Dabi Sicht
Es ist mitten in der Nacht, aber seitdem Traum von meinen Geschwistern kann ich einfach nicht mehr schlafen. "Toya, bitte rede mit mir" höre ich Keigo, doch ich will nicht reden. Womit habe ich das alles verdient? "Okay Toya... falls du doch reden möchtest, ich bin hier" flüstert er und ich höre seine Schritte aus dem Zimmer gehen. Nach kurzer Zeit bekomme ich mit, wie Keigo zurück kommt. Ich drehe mich kurz um und sehe, dass Keigo sich eine weitere Decke geholt hat. Es tut mir leid, dass er wegen mir friert, aber ich brauch einfach frische Luft, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. "Du bist nicht allein mein Engel" sagt mein Little Bird und ich weiß das auch, aber es ist im Moment zu viel. Plötzlich spüre ich zwei starke Arme, die mich umarmen. Ich lehne meinen Kopf an seine Schulter. Es fühlt sich einfach gut an seine Nähe zu spüren. "Nicht weinen Liebling" flüstert Keigo und wischt mir meine blutige Tränen weg. "D..d..du kannst ruhig wieder schlafen" , "Ich werde garantiert nicht schlafen, wenn ich weiß das es dir nicht gut geht und du mich brauchst" ich seufze als er das sagt, "aber du kannst doch kaum stehen Little Bird. Du musst nicht wegen mir diese Schmerzen aushalten" sage ich leise und spüre das er seine Arme enger um mich legt. "Ich habe, als ich mir eine Decke geholt habe, eine Schmerztablette genommen, das geht schon. Hätte ich mal heute Mittag ähm gestern Mittag, da es mittlerweile in der Nacht ist, nehmen sollen." meint Keigo und küsst sanft mein Nacken.
"Die paar Stunden Schlaf haben dir wohl doch noch gut getan" meint Keigo und stellt mir eine Tasse Kaffee hin. "Wie viele Stunden waren es denn...?" frage ich unsicher. "Also ich glaube bis ich dich überzeugt habe, dass wir uns wieder hinlegen war es 3 Uhr morgens, bis du eingeschlafen bist war es so 3:30. Also schon so gute 5 Stunden." antwortet Keigo und er sieht verdammt müde aus. "Und wie lang hast du noch geschlafen...?" frage ich und habe leicht Angst vor seiner Antwort. "Naja so drei Stunden schätze ich mal, aber wenigstens sind die Schmerzen nicht mehr so stark" antwortet Keigo und sofort fühle ich mich schlecht. "Tut mir leid" entschuldige ich mich, doch Keigo küsst mich sanft als er dann sagt: "Du musst dich nicht entschuldigen mein Engel, ich liebe dich und würde auch die ganze Nacht wach bleiben nur um sicher zu gehen, dass es dir gut geht"
//kleiner Zeitsprung//
Hawks Sicht
"Na meine Schlafmütze" werde ich sanft von Toya geweckt. "Wie spät ist es?" frage ich verschlafen, Toya schaut auf die Uhr, "ach erst 13 Uhr" Ich nehme ein leckeren Duft war. "Du warst bei KFC?" frage ich und sehe das leckere Essen auf dem Tisch. "Falsch ich habe es bestellt, wollte dich nicht allein lassen und so konnte ich dich beim schlafen beobachten. Weißt du, du siehst immer so süß aus, wenn du schläfst" korrigiert mich Toya. Ich setze mich auf und er reicht mir das Essen. Nachdem wir gegessen haben, schauen Toya und ich einen Film. "Danke Little Bird, danke das du bei mir bist, ohne dich würde ich das Ganze nicht durchstehen" öffnet Toya mir gegenüber sein Herz und lehnt sich an mich. "Ich liebe dich mein Engel" , "ich liebe dich Little Bird" und so küssen wir uns leidenschaftlich.
//kleiner Zeitsprung//
Dabi Sicht
Ich ziehe mir meine Schuhe an, da ich los zum Friedhof wollte. "Sicher das ich nicht mitkommen soll?" fragt mich Keigo
"Ja, ich schaffe das Little Bird. Ich war lange nicht mehr bei Mutter, werde auch nicht lang bleiben" antworte ich ihm, gebe ihm noch ein schnellen Kuss und verlasse dann die Wohnung. "Pass auf dich auf" höre ich Keigo noch rufen.
Am Friedhof angekommen, lege ich die Blumen aufs Grab. "Hallo Mutter, tut mir leid das ich eine Weile nicht da war, aber es fiel mir schwer alles zu verkraften, was in letzter Zeit passiert ist. Ich musste erfahren das Vater bei dir liegt, seither war es noch schwieriger für mich zu kommen. Jedes mal habe ich Wut verspürt...Keine Sorge Mutter..dank Keigo und Shoto und die Hilfe meiner Therapeutin hab ich das in Griff bekommen." erkläre ich es meiner Mutter, auch wenn ich weiß das Sie nicht da ist. So spüre ich aber, dass Sie mich irgendwie wahrnehmen kann. Keine Ahnung wie ich das erklären soll. Es war schon nicht leicht es meinen Geschwistern zu erklären, das Mutter nicht mehr wieder kommt. Ich gehe in die Hocke, um ein wenig das Grab zu säubern. "Manchmal bräuchte ich deinen Rat. Was kann ich tun damit Fuyumi und Natsuo zurück kommen?" , "Mama.... ich brauche dich.... ich kann nicht mehr!" rufe ich verzweifelt und gehe auf die Knie.
"Okay Mutter.... ich werde wieder gehen, aber versprochen ich komme ab jetzt wieder öfter vorbei..." bringe ich leise hervor und stehe wieder auf. "Bis bald Mu.. Mama" verabschiede ich mich und mache mich auf dem Weg zurück. Ich schaue mich mehrmals um, da ich das Gefühl habe beobachtet zu werden. "Komm schon Toya, du bist auf dem Friedhof. Hier ist niemand der lebt. Ich bilde mir das sicher nur ein" spreche ich mir irgendwie Mut zu und gehe einfach weiter. Aber das Gefühl werde ich einfach nicht los. "Heilige Scheiße hab ich mich erschreckt.. blöde Kirchenglocken" murmel ich und halte meine Hand aufs Herz. "Kein Wunder das hier kaum lebende Menschen sind, wenn man hier fast ein Herzinfarkt bekommt" sage ich und gehe weiter, als ich plötzlich in die Kirche gezogen werde. "Was soll das?!" frage ich laut und schlucke, als ich sehe wer gerade vor mir steht. "D..d..du müsstest doch noch hinter Gitter sitzen..." sage ich stotternd und spüre Angst in mir. "Ja sollte ich, aber ich bin mal eben kurz ausgebrochen, da ich noch eine Rechnung mit dir offen habe" meint Herr Tokito und kommt mir näher. Ich weiche zurück, aber weit komme ich nicht, da hinter mir eine Treppe kommt die nach oben zu weiteren Bänken führt. Okay Toya, du hast keine andere Wahl als hoch zu rennen. "Ich hasse dich Toya Todoroki! Wegen dir ist alles aufgeflogen, was dein Vater so hart aufgebaut hat" sagt er grinsend und schlägt mir in den Bauch. 'Scheiße verdammt'. "Oh Toya, ich dachte du wärst klüger, aber es war dumm hier hoch zu gehen, denn jetzt entkommst du mir nicht" meint er und verletzt mich mehrmals mit dem Messer. "Es wäre so oder so irgendwann alles aufgeflogen!" rief ich schwer atmend und er kommt mir bedrohlich näher. "Wie praktisch an so einem Ort findest du nicht Toya Todoroki" meint er und ich kann nicht mehr ausweichen, sonst würde ich runter fallen "w..was meinst du mit praktisch...?" frage ich zitternd und meine Sicht wird durch den Blutverlust immer verschwommener. "Ach, nur das du dir den Weg zum Friedhof sparst" antwortet er und schmeißt mich über das Gelände. Als ich unten ankomme spüre ich meinen Körper kaum noch und das Atmen fällt mir noch schwerer. Ist es jetzt vorbei Mama...? "Lebewohl Toya Todoroki" höre ich ihn noch lachend bis ich nichts mehr um mich herum wahrnehme und alles schwarz wird.
FORTSETZUNG FOLGT
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