02 | Nathaniel Archibald
„Hältst du das denn für eine gute Idee?" Ich schüttelte den Kopf. „Sicherlich nicht. Aber ich war schon so lange nicht mehr feiern. Und außerdem werden du und Francis ja die ganze Zeit über an meiner Seite sein. Es kann mir also nichts passieren.", grinste ich ihn an. Im nächsten Augenblick betraten Anette und Louanne dann auch schon mein Zimmer. „Sie haben uns rufen lassen Mi Lady?" Ich nickte. „Ich gehe heute aus. Und fühle mich etwas overdressed.", lächelte ich die beiden an. „Natürlich." Während Louanne nach einem passenden Kleid suchte, scheuchte Anette Sebastian aus meinem Zimmer.
Nachdem sie mir in Rekordzeit die langen Haare geglättet hatten trug ich nun ein kurzes cremefarbenes Kleid mit passenden High Heels.
Und als ich dann eine gute Stunde später vor Francis und Sebastian trat, starrten Sie mich lediglich mit offenen Mündern an. „Was? Sehe ich etwa so schlecht aus?", fragte ich sie ungläubig. „Nein. Ganz im Gegenteil mein Schatz. du siehst wunderschön aus. Ich wusste gar nicht das du vorhattest auszugehen. Geht es dir denn wieder besser?", Fragte mein Vater, welcher soeben zu uns gestoßen war. „Ja es geht mir wieder besser. Charles Bass hat mich eingeladen. Mach dir keine Sorgen. Francis und Sebastian werden die ganze Zeit an meiner Seite sein. Ist doch so oder Jungs?"-„Selbstverständlich Mi Lady.", antworteten die beiden im Chor. „Das Will ich auch hoffen." Drohend sah mein Vater die beiden an. Mit einem: „Hab Spaß.", und einem Kuss auf die Stirn lies er uns dann wieder allein und wir machten uns auf den Weg zur Limousine. „Und ihr werdet auch ganz sicher die ganze Zeit über an meiner Seite bleiben?" Meine zuvor entwickelte Entschlossenheit verflog mehr und mehr, je näher wir dem Empire Hotel kamen. „Selbstverständlich Kate. Wir werden dir nicht von der Seite weichen. Versprochen.", grinste Sebastian. Dann stiegen er und Francis aus der Limousine aus und öffnet mir die Tür. Sebastian reichte mir seine Hand und half mir aus dem Wagen. Draußen wurde ich mit Blitzlichtgewitter und verwirrten Blick in Empfang. Kein Wunder. Hier in den USA kannte mich kaum jemand. Dennoch würde ich mit diesem Auftritt heute für Schlagzeilen sorgen. Als ich dann endlich im Hotel angekommen war, staunte ich nicht schlecht. Für eine bürgerliche Party, schien sie sehr gut geplant und organisiert zu sein. Während Francis Los lief um sich mit dem Security Personal auszutauschen, blieb Sebastian an meiner Seite und begleitete mich zu den Gastgebern. Es war erfrischend mal wieder unter Leute zu gehen also schmiedete ich kurzerhand einen Plan. „Blair, Charles. Tolle Party.", begrüßte ich die beiden. „Eure Hoheit." Nachdem sie sich verneigt hatten, grinste ich sie an. „Ich habe eine Bitte an euch. Ich möchte, dass ihr mich heute Abend ganz normal behandelt. Niemand hier soll wissen, dass ich eine Prinzessin bin." Aus Sebastians Gesicht entwich jegliche Farbe. „Aber Kathryn..."-„Keine Sorge. Du und Francis, werdet meine großen Brüder spielen, die ihre kleine Schwester natürlich um jeden Preis beschützen wollen.", grinste ich und Wuschel dir durch dein braunes Haar. „Sehr gut. Ich liebe Spielchen. Also Kate, lass uns was trinken gehen.", lachte Blair und zog mich mit sich zur Bar, so das Sebastian und ich uns in der Menge verloren. „Bash?! Wo bist du? Bash?!" Panisch drehte ich mich im Kreis. „Ich Bin schon da. Keine Sorge. Ich sagte dir doch, dass ich dich nicht allein lassen werde.", lächelte er und zog mich in eine sanfte Umarmung. Blair guckte zwar leicht verwirrt, hatte jedoch den Anstand nicht nachzufragen. So liefen wir weiter zur Bar. „Also was willst du trinken?", fragte sie an mich gerichtet. „Eine Sprite bitte. Es ist mir in der Öffentlichkeit nicht erlaubt Alkohol zu konsumieren." Ungläubig sah sie mich an. „Kathryn ist erst 19.", stellte Sebastian die Sache klar bestell dann die Getränke.
POV Nate:
„Hey Chuck.", begrüßte ich meinen besten Freund auf dessen Party. „Nathaniel, wie lief das Treffen mit deiner Mutter? Was wollte sie?" Ich schüttelte nur lachend den Kopf. „Sie Wollte einfach ihren geliebten Sohn wiedersehen.", lachte ich theatralisch und sah mich im Raum um. Mein Blick blieb an der Bar hängen. An ihr. „Hey Chuck, wer ist das Mädchen da bei Blair?" Das ist das Mädchen von heute Mittag. Da war ich mir ganz sicher. Chuck grinste. „Das ist Kathryn. Eine... Freundin." Verwirrt sah ich ihn an. „Eine Freundin? Woher kennt Blair sie?", hakte ich weiter nach. „Wieso interessierst du dich so für Sie? Glaub mir Archibald, du hast keine Chance bei ihr.", lachte er. „Du hast doch heute morgen bestimmt den Post von Gossip Girl über mich gelesen oder?" Er nickte. „Sie war es. Das ist das Mädchen aus dem Café." Chuck lachte. „Und trotzdem hast du keine Chance bei ihr."-„Wieso? Ist Der Typ dort ihr Freund oder was?" Wieder lachte er. „Sebastian? Nein. Er ist ihr... Bruder.", grinste er mich an. „Na dann kann ich ja mein Glück versuchen." Voller Selbstvertrauen machte ich mich auf den Weg zur Bar. Wurde jedoch kurz darauf aufgehalten. „Tut mir Leid Mann, aber hier ist Endstation." Ein Typ, etwas älter als ich, stand mit zwei von Chuck's Security Leuten vor mir. „ wieso das denn? Ich habe nichts getan." Verwirrt sah ich zu Chuck, welcher sich vor Lachen kaum noch halten konnte und die drei führten mich nach draußen. „Alter was soll der Scheiß? Ich wohne in diesem Hotel! Ich bin Nate Archibald!", schrie Den blonden Typen an. „Sorry Mann. Ich mache nur meinen Job.", entgegnete er und lief zurück nach drinnen. Und ich? Ich stand jetzt hier draußen vor meinem Haus und kam nicht mehr hinein. Kurz darauf vibrierte mein Handy.
Gesichtet!
Nate Archibald, wie er von C's Security aus dem Empire geführt wird. Was ist denn da los? War N etwa ein böser Junge?
Ihr wisst ihr liebt mich.
XOXO Gossip Girl
POV Kathryn:
„Hey Francis. Da bist du ja endlich. Wo bist du gewesen?"
Er schüttelte nur den Kopf und bestellte sich ein Glas Wasser. „Trinkt ihr echt alle keinen Alkohol?" Blair war verwirrt. „Mein Bruder und ich sind im Dienst und nicht zum Spaß hier. Und Kathryn ist einerseits eine Prinzessin, was bedeutet das sie sich nicht vor aller Augen in der Öffentlichkeit betrinken wird und andererseits ist sie erst 19, wobei Alkohol in den USA erst ab 21 erlaubt ist.", erklärte Francis emotionslos. Er fremdelt schon immer ein wenig.
Charles gesellte sich zu uns, als sich eine ungewöhnliche Unruhe im Raum bildete. Viele der Gäste starrten auf ihre Handys um dann ihre Blicke auf mich zu richten. „Was ist hier los?", fragte ich verwirrt und rückte ein Stück näher an Sebastian. Dann übergab Blair mir ihr Handy.
Gesichtet!
Mysteriöses Mädchen auf dem roten Teppich vor C's geliebtem Empire. Wer ist denn diese brünette Schönheit und wer sind ihre heißen Begleiter? Schickt mir eure Tips. Ich warte!
XOXO Gossip Girl
Anbei war eines der vorhin geschossen Fotos von mir, Francis und Sebastian. „Was ist das für eine Seite?", fragte ich an Blair und Charles gewandt. „Das ist Gossip Girl. Niemand weiß wer er oder sie ist. Sie verfolgt und dokumentiert unser Leben mit all unseren Fehltritten seit ungefähr der siebten Klasse. Und schreibt darüber was sonst noch so auf der Upper East Side abgeht.", erzählte mir Blair. „Kate, ich glaube wir sollten jetzt gehen. Es ist nicht mehr sicher.", begann Sebastian. Ich nickte. „Ja, das wäre wohl das beste.", stimmte Francis ihm zu. „Ich bitte euch aus Sicherheitsgründen nichts von Lady Kathryn auf dieser oder irgendeiner anderen Seite zu verbreiten.", wandte er sich nun an Blair. „Natürlich nicht."
„Meine Männer werden euch nach draußen eskortieren.", bestätigte uns Charles. „Danke und ehe ich es vergesse, kennt ihr einen Nathaniel Archibald?" Charles lachte. „Ja. Nate ist mein bester Freund. Er wohnt hier im Hotel. Keine Sorge, ich hab's drauf angelegt, das du ihn rauswirfst. Meine Männer holen ihn wieder rein sobald ihr Weg seid.", grinste er und Francis nickte, ehe wir uns in Bewegung setzten. Auf dem Weg nach draußen, würden wir immer wieder von den anderen Gästen bedrängt. Sie schrieen uns schossen zahlreiche Fotos von uns. Reflexartig klammerte ich mich immer mehr an Sebastians Arm fest. „Ich bin bei dir. Dir kann nichts passieren.", sagte er immer wieder, bis wir es letztendlich geschafft hatten und wieder in der Limousine saßen, welche uns zurück zu unserem Anwesen fuhr.
Zu Hause angekommen, machte ich mich bettfertig und setzte mich mit meine Lieblingsbuch in meinen Lesesessel.
Dann klopfte es an der Tür. „Herein." Sebastian trat in mein Zimmer. „Na wie geht's dir? Darf ich mich setzten?" Ich nickte. „Es geht mir soweit gut. Ich bin müde, es war ein anstrengender Tag.", gähnte ich und legte meinen Kopf auf seine Schulter. „Dann solltest du lieber schlafen gehen und nicht wieder bis drei Uhr morgens lesen.", lachte er.
„Du weißt das ich nicht schlafen kann.", murmelte sie vor sich hin. „Ich bin bei dir Katie. Du bist in Sicherheit. Francis und ich stehen die ganze Nacht vor deiner Tür. Deine Fenster sind alarmgesichert. Niemand kommt hier rein oder raus ohne das wir es merken. Ich lasse nicht zu, das dir jemand wehtut.", flüsterte er und vernahm dann ihre gleichmäßige Atmung. Es war wie fast jeden Abend in den letzten 3 Jahren. Jeden Abend saß er so lange bei ihr, bis sie eingeschlafen war. Nicht, weil er dem Sicherheitssystem nicht vertraute oder sich nicht auf die anderen Angestellten verlassen konnte, sondern einzig und allein, weil er für sich selbst und für sie hundertprozentig sichergehen wollte, dass sie auch in Ruhe, ohne schreiend und unter Tränen aufzuwachen, schlafen kann.
Als er wenig später sicher wahr, das seine Prinzessin auch tief und fest schlief, nahm er sich auf den Arm und trug sie in ihr Bett um sie dort zuzudecken. Dann schaltete er die zahlreichen Lichterketten an ihrer Zimmerdecke an, welche wie Sterne auf sie herab leuchteten, bevor er das Zimmer verließ, um davor Stellung zu nehmen. Er und sein Bruder teilten sich die Schichten ein. Die ersten 5 Stunden übernahm er, in der Zeit schlief Francis. Dann umgekehrt.
Freitag, 12.10.2018
Als ich am nächsten Morgen aufwachte stand die Sonne bereits hoch am Himmel. Ich hatte seit langem mal wieder etwas besser geschlafen und freute mich auf den Tag. Schwungvoll stieg ich aus dem Bett. Leider etwas zu Schwungvoll, denn kaum stand ich auf den Beinen, wurde mir auch schon schwindelig und plumps lag ich auf dem Boden und Francis stürmte zur Tür rein. „Kathryn ist alles ok?!" Verwirrt sah er mich an. Es muss auch schon ganz schön komisch ausgesehen haben, wie ich da so lachend auf dem Boden lag.
Nachdem er mir aufgeholfen hatte, streckte ich mich erst einmal. „Wo ist Bash?", war meine erste Frage. „Der schläft noch.", gähnte Francis. „Aber da du jetzt wach bist, wird er auch aufstehen müssen.", grinste er mich an und ich verstand natürlich sofort was er vorhatte. Auf leisen Sohlen schlich ich mich in das Schlafzimmer meines Bodyguards und musste mich zusammenreißen nicht zu quieken. Sebastian war einfach zu süß wenn er schläft. Völlig ausgelaugt lag er dort in seinem Bett und auf ihm, ja da saß seine Katze Jeffrey.
„Komm her Jeffrey.", grinste ich und ließ mich auf der anderen Seite des Bettes im Schneidersitz nieder. Jeffrey kam natürlich sofort abgetrottet und ließ sich auf meine Schoß nieder. Eine Weile lang krauelte ich der Kater und beobachtete Sebastian beim schlafen. „Wenn du mich weiterhin so anstarrst fallen dir noch irgendwann die Augen aus dem Kopf Prinzessin. Und dann will dich kein Prinz mehr heiraten.", murmelte er mit geschlossenen Augen. Ich lachte. „Du weist das das nicht stimmt. Ich bin bezaubernd und jeder sollte sich geehrt fühlen mich irgendwann heiraten zu dürfen.", grinste ich und setzte Jeffrey auf seinen Kopf.
„Und jetzt steh endlich auf. Wir müssen nochmal ins Empire fahren. Ich hab mein Handy dort vergessen." Dann stand ich auf und lief zurück in mein Zimmer. Meine geglättetenHaare hatten sich über Nacht wieder leicht gewellt, also Bund ich sie mir zu einem hohem Pferdeschwanz zusammen. Dann zog ich mir ein schwarzes Top und eine kurze mit Nieten besetzte Jeans an. Meiner Cousine Eleanor würde dieses Outfit bestimmt gefallen.
„Bist du fertig Kathryn?" Ich nickte und folgte Sebastian nach unten, wo wir auf Francis trafen. „Charles Bass, hat dein Handy an sich genommen.", erzählte er mir und fügte noch hinzu, das er uns nicht begleiten könne, da er einige Dinge für meinen Vater zu erledigen hatte. Also stiegen Sebastian und ich allein in die Limousine, welche uns zum Empire brachte. Die ältere Dame an der Rezeption schickte uns zu einem Privatfahrstuhl ins Penthaus. „Hallo?! Charles?!" Wir liefen eine Weile durch das Apartment, bis ich vor einer riesigen Fensterfront stehen blieb. „Wow." Von dort aus konnte man ganz New York überblicken. „Wunderschön nicht wahr?" Erschrocken fuhr ich zusammen und ehe ich mich versah, hatte Sebastian auch schon seine Waffe gezogen und auf den Fremden gerichtet. „Wer bist du und was hast du hier zu suchen?!", schrie Sebastian den jungen mit den verstrubbelten dunkelblonden Haaren an. „Hä?! Das sollte ich euch fragen! Was macht ihr in meinem Apartment?!", schrie der Junge zurück. „Was ist das denn für ein Lärm hier? Was schreist du denn so rum Nathaniel?" Ein verschlafener Charles Bass kam in den Raum und rieb sich die Augen. Als er die Situation erkannte, schmunzelte er. „Nimm die Waffe runter Sebastian. Das ist Nathaniel Archibald. Mein Mitbewohner.", lachte er. „Der Nathaniel den Francis gestern Abend rausgeworfen hat?", fragte ich an Charles gewandt. „Genau der. Nathaniel, das ist Prinzessin Kathryn Emilia Henstridge. Die Nichte der König von England. Kathryn, das ist Nathaniel Archibald.", stellte er uns einander vor. „Nimm die Waffe runter Bash. Er ist ein Freund von Charles.", wies ich meinen Bodyguard an. „Ich bin erfreut Sie kennenzulernen Mr. Archibald.", lächelte ich und reichte ihm meine Hand. Als er einen Schritt auf mich zukam, spannte Sebastian sich sofort wieder an und hatte bereits eine Hand an seiner Waffe. „Die Freude ist ganz meinerseits eure Hoheit. Nennt mich doch bitte Nate, so wie alle meine Freunde.", stellte er sich mit einem schelmischen Grinsen vor. Dann verbeugte er sich und küsste meine Hand. Charles beäugte das Geschehen belustigt. „Wo hast du deinen Bruder gelassen?", fragte er nun an Sebastian gewandt. „Francis muss etwas für meinen Vater erledigen.", antwortete ich an Sebastians stelle. „Kommst du mit? Ich hole schnell Kathryn's Handy. Es hat ständig geklingelt. Fragend sah Sebastian mich an. „Geh ruhig. Ich komme zurecht.", lächelte ich und sah zu Nate, welcher sich mittlerweile in einem Sessel niedergelassen hatte. Ich setzte mich ihm gegenüber auf die Couch. „Ich habe euch und Sebastian gestern Abend auf Chuck's Party gesehen. Er sagte er wäre dein Bruder." Ich lachte. „Wenn ich dich Nate nennen soll dann nenn du mich doch im Privaten bitte Kathryn oder Kate. Wie du möchtest." Er nickte. „Also Kate, sag mir, ist Sebastian jetzt dein Bruder, dein Freund, dein Leibwächter oder was ganz anderes?" Interessiert sah er mich an. „Sebastian ist lediglich mein Leibwächter. Francis ebenfalls. Du hast ihn letzte Nacht kennengelernt. Der hübsche mit den goldenen Locken.", lachte ich. „Es tut mir übrigens sehr leid, das er dich aus dem Hotel geworfen hat. Er hat nur seinen Job gemacht und der besteht nunmal darin, mich vor Fremden zu beschützen." Entschuldigend sah ich ihn an. „Vergeben und vergessen.", lachte er. „Also sind Francis und Sebastian Brüder und deine Leibwächter, ja?" Ich nickte. „Sie sind Halbbrüder väterlicherseits. Francis ist ein Jahr älter und um einiges vernünftiger. Bash ist sehr impulsiv.", lachte ich. „Aber ich liebe sie als wären sie die Brüder die ich nie hatte. So ist das nunmal wenn man drei Jahre lang jeden Tag aufeinanderhockt.", erzählte ich weiter. „Drei Jahre? Was war denn vor drei Jahren?" - „Nichts!", ertönte Sebastians Stimme hinter mir in so einem harschen Ton, das ich zusammenzuckte. „Bash, du hast mich erschreckt.", fuhr ich ihn an. „Tut mir Leid. Hier ist dein Handy. Louis versucht dich seit Stunden zu erreichen.", berichtete er mir. „Louis? Wie Louis Grimaldi? Kronprinz von Monaco?", fragte Charles mit knirschenden Zähnen. „Ja wieso?", fragte ich verwirrt. „Er ist Blairs Exmann.", antwortete mir Nate, da Charles sich zusammenreißen musste nichts durch die Gegend zu schmeißen. „Stimmt! Das ist es Bash." Jetzt ging mir ein Licht auf. „Daher kam sie mir so bekannt vor. Wir waren letztes Jahr auf ihrer Hochzeit. Weißt du noch?" Er nickte. Dann wählte ich seine Nummer. „Du rufst ihn doch jetzt wohl nicht etwa an oder?", entgeistert sahen mich die drei an. Scheinbar war Sebastian nicht der einzige, der Monacos Kronprinzen nicht ausstehen konnte. „Muss ich ja wohl. Es muss schließlich wichtig sein, wenn er stundenlang versucht mich zu erreichen.", entgegnete ich und setzte mich wieder auf die Couch. „Hi Louis. Was gibts denn so wichtiges?", fragend sah ich in die Kamera, darauf bedacht, das weder Sebastian noch Charles im Hintergrund zu sehen waren. „Kathryn, geht es dir gut? Wieso bist du nicht ans Telefon gegangen?" Misstrauisch sah er mich an. „Ich war gestern auf einer Party und hatte mein Handy dort vergessen. Ich habe es erst seit eben wieder.", erzählte ich ihm über FaceTime. Er nickte. „Ich wollte dir lediglich persönlich mitteilen, das ich ab heute für ein paar Tage mit meiner Mutter zu euch nach New York komme." Die drei Jungs sahen mich fassungslos an. Ich behielt mein Pokerface glücklicherweise bei. „Ich Danke dir. Dann sehen wir uns sicherlich zu Hause zum Abendessen." Dann legte ich auf. „Kathryn?" Ich schüttelte den Kopf. „Vergiss es. Ich werde jetzt nicht mit dir darüber diskutieren." Charles und Nate sahen uns verwirrt an. „In diesem Falle müssen wir jetzt los. Ich danke dir, das du auf mein Handy aufgepasst hast Charles.", lachte ich. „Nichts zu danken Prinzessin.", entgegnete er. „Und es war mir eine Freude dich kennenzulernen Nate und mich mit dir zu unterhalten. Wir sollten das wiederholen.", lächelte ich ihn an. „Die Freude war ganz meinerseits.", lächelte er und verbeugte sich zum Schluss, wodurch ich Grinsen musste. Es war für mich etwas selbstverständliches, das die Leute sich vor mir verbeugten, aber bei ihm, schien es mir so unnötig das es mich nahezu belustigte.
Sebastian verabschiedete sich noch mit einem Händeschütteln bei Charles. „Wir sehen uns Bass.", grinste er. „Da bin ich mir Sicher. De Poiters.", lachte er und schielte hinüber zu Nate.
Dann verließen wir das Hotel und stiegen in die Limousine.
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