Kapitel 5

Meine Verzweiflung und Wut darüber, dass ich in Slytherin war erreichte heute Nacht ihren Höhepunkt. Also beschloss ich, in die Eulerei zu gehen und einen Brief an Milan, Mama und Papa und Sabine zu schreiben. Ich schlich mich aus dem Schlafsaal und die Korridore entlang. Ich hatte Pergament und Feder mitgenommen. Ich schrieb eine sehr kurze aber inhaltsvolle Nachricht:

„ICH BIN IN SLYTHERIN. HARRY IST IN HOGWARTS. Was soll ich tun?"

Ich schrieb Milan noch ein paar extra Sätze hinzu, da er ja auch gesehen hatte, wie Harry auf Gleis 9 ¾ gekommen war. Ich schickte drei Eulen los, für jeden Brief einen. Dann überlegte ich, ob ich jetzt ins Bett gehen sollte.

Ich wusste zwar, dass ich geliefert war, wenn ich erwischt wurde, allerdings kannte ich den Desillusionierungszauber und so legte ich ihn über mich und wanderte durch die Gänge. Dann kam mir die Idee, dass ich ja auf den Astronomieturm konnte. Ich liebte die Dunkelheit und ich liebte die Nacht, mit einer Brise Wind. Das würde die perfekte Beruhigung für mich sein.

Ich kam am Astronomieturm an. Der Wind blies durch meine Haare und ich beruhigte mich wieder. Ich versuchte, etwas positives darin zu sehen, dass ich in Slytherin war. Aber mir fiel beim besten Willen nichts ein. Ich starrte hinaus in die Nacht. Ich fühlte mich frei. Ich nahm den Desillusionierungszauber von meinem Körper. Ich blieb noch ein paar Minuten hier und genoss den Augenblick.

Das war das erste Mal, dass ich mich wirklich geborgen fühlte heute. Ich wollte gerade wieder gehen, als ich eine Stimme hörte: "Are you thinking? After what happened today, you have every reason to do so." Ich schnellte herum.

Es war Dumbledore. Er schien nicht sauer zu sein, nicht böse darüber, dass ich mich mitten in der Nacht aus dem Schlafsaal geschlichen hatte. Er kam zu mir. "Have you ever tried to understand the decision of the sorting hat?" Ich starrte ihn weiter an.

Dann antwortete ich langsam: "Well, I guess I have a couple of qualities that go well with Slytherin. The problem is that I would fit Ravenclaw at least as well. " Dumbledore lächelte.

Plötzlich kam mir eine Idee. "But it could be that I am in Slytherin because the hat believes that I will achieve a lot there. But the only thing I might want to accomplish is that Draco realizes that he's not abysmally evil and that Slytherin is becoming a home without prejudice. Yes, there are many who have gotten bad, but still you shouldn't expect everyone to be.", sagte ich.

Dumbledore schaute in die Nacht. Dann nickte er langsam. "Maybe it's exactly what the hat believes you can achieve." Verwirrt sah ich ihn an. "You are smart, Rose. I think you recognize what others don't. You have what it takes to convince someone of things. And I am sure that you will also master your task wonderfully in this matter. If you want to talk, I am always available, Rose, and if you want to talk with floo powder, you are welcome to take my fire. " Und mit diesen Worten ließ er mich allein auf dem Astronomieturm zurück. Nachdenklich legte ich den Desillusionierungszauber auf mich und schlich wieder zurück in den Schlafsaal.

***

Am nächsten Morgen wachte ich mit Pansy und den anderen auf. Wir zogen uns an und gingen zusammen zum Frühstück in die große Halle. Unten in der Halle trafen wir auf Draco und seine Jungs. Crabbe und Goyle habe ich sowieso schon immer dumm gefunden. Doch ich sah, wie Draco mich sogar ziemlich nett an sah.

Ich sah kurz zurück und setzte mich dann an den Tisch. Draco setzte sich neben mich. Er sagte: „Hello, I am Draco Malfoy. An who are you?" „Rose Meddleton...", murmelte ich. Und so waren wir aneinander vorgestellt.

Ich bemerkte, wie nett er eigentlich sein konnte. Immer wenn ich das Buch gelesen hatte, war er mir wie ein ekelhafter Mistkerl vorgekommen, aber zu mir war er voll nett. Vielleicht lag es daran, dass ich in Slytherin war. Plötzlich bemerkte ich die Vorteile, die es mit sich brachte in Slytherin zu sein. Ich war nicht mehr ganz so missgelaunt.

Draco stupste mich an. „The new time tables!" Ich nahm mir meinen und sah ihn mir an. „We have charms first.", sagte ich, „With Flitwick." Ich sah Draco an. Er sah etwas verstimmt aus. Er hätte wohl lieber zuerst Zaubertränke gehabt. Das würden wir aber erst am Freitag haben.

Ich begann ein Gespräch mit ihm: „Don't you like him?" Er sah mich an. „Not really. It is said that he always gets you through the exams properly, but he has his way, which can also be annoying." Ich nickte. So etwas ähnliches war mir auch beim Lesen des Buches aufgefallen.

Ich fragte mich nur, wieso er nicht über Flitwick herzog. Normalerweise war er gar nicht so freundlich. Und er hatte mich noch gar nicht nach meinem Blutsstatus gefragt. Das tat er aber nun: „Are you pureblood?", fragte er mich. Ich nickte. Fügte dann aber hinzu: „But I am German." Ich wollte wissen, wie er darauf reagierte. Er zuckte mit den Achseln. Wow, so kannte ich ihn ja gar nicht! Als wir mit dem Frühstück fertig waren, gingen wir in den Unterricht.

Bạn đang đọc truyện trên: AzTruyen.Top