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"Hast du die letzte Nachricht irgendwie nicht mitbekommen? Ich habe keine Lust mich mit dir zu unterhalten. Lass mich jetzt am besten in Ruhe! Mir wird der ganze scheiß langsam zu viel!" Gab ich von mir.
Luca stand auf und ging mit diesen Worten:
"Du kannst nicht zu mir kommen und sagen, dass ich es nicht probiert hätte."
"Was soll das denn jetzt heißen?!" Rief Luna ihm hinterher, er jedoch reagierte nicht mehr und ging.
"Ich denke er wird mich jetzt in Ruhe lassen und ich denke, dass ich meinen besten Freund verloren habe, auch bekannt als mein Cousin."
Sie alle sahen mich an, teilweise überrascht, teilweise verwirrt. Sie wussten nicht, was da eigentlich vorgefallen war, zumindest nicht jede Einzelheit. Das Treffen von vor ein paar Tagen, haben wir auch nicht erzählt.
"Ihr seid bestimmt Freunde von Herrn Lee oder?" Fragte uns eine Schwester, wir nickten.
"Okay, also ich habe gerade nach ihm geschaut, ihr könntet zu ihm. Nicht alle auf einmal." Teilte sie uns mit.
Die Blicke der anderen lagen wieder direkt auf mir, weshalb ich hinein ging.
"Hey." Sagte ich und schaute zu Boden.
"Bevor du jetzt irgendwas weiteres sagst: gebe dir nicht die Schuld! Danke!" Meinte er.
"Aber-." Fing ich an, er jedoch unterbrach mich:
"Kein aber und jetzt komm her! Ich will eine Umarmung!"
Ich kam also zu ihm und drückte ihn vorsichtig.
"Du kannst mich richtig umarmen, ich liege hier nicht im Sterben!" Beschwerte er sich, weshalb ich ihn dann richtig umarmte.
"Weißt du eigentlich, wie viel Angst du mir mit solchen Aktionen machst?!" Teilte ich ihm mit Tränen in den Augen mit.
"Das reicht, wenn ich schon Angstzustände habe, nicht du auch noch." Meinte er.
"Streu doch noch Salz in die Wunde, also wirklich! Wie kannst du das so locker nehmen?" Gab ich von mir.
"Ich weiß, dass das wieder heilbar ist. Außerdem bist du bei mir." Antwortete er mir. Er zog mich wieder in eine Umarmung.
"Die anderen machen sich auch sehr viele Sorgen um dich. Auch wenn sie die Situation am Anfang nicht Ernst nahmen." Erzählte ich ihm nebenbei.
"Wäre blöd wenn nicht, schließlich sind sie meine Freunde." Er lächelte unbeholfen.
"Frau Kim? Wir haben eine wichtige Untersuchung vergessen, auch wenn wir das Ergebnis haben, das müssten wir trotzdem noch erledigen. Könnten Sie bitte wieder rausgehen?" Fragte mich der Arzt in einer gekünstelten Art. Irgendwas stimmt da nicht.
Ich nickte und ging raus, schaute aber am Ende nochmal kurz zu Minho, der das anscheinend auch bemerkt hatte, und lächelte ihn an. Ich hoffe nur, dass alles gut wird. Wie man so schön sagt:
Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt.
Als ich wieder bei den anderen war, sahen mich alle besorgt an.
"Geht's ihm gut?" Fragte Chan direkt.
"Soweit ja, aber der Arzt kam eben nochmal rein. Ich hab kein gutes Gefühl bei der Sache." Antwortete ich.
"Glaubst du wirklich, dass sie was damit zu tun haben?" Wollte Luna wissen und wurde ganz nervös.
"Ich denke, aber ich habe hier niemanden von ihnen gesehen." Auch ich bekam langsam wieder Angst. Wir könnten zwar auch nur paranoid sein, aber so wie der Arzt es gesagt hat und so wie er geredet hat, war er relativ unsicher bei seinem Handeln.
Chan stand auf und ging irgendwo hin, keiner von uns wusste wohin. Als er wieder kam, hatte er eine Krankenschwester im Schlepptau.
"Gehen Sie bitte sofort in dieses Zimmer." Befahl Chan.
Sie war etwas verwirrt, aber tat, was er wollte. Sie öffnete die Tür und schrie geschockt:
"Was machen Sie denn da?!"
Sie ging schnell ins Zimmer und probierte den Arzt, von seinem tun, abzuhalten. Wir schauten ihr nach und sahen, dass der Arzt Minho festgebunden hatte und ihm mit einer Spritze näher kam. Als er die Frau hörte, schreckte er zusammen.
"Ich- Ich kann das erklären!" Meinte er und fuchtelte mit seinen Armen umher.
"Das was ich gesehen habe, reicht! Dazu kann und muss man nichts mehr erklären! Kommen Sie auf der Stelle mit!" Befahl die Schwester, da sich der Arzt aber kein Stück rührte, zog sie ihn weg.
Jisung befreite ihn von den Fesseln.
"Wieso konnten wir sowas ahnen?!" Dachte ich laut nach.
"Ich habe keine Ahnung, aber es war definitiv besser, dass wir direkt gehandelt haben und somit Minho nichts passiert ist." Antwortete Chan und sah ihn an.
Ich ging zu meinem Freund und fragte:
"Hat er dir sonst irgendwas gegeben?"
"Nicht das ich wüsste. Ich habe nichts Tablettenähnliches genommen, mein Wasser hat auch wie Wasser geschmeckt, das einzige, was ich hätte bekommen, war die Spritze. Was aber gerade viel wichtiger ist, was war das für eine Spritze und von wem?"
"Vermutlich von unseren besten Freunden Emily, Jackson, Vivien, Jonas und Alina. Was da drin ist, weiß niemand von uns, oder?" So Seungmin. Alle wedelten mit ihren Köpfen von recht nach links und links nach rechts.
Nun entstand eine Stille. Jeder überlegte. Plötzlich riss jemand die Tür auf und einige von uns schreckten zusammen.
"Was Herr Choi getan hat, tut uns sehr leid. Sowas wird in Zukunft nicht wieder vorkommen. Bitte stellen sie keine Anzeige wegen einer versuchten Körperverletzung. Er wurde erpresst und konnte nicht anders entscheiden." Erklärte uns die Chefin des Krankenhauses.
"Erpressung hin oder her, wir können uns keine längeren Verletzungen erlauben. Wenn auch nur einer von uns ausfällt, wird es schwer für den Rest von uns. Falls es Sie interessiert, wir sind die berühmte Kpop-Gruppe Stray kids. Ein solches Handeln ist fatal, wenn er an die Öffentlichkeit gerät. Sie dürfen entscheiden, entweder Anzeige oder die Menschheit erfährt davon." Gab Felix ernst von sich.
"Und wenn sie beides ablehnen, passiert beides." Fügte Minho hinzu.
"Wie gesagt, es tut uns sehr leid, dass wir nicht besser auf unsere Mitarbeiter geachtet haben. Mehr als entschuldigen, können wir nicht. Also nochmal-." Chan unterbrach sie:
"Es geht nicht darum, ob sie sich entschuldigen oder nicht, wir wollen eine Antwort. Anzeige oder Öffentlichkeit."
"Anzeige." Sagte sie in einem nicht mehr so freundlichen Ton und ging.
"So, wer will diese Anzeige scheiben?" Wollte Jeongin wissen.
"Chan?" Meinte Seungmin.
Dieser nickte.
"Wann wirst du eigentlich entlassen?" Wechselte ich das Thema.
"Heute noch, da wir ja die Diagnose haben und es mir körperlich gut geht." Erklärte Minho kurz.
"Kann wer von euch fragen, ob er schon gehen kann?" Wollte ich wissen.
"Wieso wir? Du kannst das auch machen." Antwortete Hyunjin mit einem Lachen.
"Ich bin zu faul, ihr kennt mich doch." Meinte ich und lachte auch ein wenig. Er schüttelte nur den Kopf.
"Ich mach das dann einfach." Meldete sich Changbin, welcher dann auch schon durch die Tür verschwand.
"Ist er in Ordnung?" Fragte Luna verwirrt.
"Ja, er ist nur müde." Sagte Felix und gähnte.
Nach ein paar Minuten kam Changbin wieder.
"Er kann jetzt gehen." Teilte er uns mit. Minho stand auf und nun gingen wir gemeinsam aus dem Krankenhaus.
"Geht ihr heute eigentlich noch zum Entertainment oder wie siehts aus?" Wollte ich wissen.
"Ich denke nicht, der Typ da braucht eine Therapie und wir müssen die ihm besorgen." Antwortete Chan. Ich nickte und überlegte, was ich heute machen könnte, denn ich will meine letzten Ferien Wochen noch ausnutzen. Ich glaube, ich könnte mich im Haushalt nützlich machen und aufräumen. Das sollte ich aber erst morgen machen, denn heute sind die Jungs noch sehr beschäftigt.
Als wir wieder zuhause waren, beschloss ich heute einfach nichts mehr zu machen. Schließlich war es ein anstrengender Tag und wenn ich ehrlich bin, habe ich doch keine Lust noch etwas zu machen.
"Gibt es irgendwelche Serien die wir schauen könnten? Filme gehen immer so schnell vorbei." Fragte Xena.
"Wie wärs mit Hwarang? Den wollte ich unbedingt mal sehen, habe aber nie Zeit dafür gehabt." Gab Luna von sich.
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Hey! Endlich mal wieder ein neues Kapitel! Tut mir leid, dass so lange nicht von dieser Story kam. Ich war in meiner Pause und hatte auch kaum Zeit oder Motivation.-. Jetzt habe ich aber Ferien und kann probieren, öfter zu updaten ^^
Zoe~❤✨
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