Kapitel 6
Aber ich hatte es geschafft aus diesem Zimmer zu flüchten. Nun stand ich zwar immer noch vor der Zimmertür aber die erste große Hürde hatte ich hinter mir. Denn Rest, das Verschwinden aus diesem Krankenhaus, schaffte ich dann auch noch. Ich sah mir den Flur genauer an. Außer das immer noch überall Krankenschwestern rum liefen, war der Flur sehr schlicht gehalten und in einem hellen Blauton gestrichen. Außer der Tür vor der ich ja immer noch stand gab es noch 5 andere Türen. Je auf einer Seite des Flures drei. Meine Tür lag auf der rechten Seite, außer meiner Tür waren alle anderen Türen geschlossen und durch die Fenster die in jeder Tür, außer meiner, eingelassen waren konnte ich sehen, dass es genau wie in meinem Zimmer dort duster war.
Doch anscheinend schliefen ihre Bewohner. Die Glücklichen. Ich hatte seit ich hier war so weit ich mich erinnern konnte keine Minute geschlafen! Wenn man das ständig in Ohnmacht fallen ausschloss. Aber ich fühlte mich nicht müde. Nein, im Gegenteil. Ich sprühte gerade so vor Energie und genau diese Energie würde ich jetzt umsetzten um herauszufinden wie ich hier am schnellsten raus kam. Ich sah mir den Flur noch einmal ganz genau an. Es musste doch hier doch außer diesen Türen noch mehr geben. Doch bevor ich darüber noch weiter nachdenken konnte, merkte ich wie das Licht von Düster in komplette Dunkelheit weckselte. Na klasse jetzt sah ich überhaupt nichts mehr.
Wie blind suchten meine Hände die Wand oder etwas anderes woran ich mich orientieren konnte, doch statt der Wand fühlten meine Hände nicht die Wand sondern andere Hände. Moment andere HÄNDE?? Vor Schreck wich ich zurück. Doch zu spät, die anderen Hände hatten meine schon fest umschlossen. Verzweifelt versuchte ich sie loszubekommen. Vergebens. Aber aufgeben stand nicht auf meiner To Do Liste und so versuchte ich sie weiter zu befreien. Bis ich eine Stimme genau vor mir hörte. „Maya, beruhige dich. Ich will dir nichts tun. Du willst doch hier raus oder? Na dann folge mir, ich bringe dich hier raus. Ohne, dass wir verfolgt werden. Du meinst das fremde Ehepaar sind nicht deine Eltern? Auch sagten dir die anderen Namen nichts? Keine Panik. Ich werde dir die Antworten zeigen!“ Was meinte die fremde Stimme damit, dass sie mir die Antworten zeigen würde? Schon Komisch eine Stimme mit Händen. Wo war der Rest geblieben? Während mir diese Fragen nur so durch den Kopf flogen zogen mich die Hände vorwärts.
Ich verteidigte mich nicht mehr und ließ mich vorwärts ziehen. Wir gingen lange bis ich auf einmal Blätterrauschen vernahm. Wir gingen anscheinend unter Bäumen hindurch. Waren wir in einem Wald angekommen? Ich beantwortete mir die Frage selber. Nein, das konnte nicht sein weil ich sonst auch Blätterrascheln vom Boden hören müsste. Natürlich konnte ich mich auch täuschen. Dann hielten die Hände auf einmal an. War hier eine Antwort? Doch wo? Hier war es genau wie im Krankenhaus stockduster. Da ging mir ein Licht auf. Ich meine das Wortwörtlich. Über meinen Händen breitete sich eine Lichtquelle aus. Als diese Lichtquelle die Größe eines großen Balls hatte sah ich einen großen Baum und davor ein kleines schlichtes Holzkreutz…
Jihhhaa endlich geht es für euch weiter. Ich hoffe ihr lest so kräftig weiter wie bisher. 1K WOW
Hab euch mega lieb und viel spaß beim lesen...
Bis bald eure Mayasoso
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