Hermines Eltern
Nachdem Ron und Hermine den ganzen Nachmittag damit verbracht hatten aufzuschreiben, was sie noch alles für die kleine Ruby brauchten und Ron auch noch die Wände in Rubys Zimmer mit Magie fertig gestrichen hatte, saßen sie gemeinsam auf dem Sofa. Hermine strich sich Gedankenverloren über ihren Bauch und wirkte bedrückt. Da fiel Ron wieder ein, was er ja eigentlich mit ihr besprechen wollte und setzte sich auf, um sie besser ansehen zu können.
Ron
Was ist los, Mine? Dich bedrückt doch was!?
Hermine
Was? Ach nein, es ist alles gut. Ich war gerade nur etwas in Gedanken.
Sie setzte ein Lächeln auf, welches aber ihre Augen nicht erreichte. Ron erkannte, wann Hermine ihn anlog und er wusste, dass sie wegen ihren Eltern traurig war.
Ron
Schatz, es ist wegen deinen Eltern und besonders wegen deiner Mum, hab ich Recht? Ich weiß, dass du sie vermisst!
Hermines Augen wurden wässrig, aber sie fuhr sich mit dem Handrücken schnell darüber, damit Ron sie nicht schon wieder weinen sehen musste.
Hermine
Ich vermisse sie wie verrückt, aber ich bin auch sauer, dass sie sich einfach nicht die Zeit nehmen ihre einzige Tochter zu besuchen, vor allem in so einer besonderen Zeit! Ich meine, das ist ihr erstes Enkelkind und manchmal habe ich das Gefühl, es interessiert sie einfach nicht. Sie stellen ihre Arbeit einfach über alles und das macht mich wütend und traurig
Ron rückte an Hermine heran und zog sie in seine Arme. Er streichelte über ihren Bauch und beschloss ihr erst einmal weiter zuzuhören, denn er spürte, dass noch nicht alles gesagt war.
Hermine
Weißt du was mich am traurigsten macht? Das ich das Gefühl habe, für deine Eltern mehr eine Tochter zu sein, als für meine eigenen! Deine Mum kümmert sich seit Anfang an um mich und ist immer für mich da, wenn ich irgendein Problem habe, genauso wie dein Dad. Und meine Eltern? Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft sie keine Zeit hatten, weil sie arbeiten mussten. Ich hatte materiell immer alles, aber emotional hab ich mich so oft allein gelassen gefühlt ich hatte wirklich gehofft, dass sich das mit der Schwangerschaft ändert, aber mehr als ein bisschen skypen alle paar Wochen scheint nicht drin zu sein. Dabei könnten sie doch auch mit einem von uns allen flohen, apparieren oder einen Portschlüssel nutzen oder? Aber sie verschließen sich immer noch vor der magischen Welt! Was soll das werden, wenn Ruby auf der Welt ist? Sie wird ihre Oma und Opa doch gar nicht erkennen, wenn sie sie so selten sieht! Und sie werden bestimmt niemals auf sie aufpassen wollen, aus Angst, dass ihr genau solche magischen Unfälle wie mir damals passieren, bevor sie wussten, dass ich eine Hexe bin. Manchmal frage ich mich, warum ich überhaupt noch den Kontakt zu den beiden aufrecht erhalte.. Ich bekomme doch nichts zurück von ihnen!
Nun konnte sie ihre Tränen nicht mehr zurück halten, begann zu schluchzen und schon bald war Rons Pullover von Tränen durchtränkt. Er wiegte sie vorsichtig hin und her, strich ihr übers Haar und wartete bis sie nicht mehr ganz so arg schluchzte.
Ron (verständnisvoll)
Ich versteh dich, Mine. Mir zerreißt es das Herz dich so zu sehen und ich verstehe nicht warum sie sich vor allem so verschließen?! Hast du sie denn mal darauf angesprochen? Soll ich mal mit den beiden reden?
Hermine (abwinkend)
Nein Ron, ich will nicht immer um ihre Aufmerksamkeit betteln. Entweder sie zeigen von sich aus Interesse oder nicht. Ja es macht mich traurig, aber ich beginne mich damit abzufinden. Ich bin einfach nur froh, dass ich in dir mein Zuhause gefunden habe! Du und deine Familie sind immer für mich da und ihr macht mich glücklich. Ich weiß, dass es Ruby an nichts fehlen wird, es ist nur schade, dass sie wahrscheinlich nie Kontakt zu meinen Eltern haben wird.
Ron
Ich und meine Familie sind immer für dich da, egal was kommt. Und das mit deinen Eltern wird auch wieder, glaub mir! Spätestens wenn Ruby da ist, werden sie sich hoffentlich einkriegen.
Hermine lächelte Ron matt an und gab ihm einen Kuss auf die Lippen.
Hermine
Wir werden sehen. Ich möchte gerade nicht mehr darüber nachdenken. Ich bin kaputt und geh ins Bett, ok?
Ron
Ok mein Schatz, aber bitte sei nicht mehr traurig, Ruby merkt das sicher auch. Ich komm bald nach, ich muss noch was für den Laden erledigen. Bis gleich, mein Engel.
Ron half Hermine hoch, küsste sie auf die Stirn und wartete bis sie erst im Bad und schließlich ins Schlafzimmer verschwand. Als er sich sicher war, dass sie schlafen würde, verließ er das Haus und verschwand mit einem lauten >Plop<.
Wenige Sekunden später tauchte er in einer dunklen Seitengasse von Paris wieder auf, ging in Richtung Hauptstraße und stand einige Minuten später vor einer roten Haustür. Er klingelte und wartete, bis er im Inneren des Hauses Schritte hörte und jemand von innen den Schlüssel herum drehte. Die Tür öffnete sich und das überraschte Gesicht von Hermines Dad erschien im Türrahmen.
John (überrascht)
Ron? Was machst du denn hier?
Ron (bestimmt)
Guten Abend, Mr. Granger. Es tut mir Leid, dass ich Sie noch störe, aber ich muss dringend mit Ihnen reden!
John
Eh.. Ok?! Komm doch bitte rein.
John öffnete die Tür so weit, dass Ron an ihm vorbei ins Haus gehen konnte. Im Flur kam ihm dann auch Alice entgegen, die die Stimmen bis ins Wohnzimmer gehört hatte.
Alice (verwundert)
Ron? Was machst du hier? Ist etwas mit Hermine?
Die drei gingen ins Wohnzimmer, wo Hermines Eltern Ron bedeuteten Platz zu nehmen. Ron setzte sich in einen großen Ohrensessel, während sich Hermines Eltern mit besorgter Miene auf der Couch gegenüber nieder ließen.
Alice (besorgt)
Sag uns doch bitte was los ist, Ron! Ich mache mir Sorgen!
Ron (ungläubig)
Tun Sie das wirklich?
John (leicht sauer)
Wie bitte? Unterstellst du uns zu lügen?
Ron (schwer ausatmend)
Mr. und Mrs. Granger, verstehen Sie mich nicht falsch, aber Sie geben Hermine in letzter Zeit nicht wirklich das Gefühl, dass Sie sich um sie sorgen.
Alice (schockiert)
Was soll das heißen? Natürlich sorgen wir uns! Sie ist unsere Tochter!
Ron
Hören Sie, ich bin hier, weil es Hermine nicht gut geht. Ihre Schwangerschaft ist nicht so unbeschwert wie wir uns das erhofft hatten. Sie muss seit Wochen liegen, darf sich nur von der Toilette bis zur Couch bewegen und würde nicht jeden Tag jemand anderes aus meiner Familie sie besuchen kommen, während ich arbeiten bin, würde sie mit 100 prozentiger Wahrscheinlichkeit durchdrehen. Aber wissen Sie was ihr von allem am meisten zu schaffen macht? Dass Sie beide nicht für Sie da sind. Ja, ich weiß, sie halten Kontakt über dieses Video-Ding da, aber Sie waren sie das letzte Mal besuchen, als wir Ihnen von der Schwangerschaft erzählt haben! Und jetzt ist unsere Tochter bald auf der Welt!
John (ernst)
Ich verstehe, dass Hermine enttäuscht ist, aber Ron, wir müssen viel arbeiten! Wir können nicht mal eben nach Großbritannien fliegen
Ron (mit Nachdruck)
Mr. Granger, Hermine ist mehr als enttäuscht! Sie ist traurig und sauer und stellt sich immer öfter die Frage, ob es sich überhaupt noch lohnt den Kontakt zu Ihnen aufrecht zu erhalten! Sie fühlt sich seit Jahren zurückgesetzt, weil Ihnen die Arbeit wichtiger erscheint als Ihre eigene Tochter! Ist es das was Sie wollen? Ihre einzige Tochter verlieren?!
Alice (mit Tränen in den Augen)
NEIN! Ich möchte Hermine nicht verlieren, sie ist mein einziges Kind und ich liebe sie über alles! Es tut mir weh zu hören, dass sie so über uns denkt! John, Ron hat Recht! Wir müssen etwas ändern!
John (seufzend)
Denkst du ICH möchte meine einzige Tochter aufgeben? Aber wie stellst du dir das vor, Alice? Wir können nicht jede Woche nach Großbritannien fliegen!
Ron (einlenkend)
Mr. Granger.. Ich weiß, Sie haben mit unserer Welt nicht viel am Hut, aber Sie wissen, wir haben bequemere und schnellere Möglichkeiten des Reisens. Ansonsten würde ich jetzt sicher nicht hier vor Ihnen sitzen, sondern in einem Flugzeug. Hören Sie, es wäre kein Problem für mich, Harry oder meine Eltern zu Ihnen zu kommen zu lassen und gemeinsam mit Ihnen zu uns nach Shell Cottage zu apparieren bzw einen Portschlüssel zu nutzen. Sie müssten uns nur übers Telefon Bescheid geben, wann Sie uns besuchen wollen. Es ist auch alles mit dem Zaubereiminister, der ein Freund von uns ist, abgesprochen! Also bitte.. Machen Sie kein Problem aus etwas, wo es kein Problem gibt! Tun Sie es wenigstens für Hermine, ich weiß, dass es ihr die Welt bedeutet. Und Sie wollen doch sicher auch regelmäßig Ihre Enkelin sehen, oder?
John blickte nachdenklich auf seine Hände und schien über den Vorschlag redlich nachdenken zu müssen. Alice schluchzte leise und griff nach Johns Händen.
Alice (zu John gewandt)
Schatz, bitte! Wir müssen Rons Vorschlag annehmen.. Für unsere Tochter und unsere Enkelin! Bitte!
John (seufzend)
Einverstanden, Ron, du hast Recht! Wir sollten aufhören uns so vor eurer Welt zu verschließen.. Es tut mir wirklich Leid
Ron
Sie brauchen sich nicht bei mir entschuldigen, sondern bei Hermine.
John
Das werden wir.. Ron, wie schnell ist es dir möglich uns zu euch zu holen?
Ron (lächelnd)
Jederzeit, Mr. Granger.
John (zu Alice blickend)
Wie wäre es, wenn wir am Samstag vorbei kommen?
Alice (zustimmend)
Ja, Ron. Samstag wäre perfekt! Sag, habt ihr eine magische Möglichkeit etwas größeres auch von einem Ort zum anderen zu bringen? Wir haben noch ein paar Kleinigkeiten für euch und eure Ruby.
Ron (grinsend)
Das lässt sich einrichten! Also dann komme ich Sie Samstag früh abholen, dann kann ich das Haus unter dem Vorwand verlassen, dass ich Brötchen holen gehe. Hermine wird sich wirklich freuen, glauben Sie mir! Ich muss dann auch wieder, bevor sie sich Gedanken macht, wo ich abgeblieben bin.
Alice
Danke, Ron! Ich weiß nicht, ob ich es dir je gesagt habe, aber ich bin wirklich sehr froh, dass Hermine dich getroffen hat! Du bist ein guter Mann und machst unsere Tochter wirklich glücklich! Danke!
Sie umarmte Ron und gab ihm einen Kuss auf die Wange, woraufhin seine Ohren zu glühen begannen.
John
Ich kann meiner Frau nur zustimmen, Ron. Du bist ein guter Junge und ich bin froh, dass Hermine dich an ihrer Seite weiß.
Ron (errötet)
Danke, Mr. und Mrs. Granger. Es bedeutet mir viel, dass Sie das sagen! Ich werde jetzt los machen, wir sehen uns dann Samstag!
Ron wollte gerade das Haus verlassen, als John ihn noch einmal kurz aufhielt.
John
Ach und Ron.. Ich weiß nicht, ob wir es schon einmal gesagt haben, aber sag doch bitte John und Alice zu uns!
Ron nickte lächelnd, verließ erleichtert das Haus der Grangers und apparierte in der Seitenstraße wieder zurück nach Shell Cottage.
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Wenige Tage später machte sich Ron, unter dem Vorwand Frühstück zu besorgen, erneut auf den Weg zu den Grangers. Hermine hatte in den vergangenen Tagen das Thema "Eltern" nicht mehr angesprochen und auch Ron hatte ihr nichts von seinem Besuch bei ihren Eltern erzählt. Stattdessen hatte Ron, nachdem er im Laden Feierabend gemacht hatte, noch sämtliche Sachen für Ruby besorgt und konnte Hermine somit etwas von ihrem Kummer ablenken. An diesem Samstag Morgen hatte er ihr beim Baden geholfen, sie nach unten begleitet und gemeinsam mit ihr den Tisch gedeckt. Als er sicher gegangen war, dass sie es sich wieder auf der Couch bequem gemacht hatte, verließ er das Haus und apparierte nach Paris. Als er zum Haus der Grangers ging, sah er nervös auf seine Uhr, denn für den Rückweg nach Großbritannien hatte Kingsley ihnen einen Portschlüssel eingerichtet. Ron war zwar sehr erfahren im apparieren, aber über zwei Länder hinweg und noch dazu mit zwei Muggel war die Gefahr des Zersplinterns doch groß. Er hoffte, dass die Grangers schon fertig waren, denn sie hatten nur eine halbe Stunde bis sie den Portschlüssel nehmen mussten. Als er bei ihnen klingelte, öffnete Alice strahlend die Tür und umarmte ihn.
Alice
Ron! Schön, dass du da bist! Wir können gleich los, wir müssten nur noch unsere Geschenke einpacken. Ich hoffe du hast an diese magische Sache gedacht, wo wir alles verstauen können?
Ron trat grinsend ein und zog Hermines Perlenhandtasche hervor. Alice blickte skeptisch auf die Tasche.
Alice
Äh Ich weiß, ihr könnt zaubern.. Aber unsere Geschenke sind etwas größer. Ich glaube kaum, dass sie da hinein passen.
Ron (lachend)
Keine Sorge Alice, mit dieser Handtasche könnte man einen ganzen Umzug stemmen. Es liegt ein unaufspürbarer Ausdehnungszauber auf ihr.
Während es in Alice Gehirn zu rattern schien, wie auch immer es möglich war in diese winzig, kleine Tasche auch nur irgendetwas hinein zu bekommen, gingen sie und Ron ins Wohnzimmer. Dort saß John in einem Sessel und las eine Muggelzeitung. Als er Ron bemerkte, legte er diese zur Seite und begrüßte ihn.
John
Ron, so schön, dass es geklappt hat. Sag, wie gehen wir vor?
Ron schüttelte Hermines Vater die Hand und begann den beiden zu erklären, wie sie zurück nach Shell Cottage kommen würden.
Ron
Der Zaubereiminister Kingsley Shacklebolt hat uns einen sogenannten Portschlüssel eingerichtet. Das ist ein Gegenstand, in unserem Fall ein alter Stiefel, den wir in genau 30 Minuten berühren müssen und der bringt uns dann zurück zu uns nach Hause. Wichtig ist, dass ihr euch mit eurer freien Hand am besten an mir festhaltet und dann dauert es nur wenige Sekunden und wir sind da. Es kann sein, dass euch vielleicht ein wenig schlecht wird, aber ich verspreche euch, der ganze Vorgang geht ganz schnell.
Alice und John lächelten sich etwas verunsichert an, nickten aber, um Ron zu zeigen, dass sie verstanden hatten.
Ron (lächelnd)
Sooo Was muss ich denn jetzt noch alles verstauen?
Alice' Augen begannen zu leuchten und sie ging auf einen kleinen Wagen, der in der Ecke des Wohnzimmers stand, zu. Diesen schob sie daraufhin quer durch den Raum auf Ron zu. Dieser erkannte, dass dieser kleine Wagen aussah wie ein alter Puppenwagen, der prall gefüllt mit Babysachen, Kuscheltieren und Windeln war.
Alice (lächelnd)
Das ist Hermines Stubenwagen. Da lag sie selbst schon als Baby drin und wir haben ihn all die Jahre auf dem Dachboden aufbewahrt, in der Hoffnung ihn irgendwann mal an ihr eigenes Kind weitergeben zu können. Wir haben auch noch einige Babysachen für Ruby besorgt, aber manches ist auch noch von Hermine. Zum Beispiel ihre Kuschelkatze Krummbein hier. Ich hoffe ihr könnt einiges davon gebrauchen. Windeln werdet ihr am Anfang mehr als genug gebrauchen können, deswegen haben wir euch schon einen kleinen Vorrat besorgt.
Ron war wirklich gerührt von den Geschenken und fragte sich, ob Hermines Hormone in all den Monaten schon auf ihn abgefärbt hatten. Er blinzelte eine Träne weg und umarmte Alice.
Ron
Vielen Dank, das ist wirklich ein richtig tolles Geschenk! Etwas von Hermine an Ruby weiter zu geben ist wirklich ein schöner Gedanke! Und die anderen Sachen sind natürlich auch super, Hermine wird sich riesig freuen. Ich warne euch vor, sie ist in der Schwangerschaft ziemlich nah am Wasser gebaut.
John (lachend)
Noch mehr als sonst? Oh Ron, da musstest du sicher einiges mitmachen! Aber Alice war genauso, sowas verdrängt man irgendwie nach all den Jahren.
Alice (lachend)
Oh ja.. John hatte es wirklich nicht leicht. Ich hatte Stimmungsschwankungen von himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt. Und in meinen Augen war John natürlich zu 90% Schuld. Und wehe es waren nicht die Sachen im Haus, auf die ich Heißhunger hatte, da bin ich zur Furie geworden.
Ron (grinsend)
Na da geht es mir ja noch gut. Hermine ist nur nah am Wasser gebaut, ansonsten ist sie genauso wie immer. Sie ist nur genervt davon, dass sie nicht aufstehen darf. Aber heute kommt ja wenigstens etwas Abwechslung ins Haus! Ich pack das alles schnell ein und dann können wir los. Der Portschlüssel ist nicht weit von hier.
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