Kapitel V

‚Ich muss mich also entscheiden...'

~~~

„Es sollte bei dieser Mission doch nur ein Fluchgeist von Stufe 2 erledigt werden." Sprach der blondhaarige Kento Nanami mit zitternder Stimme, während er sich gemeinsam mit Suguru in der Leichenhalle befand.

Er saß mit einem Handtuch über den Augen auf einem Hocker und versuchte sich zu beruhigen. „So ein Dreck!" Rief er und trat gegen einen der Hocker, welcher sich vor ihm befand. Dieser flog daraufhin durch den halben Raum.

Er saß weiter schwer atmend und völlig fertig da, während er weiterhin versuchte, sich zu beruhigen. „Das war eine lokale Gottheit." Murmelte er und ließ seinen Arm, welcher soeben noch über dem Handtuch befunden hatte, sinken.

„Und somit von erster Stufe..."

„Ruh dich aus, Kento." Versuchte der Schwarzhaarige den aufgebrachten blondhaarigen Mann zu beruhigen. „Satoru hat für dich übernommen." Sprach er und deckte gleichzeitig den vor ihm, auf dem Obduktionstisch, liegenden Leichnam zu. Den Leichnam von Yu Haibara.

„Können wir ihm nicht gleich alles überlassen? Das wäre einfacher." Schlug Kento vor. Doch er wusste genau, dass dies nicht möglich war. Der Schwarzhaarige antwortete ihm nicht, sondern starrte mit seinen müden Augen, die von dunklen Ringen unterzeichnet waren, weiterhin auf die Leiche den Braunhaarigen.

‚Der Marathon des Jujuzisten Daseins. Wenn uns an seinem Ende nur ein Berg aus Leichen unserer Kameraden erwartet...'

___

„Also Suguru." Fing Yaga an. „Das sind die Details zu deiner neuen Muission." Sprach er zu Ende und schon Suguru einen Zettel hin.

Der Schwarzhaarige nahm den Zettel und fing an ihn durchzulesen. „Ich soll also ein Dorf auf einen Fluchgeist untersuchen... verstehe..." Murmelte er eher zu sich selbst als zu dem anderen Anwesenden und stand auf. „Ich werde mich morgen früh auf den Weg machen."

Mit diesen Worten verschwand er aus Yagas Sichtfeld und begab sich auf den Heimweg. Der Tod des jungen Yu war einer zu viel für den jungen Mann gewesen. Doch wusste er nicht, was er jetzt tun sollte.

Er war sich immer noch unentschlossen darüber, welchen der zwei vor ihm liegenden Pfade er einschlagen sollte. Könnte er doch nur Suguru fragen. Aber diesen Gedanken verwarf er schnell wieder. Er würde ihn sicher nicht verstehen und vielleicht würde er sich auch über ihn und seine Gedanken lustig machen, dachte er.

‚Satoru...'

An seiner Endstation angekommen, stieg er aus und ging zu seiner neuen Wohnung. Er hatte keine Lust mehr gehabt in dem ollen Wohnheim der Akademie zu wohnen und hatte sich daraufhin eine eigene Wohnung gesucht.

Doch er hatte niemandem davon erzählt. Niemand wusste, wo er jetzt wohnte. Er ging, mit seinem Kopf in Gedanken versunken, die Straßen entlang. Doch als er endlich einmal aufsah, entdeckte er in der Menge einen Weißschopf. ‚Ist das... Satoru?' Ging ihm durch den Kopf.

Wie von alleine fingen seine Beine an sich schneller zu bewegen und er drückte sich durch die Menschen Mengen. ‚Was macht der denn hier?'

Bạn đang đọc truyện trên: AzTruyen.Top