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N O R A

"Meinst du Potter, hat Mattheo's Bruder wirklich umgebracht?", fragte ich Tom, da mich die Frage schon den ganzen Abend beschäftigte. "Keine Ahnung, aber es könnte  gut möglich sein." "Kanntest du ihn gut?" Hörbar sog Tom die Luft ein. "Wie kommst du darauf, dass ich ihn gekannte habe?" "Ihr müsstest gleich alt gewesen sein, was bedeutet ihr müsstet zur selben Zeit zur Schule gegangen sein." "Schlaues Mädchen.", murmelte er. "Ja, ich kannte ihn, aber wir haben nie mit einander gesprochen." "Hm, weißt du, eigentlich könntest auch du Mattheo's Bruder sein, ich meine du müsstest fast zur selben Zeit wie er gestorben sein." "Was lässt dich daran zweifeln, das ich er bin?" "Du bist zu nett." Er lachte. "Wie hieß Mattheo's Bruder?"

"Seit wann bist du denn so neugierig, Nora?" "Ich war schon immer neugierig. Also? Wie hieß er." Er schwieg. Stille breitete sich im Raum aus. Bis er flüsterte: "Marvolo Riddle." "Marvolo? Wirklich? Kein Wunder das er alle hasste, der Name ist ja grausam." Ich kicherte. "Wie kommst du darauf das er jeden gehasst hatte?" "Keine Ahnung, nennen wir's Intuition." "Wie sieht es bei dir aus? Hasst du deinen Vater?" Ich schaubte. "Du bist in meinem Kopf, du weißt wie ich über ihn denke." Er lachte: "Schon ja. Ich weiß, du hasst ihn nicht, aber wieso? Er hat Leute ermordet, er ist ein Mörder!" "Er sieht seine Sache als etwas gutes. Er möchte die Todesser auslöschen, damit keine Mugglegeborenen mehr sterben müssen. Ich unterstütze sein Vorhaben nicht, was das Morden angeht. Aber er setzt sich für etwas gutes ein."

"Er setzt sich für Schlammblüter ein. Er ist ein Reinblut und er beschmutzt es.", nuschelte Tom. "Sei nicht so gemein. Er möchte nur verhindern, dass noch mehr Unschuldige sterben müssen." Ich hörte wie Tom noch etwas sagte, verstand es jedoch nicht. Dann verfielen wir wieder in erdrückendes Schweigen, weshalb ich bevor ich mich schlafen legen werde, ein Buch hervor holte und anfing zu lesen.

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Zusammen mit Pansy ging ich am nächsten Morgen in die große Halle zum Frühstücken. Wir hatten uns gerade hingesetzt als, Mattheo, Enzo und Theodore zu uns kamen und sich uns gegenüber setzten. Unter Theodore's Augen waren dunkle Schatten zu sehen. Auch bei Enzo waren leichte Schatten zu erkennen. Was hatten sie gestern Nacht wohl getrieben, das sie so aussehen?

"Vielleicht dass, was du nicht willst." "Hm?" "Na, du weißt schon, da wo der Mann seinen Schwanz-" "BEI SALAZAR! Halt die Klappe Tom!" Ein raues Lachen, hallte durch meinen Kopf.

"Was ist denn mit euch passiert?", sprach Pansy, das aus was ich mich fragte. "Zu lang wach geswesen.", meinte Theodore knapp. "Ihr seid sicher müde.", hauchte ich, sah dabei vorallem Enzo an. "Etwas.", meinte Theodore. "Hm, ich dachte Enzo und ich würden es heute Nacht noch krachen lassen." Plötzlich wurde es ganz still um mich herum und vier Augenpaare starrten mich an. Pansy und Theodore sahen mich aus großen Augen heruas an, während Mattheo eher wütend aussah?! Als ich zu Enzo blickte, grinste mich dieser schief an.

"Provozier mich lieber nicht Darling, gerade bin ich nicht zum Scherzen aufgelegt.", schnurrte er. "Ich mache keinen Scherz.", gab ich zurück. "Nora? Was tust du da?", knurrte Tom. Wieso war er wütend? Auch Mattheo sah gerade so aus, als würde er mich gleich in Stücke reißen wollen. "Ich tue nur dass, wozu du mir geraten hast." "Wozu ich dir- Das tust du nicht!" "Wieso, du hast doch gesagt ich sollte es tun." "Ja, aber das war doch einfach nur so dahin gesagt. Hör damit auf Nora." "Nein, ich glaube du hattest recht! Ich sollte nicht mein Leben lang auf Sex verzichten nur, weil du in meinem Kopf bist!" "Nora!", knurrte er noch, bevor ich ihn wieder ignorierte.

"Wenn ihr mich entschuldigt.", murmelte Enzo und stand auf. Er wollte schon gehen, als er bemerkte, dass ich noch immer auf der Bank saß. "Steh auf und komm mit!", knurrte er. Also gut, los geht's! So werde ich also meine Jungfräulichkeit verlieren.

"Nora? Bist du dir sicher, dass du das möchtest.", flüsterte Pansy. Ich nickte. Anschließend stand ich auf und folgte Enzo aus der großen Halle. Sofort als der Tisch endete, kam Enzo zu mir griff nach meiner Hand und zog mich hinter sicher her. Wir liefen nach unten zu den Kerkern, anschließend durch den Gemeinschaftsraum und hinauf zu den Schlafsälen der Jungen. Ziemlich weit hinten, stoppte Enzo vor einer Tür, murmelte einen Zauber und stieß mich mit sanfter Gewalt in das Zimmer.

Neugierig sah ich mich in dem ordentlich aufgeräumten Zimmer um. Das Geräusch, des Türschlosses, ließ mich zurück zu Enzo sehen, ich keuchte erschrocken, als ich ihn direkt vor mir stehen sah. Ich sah zu ihm auf, während er auf mich herab sah. Seine Augen glänzten vor Erregung, was mich langsam feucht werden ließ. Bei Salazar! "Nora!", knurrte Tom erneut. Weiterhin ignorierte ich ihn Mit seiner Hand griff Enzo in meinen Nacken und zog mich näher zu sich. Dicht vor seinen Lippen stoppte er und knurrte: "Du hast ja keine Ahnung wie lange ich schon davon träume."

Bevor ich überhaupt etwas erwidern konnte, lagen seine Lippen auch schon auf meinen. Der Kuss war von anfangan, wild und dominant. Seine Zunge glitt ohne jegliche Zurückhaltung in meinen Mund und fing an meine zu umspielen. Leicht biss er mir auf meine Unterlippe, was mich in seinen Mund stöhnen ließ und ihn zum grinsen brachte. Mit bestimmenden Schritten dirigierte er mich rückwärts zu seinem Bett. Sanft stieß er mich darauf und kam sofort wieder über mich und küsste mich weiter.

Langsam ließ er seine Hände zu meiner Hüfte wandern und weiter hinauf, bis er an den Knöpfen meiner Bluse ankam. Er hatte bereits den ersten Knopf meiner Bluse geöffnet, als ein lauter Knall neben uns ertönte und wir schrocken auseinander fuhren. Gleichzeitg wanderten unsere Blicke in die Richtung aus der das Geräusch kam, scharf sog ich die Luft ein. Bei Salazar, das kann nicht wahr sein!

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