"Wer bist du?"
Wir segelten auf die Insel am Horizont zu. Von weitem sah sie aus wie ein riesiger Eisberg, später jedoch erkennt man Bäume,Flüsse und Seen. Erleichtert seufzte Astrid auf. "ENDLICH LAND!!", rief Rotzbacke erleichtert als wir endlich die rettende Insel erreichten. "Seht ihr? Ich hab ja gesagt niemand wird auf See sterben.", meinte Astrid selbstsicher. "Wieso ist sie nochmal gleich unsere Anführerin?", murmelte Taff Raff zu. "Das hab ich gehört!", zischte Astrid. Ihre Nerven lagen seit einigen Tagen blank. Wie sollten sie denn auch nicht? Die Twins haben sich gestritten wer von beiden nach rechts gucken darf, Rotzbacke hat mit ihr geflirtet oder gejammert - ich hätte zuhause bleiben sollen!! hat er immer gejammert wie ein kleines Baby auf einem Wander-Ausflug - und Fischbein ist die ganze zeit nervös hin und her gegangen.
"Alles klar, Leute. Ihr baut das Lager auf ich suche Feuerholz.", bestimmte sie und verschwand im Wald.
"Wie soll man da denn noch alle Nerven behalten?? Die sind schlimmer als eine schwangere Frau mit Stimmungsschwankungen!",murrte sie wütend.
Nach etwa einer Stunde kam sie zum Strand zurück, jedoch was sie vorfand gefiel ihr gar nicht. Das ganze Lager, zerstört. Ihr Schiff ebenso. Ihre 'Freunde' weg.
"Alles klar, Leute! Ihr seid so unfassbar Witzig!", rief sie ironisch. "An deiner Stelle würde ich laufen statt lachen!", drang eine kalte, emotionslose Stimme an ihr Ohr.
Ruckartig drehte Astrid sich um. Vor ihr stand ein junger Mann. Nicht viel älter als sie. Er trug eine schwarze Rüstung und eine ebenso schwarze Maske. Sein Erscheinungsbild war gruselig und mysteriös. Seine Augen leuchteten in all dem schwarz kräftig Smaragd-Grün hervor.
"Wer bist du?", fragte Astrid eingeschüchtert, jedoch auch in gewisser Weise fasziniert. "Aber Astrid, erkennst du deinen Freund aus Kindertagen denn nicht mehr? Ach ja, ich war ja der Schwächling von Berk! Ihr seit sicher froh, mich losgeworden zu sein! Kein Wunder, dass du mich nicht erkennst.", seine Stimme war immer noch kalt.
"Hicks...", hauchte Astrid schockiert. "Wow, du kennst mich also doch noch? Soll ich mich jetzt geehrt fühlen?", seine Stimme triefte nur so vor Sarkasmus.
"Verschwinde einfach wieder in das dreckige Loch, aus welchem du gekommen bist und lass mich mit meinen Problemen in Ruhe!", fauchte Hicks.
"Was ist bloß los mit dir? Du bist nicht Hicks! Nicht der Hicks, den ich kenne! Warum ist die Welt so unfair?!"
"Das Leben ist nicht fair! Du und die anderen haben es mir Tag für Tag unter die Nase gerieben! Du solltest gehen, wenn du Leben willst."
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