𝕵𝖊𝖗𝖔𝖒𝖊
»𝕾o hast du es dir sicher nicht vorgestellt oder?«
»Du bist so groß.« murmelte ich.
Noch immer konnte ich seine Berührungen spüren, die aber schon vor einiger Zeit gewesen waren. Es war als wollte mein Körper mir so lange wie möglich im Kopf behalten was da grade passiert war. Natürlich würde ich mich immer daran erinnern. Immerhin war es mein erstes Mal gewesen.
»Ach Jerry.« hauchte er und drückte meinen Kopf gegen seine Brust.
Ich legte die Arme vorsichtig um seine Schultern. Sicher war ich mir bei keiner meiner Gesten. War das noch in Ordnung oder war es schon zu viel? Immerhin waren wir kein Liebespaar. Ich war mir nichtmal sicher ob er lieben konnte.
»Wieso wirfst du so etwas einfach weg?«
»Ich weiß es nicht, aber es war das definitiv wert.« ich blickte auf zu ihm.
»Schlaf Jerry, es war ein anstrengender Tag für dich.« flüsterte er gegen meinen Haar Ansatz.
Genau das wollte ich auch tun, allerdings spielte das Schicksal nicht mit. Denn wir waren laut gewesen. Die Türen waren zwar dick und die Wände wahrscheinlich auch, aber ich erwartete kaum dass sie so laute Geräusche filterten.
Und ich hatte richtig vermutet. Die Tür flog auf als wäre sie nur aus Sperrholz und krachte gegen die Wand.
»Was hast du dir dabei gedacht?!« Jesco stand aufgebracht vor dem Bett und warf Marco wütende Blicke zu.
»Geh bitte.« brummte besagter.
»Nein fick dich.«
»Benimm dich endlich wie ein Lehrer.«
»Du hast mir meinen Spaß verdorben.« zischte der blonde und funkelte ihn an.
»Bitte geh er braucht den schlaf.«
»Seit wann interessieren dich Menschen?!«
»Seit ihm! Und jetzt geh raus.«
Jesco funkelte Mark weiter an. Die Luft brannte förmlich. Nun erst merkte ich wie sehr die beiden sich hassten. Am meisten hass allerdings ging von Mark aus. Sie zeigten ihre Zähne, drohend. Marks Augen hatten sich wieder schwarz gefärbt. Ich war leicht verunsichert.
»Na warte.« knurrte er und verließ das Zimmer, in dem er die Tür fest ins schloss knallte.
Jesco musste ebenfalls wahnsinnig stark sein. Ich sah herüber und merkte dass Marks Augenfarbe sich wieder zurück in braun verwandelte. Mark seufzte und streichelte meinen Kopf. Ich fühlte mich kurz so als wären wir ein Paar. Das machte mich wahnsinnig glücklich, für den Moment.
»Keine Angst.« er drückte meine Hand kurz und ich kuschelte mich fester an ihn.
Ich konnte seinen Herzschlag vernehmen und auch seine wärme spüren. Es machte mich glücklich. Schläfrig schloss ich die Augen. Mit einem Gähnen war ich nach einigen Momenten in einen unruhigen Schlaf gesunken.
~Leise schlich ich durch die Gänge. Die Wände hatten eine andere Farbe wie die in unseren Gebäude. Ich war mir nicht sicher wo ich war. Ich flüchtete schon wieder oder ich versteckte mich sogar. Etwas riss mir den Boden unter den Füßen Weg und ich landete in einem Loch. Jemand trat mir auf die Hände und fluchend musste ich mich fallen lassen. Erst jetzt erkannte ich das dieser jemand Mark gewesen war. Ich landete auf dem Boden und war unfähig mich zu bewegen.
»Du armer kleiner Jerry.« kicherte eine Stimme, sie schien aus allen Richtungen an mein Ohr zu dringen.
»Ich werde dich wieder glücklich machen.«~
Ich schlug die Augen auf und merkte wie mein ganzer Körper zitterte. Mir war kalt und heiß abwechselnd. Meine Brust war bedeckt mit Schweiß. Etwas in mir drin schrie als es Mark erblickte. Ich konnte es nicht deuten, also unterdrückte ich es. Jemand musste mir das erklären.
»Bist du in Ordnung? «
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