☽Chapter two||Alluria☾

Die ersten Sonnenstrahlen bahnten sich einen Weg durch die dünnen Stoffe meiner Gardine, die nur sperrlich zuließ einen Blick auf die überfüllten galaktischen Straßen werfen zu können.

Während ich mit leicht zusammengekniffenen Augen auf das Fenster starrte, erschrak ich beinah, als ich einen knappen Blick auf meine Uhr errhaschen konnte. Ein genervtes stöhnen verließ meinen Mund dabei und ich musste mich mit aller Kraft daran versuche  aufzustehen und mich schnellstmöglich fertigzumachen. Einfacher gesagt als getan.

Quälend langsam richtete ich mich, in eine sitzende Position auf, bevor sich meine Füße zu dem weichen Teppich vorsuchten und sie dort für einige Momente verweilten, während ich mir versuchte den Schlaf aus den Augen zu reiben.

Mit schweren Beinen erhob ich mich von meinem federnen Bett und lief geradewegs auf einen riesigen Schrank zu, wo alle meine Kleidungsstücke ihren Platz hatte. So griff ich die zwei Türen und ließ sie sperneweit aufgehen. Mehrere Kleider sprangen mir dadurch ins Auge, jedoch entschied ich mich etwas einfacheres anzuziehen, weshalb ich mich vor den Schrank kniete und dort eine Schublade mit einzelnen Kleidungsstücke öffnete. Die erstbesten Sachen, die ich fand, nahm ich in meine Hände und schloss dann wieder die Türen des Schrankes.

Durch den neuen Elan der mich gepackt hatte, sprintete ich ins Bad, welches direkt neben dem Kleiderschrank lag. Dort streifte ich die alte Kleidung von meinem Körper, bevor die neuen Sachen darauf fanden. Der angenehme Geruch der Klamotten stieg mir dabei in die Nase und der seidige Stoff passte sich währenddessen perfekt an meine Figur. Danach putzte ich mir die Zähne und verarbeitete meine glatt gekämmten Haare in einen vernünftigen Dutt, bis ich mich umdrehte und geradewegs das Bad wieder verließ.

Freudig endete mein Weg vor meiner Zimmertür, wo ich mir von der rechten Seite meine Boots schnappe und in diese hinein schlüpfte. Als letztes nahm ich meinen Blaster von der kleinen Kommode neben der Tür und steckte diesen in, die dafür vorhergesehende Holster. Letztendlich drückte ich einen roten Knopf auf der Schaltplatte, bevor die Tür dann ohne weiteres sich mit einem zischen öffnete.

Sicheren Schrittes suchte ich das Gemach von Maul auf, denn heute durfte ich mich darum kümmern, dass er eine kleine Tour durch Coruscant bekam, da der Kanzler persönlich gesagt hatte, dass es ihm gut tun würde, sich auf diesem riesigen Planeten wenigstens ein bisschen auszukennen.

Meine Anspannung kam wieder zum Vorschein, wodurch ich jeden mit einer beinah schon mechanischen Stimme grüßte. Gleichzeitig strahlte mein Gesicht eine gewisse Nervosität aus, denn der Tag mit Maul konnte sehr anstrengend werden, wenn er sich nicht ein wenig offener zeigte.

Mit einem schnell schlagenden Herz stand ich vor seiner Tür und musste mich förmlich dazu zwingen an seiner Tür zu klopfen, bevor ich jedoch dazu kam, öffnete niemand geringeres als Maul selber die Tür und automatisch kreuzten sich unsere Blicke.

Für ein paar Sekunden blieb ich regungslos vor ihm stehen, doch dann trat ich schnell zur Seite und flüsterte etwas, was sich anhörte wie eine leise Entschuldigung. Kurz danach huschten meine Augen über seinen Körper, während er aus der Tür tritt und diese sich hinter ihm schließt. Sein Körper war in ein dunkles Oberteil und in die dazu passende Hose gehüllt und über seinen Kopf pragte die passende Kapuze, deren Ursprung von dem Mantel kam, welcher über seinen Schultern lag.

"Ich erhielt vom Kanzler die Nachricht, dass Sie mich durch Coruscant führen sollen.", meinte Maul knapp und seine Augen, die bis dahin noch auf mir lagen, lösten sich und er kehrte mir den Rücken zu. Ohne auf mich zu warten, lief er den Gang entlang und ich musste mich beeilen, damit ich ihn einholen konnte und neben anschließend neben ihm herlaufen konnte.

"Da ich mal davon ausgehe, dass Sie noch nicht so gut mt Coruscant vertraut sind, würde ich vorschlagen, dass wir zuerst das Zentrum des Planeten besuchen."

Erneut setzte er seinen bedrohlichen Blick auf mich, weshalb ich augenblicklich schlucken musste, dann nickte er und sah vor sich. "Und was genau ist das Zentrum von Coruscant?" Seine Stimme war rau und jagte mir einen kalten Schauer über den Rücken, wobei wir weiterhin den Gang entlang liefen.

"Das Zentrum des Planeten ist der Jedi-Tempel, von welchem das Senatsgebäude nicht weit entfernt ist."

Wie vom Blitzgetroffen, spannte sich der Körper meines Begleiters unaufällig an und augenscheinlich schwebte ein Fragezeichen vor meinem Gesicht, mochte er die Jedi etwa nicht?

Ich beließ es schlussendlich bei dieser Reaktion, weshalb ich es für unnötig hielt ihn darauf auch noch anzusprechen. So gingen wir gemeinsam die Treppen hinunter und liefen ohne weitere umwege durch die große Eingangstür.

Nicht wirklich darauf vorbereitet, kniff ich meine Augen zusammen, als die nahliegende Sonne direkt auf uns schien. Nach nur wenigen augenblicken gewöhnten sich meine Augen daran und ich konnte sie wieder vollständig öffnen. Als erstes fiel mir die stark befahrende Straße ins Blickfeld und ich musste leise seufzen. Es erforderte eine sehr starke geduld und eine gute übung, um sich auf den galaktischen Straßen ohne Probleme bewegen zu können; ein Grund warum ich sehr glücklich dadrüber war, dass keiner von uns hinters Steuer musste.

Mit einer flinken Geste deutete ich in die Richtung eines kleinen Shuttles, worauf wir geradewegs zuliefen. Wir wurden von dem Fahrer nur mit einem freundlichen Lächeln begrüßt, bevor er uns aufforderte uns zu setzen, was wir auch direkt taten.

Maul und ich saßen uns direkt gegenüber, jedoch schauten wir beide jeweils woanders hin, damit wir uns nicht ansehen mussten, was mir für diesen Moment auch besser kam, als wenn wir uns still schweigend anschauen würden.

Durch ein schwaches ruckeln, wusste ich, dass das Shuttle sich vom Boden gelöst hatte und im nächsten Moment sah man schon die vielzahl von Personenfahrzeugen, die durch die galaktische Straße fuhren. Ein schmalles Lächeln schmückte mein Gesicht und ich lehnte mich in meinem Sitz noch ein bisschen weiter zurück, während ich mein gegenüber unaufällig beobachtete.

Er schien angespannter, als sonst und das zeigte nicht nur seine Haltung, auch seine Augen verrieten die Anspannung und Nervosität, die sich anscheinend in ihm aufbaute. Plötzlich und komplett unvorbereitet, trafen sich wieder unsere Blicke und ich musste sofort beschämt zur Seite gucken, wobei mir ein leichtes Schimmern an der Seite auffiel, als ich dieses schimmern jedoch noch näher begutachten wollte, ertönte die Stimme des Piloten und riss mich aus meinen Gedanken. Ich straffte augenblicklich meine Schultern und setzte mich grade hin.

Ich hörte Maul leise und unverständlich fluchen, während er das schimmern schnell mit einem Stück von seinem Umhang verdeckte. Verwirrt musste ich deshalb den Kopf schütteln, bis ich meinen Kopf leicht nach vorne streckte und einen Blick aus dem Cockpit-Fenster erharrschte.

Mir blieben die Worte im Halse stecken, als sich das prächtige Gebäude des Jedi-Tempels uns entgegenstreckte und alles von sich schimmern ließ, was nur ging. Wie wunderschön der Tempel doch manchmal aussehen konnte.

Kurzerhand setzte das Shuttle vor dem Tempel ab und ein ruckeln bestätigte, dass wir gelandet waren. Die grauen Einstiegstüren öffneten sich und so shnell ich konnte, erhob ich mich und verließ das Shuttle, gefolgt von Maul der sich seine Kapuze noch weiter über den Kopf zog, sodass ein dunkler Schatten seine Augen verdeckte.

Verwundert über dieses Handeln runzelte ich die Stirn, bevor ich jedoch etwas erwidern konnte, erfasste ich mit meinen Augen zwei Jedi, die sich auf den Weg zu einem Shuttle machten. Mir schossen direkt die Namen dieser Jedi durh den Kopf, als ich letztendlich erkannte um wen es sich handelte.

Schnell machte ich mich auf den Weg, um Qui-Gon-Jin und seinen Padawan Obi-Wan Kenobi zusammen mit meinem Begleiter zu erreichen. Ich hob meinen linken Arm und winkte den beiden Männern zu, weswegen die aprubt stehen blieben und zu uns sahen.

Mit einem mehr als erfreuten lächeln begrüßte ich die beiden und musste mich halten, damit ich ihnen nicht nacheinander um den Hals fiel.

"Senatorin Pyne, wie erfreut Sie hier zu treffen.", begrüßte mich Qui-Gon-Jin, während Obi-Wan Maul einen misstrausichen Blick zuwarf. Seine Stirn legte sich in falten und seine Pupillen verengten sich zu Schlitzen. Sein Meister ging darauf jedoch nicht ganz ein, sondern konzentrierte sich weiter auf mich.

"Leider muss ich Ihnen mitteilen, Senatorin, dass mein Padawan und ich nicht lange reden können. Der Jedi-Rat hat uns nach Naboo entsendet.", meldete mein gegenüber und ich nickte verständnissvoll.

"Dann möchten wir euch nicht aufhalten.", bestätigte ich und das sanfte Lächeln erschien wieder auf meinem Lippen, weshalb Obi-Wan seine Aufmersamkeit auch wieder auf unser Gespräch legt, dabei kann ich im Augenwinkel sehen, wie der Körper von Maul sich erneut versteift.

"Möge die Macht mit euch sein.", verabschiedeten sich die Jedi und ich warf ihnen nur ein ruhiges Nicken zu, bis sie aus unserem Sichtfeld verschwunden waren und ich einen seitlichen Blick zu meinem Begleiter werfen konnte, der sich langsam wieder entspannte.

»Was hatte Maul nur gegen die Jedi?«

🍃

Hello and welcome my padawans, my friends, my family!

Hier ist ein neues Kapitel und ich hoffe sehr, dass es euch auch dieses Mal gefällt.
Das nächste Kapitel wird spannender, dass verspreche ich euch und es wird schon bald kommen, aber erstmal habe ich sonst nichts zu sagen, also.

Möge die Macht mich euch sein und habet einen wunderschönen Tag!

~Eure Chiara

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