Mario Götze (2)

Als ich aufwachte, streckte ich mich erstmal und versuchte dann, mich aus der Decke herauszuwühlen. Im Bad klatschte ich mich ganz viel kaltes Wasser ins Gesicht, damit ich einigermaßen wach aussah. Es klingelte an der Tür und ich wusste wer es sein musste, mein bester Freund, Thomas. Und natürlich hatte ich Recht: "Guten Morgen!", begrüßte er mich und kam sofort herein. "Hast du essen dabei? Ich hab Hunger!", gab ich zurück und ließ mich auf einen Stuhl fallen. "Jap, ich hab Brötchen geholt, aber erstmal erzählst du mir was da gestern mit Mario war!" Mit verschränkten Armen setzte er sich mir gegenüber und blickte mich fragend an. Seufzend stand ich auf und holte Teller, Besteck, Marmelade und sonstige Sachen, die man für ein gutes Frühstück braucht. "Also, ich höre", sagte Thomas und ich fing an zu erzählen. "Ja, also, wir verstehen uns voll gut und kennen und durch dich halt. Und gestern wollten wir ins Kino gehen. Aber irgendwie war das mega der fail. Wir haben fast gar nicht geredet, saßen schweigend nebeneinander. Ich weiß nicht was ich machen soll! Ich mag ihn halt aber..." Während ich alles erzählt hatte, hatte ich mir ein Brötchen mit Nutella geschmiert. Nachdenklich sah Thomas mich an. "Er hat mir genau das gleiche erzählt. Nur hat er noch gesagt, dass du das tollste Mädchen bist das er kennt." Ich starrte ihn an und konnte nicht glauben was er gerade gesagt hatte. Vor lauter Überraschung fiel mir auch noch das Nutellaweckchen aus der Hand, was ich aber nicht bemerkte. "Ich mag ihn auch voll, Thomas." "Gut, dann warte kurz", sagte er und nahm sein Handy.

Zehn Minuten später stand Thomas auf und verabschiedete sich in dem Moment, in dem es an der Tür klingelte. "Das nenne ich mal Timing!", murmelte Thomas noch, bevor er ging und die Tür öffnete. Ich wollte meinen Augen nicht trauen, als da Mario kam, der einen Strauß Rosen in der Hand hatte. "Theresa, mir tut es unendlich leid, wie das Date gestern war. Ich mag dich unendlich arg." Ich begann zu grinsen und lief auf ihn zu. "Ich mag dich auch unheimlich arg.", sagte ich und legte meine Arme auf seine Schultern. Dann küsste er mich endlich, darauf hatten wir beide zu lange gewartet.

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