how to develope characters

Im Tag hatte ich ja schon angekündigt, dass ich ein Kapitel zur Charaktererstellung hochladen möchte. Tja, herzlich willkommen.
Das hier ist natürlich nicht die einzige Methode, Charaktere für seine Geschichten zu entwickeln. Es ist meine Methode und vielleicht hilft sie dem ein oder anderen weiter. Und wenn nicht, dann wisst ihr wieder ein Stück mehr über mich und meine Geschichten, nachdem ihr diesen Teil gelesen habt.

Meine Charaktere sind für mich der mitunter wichtigste Part meiner Story, weil ich die Geschichten um sie herum spinne. Es ist nicht so, dass ich am Anfang eine Storyidee hätte, das passiert nur selten. Meistens habe ich einen interessanten Charakter, dem ich eine Story verpassen kann.

Die Inspiration zu meinen Charakteren teile ich in innerliche und äußerliche Inspiration. Die äußerliche umfasst nur das Aussehen eines Menschen, der mir irgendwo irgendwie mal begegnet ist. Das können Leute sein, die mir in der U-Bahn gegenübersitzen, Geschwister von Freunden, der Typ, der mir morgens Brötchen verkauft und und und. Das kann jeder sein.
Innerliche Inspiration bezieht andere Aspekte mit ein. Die Wirkung, die eine Person auf mich hat, ihre Eigenschaften, ihre Stärken und Schwächen ... Eine innerliche Inspiration kann also nicht jeder für mich sein. Es muss ein Mensch sein, den ich einigermaßen kenne.
Im Grunde ist mein erster Anstoß für einen neuen Charakter eine äußerliche oder innerliche Inspiration.

Je nachdem, um welche Inspiration es sich handelt, baue ich dann das Aussehen bzw. die inneren Züge drumherum. Eigentlich ist das Alltag für mich, weil ich täglich Neues entdecke, was ich irgendwelchen Figuren von mir anhängen kann und je facettenreicher desto besser. Das Repertoir vorhandener Charaktere wird also ständig von mir ausgebaut (bei bestehenden Charakteren) oder erweitert (bei neuen Charakteren).

Meistens widme ich mich dann dem Ausdenken einer Situation, in der die erdachte Figur die Hauptrolle einnimmt. Das ist dann oft einfach ein Treffen mit Freunden, bei dem ich zu ergründen versuche, wie der Charakter sich verhalten würde und warum. Lücken lassen sich dabei schnell feststellen und füllen. Nimmt man zum Beispiel ein Gespräch, sieht man dabei, ob die Person eher schlagfertig oder schüchtern ist, eher hilfsbereit oder egozentrisch, eher aufmerksam oder träumerisch.
Ich versuche mir also meine Charaktere zu vergegenwärtigen. Und wenn eine Situation klappt, kann man die Figur auch in alle anderen Situationen hineinversetzen. Da beginnt dann die Geschichtenplanung. Was wäre für diesen Charakter ein Schicksalsschlag? Was würde ihn glücklich, was traurig machen? Was würde seinen Charakter verändern, ihn prägen?

Das hängt kaum zusammen, was ich da schreibe, denke ich immer, wenn ich hier etwas veröffentliche. Aber für mich ergibt es Sinn, also für euch hoffentlich auch.

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