Toni Kroos (3)


MeliKroos ich hoffe es gefällt dir! :)

"Okay, das macht dann 24,95 €", sagte ich und wartete darauf, dass der Kunde mir das Geld für die Schuhe gab. "Dankeschön", murmelte ich und gab das Geld in die Kasse. Ich seufzte und sah auf die Uhr. Ein Glück, in einer halben Stunde habe ich Feierabend. Dieser Job ist echt nicht super, aber ich brauche das Geld. Während ich nachdenklich aus dem Fenster des Geschäfts blickte, klingelte mein Handy. "Ja?", sagte ich. "Meli, ich hol dich nachher ab, ja?", hörte ich die Stimme meines besten Freundes, Toni. Ja, der Toni Kroos. Wir waren früher in der selben Klasse und schon immer die besten Freunde. "Alles klar, dann Pizza und Breaking Bad?", fragte ich und hörte ihn lachen. "Was sonst?", meinte er und legte auf.
Eine halbe Stunde später verabschiedete ich mich von meinem Boss und ging. "Na?", hörte ich die Stimme, die mir immer wieder gute Laune machte. Toni umarmte mich fest und drückte mir einen Kuss auf die Wange. "Wie war dein Tag?"; wollte er wissen und schlang seinen Arm um meine Taille, was ein zartes Kribbeln in meinem Bauch auslöste. Nein, wir sind nicht zusammen auch wenn das viele denken. "Wie immer, doof.", sagte ich und lachte.
Zehn Minuten später waren wir in meiner Wohnung angelangt, mit zwei Pizzakartons, die wir auf dem Weg abgeholt hatten.
"Warte, ich zieh mich schnell um, mach du's dir schon bequem, ja?" Ohne auf Tonis Antwort zu warten, lief ich ins Badezimmer, schlüpfte in meine Jogginghose und machte mir einen Messidutt. Damit das komische Kribbeln weggeht, welches ich momentan immer hatte, wenn Toni mir zu nahe kam, klatschte ich mir kaltes Wasser ins Gesicht. "Beeil dich, ich will weiter schauen!", rief Toni. Seufzend lief ich wieder nach unten und pflanzte mich neben ihn auf das Sofa. Sofort hatte ich meinen Pizzakarton auf dem Schoß und die nächste Folge begann schon. Toni und ich schauen immer zusammen Serien, schon seit unserer Schulzeit.
Nachdem wir beide aufgegessen hatten, legte Toni seinen Arm um mich und ich kuschelte mich an seine Brust. Wieder war da diese Kribbeln in meinem Bauch, das ich nicht wollte, es aber nicht ändern konnte. Er merkte wohl, dass etwas nicht stimmte, denn er stoppte die Folge. "Meli, was ist los? Ich kenn' dich jetzt lange genug, irgendwas stimmt noch nicht. Jedes Mal wenn ich dich berühre, zuckt du zusammen - hab ich etwas falsch gemacht?" Ich traute mich gar nicht ihn anzuschauen, sondern holte tief Luft und fixierte den leeren Pizzakartons. "Es liegt nicht an dir, ich... also... ich...", stotterte ich. "Ich mag dich mehr als nur als Freund, aber ich will dich nicht verlieren. Aber falsche Hoffnungen tun noch mehr weh", sagte ich schließlich. Er blieb still, und ich traute mich immer noch nicht ihn anzuschauen. "Tut mir leid, vergiss es einfach, ja?", versuchte ich die Situation zu retten, was nicht gelang. Nach weiteren Momenten der Stille griff Toni schließlich nach meiner Hand und ich blickte ihn an. "Ich weiß ja nicht, aber ich glaube nicht, dass du dir falsche Hoffnungen machst." Bei diesen Worten tauchte das altbekannte Grinsen in seinem Gesicht auf. "Man, ich mag dich seit der Grundschule, und daran hat sich nie etwas geändert!" Ich lachte und sah ihn an. "Wirklich?", fragte ich. "Wirklich", antwortete Toni und küsste mich. Und bei diesem Kuss spürte ich die Vertrautheit zwischen uns und die Schmetterlinge, die ich die letzten Jahre zurückgehalten hatte.

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