4: Vom großen Apfel, nimm einen Bissen
"Ist das Serum endlich fertig?", fragte Mauro.
"Nein...das geht nicht so schnell", erklärte Teresa genervt.
"Dann mach gefälligst schneller! Du wirst nicht dafür bezahlt nur blöd zu antworten!"
"Ich werde gar nicht bezahlt!", sagte sie wütend.
"Schrei mich nicht so an!"
"Ich mache das, was ICH will!" Sie nahm ein volles Reagenzglas und warf es nach ihm. Er wich schnell aus.
"Sag mal, spinnst du?!" Doch ihr war es egal. Sie warf noch eins nach ihm. Noch eins und noch eins.
"Ihr könnt mich mal!", schrie sie und schnappte sich nun den Bunsenbrenner. Allerdings wurde sie von hinten festgehalten, bevor sie diesen werfen konnte.
"Ganz ruhig bleiben", sagte Herr Romano und sah zu Mauro. "Die Wirkung hat eindeutig nachgelassen. Hol' die Spritze." Mauro stellte sich wieder hin und sah Teresa böse an, bevor er aus dem Raum verschwand.
"Lassen Sie mich los!", versuchte Teresa sich zu befreien, was kläglich scheiterte.
"Ganz sicher nicht, liebe Teresa! Du bist auf dem besten Weg das Serum herzustellen. Wie weit bist du mit dem Chip?"
"Sie verstehen doch eh nichts davon!", sagte sie bissig.
"Na, na, na! Nicht frech werden, Fräulein!"
"Ist doch so! Sonst würden Sie den Chip selbst herstellen! Doch dafür sind Sie einfach zu blöd!"
"Jetzt reicht's!" Er hielt ihr den Mund zu. "MAURO! BEEIL DICH GEFÄLLIGST!!!" Genannter kam kurz darauf wieder und hielt eine kleine Spritze in der Hand. Bei dem Anblick versuchte Teresa wieder frei zu kommen, doch es half alles nichts. Herr Romano hielt ihren Arm ruhig, damit Mauro ihr die bläuliche Flüssigkeit injizieren konnte. Kurze Zeit später wurde Teresa ruhig und Herr Romano ließ sie frei.
"Wir brauchen dringend mehr davon", sagte Mauro.
"Bald brauchen wir das Zeug nicht mehr, da wir das Richtige haben. Stimmt's, Teresa?" Fies grinste er sie an. Teresa nickte bloß und hatte einen emotionslosen Blick aufgesetzt. "Dann geh an die Arbeit! Je schneller du das Serum hergestellt hast, desto schneller können wir es für dich benutzen und du musst nicht mit den Nebenwirkungen unserer Zwischenlösung leben!" Wieder nickte Teresa abwesend und drehte sich zu den Chemikalien.
"Oh, aber vorher musst du das Labor sauber machen", wies Mauro sie darauf hin. "Schließlich hast du den Saustall hier angerichtet, also kannst du ihn auch wieder sauber machen." Automatisch nickte Teresa und drehte sich zum Waschbecken. Sie nahm einen Waschlappen zur Hand und holte sich einen Handfeger.
"Schneide dich nicht an den Scherben", grinste Herr Romano hinterhältig. "Das könnte schlimme Folgen haben." Sie nickte und hockte sich hin, um die Scherben aufzufegen. Mauro und Herr Romano lachten bloß und ließen sie alleine.
Ich öffnete meine Augen und bemerkte meine verschnellerte Atmung. Diese Schweine! Sie taten Teresa bestimmt schlimme Dinge zu. Ich wollte ihr so gerne helfen, doch ich wusste nicht, wie ich das machen sollte. Wir hatten keinen Anhaltspunkt von ihnen und wussten demnach nicht, wo wir anfangen sollten zu suchen. Von San Francisco hätten sie sonst wo hin fliehen können.
"Alles okay, Alex?", fragte Flavia leise. Ich drehte meinen Kopf zu ihr, da sie neben mir in dem Doppelbett lag. Eliana, die ja nun auch bei uns schlafen musste, hatte es sich auf dem Schlafsofa bequem gemacht.
"Na ja", erwiderte ich. "So gut es einem in unserer Situation eben gehen kann."
"Hattest du wieder einen Albtraum?"
"Ja", nickte ich. "Von Teresa." Flavia runzelte ihre Stirn. "Sie wurde von Mauro und unserem Direktor gezwungen, das Serum herzustellen. Dabei gaben sie ihr eine blaue Flüssigkeit, um sie gefügig zu machen."
"Meinst du...das läuft bei denen wirklich so ab?", fragte meine beste Freundin mit einer gewissen Angst in ihrer Stimme. Ich zuckte mit den Schultern.
"Schließlich wollen sie so ein Serum haben, dass die Menschen ihre Sklaven werden lässt und natürlich haben sie auch versucht, das Serum ohne ihre Lösung herzustellen, doch das hat mit Sicherheit nicht geklappt. Ich mein, sie wären nicht so scharf auf die Dokumente, wenn sie die Lösung auch ohne wüssten."
"Das ist doch komisch", meinte Flavia. "Wenn sie schon mal wen hatten, der die ultimative Lösung dafür gefunden hat, dann brauchen sie doch nur diese Person wieder zu fragen."
"Wenn sie noch lebt", sagte ich. "Die sind unberechenbar. Wahrscheinlich haben sie die Wissenschaftler sofort kalt gemacht, als sie die Lösung auf Papier hatten. Blöd nur, dass Leos Eltern dazwischen kamen."
"Aber sie dann auch noch umzubringen war doch total bescheuert", überlegte Flavia und strich sich ein paar Locken aus dem Gesicht. "Wenn sie wussten, seine Eltern haben die Dokumente, wieso bringen sie sie dann um, anstatt sie auszufragen?"
"Bestimmt dachten sie, die Dokumente seien längst zerstört."
"Stimmt, das würde Sinn ergeben." Flavia sank in ihre Gedanken und ich sah zu dem kleinen Wecker auf meinem Nachttisch. Es war Zeit zum Aufstehen.
Ich setzte mich auf und streckte mich, bevor ich aus dem Bett stieg und ins Bad tapste. Dort machte ich mich fertig und nach mir war Flavia dran.
"Was ist mit ihr?", fragte ich und nickte zu Eliana, die noch tief und fest schlummerte.
"Von mir aus kann sie für immer dort liegen bleiben", antwortete Flavia und verschränkte ihre Arme.
"Flavia", grinste ich. "Ich weiß, sie kann unheimlich nerven, aber das gestern Abend war eine sehr gute Beobachtung von ihr. Wir alle haben nicht bemerkt, wie wir verfolgt wurden."
"Pft, du nimmst sie jetzt nur in den Schutz, weil sie dir gesagt hat, wie gut du bist."
"Du weißt genau, dass das nicht stimmt", antwortete ich ernst. Flavia seufzte.
"Ja...ich weiß doch, aber ich komme mit ihr einfach nicht klar."
"Ich weiß", meinte ich. Mein Blick schweifte zu Eliana, die sich gerade auf den Rücken gedreht hatte. Dann hatte ich eine Idee und ein Lächeln schlich sich auf meine Lippen.
"Was ist?", fragte Flavia verwundert, als ich wieder im Bad verschwand. Allerdings erhellte sich ihr Gesicht, sobald sie mein Vorhaben erkannte. Ich kam mit einem vollen Glas kaltem Wasser ins Zimmer zurück. Ich stellte mich direkt neben Elianas Gesicht und ließ das Wasser dann langsam auf sie hinunter. Es dauerte nicht lange, da setzte sie sich ruckartig auf und schrie wie am Spieß. Flavia und ich begannen zu lachen und Eliana sah uns nur böse an.
"Das werdet ihr noch bereuen!", knurrte sie und wischte sich das Wasser aus dem Gesicht. Fluchend stand sie auf und ging ins Bad.
"Die Dusche kannst du dir wenigstens sparen", rief ihr Flavia noch hinterher. Daraufhin knallte Eliana die Badezimmertür zu. Meine beste Freundin drehte sich zu mir um und schlug mit mir ein, während wir weiterhin lachten.
Kurz darauf klopfte es wild an der Tür. Mit einem Grinsen im Gesicht machte ich diese auf und entdeckte unsere vier Jungs davor stehen.
"Geht's euch gut? Wir haben jemanden schreien gehört", fragte Leo als Erster.
"Guten Morgen erstmal", grinste ich. "Uns geht's bestens, danke der Nachfrage." Sie runzelten die Stirn und sahen mich skeptisch an. Nun tauchte Flavia neben mir auf.
"Uns scheint es definitiv besser zu gehen als euch", sagte sie, ebenfalls grinsend. "Ihr schaut alle so ernst."
"Also kam der Schrei nicht von euch?", fragte Luca nach.
"Ach, ja, doch, der kam von uns", nickte Flavia. "Deine Freundin mochte unsere Art von Dusche nicht so gerne. Dabei dachte ich immer, Katzen seien die wasserscheuen Tiere. Na ja, vielleicht war Eliana in ihrem früheren Leben mal eine Katze."
"Was habt ihr gemacht?", kam sofort von Luca und Leo schenkte mir einen Du-kannst-es-einfach-nicht-lassen-Blick. Bevor wir antworten konnten, kam Eliana aus dem Bad und quetschte sich zwischen uns durch, um Luca in die Arme zu fallen.
"Sie haben mich gefoltert!", rief sie wehleidig.
"Schätzchen", begann Flavia. "Du willst nicht wirklich von uns gefoltert werden."
"Es reicht", sagte Luca wütend. "Könnt ihr euch nicht endlich verstehen? Gestern Abend war doch schonmal ein Anfang! Ich dachte wirklich, jetzt habt ihr's!"
"Überlass' das Denken lieber uns", erwiderte Flavia bloß. "Lasst uns nun endlich frühstücken. Ich habe Hunger!" Somit ging sie an mir vorbei. James und Christian folgten ihr direkt, dahinter kamen Luca und Eliana. Sie schien ihm vorzuheulen, wie brutal wir sie geweckt hatten. Ich verdrehte meine Augen und schloss die Zimmertür.
"War das wirklich nötig?", seufzte Leo und schüttelte leicht den Kopf. Ich grinste bloß und gab ihm einen schnellen Kuss.
"Du siehst doch, wie glücklich ich bin", zwinkerte ich. Nun musste auch er etwas schmunzeln und wir folgten den anderen zum Frühstück.
Damit wir alle zusammen sitzen konnten, mussten wir ein paar der Tische zusammenschieben. Mit Flavia, Luca und James saß ich auf der Bank und hatte somit einen guten Überblick über den Frühstückssaal. Es waren noch nicht so viele Leute da, doch je mehr Zeit verstrich, desto mehr Hotelgäste kamen. Glücklicherweise waren wir fast fertig. Ich schälte mir gerade noch eine Birne, als mein Blick auf den Fernseher fiel, welcher den Nachrichtensender CNN zeigte. Zwar war der Ton ausgeschaltet, doch ich erhaschte einen Blick auf die aktuellen News, die am unteren Ende des Bildschirmes angezeigt wurden.
Neue Erkenntnisse zu Trumps angeblichem Betrug im Wahlkampf
Geldwäscherei im Keller einer Kirche gefunden
Attentäter vom Anschlag auf das Konzert im Central Park noch nicht aufgetaucht
"Ready?", fragte James in die Runde. Ich lenkte meine Aufmerksamkeit auf den Schotten, welcher bereits aufgestanden war. Ich folgte seinem Bespiel und wir verließen den Frühstückssaal, um uns auf unsere Zimmer zurückzuziehen.
"Treffen wir uns gleich bei euch?", fragte Leo.
"Können wir machen", nickte ich und folgte Flavia und Eliana zu unserem Zimmer. Wir schlossen die Tür auf und wollten eintreten, doch da entdeckten wir einen Brief, welchen man uns wohl unter der Tür durchgeschoben hatte.
"Was ist das?", runzelte Eliana die Stirn und bückte sich, um den Umschlag aufzuheben. Wir gingen schließlich ins Zimmer und machten den Brief auf.
Alexandra,
wie ihr bestimmt schon mitbekommen habt, fand gestern ein Attentat statt. Es war auf einem Konzert von einem guten Freund von mir.
"Was? Echt jetzt?" Flavia sah auch verwirrt aus, doch meine Augen weiteten sich leicht.
"Das lief eben bei CNN! Gestern Abend war im Central Park dieses Konzert und man hat den Täter noch nicht gefunden!", erklärte ich.
Auch wenn die Polizei noch nichts gefunden hat, wissen wir doch beide, wer diesen Attentat zu verantworten hat. Mein guter Freund Dario ist ebenfalls in unser Projekt involviert. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie uns damit Angst machen wollten. Ich will keinen Mord ausschließen, doch ich glaube nicht, dass es ihr erster Gedanke dabei war, ihn umzubringen. Mein Mann war bestimmt derjenige, der den Befehl gegeben hat...er hat schon immer behauptet, ich würde ihn mit Dario betrügen, was natürlich totaler Quatsch ist!
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr die Dokumente schnell findet. Mit Melissa sollte das ja kein Problem werden.
- Z.G.
"Ha!" Eliana sah triumphierend zu Flavia. "Siehst du? Sie denkt auch, ich bin nützlich!"
"Wow", meinte Flavia gelangweilt. "Du hast ja einen richtigen Fanclub."
"Ich verstehe einfach nicht, wieso Tamino ihr nicht erzählt, wer du wirklich bist!", sprach ich meine Gedanken laut aus.
"Er will sich den Triumph aufheben", erklärte Eliana. "Als ich ganz am Anfang zu ihnen kam, da war Tamino noch nicht in New York. Ich glaube trotzdem, dass er im Internat irgendwie herausgefunden hat, dass ich als Maulwurf eingeschleust wurde. Allerdings hat er nie etwas verraten und mir später erklärt, dass er sich das aufheben wollte, für einen geeigneten Zeitpunkt."
"Dieser Kerl ist mir einfach suspekt", murmelte ich. "Das war er schon immer und das wird er auch bleiben."
"Tamino ist kein schlechter Kerl", meinte sie. "Gut, er kann wirklich nervig sein, aber er ist nicht böse. Schließlich hat er ohne nachzudenken die Anfrage der anderen Seite abgelehnt."
"Bitte was?", kam sofort von mir und Flavia.
"Wusstet ihr das etwa nicht?" Eliana hob überrascht die Augenbrauen. "Die FAMIA hat versucht ihn anzuwerben."
"Ach, stimmt", sagte Flavia. "Da war ja was."
"Wo Herr Romano ihn vorgeschlagen hat, nachdem-"
"Ja, Alex, wir erinnern uns, kein Grund das weiter auszuführen", unterbrach mich Flavia.
"Was machen wir jetzt?", lenkte Eliana die Aufmerksamkeit zurück auf den Brief, den sie noch in der Hand hielt.
"Erstmal den Jungs Bescheid geben", überlegte ich. "Und dann gehen wir zum Central Park."
"Zum Ort des Attentats?"
"Genau", grinste ich nickend.
Ohne weiter Zeit zu verschwenden, klopften wir bei den Jungs. Sofort machten sie uns auf und wir erklärten ihnen alles, da sie uns fragend musterten.
"Was glaubst du dort zu finden?", fragte Christian mich.
"Keine Ahnung", zuckte ich mit den Schultern. "Irgendetwas, womit wir arbeiten können."
"Besser als hier rumzusitzen", stimmte mir Leo zu.
"Aber sowas von." Luca stand bereits und ging zur Tür. Somit machten wir uns alle auf den Weg zur nächsten U-Bahn Station, um in den Central Park zu fahren.
Wir kauften uns Tickets und suchten die Richtige U-Bahn Linie raus, bevor wir dann zum Bahnsteig gingen. Am Bahnsteig tummelten ich viele Leute und ich hielt nach dem gestrigen Erlebnis meine Augen nach Verfolgern auf. Eine Anzeigetafel teilte uns mit, dass unsere Bahn in einer Minute kommen würde.
Als unsere Linie pünktlich einfuhr, quetschten wir uns hinein. Es war zwar voll, dennoch hatte ich es schlimmer erwartet. Ich hatte einen Sitzplatz ergattert und beobachtete ein wenig die Leute. Viele saßen am Handy, aber es gab auch einige, die ein Buch in der Hand hatten oder sich mit ihrem Sitznachbarn unterhielten. Dann entdeckte ich einen Kerl, der an der Tür im nächsten Abteil stand. Er hatte eine von diesen Trinkdosen in der Hand und klopfte damit an die Tür, während er mit dieser redete. Seine Unterhose trug er über seiner Jeans und auch sonst sah der ältere Mann recht mitgenommen aus. Bei der nächsten Station stieg er aus, doch bei der Station danach stieg er wieder ein. Verwirrt sah ich den Kerl an, wie er wieder begann, mit der Tür zu reden. Das war ja gruselig.
Meine Aufmerksamkeit wurde von ihm gelenkt, als sich eine junge Frau, ein paar Jahre älter als wir, zwischen meinen Freunden hindurchquetschte, um zur Tür zu gelangen. Dabei rempelte sie aus Versehen Leo an, welcher vor mir im Gang stand. Sie entschuldigte sich überschwänglich, doch mein Freund winkte bloß ab. Sie stieg aus, sobald die U-Bahn zum Stehen kam.
"Die nächste ist unsere", meinte Eliana, welche einen Blick auf den Plan über der Tür geworfen hatte. Und so stiegen wir bei der nächsten Station aus. Wir versuchten uns in dem ganzen Chaos nicht zu verlieren, doch das war leichter gesagt als getan. Als ich auf die Rolltreppe steigen wollte, packte mich jemand am Handgelenk und zog mich unter die Treppe. Hier stank es nach Urin und Müll lag überall herum. Angewidert sah ich mich um, bis mein Blick auf ein hübsches Mädchen fiel, welches vor mir stand. Da Leo hinter mir gewesen war, hatte er mitbekommen, wie ich zur Seite gezogen wurde und hatte den anderen Bescheid gesagt, bevor er zu mir kam. Er wirkte bedrohlich und stellte sich dicht neben mich.
"Du bist deinem Vater wirklich sehr ähnlich", sagte das Mädchen dann und sah zu Leo. "Wobei du die Nase definitiv von deiner Mitter hast und die schwarzen Haare auch."
"Was soll das?", fragte er misstrauisch nach. Sie schob den Ärmel ihres Oberteils ein wenig hoch und zum Vorschein kam ein kleines Tattoo. Ich beugte mich etwas vor, um es besser erkennen zu können. Es war eine kleine Blüte mit zwei Blättern. Wenn man genau hinschaute, dann erkannte man ein kleines D in einem der Blütenblätter. Neben der Blüte war ein Apfel abgebildet.
"Was soll das bedeuten?", fragte ich.
"Vom großen Apfel, nimm einen Bissen", antwortete sie schlicht.
"Woher-? Wer bist du?", fragte Leo sofort.
"Debbie. Ich gehöre sozusagen zum ersten Teil des Rätsels", erklärte sie. Dann landete ihr Blick hinter uns, da auch unsere Freunde kamen, die mittlerweile wieder mit der Rolltreppe nach unten gefahren waren.
"Was ist hier los?" Flavia sah zwischen uns hin und her. Das dunkelblonde Mädchen zeigte nochmal auf ihr Tattoo.
"Ich bin Debbie. Ich bin hier, um euch einen Tipp zu geben, wo ihr den ersten Teil des Rätsels lösen könnt." Verwunderung breitete sich nun auch bei den anderen aus und diese Debbie seufzte einmal, bevor sie begann zu erzählen.
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