Chapter thirteen

Als ich meine Augen öffnete befanden wir uns nicht mehr in dem Raum voller Müll sondern in einem kleinen gemütlichen Raum.
Vor uns erstreckte sich ein Kamin in dem ein schönes Feuer loderte und hinter uns befand sich eine große Couch.
Verwundert sahen wir uns an bevor es klick bei mir machte.
„Aber natürlich... der Raum der Wünschte passt sich immer den Bedürfnissen an" Erkannte ich direkt. Vielleicht ist dies ein Zeichen, dass wir gerade Zeit für uns brauchen.
Vielleicht sollten wir uns einfach mal etwas ausruhen und auf uns konzentrieren. Ich setzte mich zögerlich auf die Couch.
Der Raum war wunderbar warm weswegen ich meinen Mantel auszog und über die Lehne hing.
Draco ließ sich ebenfalls neben mir nieder und zog ebenfalls seine Jacke aus und knöpfte die ersten Knöpfe seines Hemdes auf.
„Warum muss diese kleine Welt so beschissen sein" murmelte ich und ließ meinen Kopf einfach in den Nacken fallen. „Ein wahnsinniger dunkler Zauberer will die Weltherrschaft an sich reißen und zieht tausende Menschen in diese scheiße mit rein. Der Zauberminister verleugnet alles und im Endeffekt sind wir diejenigen die am meisten unter der scheiße leiden.." und bei unserem Glück dürfen wir diese scheiße noch ausbaden. „Ich sag's nicht gern, aber da hast du vollkommen recht" begann Draco und drehte seinen Körper in meine Richtung. „Entweder waren meine Eltern waren einfach nur zu feige oder aber sie wollten auch mich nur beschützen. Du hast den Vorteil das niemand vorher von deiner Existens wusste. Das ist wahrscheinlich auch dein einziger.." flüsterte er zuletzt.
Ich war mir sicher, dass er wusste, dass ich in dem ganzen noch eine Große Rolle spielen würde.
Ich hatte dies auch im Gefühl.
Ich hatte zwar nichts mit Voldemort zutun und gab ihm keinen Grund mich töten zu wollen aber scheinbar wollte er es einfach aus Prinzip.
Das gute war- Voldemort wusste nicht, wie ich aussah und wo ich wohnte.
Er kannte meine Familie nicht und wusste nicht wo ich mich nach dem Schuljahr befinden würde.
Er wusste nur, dass ich existierte.
Wie Draco schon sagte, mein wahrscheinlich einziger Vorteil.
„Ja, es ist mein einziger Vorteil.." murmelte ich und drehte nun auch meinen Kopf zu Draco.

Wir sprachen noch einige Stunden, bis wir schließlich auf die Uhr sahen.
Das Mittagessen würde gleich beginnen und ich wollte unbedingt den Brief meiner Mutter verstauen, immerhin war es das letzte was ich von ihr hatte.
Wenn alles vorbei ist, möchte ich unbedingt in unser Haus, vielleicht gibt es noch einige Sachen die man retten konnte.
„Das Mittagessen beginnt gleich" sprach ich nach einem Blick auf meine Armbanduhr. „Ich hätte kein Problem damit es ausfallen zu lassen" grinste Draco.
Irgendwie war ich durch das stundenlange Gerede in seinem Arm gelandet und nun saßen wir zusammen, fast schon eingekuschelt auf der Couch.
Ein kleines Lächeln umspielte meine Lippen. „Was machen wir hier nur" fragte ich eher mich selbst und sah dem jungen Mann neben mir in die Augen.
Sein Blick wurde ernst. „Ich mag dich, Y/N" sprach er fest. „Wir verbringen praktisch jeden Tag zusammen und du bist der erste Mensch gewesen, der mich nicht direkt verabscheut hat. Du hast mich nicht verurteilt und hörst mir zu. Sogar mit diesem jämmerlichen Kabinett hilfst du mir, obwohl es auch für dich gefährlich ist." er strich mir sanft durchs Haar und seine Hand blieb auf meiner Wange liegen.
Seine Worte lösten ein kribbeln in meinem Bauch aus, das man nicht beschreiben konnte.
Ich war total verliebt in den Malfoy Sprössling und obwohl ich das Gefühl hatte das es super schnell ging freute ich mich, dass er mir dies erzählte.
„Ich mag dich auch.." lächelte ich sanft, konnte nicht mal verhindern das meine Wangen rötlich anliefen.
Wie peinlich! „Also, Ich mag dich wahrscheinlich etwas mehr als es Freunde tun würden.." gestand ich und erblickte das Lächeln welches sich in seinem Mundwinkel bildete. „Ich bin ebenfalls kein Mensch vieler Worte, Vor allem viele die Sinn machen in solchen Situationen, aber-„ Überrascht seufzte ich auf als Draco seine Lippen wieder auf meine legte.
Sofort schloss ich meine Augen und legte meine Hände in seinen Nacken.
Alles kribbelte.
Mit einem Ruck zog er mich plötzlich auf seinen Schoß und ließ mich dort nieder.
Unsere Lippen trafen immer wieder aufeinander, es fühlte sich schon fast zu perfekt an.
Leider mussten wir wieder voneinander ablassen da uns die Luft ausging.
Außer Atem sahen wir uns in die Augen.
„Meinst du, wir sollen es mal versuchen?" fragte mein Gegenüber mich. „In einer Beziehung?" er nickte lächelnd. „Okay.." lächelte ich Süchten und zog ihn am Kragen seines Hemdes zu mir und zog ihn in einen erneuten Kuss.

Wer wusste schon wie das Ganze verlaufen würde aber für diesen Moment fühlte es sich einfach nur richtig an.

Wenig später machten wir uns mit Zeitabständen einzeln auf den Weg in die große Halle.
Wir hatten uns entscheiden unsere Beziehung für uns zu behalten.
Wir wären mehr als dumm wenn wir die ganze Sache öffentlich machen würden.
Wir konnten zwar die Finger nicht voneinander lassen aber mussten schauen, dass uns niemand erwischte.
Das wäre unser beider Tot.
Freudenstrahlend betrat ich also die große Halle und quetschte mich zwischen meinen Bruder und Ron.
„Hallo Brüderchen, hallo Ron. Wo ist denn Hermine?" fragte ich und sah mich nach ihr um. „Wahrscheinlich noch in der Bibliothek. Warum hast du denn so gute Laune?" fragte mein Bruder verwundert. „Ach, heute ist einfach ein klasse Tag. Findet ihr nicht auch?" Zwar machte mich die Sache mit meiner Geheimen Beziehung zum Malfoy Sprössling total glücklich aber auf der anderen Seite war dort immer noch der Tot meiner Mutter den ich verkraften musste.
So musste ich wohl erstmal den Schein waren und vergessen, vielleicht hatte sie es auch geschafft sich zu retten.
Ich hoffte es.
Ohne eine Antwort abzuwarten, scheffelte ich mir essen auf meinen Teller und schaufelte dieses in mich hinein.

Ich sprach eine Weile mit den zwei Gryffindor jungen ehe ich ein husten hinter mir vernahm.
Ich erblickte das Gesicht meines Hauslehrers hinter mir.
„Miss Potter, würden sie mich bitte zu Professor Dumbledore begleiten? Er wünscht sie zu sprechen" Eine Gänsehaut bildete sich auf meinem Körper.
War es nun wegen meiner Mutter oder hatte Dumbledore möglicherweise herausgefunden das ich Draco half? Hatte er rausbekommen das man versuchte ihn zu töten?
„Natürlich, Professor Snape" antwortete ich und Stand von der Bank auf. „Wir sehen uns sicherlich nachher" sprach ich zu den zweien und folge Snape.
Mein letzter Blick fiel auf Draco welcher neben mir lief und gerade die Halle betrat welche ich verließ.

Still lief ich neben Snape.
Würde ich jetzt meinen Mund aufmachen würde dies mit Sicherheit nichts gutes bedeuten, mal davon abgesehen, dass ich vermutete das er mich hasste.
Vor dem Eingang zu Dumbledores Büro sprach Snape das Passwort.
Schnell stiegen wir auf die Treppe und traten kurze Zeit später in das Büro des Schulleiters ein.

„Miss Potter, schön das sie den Weg hierher gefunden haben. Setzen sie sich!" rief der alte Mann und deutete auf einen Stuhl.
„Sie wollten mich sprechen, Professor?" fragte ich und nahm auf dem Stuhl Platz.
„In der Tat. Ich muss ihnen leider eine erschütternde Nachricht mitteilen"
Eine Gänsehaut zierte mich.
Es war also wirklich passiert.
„Ihre Mutter wurde vor 2 Tagen ermordet. Wir haben sie gestern Tot aufgefunden. Sie wurde durch Anhänger von Lord Voldemort getötet, mein tiefstes Beileid" sprach der alte Mann aus.
Sofort Tannen Tränen über meine Wangen.
Meine Mutter war also tatsächlich tot.
Schon seid zwei Tagen war sie tot, sie hatte wirklich ihr Leben für meines gelassen.
„Ich möchte ihre Trauer nicht stören, aber ich muss noch etwas anderes mit ihnen besprechen." hing er hinterher und sah mich ernst an.
„Severus, wären sie so gut?" fragte er und deutete auf die Tür.
Ich versuchte mir den Schock nicht ansehen zu lassen.

Snape verließ das Büro und Dumbledore schwang seinen Zauberstab einmal.
Bevor er anfing zu sprechen.
„Wir müssen uns einmal über sie und Mr Malfoy unterhalten.." begann er und setzte sich neben mich auf einen Stuhl.

Ich saß verdammt tief in der scheiße.

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