Pov.-(Y/N)
Nach einer Weile löste ich mich mit einem Lächeln von ihr.
"Komm rein.", meinte sie aufgeregt und drängte mich fast schon dazu die Wohnung endlich zu betreten.
Ich streifte mir meine Jacke ab und hängte sie an einen Haken. Als ich auch meine Schuhe beiseite gestellt hatte folgte ich meiner Mutter in die Küche.
Sie kochte einen grünen Tee auf während ich mich an den Esstisch setzte.
Dazu richtete sie noch ein paar Taiyaki auf einem Teller an.
Dankend nahm ich meine Tasse entgegen und stellte sie vor mir ab.
"Wie läuft dein Studium?", fragte mich Mutter und ich begann ihr alles zu erzählen.
"Drei Wochen nur noch.", kam es in einem Verträumten Ton von ihr.
"Du wirst bestimmt eine großartige Anwältin.", fuhr sie fort und ich räusperte mich kurz.
Mein Blick haftete auf dem Inhalt der Tasse.
"Nun es ist so das ich erstmal zum Arzt gehen werde wenn ich meinen Abschluss habe.", erwiderte ich auf ihre Aussage hin und konnte ihren skeptischen Blick auf mir spüren.
"Warum denn das?", fragte meine Mutter mich besorgt und ich hob meinen Blick um sie anzusehen.
"Ach keine Ahnung. Mishiki zwingt mich dazu, aber es ist bestimmt nur eine Erkältung.", wertete ich die Symptome ab.
Passend dazu begann ich zu Husten und meine Mutter sah mich noch eindringlicher an.
"Was ist wenn es etwas ernstes ist?", fragte sie mich und ich zuckte mit den Schultern.
"Wird es schon nicht und außerdem ist es jetzt ein schlechter Zeitpunkt mir darüber den Kopf zu zerbrechen.", antwortete ich bloß und trank einen Schluck.
"Weiß Shoyo davon?", hakte sie nach und ich schüttelte daraufhin meinen Kopf.
"Ich...will ihn nicht damit belasten. Er hat bald ein wichtiges Spiel und soll sich lieber darauf konzentrieren.", erklärte ich und sah auf die Tischplatte.
Ich konnte meine Mutter seufzen hören.
"Ach Liebes du kümmerst dich immer viel zu sehr um andere.", meinte sie und ich umfasste die Tasse fester, sodass ich dachte sie würde unter dem Druck zerspringen.
"Ist das was schlimmes?", erwiderte ich harsch und zuckte wegen meiner Tonlage zusammen.
"Nein, natürlich nicht.", entgegnete meine Mutter sofort und ich fuhr mit einer Hand durch meine Haare.
"Du wirkst erschöpft.", stellte sie fest und ich sah kurz zu ihr.
"Ich schlafe in letzter Zeit nicht so gut.", antwortete ich leise und sie nickte verstehend.
"Letztens habe ich Herrn Otari getroffen. Ein Wunder das er mich noch erkannt hatte.", kam es von meiner Mutter nach einigen Minuten Schweigen.
"Der Therapeut?", fragte ich verwundert und hob eine Augenbraue an.
"Ja genau. Es hat ihn sehr gefreut zu hören das du wieder redest.", sie lächelte mich an und ich musste schmunzeln.
"Naja das ist jetzt auch schon Jahre her.", erwiderte ich belustigt und trank wieder etwas von meinem Tee.
Plötzlich klingelte mein Handy. Verwirrt nahm ich dieses und las den Namen laut vor.
"Kageyama.", murmelte ich.
"Es ist bestimmt wichtig.", sagte meine Mutter.
"Nicht unbedingt. Meist will er nur vorbei kommen.", erwiderte ich und ließ es weiter klingeln bis das Anrufsymbol verschwand.
Mein Handy legte ich wieder beiseite. Heute Abend ruft er eh nochmal an und dann bin ich auch zuhause.
Ich redete noch eine Weile mit meiner Mutter bis es später Nachmittag wurde und ich meinen Bus noch kriegen musste.
Schnell verabschiedete ich mich von ihr und lief zur Bushaltestelle. Gerade noch rechtzeitig bekam ich meinen Bus und ließ mich in eine Sitzreihe fallen.
Während der Bus losfuhr schrieb ich mit Kageyama und vereinbarte eine Uhrzeit wann er da sein könnte.
Mit einem lang anhaltenden Husten verstaute ich mein Handy wieder in meiner Tasche.
Unterwegs musste ich mich echt beherrschen nicht einzuschlafen und war froh als wir an meiner Haltestelle hielten.
In einer Stunde würde Tobio bei uns sein weswegen ich noch ein bisschen Zeit hätte die Wohnung in Ordnung zu bringen.
Ich schloss die Tür zur Wohnung auf und zog meine Jacke aus.
Meinen Schlüssel warf ich in eine Schale auf einer Kommode im Flur und lief dann zu einem Schrank indem wir unsere Putzmaterialien aufbewahrten.
Ich fing an Staub zu saugen, den restlichen Abwasch zu machen, das Sofa nochmal her zu richten und Staub zu wischen.
Fertig mit allem ließ ich mich im Wohnzimmer nieder und wartete auf meinen besten Freund.
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Kapitel 8 ist draußen!
(Y/N)= Dein Name
Über Kommentare und Kritik würde ich mich wie immer freuen.
Hilfe ich fühle mich so schlecht das ich seit zwei Tagen diese Story nicht geupdatet habe. >~<
~Huschi/Ems
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