Höllenhunde

Als wir vor der Tür standen zögerte Dean und starrte grinsend auf die Line, die mit etwas dunklem vor dem Holz gezogen war. "Ich denke da hat sich jemand mit dem Steuer geirrt-" Sie würde aufgerissen und ein dunkelhäutiger Mann musterte uns abschätzend. "Was wollen sie?" Mit hochgezogener Augenbraue deute ich auf die, Deans Meinung Nach, Pfeffer-Barriere. "Sie wissen aber schon das man sich Böses mit Salz vom Leib hält!", meine Stimme war ruhig, doch trotzdem schwang ein Hauch Unverständnis mit. Sam's räuspern ließ uns alle aufsehen. "George Darrow?" Langsam nickte der Kerl und öffnete seine Tür ganz. "Kann ich ihnen irgendwie helfen?" Wieder bejahte Sam. "Genauer genommen sind wir hier um ihnen zu helfen...Wir wisse von ihrem Packt und das ihre Rechnung abgelaufen ist." Falls es George schockte, was wir ihm hier vor die Nase knallten, ließ er es sich nicht anmerken. "Das ist meine Sache", sagte er und wollte die Tür wieder schließen. Doch Dean kam ihm zuvor, indem er seinen Fuß dazwischen stellte. "Es ist wichtig, lassen sie uns doch drinnen reden." Genervt funkelte er uns an, regte dann aber mit einer knappen Handbewegung an, einzutreten.

Zeitsprung:
Nachdem wir Darrow's Wohnblock verlassen hatten, waren wir sofort Even Hadson's Zuhause. George hatte uns seine Geschichte erzählt, von dem Zeitpunkt an dem er den Deal gemacht hat um sein großes Talent zu Erlangen, bis hin zu dem Schutz vor den Höllenhunden durch Grabesstaub, das welchen wir fälschlicher Weise mit Pfeffer vertauscht hatten. Und der Kerl hatte Recht gehabt, als er sagte für ihn sei es zu spät. Vielleicht war es um ihn schon geschehen, doch Evens hatte möglicherweise sogar noch eine Chance zu Leben. Den Namen hatte uns der dunkelhäutige genannt als er Sam den Beutel mit dem Grabesdrecks-Zeug in die Hand drückte, Hadson hatte auch mit dem Kreuzungsdämon gehandelt und war jetzt an der Reihe zu bezahlen. Doch wir würden da sein um eben das zu verhindern!

"Da muss es sein.", murmelte ich und zeigte auf das Haus. Straße und Nummer stimmten überein. "Okay.", Dean parkte den Impala am Bordstein und stieg aus, dicht gefolgt von Sam und mir. Zusammen joggte wir über die Straße und ich Klopfte eilig. Komm schon, komm schon...sie wurde aufgerissen. "Verschwinden sie!", fauchte der junge Kerl. Ich runzelte die Stirn. "Even Hadson? Wir sind hier um-" Ohne mich ausreden zu lassen schlug er die Tür zu, doch Dean reagierte in Rekordgeschwindigkeit. Er warf sich gegen das Holz und drückte die Tür wieder auf. "Even!" Dieser hatte sich schon längst aus dem Staub gemacht. Eine weitere Tür knallte. Gehetzt folgte ich ihm und tragt in ein Zimmer, das mir nach Büro aussah. Die Jungs hinter mir. "Mr. Hadson bitte", Ich hob beschwichtigend die Hände. "Wir wissen von ihrem Deal und wir werden ihnen helfen, aber sie müssen uns vertrauen!" "Und was wen nicht?!", zischte er und trat weiter in den Raum. Belanglos zuckte ich mit den Schultern. Was sollte ich schon tun wen er sich nicht helfen wollte. "Ganz einfach, sie werden sterben. Ein sogenannter Höllenhunde wird sie zerfleischen wie Luft. Vielleicht haben sie ihn ja schon bellen gehört, tja weil dann hat er ihre Fährte und es wir keine 5 Minuten mehr dauern-" Ich brach ab als vom Hauseingang her ein ohrenbetäubendes Krachen erklang. Erschrocken schnellte nein Blick zu Sam und ich suchte nach Dean, fand ihn aber nicht. "Er sucht den Kreuzungsdämon.", klärte mich sein Bruder auf, als er meine fragenden Blicke bemerkte. Knapp nickte ich und wies ihn darauf an die Türen zu Schließen und den Grabstaub davor zu streuen. Er sah mich an und schüttelte den Kopf. "Dafür ist es zu wenig, sonst müsste nämlich auch was vor die Fenster und Schächte kommen." Kurz hielt ich inne, holte Luft, überlegte. Dann entriss ich ihm den Beutel und Streute einen Kreis um Even. "Nicht raus gehen!", wies ich ihn und zog Sam am Ärmel seiner Jacke mit rein. "Du auch nicht." Letztendlich stellte ich mich selbst hinter die Barriere und behielt angestrengt den Raum im Auge. Stille...dann ein Scharren. Mit einem scheppern zersplitterte die Türe in tausende Stücke, die durch das Büro flogen und sich in meine Haut bohrten. Ich schrie schmerzerfüllt auf und auch die beiden hinter mir gaben ein gequältes Keuchen von sich. "Du Drecksvieh!", knurrte ich, als das unsichtbare Monstrum vor der Schutzlinie in den Boden kratzte und versuchte einen Weg rein zu finden. Es würde es eh nie schaffen. Aber wie sehr konnte man sich schon in Dingen täuschen...

Ein unerwartete Luftzug zerrte an dem Grabesdreck und trug die Hälfte mit fort. "Scheiße!", fluchte Sam und stellte sich schützen vor Even. Ich erstarrte. Das war mies...richtig mies! Hilfesuchenden glitt mein Blick durch den Raum und meine Hand wanderte zu der Pistole die in meinem Hosenbund, verdeckt unter meinem T-Shirt steckte. "Was machen wir jetzt?!" Ich drehte mich zu Sam. "Bleib da!", forderte ich und machte einige Schritte weg, dann breite ich du Arme aus und begann aus ganzen Halse zu schreien. "Komm her du Bastard und hol mich!" Und im nächsten Moment hörte ich etwas schweres über den Boden laufen..in meine Richtung. Also lud ich ohne nachzudenken die Waffe und versuchte etwas zu erkennen. Fokussierte meinen Blick, hörte genau hin. Und auf einmal war es wie als hätte man einen Schalter umgelegt. Schemenhafte, riesige Umrisse machten einen bedrohlichen Schritt auf mich zu. Ich konnte es zwar nicht genau erkennen, doch es war identifizierbar. Zitternd schnappte ich nach Luft und schoss. Ein mal, zwei mal, drei mal. Ein Jaulen halte durch den Raum und jemand Kreischte. Besser gesagt Hadson. Und das war du Fehler, denn der Höllenhunde wendete sich von mir ab und schlich knurrend auf ihn zu. Dieser verdammte Idiot...plötzlich war er wieder weg ich konnte ihn nicht mehr sehen, hörte aber deutlich wie seinen krallenbesetzten Pfoten tiefe Furchen in den Boden gruben. Langsam, darauf bedacht keinen falschen Schritt zu machen pirschte ich zu Sam und gab ihm Rückendeckung.

Der Umriss kam aus dem nichts, so plötzlich wie er vorher verschwunden war, tauchte er wiederauf. Das Viech ging auf den Jäger los. "Sam!", unbedacht warf ich mich mit aller Wucht gegen ihn und brachte den braunhaarigen so zu Fall. Die tödlichen Krallen gruben sich nun in meinen linken Arm, anstatt Sams Brust. Ich schrie vor Schmerz laut auf und hielt mir die klaffende Wunde. "Scheiße Alex!", erschrocken packte er mich am anderen Arm und zog mich weg in Richtung des Kerls den wir beschütze sollten und der ängstlich zusammengesackt auf de Boden saß. Ein grässlicher Schmerz zog sich durch meinen Körper. "Warum zum Teufel Braucht Dean so lange?!", stöhnte ich und suchte nach dem Todes-Hündchen. Wie aufs Wort würde direkt neben uns der Tisch zertrümmerte und ich fiel zur Seite um, nicht ohne dabei meinen 'Partner' mit zu ziehen. Und für einen kurzen Moment konnte ich einen ein völlig rauchschwarzes, wolfsähnliches Wesen erkennen das seine gigantischen Pranken zum Hieb ausholte. Entgeistert ersuchte ich abstand zwischen uns und ihm zu schaffen. Ich kniff die Augen zusammen und wartete darauf-

"Hey!", Sam brachte mich dazu sie wieder zu öffnen und blickte dann wieder in Richtung des Höllenhundes-Moment! Das Tier war weg, verschwunden! Da wo es eben nich gestanden hatte war nun überhaupt nichts mehr. "Wie..?", verblüfft rappelte ich mich auf und ergriff zur Hilfe Sams Hand, die er mir hinhielt. "Keine Ahnung", murmelte er. "Anscheinend hat Dean es geschafft." Ich nickte. "Ja anscheinend."

Dieser Fall war wirklich eine harte Nuss gewesen. Doch das wichtigste war, ich lebte noch! Naja und die Jungs auch. Gerade saß ich, ein Handtuch an meine Wunden drückend, in Deans Auto und lehnte erschöpft meinen hitzigen Kopf gegen die kühle Febsterscheibe. Draußen war es schon dunkel und außer der Leisen Musik die aus dem Radio dudelte und die beiden die sich leise unterhielten, war es mucksmäuschenstill. Dean hatte es wirklich gepackt, er hatte den Kreuzungsdämon überredet Even aus dem Packt zu entlassen und seinen teuflischen Freund zurück zu pfeifen. Das hatte uns in der letzten Sekunde das Leben gerettet. "Hey", na wen man vom Teufel spricht. "Blute da hinten ja nicht meine Sitze voll, hörst du!" "Ja", meine Stimme brach ab und ich schloss kurz vor Müdigkeit die Augen. "Alex?!" Und riss sie gleich wieder auf. "Mhm?" Diese mal war es Sam gewesen, der zu mir sprach. "Alles okay?" Ich wollte antworten, war aber einfach zu schwach um den Mund zu öffnen. "Dean halt den Wagen an." "Was wieso-" "Halt sofort an!" "Auf keinen Fall!" "Scheiße Dean sie ist stark verletzt!" Angesprochener bremste abrupt. "Seit wann interessierst du dich dafür?! Sie hat versucht uns zu bestehlen und jetzt tut sie so als wäre sie unsere Freundin. Wahrscheinlich tut sie das alles mit irgendeinem fiesen Hintergedanken und sicherlich ist ihr wahrer Name auch garnicht Alex Harper!" Autsch... Zuerst antwortete Sam nicht darauf, doch dann blitzen seine Augen heller auf als er zu mir sah.  "Du hast recht, wir hatten keinen guten Anfang mit ihr..doch ich vertraue Alex und du solltest das auch tun!", murmelte er mit tiefer Stimme. Wütend prallte Deans Hand auf das Lenkrad, was mich zum zusammen zucken brachte. "Warum zum Teufel vertraust du ihr jetzt, hat sie dich irgendeiner Gehirnwäsche unterzogen oder so?!" War ich denn wirklich so schlimm? Ich schluckte hart, sobald der jüngere weitersprach. "Nein.." "Was ist es dann Sam?!" "Verdammt noch mal, Alex hat mir meinen verfluchten Arsch gerettet! Ohne sie wäre ich jetzt der Kauknochen des Höllenhundes!" Seine Stimme schnellte drei Oktaven höher und auf einmal war es totenstill. Dean starrte seine Bruder einfach nur an und ich konnte nichts anders tun als mit zu starren. "Ja Dean richtig gehört", murmelte Sam, jetzt deutlich leiser. "Ein Mädchen hat mir das leben gerettet..Und jetzt tu mir den Gefallen und fahr so schnell wie möglich in irgendein Motel, wo wir ihr helfen können. Alex verlieret immer mehr Blut." Und erstaunlicherweise startete der kurzhaarige tatsächlich das Auto und jagte über die Landstraße ohne dabei ein weiteres Wort zu verlieren. Ich konnte nicht einordnen ob er überrascht oder enttäuscht war. Aber ganz ehrlich, es tat weh darüber nach zu denken, was der Jäger von mir dachte. Denn eigentlich mochte Ich die beiden wirklich und vielleicht sogar mehr als es mir lieb war.

Woa ich glaube das ist das längste Kapitel das ich je geschrieben haben..naja hoffe es hat euch gefallen😁❤️

Bạn đang đọc truyện trên: AzTruyen.Top