Kapitel 27 - Das freie Wochenende

***Entschuldigung, dass das Update so lang gedauert hat***

~Levi~

Ich schlief tief und fest ein, doch schaffte ich dies immer nur, wenn Petra in meiner Nähe ist. Sie beruhigte mich irgendwie so, dass ich länger als meine 3-4 Stunden täglich schlafen konnte. Doch wurde ich nun vom Lärm der Leute draußen wieder aufgeweckt und stand mit einem kleinen Brummen auf „Hmmm~". Da ich jedoch diesen Moment noch genoss vergrub ich mein Gesicht wieder in Petra's Bauch. Ich wollte einfach nicht aufstehen, was auch eine Seltenheit war, doch war es im Moment einfach viel zu gemütlich.

Ich richtete mich wenig später auf, da auch ich einsah, dass wir nicht den ganzen Tag hier verbringen konnten. „Danke, dass du über mich gewacht hast" meinte ich lieb zu ihr als ich sie noch etwas verschlafen ansah während sie noch durch meine Haare strich. „Nichts zu danken. Für dich würde ich alles machen" meinte sie wieder lieb zu mir. Ich sah sie nun lieb an und entgegnete ihr gleich „Und ich würde alles für dich tun." und strich ich ihr zusätzlich noch etwas über ihre Wange was sie scheinbar auch sehr genoss.

Ich sah gleich aus dem Fenster und wusste wieder, dass heute das freie Wochenende war.

Die meisten werden wohl auf zu ihren Familien gehen....

...

Will Petra auch zu ihrer?

Ich senkte meinen Kopf etwas, da mich dieser Gedanke etwas traurig stimmte, doch stellte ich gleich danach Petra diese Frage. Ich sah zu ihr auf „Willst du über das Wochenende auch zu deinen Eltern?" fragte ich sie lieb. Jedoch sah sie mich nun erschrocken an „Und was ist mit dir? Ich möchte dich nicht alleine hierlassen...wenn ich gehe...dann gehe ich nur mit dir!" sagte sie gleich und gab mir auch schon einen sanften Kuss auf meine Lippen.

Ich fand ihre Reaktion schon niedlich, doch wäre es zu auffällig, wenn ich mit ihr reiten würde. Durch so eine Reaktion würden wir uns nur wieder verraten. Nachdem wir den Kuss nun trennten legte ich meine Hand wieder vorsichtig auf ihre Wange „Ich will, dass du zu deiner Familie gehst, wenn du schon die Gelegenheit bekommst..." meinte ich sanft zu ihr und sah aus dem Fenster um meinen Satz zu beenden. Ich konnte sie einfach nicht anschauen während ich ihr dies sagte „...aber ich schätze, dass ich dich nicht begleiten kann ohne dass es jemandem auffallen würde."

Es war schließlich seit Jahren eine Tatsache, dass Erwin und ich immer in Hauptquartier blieben. „Es würde zu sehr auffallen, wenn ich gehe... genauso aber auch wenn du bleiben würdest..." meinte ich noch etwas niedergeschlagen zu ihr.

Es sah wirklich aussichtslos auch, doch musste es einen Weg geben. Sie nickte mir nur stumm zu und stimmte mir auch zu. Doch seufzte sie gleich im Anschluss und sah mich mit einem traurigen Lächeln an. „Mir wird wohl nichts anderes übrigbleiben als zu reiten... ich werde meine Familie von dir Grüßen..." meinte sie nun lieb zu mir und drückte sich noch einmal gegen mich. „Tu das." entgegnete ich ihr und legte ebenfalls meine Arme um sie und drückte sie noch etwas an mich. Ich wollte nicht, dass sie geht, doch war es nötig.

Nachdem wir diese Umarmung trennten und ich sie beobachtete wie sie sich anzog dachte ich über verschiedenes nach. Es musste doch eine Möglichkeit geben sie zu begleiten. Ich überlegte weiter und hatte schlussendlich auch eine Idee, doch wusste ich nicht ob ich Erwin davon überzeugen konnte.

Ich musste ihn informieren, wenn ich wegging, deswegen musste ich auch dieses Mal mit ihm reden, doch war die Chance groß das mein Plan nicht aufgehen würde.

Nachdem sie sich fertig bekleidet hatte kam sie noch einmal zu mir her und nahm mich wieder in den Arm. „Ich werde dich vermissen" flüsterte sie mir zu und strich mir noch einmal über meine Wange ehe sie mich ein letztes Mal zärtlich und innig küsste. Ich erwiderte diesen sofort, doch als wir uns trennten meinte ich zu ihr „Ich glaube ich hätte einen Plan wie ich mitkommen könnte... doch weiß ich nicht ob Erwin mitmacht..."

Ich sah wieder auf die Decke und flunkerte Petra etwas an um ihr meinen Plan gleich mitzuteilen „Ich könnte ja mal wieder in die Stadt gehen und mir diese anschauen...schließlich war ich ja schon lang nicht mehr dort."

Petra nahm mich direkt wieder in ihre Arme und gab mir wieder einen innigen Kuss, denn ich gleich erwiderte. Sie entfernte sich gleich wieder von mir und sah mich glücklich an ehe sie aufgeregt zu mir meinte „Probier es. Bitte probier es". Sie sah mich nun weiterhin glücklich an „Ich drücke dir die Daumen das es klappt." meinte sie und lief langsam zur Tür.

~Petra~

Ich machte mich nachdem ich aus dem Zimmer gegangen war heimlich auf den Weg zum Pferdestall. Dort angekommen striegelte ich mein Pferd und sattelte dieses auf. „Hey Petra. Was für ein Zufall" riefen die Männer meiner Einheit und meinten gleich weiter „dann kannst du ja gleich mit uns zusammen reiten." schlug Erd in seiner freundlichen Art vor.

Verdammt! Ich hatte ganz vergessen, dass die drei auch aus Karanes kommen...

Ich konnte mich jetzt nicht mehr von ihnen trennen. Es wäre zu auffällig, doch musste ich irgendwie Levi waren, doch wie? Ich konnte nicht weg von hier. Ich konnte ihm keine Nachricht hinterlassen. Sie würden einfach alles bemerken.

So entschied ich mich mit den anderen zu reiten und darauf zu hoffen, dass Levi wie immer vorsichtig war und merkte was los war.

Ich konnte es einfach nicht glauben, wie viel Pech Levi und ich hatten. Ich meine Gestern wurde ich fast Versetzt und jetzt konnten wir nicht einmal zusammen zu mir reiten. Uns stand so viel im Weg und machen konnten wir dagegen überhaupt nichts.

~Levi~

Nachdem Petra aus dem Zimmer gegangen war richtete auch ich mich und machte mich anschließend schnell auf den Weg zu Erwin.

Bei Erwin angekommen klopfte ich wie zunächst immer an seinem Büro. „Name und Anliegen?" drang es durch die Tür, doch hasste ich diese Frage wie die Pest „Oi Erwin ich bin's!" meinte ich zu ihm und wurde daraufhin gleich hereingebeten.

„Levi was führt dich heute zu mir?" fragte Erwin etwas verwundert. „Ich will in die Stadt und brauche deine Erlaubnis..." meinte ich in meiner üblichen Art. Erwin hingegen lachte etwas „Was ist daran so lustig!" fragte ich ihn genervt und wartete auf eine Antwort. „Levi du brauchst meine Erlaubnis nicht. Heute ist ein freier Tag... du kannst machen was du willst." antwortete er mir, doch kam gleich eine Frage, die ich von ihm erwartete hatte „Was willst du denn in der Stadt?" Ich sah ihn gelangweilt an „Ich will sie mir ansehen... ich bin schon viel zu lange hier in diesem Hauptquartier... eine andere Umgebung zu sehen wäre mal eine nette Abwechslung..." Erwin nickte mir zu und so verabschiedeten wir uns voneinander.

Dennoch als ich zu den Ställen lief lies ich das Gespräch noch einmal durchlaufen irgendetwas störte mich daran. Er war zu freundlich.

Ich machte mich dennoch so schnell ich konnte auf den Weg, jedoch ritt ich einen kleinen Umweg nur um auf Nummer sicher zu gehen. Ich schloss nachdem ich den Umweg beendet hatte schneller zu Petra auf als ich zunächst angenommen hatte, doch merkte ich gleich, dass sie nicht alleine war. Ich zügelte augenblicklich mein Tempo und ritt ihnen in weiter Entfernung hinterher. Jedoch achtete ich stehts darauf, dass ich nicht auf dem offenen Feld reiten würde damit sie mich nicht sofort entdeckten.

~Erwin~

Levi's Verhalten gestern war mehr als Merkwürdig. Normalerweise ist er nicht so impulsiv und wütend und würde mir schon gar nicht drohen. Ich muss rausfinden, welche Beziehung diese beiden zueinander haben und warum Levi plötzlich nach so vielen Jahren in die Stadt gehen will. Er ist nicht gerade der geselligste, deswegen passt dieses Verhalten nicht wirklich zu ihm.

Ich ging ans Fenster und sah aus diesem hinaus wie mein bester Mann gerade dabei war sein Pferd zu satteln.

Ich sollte ihm folgen und herausfinden was er wirklich vorhat.

Ich hatte mir diesen Plan nun in den Kopf gesetzt und würde ihn auch ausführen. So packte ich schnell ein paar Sachen und schlich mich in den Stall um mein Pferd ebenfalls zu Satteln. Ich wusste, dass ich mich beeilen musste und war glücklicherweise noch rechtzeitig fertig um Levi beobachten zu können in welche Richtung er los ritt.

Ich folgte ihm in einem sicheren Abstand und hielt diesen steht's ein. Schließlich wollte ich nicht, dass er mich entdeckte, doch sah ich wie er sich seiner Einheit näherte und anschließend langsamer wurde.

Was ist denn auf einmal los? Wollte er sich nicht mit ihnen treffen? Warum meidet er den Kontakt zu seiner Einheit?

Ich zügelte ebenfalls mein Tempo und beobachtete ihn weiter.

~Petra~

Endlich kamen wir am Stadttor an und unsere Wege trennten sich gleich. Ich ritt so schnell ich konnte zu meiner Familie und stellte mein Pferd im Stall ab. Doch hörte ich von dort gleich meinen Vater. Er klang wirklich wütend.

Ich war nicht gerade scharf drauf in einen Streit hineinzuplatzen und ebenfalls Teil davon zu werden, deswegen beschloss ich mein Pferd vorerst noch zu versorgen. Doch stritt mein Vater immer noch mit jemandem als ich bereits alles für mein Pferd getan hatte. So beschloss ich einfach in die Stadt zu gehen.

Auf dem Weg dorthin machte ich mir ein paar Gedanken.

Ob es Levi geschafft hat den Kommandanten zu überreden? Wenn ja... wann wird er wohl hier ankommen?

Ich beschloss kurzerhand mich in ein Wirtshaus zu begeben und dort eine Kleinigkeit zu mir zu nehmen, da ich noch vom ritt etwas Hunger hatte.

~Levi~

Während des restlichen Rittes bekam ich jedoch ein flaues Gefühl. Es war komisch als ob mich jemand beobachten würde. Ich sah mich mehrere Male um, doch konnte ich niemanden erkennen.

Ob das nur Einbildung ist?

Ich beschloss kurzerhand das Tempo zu beschleunigen und einen anderen Weg einzuschlagen um den angeblichen Verfolger abzuschütteln. Ich wusste nicht ob es mir gelang, doch ließ das Gefühl nach dieser Aktion nicht wirklich nach.

Ich ritt dennoch zu Petra's Haus wo ich zunächst ein lautes Gespräch aus dem inneren des Hauses vernehmen konnte. Da ich zu diesem Zeitpunkt nichts mit zu reden hatte beschloss ich noch etwas in der Stadt herumzulaufen. Ich stellte das Pferd im Stall ab und lief etwas in die Stadt.

Schon witzig, dass ich jetzt genau, dass mache was ich Erwin gesagt hatte.

Mein Weg führte mich an einigen Geschäften vorbei, doch erweckte nicht eines davon meine Aufmerksamkeit. Nach einer Weile blieb ich vor einem Wirtshaus stehen. Es sah interessant aus und etwas zu trinken wäre im Moment auch nicht schlecht. So beschloss ich in dieses hinein zu gehen und etwas zu trinken bis ich zu Petra ging.

Nachdem ich drinnen war setzte ich mich an einen freien Platz am Fenster und bestellte anschließend bei der Dame etwas zu trinken. Da ich niemanden zum Reden hatte sah ich aus dem Fenster und beobachtete die Leute die am Wirtshaus vorbeiliefen.

Was Petra wohl gerade macht? fragte ich mich gleich, doch überkam mich gleich das Gefühl sie zu sehen. Ich wollte sie sehen und ich wollte sie in meine Arme schließen, doch wollte ich nicht mitten in einem Streit in ihr Elternhaus kommen.

Ich hatte keine andere Wahl als mich zu gedulden und abzuwarten.

~Erwin~

Durch Levi's Umweg hätte er mich beinahe abgeschüttelt, doch schaffte ich es glücklicherweise an seinen Versen zu bleiben. Ich folgte ihm und band mein Pferd ebenfalls fest und folgte ihm wie er sich in die Stadt begab.

~Petra~

Ich hatte gerade meine Bestellung aufgegeben als sich die Türe des Wirtshauses wieder öffnete, da ich jedoch etwas weiter hinten saß konnte ich nicht sehen wer gerade zur Tür reinkam.

Jedoch bekam ich das Gespräch der beiden Männer vor mir mit „Hat der Aufklärungstrupp Auslauf bekommen oder warum sind so viele hier? Da ist gerade noch einer von denen gekommen!"

Da ich nun neugierig war um wen es sich hierbei handelte stand ich kurz auf und sah mich um. Die vertraute Jacke meiner Einheit viel mir glücklicherweise sofort ins Auge und ich sah sofort wer derjenige war der gerade in das Wirtshaus kam.

Es ist Levi! schrie mein Gehirn beinahe. Ich verlor keine Zeit und informierte zunächst die Bedienung, dass ich mich umsetzen würde und ging anschließend zu Levi. „Ist hier noch frei?" fragte ich ihn höfflich, doch sprach ich ihn mit meiner süßesten Stimme an die ich zu bieten hatte.

~Levi~

Die Bemerkung der Besucher des Wirtshauses regte mich etwas auf, da sie immer auf den Aufklärugstrupp herabsahen und unsere Arbeit und unsere Opfer die wir brachten nicht wertschätzten. Schließlich riskieren wir jedes Mal wenn wir eine Mission beginnen unser Leben und sie danken es uns nicht einmal.

Ich sah weiterhin aus dem Fenster und erkannte einen großen Mann der sich etwas zu verstecken schien. Er sieht aus wie Erwin... dachte ich mir und mir wurde kurz bange. Er wird mich doch nicht verfolgt haben oder? Ich konnte es mir nicht wirklich vorstellen, dass er mir bis hier her gefolgt war, doch behielt ich den Mann ebenfalls etwas im Auge.

Ich sollte bevor ich zu Petra gehe noch ein paar Umwege machen... nur um auf Nummer sicher zu gehen.

Nachdem ich diesen Gedanken abgeschlossen hatte hörte ich eine Stimme neben mir die mich fragte ob hier noch frei wäre. Ich drehte mich sofort um, doch zu sagen ich hätte mich nicht erschrocken wäre gelogen. Als ich jedoch erkannte, dass es Petra war entspannte sich mein Gesicht wieder.

„Wollen sie mir etwa Gesellschaft leisten Kadet?" fragte ich sie wie üblich. Ich wollte nicht riskieren, dass die Menschen hier von uns Wind bekamen. Es waren einige Mitglieder des Aufklärungstrupps hier und die konnten uns schließlich in Zukunft gefährlich werden.

Dennoch wollte ich sie am liebsten in den Arm nehmen und Küssen, doch konnte ich es nicht. Noch nicht.

„Wenn sie nichts dagegen haben würde ich ihnen gern Gesellschaft leisten Hauptgefreiter." meinte sie nun höfflich zu mir und blieb zunächst stehen. Sie begriff glücklicherweise schnell unsere Lage und spielte dieses Spiel mit.

Nachdem ich ihr mit einem Nicken und meiner Aussage „Setz dich Kadet" zeigte, dass sie sich setzen konnte setzte sie sich mir gegenüber. Sie merkte anscheinend, dass ich etwas hatte denn kaum saß sie mir gegenüber fragte sie mich „Stimmt etwas nicht Hauptgefreiter?"

Ich schloss kurz meine Augen und nickte. Nachdem ich diese wieder geöffnet hatte sprach ich leise zu ihr „Irgendwas scheint mir hier komisch zu sein... als würde man beobachtet werden...". Wenig später kam die Bedienung und servierte uns unsere Getränke und Speisen, doch schlug im nächsten Moment die Tür auf sodass ich im Augenwinkel sah wie Petra bei dem Geräusch zusammenzuckte. Ich drehte mich augenblicklich zur Tür um und sah wie sich ein wütender Mann direkt auf die Bar zubewegte und lauthals einen Schnaps bestellte.

Petra widmete sich bald schon wieder ihrem Essen während ich sie dabei nur beobachtete. So bekam ich auch ihre Frage mit die sie kaum hörbar aussprach. „Was ist bloß los hier?" fragte sie sich. Ich trank ein Schluck meines Getränkes und stimmte ihr mit einem Summen zu.

Petra hatte Recht irgendetwas war komisch, doch was genau stimmte hier nicht...

Ich merkte, dass Petra diese Situation auch nachdenklich stimmte. Immer wenn sie nachdenklich wurde verging ihr der Appetit. Der Mann der zuvor wütend in das Wirtshaus kam schimpfte immer noch über irgendetwas, doch verstand ich nichts von dem was er sagte.

Petra nahm ein schluck ihres Getränkes und sah mich anschließend an „Sie haben sich ihr freies Wochenende bestimmt auch besser vorgestellt?" fragte sie mich höfflich und begann in ihrem Essen herumzustochern. Bei dieser Frage wurde ich jedoch stutzig. Es passte einfach nicht zu ihr, doch nahm ich das ganze hin und antwortete ihr ruhig „Es hätte schlimmer kommen können...". Ich wollte darauf anspielen, dass ich hätte gar nicht hier sein können und im Hauptquartier bleiben hätte müssen. Sie verstand meine Anspielung anscheinend, denn sie nickte mir freundlich zu und begann wieder damit ihr essen langsam zu essen.

„Haben sie das auch eben gesehen?" fragte mich Petra nachdem auch mir der Mann aufgefallen war, der immer näher an das Wirtshaus kam. Ich nickte ihr gleich zu. Alles in allem ergab das ganze nun einen Sinn. Es muss sich bei der Person um Erwin handeln. Er war der einzige der wusste, dass ich in die Stadt gehen wollte, der einzige der mir folgen würde und die Größe und Statur würde auch zu ihm passen.

Ich wendete mich vom Fenster ab und sah zu Petra „Ich verabschiede mich von ihnen Kadet. Wir sehen uns bald wieder" meinte ich zu ihr und versuchte ihr zu signalisieren, dass ich durch den Hinterausgang des Hauses gehen würde um Erwin abzuschütteln. Ich war mir nicht sicher, ob sie dies verstanden hatte, denn sie verabschiedete sich zunächst ebenfalls von mir und sah mir dann nach als ich mich zum Hinterausgang begab.

Ich bezahlte die Getränke für mich und Petra und schlich mich anschließend unbemerkt aus dem Ausgang des Hauses. Ich verlor keine Zeit und schlich weiter, bis ich bei Petra angekommen war, da ich jedoch ohne Petra nicht ins Haus wollte entschied ich mich im Gebüsch neben dem Haus zu verstecken.

~Erwin~

Mist! Ich hab ihn verloren!

Der Gedanke, dass Levi mich tatsächlich abgeschüttelt hatte nervte mich tierisch, doch konnte ich nichts dagegen tun und machte mich auf den Rückweg zum Hauptquartier. Ich glaube nicht, dass ich Levi jetzt noch finden würde. Schließlich wusste er, dass ich ihm folgte und würde sich so lange bedeckt halten bis die Luft rein ist. Es wäre zwecklos und eine reine Zeitverschwendung.

~Petra~

Nachdem Levi gegangen war aß ich mein Essen auf und ging zu dem Wirt um dieses zu bezahlen, doch meinte dieser das der Herr der bei mir saß die Rechnung übernommen hatte.

Das glaub ich nicht... dachte ich mir nur und verschwand ebenfalls durch den Hinterausgang. Auf dem Weg nach Hause dachte ich noch etwas nach. Wenn Levi wirklich verfolgt wurde würde derjenige bestimmt von Erwin geschickt, dass bedeutet, dass der Kommandant uns nicht traut beziehungsweise traut er Levi nicht. Was für mich persönlich noch schlimmer ist, denn die beiden kennen sich ja auch schon ewig.

Nachdem ich bei meinem Haus angelangt war war glücklicherweise wieder Ruhe eingekehrt. Doch sah ich mich zunächst noch etwas um das Haus um.

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