-Sixteen-
Joy
Ich rannte schon beinahe in die Bibliothek und machte mich direkt auf den Weg zu dem Regal in welchem sich die Bücher über Werwölfe befanden. Ich zog drei dicke Grundbücher heraus und setzte mich an einen Tisch in der Ecke. Ich schlug das erste Buch auf und sah mich im Inhaltsverzeichnis um, doch ich fand nichts passendes. Auch bei den anderen beiden fand ich nichts was mir helfen konnte bei meiner Frage.
Ich ließ die Bücher wieder ins Regal scheben und sah mich dann erneut um. Verdammt, ich fand einfach nichts passendes. Mir blieb also nur noch eine Sache über, ich musste in die verbotene Abteilung. Ich sah mich in der Bibliothek um, sah aber nur ein oder zwei andere Schüler, ich konnte also in Ruhe dort hinein. Ich lief so schnell und leise wie ich konnte zu dem Schloss, zauberte es schnell auf und rannte hinein, versteckte mich gleich hinter einem Regal damit mich keiner sehen konnte. Offenbar meinte es Salazar heute gut mit mir, denn direkt vor mir standen zwei Bücher über Werwölfe.
Ich schlug das erste Buch auf, doch erneut fand ich nichts. Also nahm ich das letzte Buch in die Hand, was auch gleich meine letzte Chance war, eine Antwort auf meine Frage zu finden. Und wieder meinte es Salazar gut mit mir. Ich fand ein kleines Kapitel. Sofort las ich es durch:
... und die Legende besagt; Wer auch immer es schafft einen Werwolf zu beruhigen, ohne jegliche Hilfe oder eigenen Tierblut in sich... für einander bestimmt... beruhigende Wirkung...
Immer mehr fing ich an die Sätze zu überfliegen und nur noch wenige Worte zu lesen, bis ich ein Wort sah, welches mir direkt den Atem raubte. "Bei Salazar..." hauchte ich und riss meine Augen auf. Am Ende des Kapitels, steht riesig mit dicken Buchstaben: ... dessen Seelenverwandter!
"Nein... das ist... unmöglich..." stotterte ich und sah wie gebannt auf die Seite und auf dieses eine bestimmte Wort. Seelenverwandter. Mattheo, mein Seelenverwandter? Nein! Niemals! Das kann nicht sein! Das darf nicht sein! Ich schloss das Buch stellte es zurück und rannte aus der Bibliothek und zurück zum Gemeinschaftsraum. Das Gemälde öffnete sich und sofort rief jemand "Verdammt Joy! Da bist du ja endlich, ich habe mir solche Sorgen um dich gemacht!" Pansy stand nur ein paar Schritte von mir entfernt und als sich unsere Blicke trafen, sah sie mir sofort an das etwas nicht stimmte. Auch die anderen wo bei ihr standen mussten meinen Blick gesehen haben. "Hey Joy, wir bekommen das schon hin, mach dir keine Sorgen. Mattheo hatte einen sehr guten Plan. Er wartet außerdem in deinem Zimmer auf dich um das ganze mit dir zu besprechen." meinte Enzo und sah mich mit einem warmen Lächlen an.
Ich nickte nur knapp und ging an ihnen allen vorbei. Jetzt musste ich auch noch mit ihm reden... Wie sollte ich ihn nur ansehen können ohne direkt an diese eine Sache zu denken. Verdammt, nun hasste ich es einfach noch mehr ein Wolf zu sein. Vor meiner Zimmertüre blieb ich noch einmal stehen und atmete tief ein und aus. Ich legte meine Hand auf die Türklinke und drückte sie dann nach unten, trat schließlich in mein Zimmer und sah ihn direkt auf meinem Bett sitzen. Als auch er mich sah, stand er direkt auf und kam auf mich zu, nur wenige Zentimeter vor mir blieb er stehen.
"Wie fühlst du dich?" fragte er mich und sah sogar leicht besorgt aus. "Nicht so gut, ich bin müde, Mattheo. Also bitte lass es uns hinter uns bringen und sag mir wie dein Plan aussieht." "Wir können auch einfach morgen sprechen, ruh du dich aus." Er war schon dabei an mir vorbei zu gehen und aus meinem Zimmer zu laufen, als ich ihn am Arm packte und schon beinahe verzweifelt aufschrie "WAS? NEIN. Alles gut, lass uns bitte jetzt darüber reden." Fragend hob er eine Augenbraue, sagte jedoch nicht mehr dazu. "Gut, wie du möchtest." Er trat wieder einen Schritt zurück und begann dann auch schon zu erzählen.
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"Denkst du wirklich, das funktioniert?" Er zuckte mit den Schultern "Keine Ahnung, aber es ist das einfachste." "Wenn du meinst, versuchen wir's." Er nickte "Morgen wirst du zu ihm gehen und dann hoffen wir das der Plan funktioniert. Du wirst uns alle ignorieren, erst auf unseren Zimmern werden wir wieder mit einander sprechen. Ich würde im Gemeinschaftsraum auch besser so tun, wer weiß wer alles auf Potters Seite ist und ihm hilft." "Gut!" Knapp nickte Mattheo nocheinmal und dann hauchte er "Und jetzt Gute Nacht Darling."
Dann ging er auch schon aus meinem Zimmer. Ich setzte mich auf mein Bett und dachte über seinen Plan noch einmal nach. Mattheo möchte das wir so tun als würde ich sie alle hassen und mich mit Potter anfreunde, er will das, dass restliche Schuljahr noch durchziehen. Ich meine das Jahr geht nur noch zwei Monate, aber zwei Monate können auch so ewig lang sein! Andererseits, ist es auch irgendwie gut und kommt mir gerade recht, denn dadurch kann ich ihm aus dem Weg gehen ohne das er es wirklich merkt, denn ganz ehrlich durch das was ich heute gehört habe finde ich den Abstand zu ihm wirklich nur gut! Aber ersteinmal muss der Plan auch funktionieren.
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Hey meine Lieben :)
Ich habe eine Idee und wollte euch nun fragen was ihr davon haltet. Und zwar würde ich gerne eine Art Lesenacht machen, nur das sich diese bis Weihnachten hin zieht. Und zwar wird das fürs erste das letzte Kapitel sein bis zum So, 27. November 2022 (1. Advent). Dort werden die ersten Kapitel herauskommen und dann wieder am 2. Advent, am 3. und dann am vierten bzw Weihnachten. Was würdet ihr davon halten?
(Das ganze gilt für diese Story, für meine Story mit Tom & Mattheo und meine Spiderman FF.)
Ich werde versuchen den Advent ca. 3-5 Kapitel zu schreiben.
Die Lesenacht würde dann wie gesagt am So, den 27. Nov. um 20 Uhr starten.
Was sagt ihr dazu?
AnniieStan
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