass ich jetzt noch nein sage." meinte ich mit einem Grinsen auf meinen Lippen.

~Levi~
Ich legte vorsichtig meine Hand auf ihre Hüfte und zog Petra mit einem kräftigen Ruck zu mir. Ihre roten Wangen und großen Augen verrieten mir, dass sie nicht wusste was ich in diesem Moment mit ihr geplant hatte. "Wie die Dame wünscht" hauchte ich ihr gleich zu und verminderte den Abstand der momentan zwischen uns herrschte. Ich drückte sie noch etwas näher an mich heran sodass sie an meinem Bauch und Brust anlag, nun passte kein Blatt mehr zwischen uns. Meine zweite Hand lies ich direkt zu ihrer Wange wandern und streichelte sie dort sanft ehe ich mich zu ihr lehnte um unsere Lippen erneut miteinander zu verbinden. Zunächst begann ich damit sie sanft zu küssen, doch wollte ich dabei nicht bleiben weshalb ich nach einer Weile den Kuss weiter intensivierte und immer fordernder wurde. Ich spürte wie Petra ihre Arme um meinen Nacken legte und mir immer näherkam. Ich versuchte mich während des Kusses dennoch zurück zu halten, da ich wusste, dass wir hier in einem öffentlichen Raum waren und Petra bald zum Training musste.

"Mir geht es genauso wie dir... ich würde dies auch gern jeden Morgen mit dir machen." erwiderte ich ihre Worte nachdem wir den Kuss trennten. Dennoch konnte ich sie in diesem Moment nur traurig ansehen. Ich wusste, dass sie gleich gehen musste und ich wusste, dass sie nicht zu spät bei Erwin auftauchen sollte. So trennte ich mich schweren Herzens von ihr und sagte lieb "Du solltest zum Kommandanten gehen... ich will nicht, dass du wegen mir zu spät auftauchst." Petra streichelte nun sanft meine Wange "Bis später. Ich freue mich dich wieder zu sehen. Hab einen schönen Tag, ich liebe dich. " brachte sie mir sanft entgegen während ich mich an ihre Hand schmiegte. "Ich liebe dich auch... ich hoffe nur, dass die Zeit schnell vorbei geht..." hauchte ich ihr entgegen. "Die Zeit wird bestimmt schnell vergehen und ehe du dich versiehst bin ich wieder bei dir mein Liebling." Antwortete sie mir, doch bevor sie sich vollständig löste verband sie unsere Lippen ein weiteres Mal miteinander. "Kleiner Vorgeschmack auf heute Abend." Ich lächelte sie nach dieser Aussage etwas an und fragte anschließend verführerisch "Was hat die Dame den heute Abend geplant?" "Lass dich mal überraschen." Meinte sie liebevoll und entfernte sich anschließend vollständig von mir. Mit dieser Aussage brachte sie mich gleich wieder leise zum Lachen "Du willst wirklich deinen Vorgesetzten und Verlobten so lange warten lassen?" fragte ich sie lieb und beugte mich gleich in Richtung ihres Ohres und flüsterte ihr direkt hinein „Ich bin wirklich gespannt mit was du das ausgleichen willst" "Ja du musst dich leider so lange noch gedulden und keine Angst ich habe mir da schönes zurechtgelegt." antwortete sie mir lächelnd und machte sich gleich auf in Richtung Training.


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