Kapitel 4

Das nächste mal als ich zu mir kam. Spürte ich ein stechen in meinem linken Arm. Langsam wurde diese ständig in Ohnmacht fallen sache echt lässtig. Immer wenn es entweder spannend wurde oder ich, besser gesagt mein Körper, zu viel um die Ohre hatte drückte er auf den Pause Knopf und ich fiel in Ohnmacht. Man ej. Ich durfte nicht bei jeder Kleinichkeit in Ohmacht fallen. Erstens nervte das tierisch und zweitens ich war groß, sportlich und Klassenbeste in Sport in der Schule, das durfte ich nicht verlieren. Ich war stolz auf meine Ausdauer beim Langstreckenlaufen und jetzt kiepte ich andauernt um. Das war für meine verhältnisse einfach nur peinlich. In deisem Krankenhaus war ich nicht ich selber. Das hieß so viel wie, ICH MUSTE HIER SO SCHNELL ICH KONNTE RAUS. 

Aber leider waren die Menschen die mich jetzt besorgt ansahen, anderer Meinung. Denn nachdem ich das stechen in meinem Arm bemerkt hatte war mir aufgefallen, dass ich Wortwörtlich verkabelt war. Und ich meine das ernst. Ich war an mindesttens drei pipente und surrende Medizinische Geräte angeschlossen. Denn nicht nur an meinem linken Arm hingen Schleuche, sondern auch an meinem rechten Arm und sogar an meinem Kopf pipte es und Schleuche jeder Art und Farbe gingen von meinem Bett zu den drei Geräten hin. Kurz gesagt ich war geschokt. Was war nun wieder passiert? Was hatte ich nun wieder verpasst? Doch ich konnte mir so viele Fragen stellen wie ich wollte. Sie würden so lange unbeantwortet bleiben bist ich sie auch ansprach.

Also gesagt getan. Ich nahm all meine Kraft zusammen und versuchte deutlich zu sprechen. "Was ist hier los? Warum in aller Welt bin ich so verkabelt?" Mit diesen Worten sah ich meine fremden Besucher herrausfordernt an. Denn ich wusste ja immer noch nicht wer diese Frau mit der Handtasche, der Mann, das Mädchen und der Junge der jetzt am Ende meines Bettes stand, waren! Wenn es eine Sache gab die mich zur Weißglut treiben könnte dann war es komplette unwissenheit. Denn wenn ich z.B. einen neuen Gegegenstand oder ein neues Tier sah erkundigte ich mich sofort danach. 

"Aber Schatz. Weißt du das nicht mehr? Du hattest zusammen mit Nicolaus und Meggi einen Autounfall..."Weiter kommt sie nicht weil ich ihr das Wort abschneide.

„Erstens warum nennen Sie mich Schatz? Zweitens wer ist Nicolaus? Drittens wer ist Meggi?“ Die fremde Frau sieht mich perplex an. „Aber meine Kleine. Ich bin es doch deine Mom. Nicolaus ist dein Freund mit dem du schon ein halbes Jahr zusammen bist. Ihr beiden seid unzertrennlich total verliebt ineinander. Das ist jedes Mal ein so süßes Bild wenn man euch zwei Turteltauben zusammen sieht. Na und wer Maggi ist? Sie ist unsere Nachbarin und deine Beste Freundin. Weißt du das nicht mehr?“ Jetzt sehe ich sie perplex an und schüttele meinen Kopf. „Tut mir leid. Ich erkenne sie nicht. Ich würde wohl meine eigene Mom erkennen. Auch sagt mir der Name Nicolaus eben so wenig wie der Name Maggi. Zu wem gehören die Namen und wer sind diese Leute? Sind sie nett? Oder warum sagen sie mir diese Sachen über die beiden?“ Mir ist es Schleierhaft warum diese fremde Frau mir diese Namen sagt. Bei mir klingelt das nichts. Kein bisschen.

Der fremde Mann den ich schon bei meinem ersten Aufwachen im Krankenhaus gesehen hatte, hatte sich das Gespräch zwischen der fremden Frau die sich als meine Mom ausgab und mir beobachtet und dachte im Stillen für sich darüber nach. Ich merkte wie er mich nachdenklich ansah. Dann sah ich wie es in seinem Kopf arbeitete. Schließlich kam er zu einem Schluss und an dem Gesicht und seiner Mimik konnte ich erkennen, dass ihn das ganz und gar nicht passte. „Kleines. Weißt du wer ich bin?“ Fragte er mich und sah mich dabei neugierig an. Ich verneint. Ich hatte keine Ahnung wer der Typ war. Als er meine Antwort hörte wurde sein Gesicht noch finsterer. „Liebling, ich glaube wir haben ein großes Problem.“ Sagte er zu der Frau neben sich. Die er „Liebling“ nannte, wohl eine enge Freundin von ihm. „Was ist denn?“ „Du hast doch Maya gefragt ob sie den Autounfall vergessen hat. Worauf sie dir Fragen an den Kopf geworfen hat. Doch wenn wir davon ausgehen das sie den Unfall wirklich vergessen hat. Glaube ich, dass das nicht das einzige ist woran sie sich nicht mehr erinnern kann. Sie erkennt uns, ihre Eltern, nicht. Fragt wer Nicolaus und Meggi sind. Die zwei engsten Freunde die sie je hatte und mit Nicolaus war sie so gar zusammen. Ich glaube das sie diese Sachen und wenn ich mich nicht irre noch vieles mehr vergessen hat. Bei diesem Unfall muss was kaputt gegangen sein oder sie hat einfach einen Schock, was auch total verständlich ist. Auf jeden Fall müssen wir sie untersuchen lassen. Denn ich denke das unsere Tochter an Amnesie  leidet!“

Ich leide bitte an was? Anmensie, Amnsie oder wie auch immer. Keine Ahnung was das sein soll. Auch werde ich mich bestimmt nicht untersuchen lassen. So weit kommt es noch. Am Ende schieben die mich wie in diesen Filmen in so ne Röhre und ich werde als verrückt erklärt. Auch sollen die damit aufhören mich ihre Tochter zu nennen. Ich bin nicht die Tochter von diesen zwei Menschen. Das wüste ich doch… 

 

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