Neue Arbeit

Die Stiefel auf dem Tisch, den Stuhl auf nur zwei Beinen stehend und die Augen geschlossen wartet Lucifer.
Zwei paar leise hallende Schritte nähern sich der Rezeption, in der Lucifer sich befindet. Anhand der verschwunden Schritte, merkt er wie die beiden Kadetten erst zu ihm lugen, bevor sie sich versuchen an ihm vorbei zu schleichen.
„Fünfzehn Minuten zu spät." erschreckt er die beiden Mädchen. Wie aus der Pistole geschossen melden sich die beiden bei ihm: „Kadettin Ronye Arabel," „und Kadettin Tiese Shtolienen melden sich von dem Training mit ihren Schwertmeistern zurück."
Schelmisch lächelnd öffnet Lucifer sein linkes Auge. „Für das herunterrattern der Förmlichkeiten gebe ich euch nur zehn Minuten auf der Liste." Auf unter den langen roten Haaren von Tiese ziehen sich die Mundwinkel nur wenig in die Höhe.
Sein Blick wandert zu Ronye hinüber, an deren Mimik er schon ihre Unsicherheit erkennt. „Frag was du willst." richtet er an sie. Geschockt achtet das Mädchen auf seine Narbe. „Meister Lucifer, einige Kadetten meinen, das ihr freundlicher Schein trügt. Einige meinen Auch das ihr eure Narbe als Strafe für einen Kampf erhalten habt."
Mehrere Sekunden lang starrt er die Kadetten mit einem finsteren Ausdruck an und macht ihnen Angst, bis er urplötzlich beherzt Auflacht. „Ander sagen dann bestimmt auch, ich sei der Teufel!" Lucifer erkennt sofort wie die Angst von den Beiden weicht. „Meine Narbe kann man schon als Strafe sehen, als ich versucht habe mit einem Schwert Leute zu retten. Damals war es mir nicht erlaubt eine Waffe zu besitzen. Als es dann zum Kampf gegen Goblins kam hat eine Sekunde der Unachtsamkeit ausgereicht für die Narbe und der Verlust meines Auges. Der Goblin war aber nicht der hellste von allen." „Also habt ihr doch schon mal um eure Leben gekämpft!" sind die beiden erstaunt. „Mein Leben ist mir egal, das von anderen zählt für mich mehr. Und jetzt ab zum Essen sonst schriebe ich zwanzig Minuten auf!"
Schlagartig stehen die beiden Mädchen vor ihm stramm und rufen, „Jawohl." nur um darauf von ihm weg zu rennen.
Ihnen mit einem Lächeln hinterherblickend setzt er die Füße wieder auf den Boden um auf dem Brett die Verspätung der beiden aufzuschreiben.
Noch während er die Namen der beiden Mädchen auf der Liste sucht, beginnt er zu scherzen: „Und wie viel Verspätung soll ich dir aufschreiben? Drei Tag oder Wochen?" „Wie wärs mit keiner." kommt es zurück von Matoimaru, die sich gegen die Wand lehnt.
„Frau Azurica dankt uns mal wieder für unser Hilfe seit unser Graduierung. Die beiden Mädchen waren die letzten?" „Ja." bestätigt Lucifer und packt die Liste in eine Schublade, die er sofort abschließt.
„Wie läuft es bei dir im Unterricht, Matoimaru?" „Wirklich begabte wie du es bist in den Sakralen Künsten gibt es nicht. Man kann aber auch nicht sagen das sie schlecht sind, eher durchschnittlich."
Anstelle die Tür neben sich zu verwenden um die kleine Kabine zu verlassen, springt Lucifer durch die Wandöffnung zu ihr. „Ich kann es noch immer kaum glauben, das du es geschafft hast Miss Azurica einzureden, das wir für sie in der Academy arbeiten können." „Sie kennt unsere Fähigkeiten als viert und sechst Platzierte und ich habe ihr angesehen wie gestresst sie normalerweise war. Wir bekommen Geld und ein Dach über dem Kopf und sie weniger Stress." „Stimmt schon irgendwie." antwortete sie, während Lucifer ihr die Tür zum herausgehen aus den Gebäude der Kadettenunterkünfte aufhält.
„Achja, Miss Azurica kam vorhin noch einmal auf mich zu und hat mich gefragt ob wir wirklich damit einverstanden sind morgen einen nahezu echten Kampf zu simulieren, also mit Köperkontakt, den sakralen Künsten und so." Lucifer lacht nur in der Abenddämmerung. „Ich habe mich schon solange gefreut dich zu Schalgen, da werde ich doch jetzt nicht kneifen!" „WAS!" springt sie sofort von ihm weg. „Im übertragenen Sinne." „So meintest du das." läuft sie peinlich rot an.
Lucifer wechselt in Interesse Matoimarus das Thema:„Wehe du verpennst dann am Sonntag wieder. Amiya hat uns ja zum Kaffee eingeladen." „Ich verschlafe doch nie!" „Und was war vorgestern?" stichelt er nach. „Na gut, ein mal." „Letzte Woche?" „Zwei mal." „Die Fünf male im letzten Monat?" „Jetzt halt die Klappe!" schlägt sie gegen seien Schulter, ein Lächeln dabei auf den Lippen behaltend.

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