How to spell Love [Namjin]
How to spell love [Namjin] by Kookie
Li̱e̱·be
Substantiv [die]
1.
starkes Gefühl der Zuneigung zu jemandem., den man schätzt oder der zur eigenen Familie gehört.
"die Liebe der Eltern zu ihren Kindern"
2.
die intensiven Gefühle zu jemandem., die auch eine sexuelle Anziehung beinhalten.
"eine innige Liebe"
3.
jemand., für den man Liebe empfindet.
"Er war ihre erste große Liebe."
4.
starkes Interesse für etwas, das man sehr mag/schätzt oder gerne tut.
"seine Liebe zum Fußball entdecken"
"Wie würdest du eigentlich Liebe definieren?" Ich schaue ihn fragend an. Bis eben hatten wir uns noch mehr oder weniger auf den Unterricht konzentriert. Er starrt weiter auf die Tafel. "Wie kommst du darauf?" "Ich frage mich schon länger wie man Liebe definieren kann. Ich dachte das du mir vielleicht helfen könntest." Er sieht mich immer noch nicht an. "Das ist eine schwierige Frage. Hast du schon im Internet nach geschaut?" Er gibt ein leises, verächtliches Stauben von sich. "Ja. Habe ich. Aber die Ergebnisse haben mich nicht zufrieden gestellt. Es waren nur diese typischen Definitionen die nichts erklären." "Wieso frägst du nicht einfach Tae? Ich glaube er hat eine Definition seit er Kookie getroffen hat." Er lächelt kurz bei dem Gedanken an unsere kleinen Brüder. "Wir hätten sie nie einander vorstellen sollen. Tae redet fast durchgehend über deinen kleinen Bruder . Er ist so süß verliebt." "Mir geht es mit Kookie nicht anders. Der Kleine denkt scheinbar an nichts anderes mehr." Wir müssen beide lachen. "Naja, ich denke seine Definition wäre ausschließlich das Wort Junkook. Keine sehr große Hilfe. Außerdem" er schaut kurz auf seine Hände "wollte ich hören was du dazu sagst." Er wird leicht rot. "Ich weiß nicht wirklich was ich zu dem Thema sagen soll." Natürlich weiß ich es. Ich weiß es seit der fünften Klasse. Seit ich ihn das erste mal sah. Seit dem kenne ich die exakte Definition von Liebe. Sie it der von Taehyung sehr ähnlich. Sie besteht nur aus einem Wort. Aus einem Namen, um genau zu sein. 'Namjoon'. Das ist alles. Meine gesamte Definition, doch so kann ich es ihm schlecht sagen. Ich habe es ihm noch nicht gesagt. Vermutlich werde ich das auch nie. "Du kannst nichts dazu sagen?" Für einen kurzen Moment sieht er mich an. "Eigentlich..." Noch bevor ich weiter reden kann werden wir von unserem Lehrer unterbrochen. "Könnten die Turteltäubchen in der letzten Reihe bitte aufhören zu flirten und sich auf den Unterricht konzentrieren?" Die Klasse kichert. "Ja, Mister Park." murmeln Namjoon und ich undeutlich. 'Soll er erst mal aufhören mit den Schülerinnen zu flirten, obwohl doch jeder weiß das er sich mit Mister Min trifft.' Schreibe ich auf einen Zettel den ich Namjoon zu schiebe. Er kann sich sein Lachen nicht verkneifen.
Der Unterricht ist so langweilig. Die ganze Zeit muss ich an Namjoons Frage denken. Was soll ich ihm antworten? Wenn ich sage das ich seine Frage beantworten kann, wird er fragen in wen ich mich den verliebt habe. Und das kann ich nicht beantworten. Ich will keine Geheimnisse vor ihm haben. Aber es geht nicht anders. Wie könnte ich ihm alles sagen ohne ihn zu verlieren? Unsere Freundschaft wäre nie wieder wie vorher, selbst wenn e es versuchen würde. Eine Hand vor meinem Gesicht reißt mich aus meinen trüben Gedanken. "Ein Euro wenn du mir die Welt zeigst in der du gerade bist." Ich rolle kurz mit meinen Augen. 'Diese Welt wirst du leider nie sehen.' denke ich, bevor ich gemeinsam mit ihm den Raum verlasse und zu der nächsten Unterrichtsstunde gehe. Seine Frage scheint er vergessen zu haben. Glück für mich. Die Stunden vergehen schleichend. Doch Joons Lachen über Mister Mins rote Wangen und sein leichtes Zittern nach seinem Kurzdate mit Mister Park in der Pause lässt mich die Zeit vergessen. "Gehst du eigentlich auf diese Party am Wochenende?" fragt er mich, während Mister Min die Klasse bei seinen Gedanken an unseren anderen Lehrer vollkommen vergisst. "Die von Hoseok?" "Jap." Ich hasse Partys. Ich finde sie so langweilig. Ständig werde ich von irgend wem an getanzt, während ich nur Augen für meinen besten Freund habe. "Hatte ich eigentlich nicht vor. Gehst du?" Namjoon geht andauernd auf so was. "Ich muss. Taehyung möchte unbedingt hin und er darf nicht ohne mich." Ich stöhne kurz auf. "Dann muss ich wohl auch hin. Ich könnte wetten das Kookie zu hause schon auf mich wartet um mich zu bitten mit ihm hin zugehen." "Da bin ich mir sicher. Ich habe nur gefragt weil Tae zu mir meinte das Jungkook hingeht und es mit dir schon geklärt sei." Er lacht während ich meine Augen verdrehe. "Er ist sich so sicher das er mich überreden kann." "Damit hat er ja auch Recht. Du kannst dem kleinen nichts abschlagen wenn er große Augen macht." meint er und stubst mich in die Seite. 'Auch wieder wahr.' "Also sehen wir uns Samstag? Taehyung hat mir erklärt das wir euch abholen müssen." Ich blicke ihn fragend an. "Ich hab ein Auto und kann fahren." "Kookie geht scheinbar davon aus das du etwas trinken wirst, und das du nichts verträgst habe ich schon oft mit erlebt." Wieder muss er lachen. Er ist immer gut drauf. Einer der vielen Gründe wieso ich ihn liebe. Nein, nicht jetzt. Nicht jetzt an so etwas denken. Er redet gerade mit mir. Ich muss damit aufhören. "Na dann bis Samstag." sage ich schnell und gehe zu meinem Wagen.
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Nervös stehe ich vor dem Spiegel. "Warte." Halte ich Jungkook auf als er an meinem Zimmer vorbei geht. "Geht das so, oder doch lieber das schwarze Oberteil?" Er mustert mich kurz. "Weder noch." sagt er schließlich. "Wirklich? Was hast du gegen sie? Ich habe Stunden gebraucht um mich auf diese beiden zu beschränken. Was stimmt nicht mit ihnen?" Er fängt an zu lachen während ich nervös an meinen Klamotten herum zupfe. "Das weiße ist perfekt. Auf Hoseoks Partys gibt es immer Schwarzlicht. Da kommt das gut zur Geltung. Ich mache mich nur über deine verliebte Nervosität lustig." Ich zucke kurz zusammen bei dem Wort 'verliebt'. "Wie bitte?" "Ups. Eigentlich wollte ich dir nicht verraten das ich es weiß." Er sieht nicht so aus als würde es ihm leid tuen. "Wie kommst du auf sowas? Woher willst du das denn wissen?" "Es ist so offensichtlich. Seid Wochen fragen sich Taetae und ich wie blind Namjoon eigentlich sein muss das er das nicht sieht." Geschockt öffne ich meinen Mund. Ich dachte immer ich würde mich unauffällig verhalten. "Jetzt sieh mich nicht so geschockt an. Wir shippen euch beide." Meine Augen weiten sich. "W-w-w..." mehr bringe ich nicht heraus. Ich bin so überfordert. Er weiß es. Namjoons Bruder weiß es. Und er? Hat er es auch schon bemerkt. Ein letztes mal lacht Kookie laut auf. "Was denkst du wieso wir euch beide zu dieser Party schleppen? Euch muss man scheinbar zu eurem Glück zwingen." Ein Klingeln ertönt. "Das müssen sie sein. Nimm das weiße T-Shirt und die schwarze Jacke. Ich warte unten." Ich stehe immer noch starr in meinem Zimmer als von unten ein "Koooookiiiieeee!!!!" ertönt. Taehyung, aufgedreht wie immer. Nervös vor mich hin zitternd laufe ich die Treppe runter, um vor mir einen wie immer attraktiven Namjoon zu sehen. Er sieht so umwerfend gut aus. "Da bist du ja endlich." lächelt er. Tae und Kookie haben mich noch nicht bemerkt. Sie sind zu beschäftigt damit, sich ihre Liebe in Form von sehr wilden Küssen zu beweisen. Ein Stück weit angewidert sehe ich ihnen zu. Mein kleiner Bruder, mit einem anderen Jungen, wie sie sich über das Gesicht lecken? Nicht gerade mein liebster Anblick. "Können wir gehen?" fragt Namjoon, der in etwa so genervt scheint wie ich. Manchmal brauchen wir Stunden um die beiden von einander zu trennen. Händchen haltend gehen sie zu dem Wagen. Wenigstens ist ein Jeon mit einem Kim glücklich.
Die Musik ist laut. Für meinen Geschmack etwas zu laut. Unsere Brüder haben sich sofort in die tanzende Masse begeben, um eng aneinander geschlungen sich mehr oder weniger rhythmisch zu der Musik zu bewegen. "Heeyy, ihr seid auch da? Wen hab isch heute eigentlich nich eingeladn?" kommt uns ein sehr betrunkener Hoseok in gegen. "Auch egal. Habt euern Spaß und trinkt nicht zu viel. Gib nen schlimmen Katr" lallt er. "Ja. Du sprichst aus Erfahrung." meint Namjoon mit einem Klopfen auf Hoseoks Schulter. "Was?" erwidert dieser, wird jedoch im nächsten Moment von einem Mädchen weggezogen. "Lass uns mal die Küche suchen. Ich will was zu trinken." Er nimmt meine Hand und zieht mich in irgendeine Richtung. Wir kommen an sehr vielen sich küssenden Päarchen vorbei. Eins davon natürlich unsere liebsten Kleinen, ein anderes unsere Lehrer? Mister Park und Mister Min schließen sich in einem der Schlafzimmer ein. Das wird ein peinlicher Montag in der Schule.
In der Küche angekommen schenkt Joon sich selbst und mir ein Getränk ein. "Was ist das?" brülle ich gegen die Musik an. "Was hast du gesagt?" schreit er zurück, was jedoch nur halb bei mir ankommt. "Einfach runter damit." Er drückt mir einen kleinen Becher in die Hand. So schlimm kann es ja nicht sein. Ich kippe mir den Inhalt in meinen Mund. "Gott. Ist das widerlich." versuche ich Namjoon klar zu machen, doch er schenkt bereits das zweite mal ein. Drei dieser Drinks später ist mein Kopf alles andere als klar. Ich sehe leicht verschwommen und stütze mich die ganze Zeit auf Joonie, meinen Liebling, um nicht um zu fallen. "Du musst dringend nach hause. Du bist zu bis oben hin." stellt er fest, als er mich grade noch so davon abhält die Treppe zum Keller herunter zu fallen. "Muss ich gar nicht. Ich habe doch meinen kleinen Joonielein bei mir. Du passt schon auf mich auf." Ich vertrage wirklich nichts. Er lacht nur. "Komm, wir suchen die anderen." Mein Arm liegt um seinen Hals. Ohne ihn würde ich schon längst auf dem Boden umher krabbeln wie ein kleines Kind. "Meine Beine tun weh. Ich will nich mehr schtehen." jammere ich. "Deshalb gehen wir jetzt auch zum Auto." "So weit schaff ich das nich mehr. Ich bleib einfach hier auf dem Boden. Wir sehn uns dann morgen. Gute Nacht." Meine Bein knicken weg. Wäre Namjoon nicht da, würde ich jetzt auf dem Boden liegen. Doch er hält mich. Einer seiner starken Arme legt sich um meinen Rücken, der andere um meine Knie. Vorsichtig hebt er mich hoch und trägt mich durch die Masse. "Wo sind die beiden?" "Wen suchst du denn mein Süßer Schnuckie?" Ich werde das alles definitiv bereuen. "Schnuckie?" Ich würde mich am Liebsten selbst ohrfeigen, wäre ich noch halbwegs bei Verstand. Er lacht wieder. Es ist so ein wundervolles, tiefes Lachen, das mir eine Gänsehaut bereitet. "Taehyung. Wir müssen gehen." Scheinbar hat er sie gefunden. Ich kriege nichts mehr richtig mit, da ich meine Augen geschlossen halte. Die Lichter sind zu schmerzhaft wenn sie offen sind. "Noch nicht. Bitte. Noch ein bisschen." "Lass die jungen Leute doch ihren Spaß habn. Sind noch so unerfahren. Sieh sie doch an, wie sie sich abschlabbern und nicht glücklicher sein könnten. Da hast du deine Definition von Liebe." Ich spüre die Blicke meines Bruders und seines Freundes auf mir. "Wie viel hat er getrunken?" fragt Kookie besorgt. "Fast nix. Nur so n' paar Kleine. So klein wie du, mein Hübscher." Ich öffne meine müden Augen und sehe wie entgeistert er mich an starrt. "Du darfst ihn nicht nach hause bringen. Wir mussten unseren Eltern versprechen nichts zu trinken." "Hoppla. Hab ich vergessen." lache ich. "Nimm ihn doch zu uns. Ich geh später mit Kookie und wir sagen ihren Eltern Bescheid. Wir laufen einfach." "Ihr seid so knuffig. Aber denkt dran! Unsere Eltern sind zu hause. Seid nicht zu laut." sage ich mit einem Zwinkern. Das wird er mir noch Jahre vor halten. "Ehm, ja. Ich bringe ihn weg. Bis morgen. Passt auf euch auf." verabschiedet sich Namjoon von den beiden. Nach dem er sich bereits umgedreht hatte hebe ich müde meine Hand und gebe ein leises "Bey, bey" von mir.
Ich spüre die kühle Luft auf meiner Haut und beginne leicht zu zittern. "Ist dir kalt?" fragt Joon fürsorglich. Ich nicke. Er setzt mich auf das feuchte Gras. "Hier." Er legt mir seine Jacke um die Schultern. "Danke." murmle ich. Ein paar Minuten sitzen wir nur da und starren in die Leere. Ich weiß nicht woran er denkt, aber ich denke die ganze Zeit nur an ihn. "Du, Jooniebabie," er sieht mich belustigt an "erinnerst du dich noch an deine Frage von wegen Liebe und so?" "Na klar. Wieso?" Wie kann er nach drei dieser teuflischen Drinks noch so normal reden? "Ich hab ne Antwort für dich." Überrascht starrt er mich an. Ich schließe meine Augen und lasse meinen Oberkörper nach hinten fallen. Mein Kopf ist einfach zu schwer. "Jin!" ruft er geschockt und schüttelt mich. Er denkt wohl ich sei ohnmächtig. "Hi." meine ich und heben meine Hand grüßend. "Was machst du denn?" "Na liegen." antworte ich simpel. "Also. Liebe. Ich hätte dir das viel früher sagen sollen. Das ich es weiß, was das ist. Das ich verliebt bin." Ich kann sein Gesicht nicht sehen. "Ich bin schon seit einer Ewigkeit verliebt. Aber er bemerkt es nicht, obwohl ich es, laut unseren Brüdern, total offensichtlich machen. Und weißt du, dank diesem Jungen weiß ich was Liebe ist." Ich atme einmal tief durch. "Liebe ist scheiße! Denn ich bin mir sicher er liebt mich nicht. Er ist nämlich nur n Kumpl. Ich will das nicht zerstören. Liebe ist unaufhaltsam. Sucht sich einfach ihre Opfer, ohne zu fragen. Liebe ist keine Wahl, Liebe ist einfach nur scheiße. Denn immer wenn ich ihn sehe, also jeden Tag, schlägt mein Herz ein bisschen schneller, und ich werde rot. Ich habe immer Angst was dummes zu sagen, was ihn abschreckt. Ich habe Angst das er mich nicht auf die gleiche Art mag wie ich ihn. Ich habe Angst ihn zu verlieren wenn ich es ihm sage. Aber ich will ihn auch nicht belügen. Liebe ist eine Zwickmühle. Liebe nervt. Immer wenn ich ihn sehe komme ich mir dumm und hässlich vor, ihm Vergleich zu seiner Perfektion. Ich fühle mich schlecht, weil ich weiß das ich niemals gut genug wäre das jemand so für mich empfindet, wie ich es für ihn tue." "Das stimmt nicht. Ich bin mir sicher es gibt jemanden der dich liebt." Hat er geweint? "Nein. Denn Liebe ist eine blöde Bitch, die sich ein Opfer sucht, aber den anderen verschont. Aber wenn du eine Kurzdefiniton willst, dann kann ich dir eine geben die nur zwei Wörter und zehn Buchstaben lang ist." "So kurz? Wie soll das gehen?" Seine Stimme klingt so rau, wie sie es nur ist wenn er traurig ist. "Die kürzeste Definition der Welt. Sie lautet: Kim Namjoon. Mehr braucht es nicht. Zwei Wörter, zehn Buchstaben. Denn du bist Liebe. Du bist meine Liebe." säusle ich vor mich hin. Hätte ich meine Augen offen könnte ich die Freudentränen und sein Lächeln sehen. "Aber ich werde es dir nie sagen, denn sonst zerstöre ich unsere Freundschaft. Also bleibt dieser Gedanke für immer in meinem Kopf. Da wo er hin gehört. Wie könntest du mich lieben? Ich bin nichts im Vergleich zu dir. Du bist so perfekt und ich bin nur durchschnitt..." Seine Lippen legen sich auf meine und unterbrechen mich so. Er küsst mich. Namjoon küsst mich. Und ich Vollidiot bin betrunken. Wer weiß ob ich mich morgen überhaupt noch an das hier erinnere. "Na endlich." höre ich zwei mir sehr bekannte Stimmen hinter uns, doch sie interessieren mich nicht. Sie sind nicht wichtig. Nichts ist wichtig, abgesehen von der Tatsache das er mich küsst und das der wohl schönste Tag meines Lebens ist.
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