'13
Inhaltswunsch von f1_oneShots
Max
Lando war mittlerweile wieder in England, er studierte da irgendwas und schrieb gerade Prüfungen. Das führt dazu, dass Arthur schlechte Laune hatte und auch jetzt wieder Charles anzickte.
"Mein Gott Charles lass mich doch einfach in Ruhe. Es kann dir vollkommen egal sein ob ich zu dem Event gehe oder nicht" fuhr er ihn genervt an.
Charles verdrehte die Augen "Du nervst mit deiner schlechten Laune", erwiderte er und erntete einen Mittelfinger von seinem Bruder "Sei doch einfach froh, dass Max ständig hier sein kann", brummte der Jüngere und wollte die Tür zu schlagen.
"Wir sind beide für das Event angekündigt, also musst du mitkommen", kam Charles auf das eigentliche Thema zurück. "Nimm doch Max mit", brummte Arthur und schloss die Tür endgültig.
Charles sah zu mir und verdrehte die Augen "Lando sollte zeitnahe hier auftauchen, dass ist ja nicht auszuhalten", brummte er und verschwand in sein Zimmer.
Ich wusste nicht ganz was ich jetzt tun sollte. Ich hatte den Eindruck, dass auch Charles mittlerweile ganz schön genervt war und ich wollte ihn auf keinen Fall noch weiter nerven. Andererseits wusste ich auch nicht was ich sonst machen sollte, weshalb ich ihm doch in sein Zimmer folgte.
Charles saß in seinem Bett. Um ihm etwas Freiraum zu lassen setzte ich mich auf den Schreibtischstuhl. "Ich kann mit dir zu dem Event", murmelte ich nach einigen Minuten des Schweigens.
Charles schüttelte den Kopf "Quatsch, Arthur hat sich dafür angemeldet, dann soll er da gefälligst auch hingehen", brummte er. Ich knetete meine Finger "Das wäre aber auch eine Möglichkeit meinen Eindruck zu verbessern", argumentierte ich.
Ich wollte nicht dass die beiden Brüder sich stritten und ich wollte auch nicht, dass Arthur zu dem Event musste obwohl er lieber mit Lando telefonieren würde. Zumal ich von Lando wusste, dass dieser auch gerne mehr mit Arthur telefonieren würde.
"Wir machen doch das Video", erwiderte Charles. Ich seufzte und stand von dem Stuhl auf um mich rücklinks auf Charles Schoß zu setzten. Dieser legte sofort seine Arme um mich und legte seinen Kopf auf meiner Schulter ab.
"Kannst du nicht auch irgendwie verstehen, dass die beiden mehr Zeit zusammen wollen? Sie sind erst seit ein paar Wochen zusammen. Gönnen wir Ihnen doch ihr Glück", murmelte ich und fuhr sanft über Charles Wange.
Er lehnte sich in die Berührung und schloss die Augen "Ist es denn okay für dich da mit hinzukommen?", fragte er leise. Ich nahm sein Gesicht in seine Hände und hauchte ein leises "Ja", bevor ich unsere Lippen verband.
Charles Hände wanderten unter mein Shirt. Bestimmt drückte ich ihn nach hinten und brachte ihn unter mich. Ich löste meine Lippen von seinem Mund und suchte mir einen Weg an seinem Schlüsselbein entlang.
Eine ganze Weile später legte ich mich befriedigt neben ihn. Wir hatten nicht mit einander geschlafen, doch sein Mund und meine Hand konnten Wunder bewirken.
Charles lag genauso befriedigt neben mir und tastete nach meiner Hand. Lächelnd verschränkte ich unsere Finger.
Das Event war zwei Tage später. Charles hatte bekannt gegeben, dass ich ihn begleiten würde anstatt Arthur. Die Reaktionen darauf hatte ich mir bewusst nicht angeschaut.
Ich hatte die Nacht bei Charles verbracht und wurde jetzt langsam wach. Sofort spürte ich wie dick mein Schädel sich anfühlte. Ich drehte mich um und kuschelte mich näher an Charles.
Ich hatte ein stetiges Pochen in meinem Kopf, meine Nase war zu und ich spürte ein penetrantes Kratzen in meinem Hals. Ich drückte mich an meinen Freund und wollte meine verklebten Augen nicht öffnen.
Doch Charles strich über diese und entfernte sanft den Schlafsand. Ich öffnete meine Augen also doch und sah zu ihm auf. "Guten Morgen", lächelte er. Ich lächelte zurück und murmelte "Guten Morgen", was einen Hustenreiz auslöste.
Charles zog mich augenblicklich näher an sich und hielt mich an sich gedrückt fest "Was ist los?", wollte er wissen. Ich zuckte mit den Schultern "Ich glaube ich werde krank. Mein Kopf und mein Hals tun weh und meine Nase ist zu", gab ich zu.
Charles fuhr durch meine Haare und legte dann seine Hand auf meine Stirn "Fieber hast du auch", stellte er fest. "Ich sage Arthur, dass er doch mitkommen muss", erklärte Charles und wollte schon aufstehen, doch ich hielt ihn auf "Nein, es geht schon. Das ist nur eine Erkältung, alles halb so wild", lächelte ich ihn an und stand dann auf.
"Wann müssen wir los?", fragte ich während ich mir eine Jeans anzog. Charles beobachtete mich skeptisch "Bist du dir sicher?", wollte er wissen. Ich nickte und lächelte ihn zu.
"Ich einer Stunde werden wir abgeholt", informierte er mich dann. Ich nickte und suchte ein Hemd aus Charles Schrank, welches ich mir anziehen konnte.
Zum fünften Mal seit wir im Auto saßen griff ich zu einem Taschentuch und putzte mir die Nase. Charles beobachtete mich kritisch "Sicher dass es dir gut genug geht?", ich nickte und hustet kurz.
Mein Freund schien nicht überzeugt. Bevor wir los sind habe ich mich sowohl mit Nasenspray, als auch mit Ibus versorgt. Ich hatte den Eindruck dass es egal war wie viele der kleinen Tabletten ich nahm, die Kopf und Halsschmerzen wurden nicht besser, sondern eher schlimmer.
Doch ich wollte das hier machen. Ich wollte einen guten Eindruck auf die Bevölkerung machen und Charles unterstützen. Ein weiteres Mal putzte ich mir die Nase.
Laut dem Fieberthermometer, welches Charles mir vorhin in den Mund gesteckt hatte, hatte ich 38,2 Grad Fieber. Das gute daran das ich krank wurde war, dass ich vermutlich high war wegen den drei Schmerztabletten die ich intus hatte, dass ich nicht mehr nervös war.
Das Auto hielt und Charles stieg als erstes aus. Sofort ertönten laute Jubelrufe. Er hielt mir die Hand hin und half mir aus dem Wagen. Als ich ebenfalls ausgestiegen war erhielten die Rufe einen Dämpfer. Ich seufzte und wollte meine Hand schon aus Charles Hand lösen, doch dieser Verband unsere Finger und gab mir einen Kuss auf die Wange. Ein eindeutiges Zeichen an die Menschen um uns herum.
Ich lächelte wieder leicht und ließ mich dann von ihm mit ziehen. Charles wurde für ein Interview angehalten "Wieso begleitet Prinz Arthur sie heute nicht?", wollte die Frau wissen und hielt ihm ein Mikrophon hin.
Charles lächelte geübt "Weil ich diesen Tag mit meinem Freund verbringen möchte", ich lächelte der Frau zu und unterdrückte das Husten. Sie nickte mir zu und bedankte sich bei Charles.
Dieser zog mich weiter. Immer wieder wurde er nach Arthur gefragt und ab und zu auch zu dem Event, was scheinbar ein Charity Event war.
Irgendwann wurde auch ich angesprochen "Sie sehen sehr blass aus, geht es ihnen gut?", ich nickte leicht "Ja, es ist alles in Ordnung. Danke der Nachfrage", lächelte ich und war der Frau wirklich dankbar, dass sie mich nicht einfach ignoriert hatte, wie alle vor ihr.
Charles sah mich kritisch an und zog mich dann von den Interviews weg. Stattdessen waren wir jetzt beim Buffet. Ich drehte mich weg und gab dem unterdrückten Hustenreiz endlich nach. Danach putzte ich mir erneut die Nase und sah dann zu Charles, der mich nach wie vor kritisch beäugte.
"Es geht mir gut", beruhigte ich ihn. "Du bist wirklich etwas blass", murmelte er. Ich seufzte "Es ist alles gut", versicherte ich ihm. Er gab nach und nickte "Okay, wenn du gehen willst sag Bescheid", ich nickte.
Umso länger der Tag sich zog desto schlechter ging es mir. Wir waren seit etwa sechs Stunden hier und mittlerweile war mir zu den ursprünglichen Symptomen noch schlecht und schwindelig geworden.
Doch ich behauptete weiter eisern, dass alles gut war und wir nicht nach Hause mussten. Ich wollte nicht, dass es hieß, dass ich Charles von seinen Pflichten abhielt.
"Charly?", fragte ich leise. Wir standen in einem Kreis mit wichtigen französischen Persönlichkeiten, die ich alle nicht kannte. Er sah zu mir und wartete bis ich weiter sprach.
"Ich bin gerade auf dem Klo", murmelte ich ihm zu und löste mich dann aus dem Kreis. Schnell suchte ich die Klos auf und und verbarrikadierte mich in einer der Kabinen.
Erschöpft ließ ich mich auf den Boden sinken und hoffte dass mein Körper sich wieder fangen würde. Es dauerte nicht lange bis jemand anderes das Klo ebenfalls betrat und wenig später an meiner Tür klopfte "Lässt du mich rein Maxy?" hörte ich Charles Stimme und entsperrt im sitzen die Tür.
Wenig später schloss er sie hinter sich und setzte sich neben mich. Ohne was zusagen zog er mich an sich und strich immer wieder durch meine Haare.
Ich merkte wie anstrengend dieser Tag für mich war und schloss erschöpft die Augen "Wollen wir nach Hause?", fragte er sanft nach. Ich nickte leicht "Ja, aber nur wenn du hier nichts mehr machen musst", murmelte ich.
Charles gab mir einen Kuss auf meine viel zu heiße Stirn "Nein, wir können gehen", ich atmete erleichtert auf und wollte mich dann lösen um nicht direkt in seine Richtung zu Husten, doch er hielt mich fest und schien sich nicht weiter dafür zu interessieren ob ich ihn anstecken könnte oder nicht, also hustete ich in seine Schulter.
Wenig später verließen wir das Event. Wieder wurde Charles ein Mikro ins Gesicht gedrückt "Was halten Sie davon, dass ihr Freund hier offensichtlich krank auftaucht? Halten Sie das nicht für verantwortungslos? Er könnte Sie immerhin anstecken", Charles bleiben stehen.
"Ich finde es wirklich schrecklich wie alle versuchen aus allem was Max macht etwas schlechtes zu machen. Er ist ein toller Mensch und hat mich heute unterstützt obwohl es ihm nicht gut geht. Dafür bin ich ihm mehr als dankbar und ich will nichts darüber lesen, was Sie davon halten", damit ließ er den Mann stehen und zog mich ins Auto.
"Danke", murmelte ich und ließ mich an seinen Oberkörper ziehen "Immer wieder gerne. Ich habe es satt, dass sie so krampfhaft versuchen dich schlecht zu machen", ich lächelte leicht.
Wenig später kamen wir im Palast an, wo wir uns zeitnahe in Charles Zimmer zurückzogen. Ich tauschte meine Klamotten gegen Jogginghose und Hoddie, bevor ich mich in Charles Bett kuschelte und die Arme nach meinem Freund ausstrecke. Dieser ließ nicht lange auf sich warten und legte sich ebenfalls umgezogen neben mich.
•••
Ich hoffe es hat euch gefallen :)
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