1.5 Kapitel oder wie ich mein linkes Hörvermögen verlor
Teil 5:
Als dann am nächsten Morgen mein Wecker zum gemeinsamen Frühstück klingelte, viel ich fast vor Schreck aus dem Bett. Mein Bett Zuhause war etwas größer und ich brauchte etwas, um mich daran zu erinnern wo ich hier eigentlich war.
Doch nach ein paar Minuten wurde mir diese Aufgabe abgenommen, denn es Klopfte leise an meiner Tür und ich sah wie Melanie, wie sie ganz hieß, in mein Zimmer spazierte!
"Guten Morgen Sophia. Gut geschlafen?" Fragte sie mich und ich merkte sofort, das sie nicht gut geschlafen hatte. Denn ich sah dunkle Augenringe unter ihren braun grauen Augen und ihre schwarzen kurzen Locken standen in alle Himmelrichtungen ab.
"Ja ich habe ganz gut geschlafen und Du?" Antwortete ich noch etwas verschlafen. Denn ganz wach war ich noch nicht.
"Ja war okay." Gab sie nur als Antwort zurück und ich sah ihr sofort dabei an. Das sie nix okay war, aber das ging mich nichts an. Denn für so Private Fragen kannten wir uns noch nicht gut genug.
Also behielt ich die Frage für mich und schwieg.
Doch nicht lange denn da ging die Tür weiter auf und Lara das kleinste Mädchen in meiner neuen Wohngruppe kam in mein Zimmer spaziert und verkündete, das sie heute neben mir am Frühstückstisch sitzen würde.
Das fand ich echt süß von ihr und ich sagte ihr, dass wir das gerne machen könnten.
Aber leider merkte ich gleichzeitg, während ich das sagte, dass Melly alles andere als begeistert davon war.
Kurz gesagt sie schien richtig traurig darüber zu sein, das ich heute neben Lara und nicht neben ihr sitzen würde.
Doch ich wusste nicht wie ich das Problem lösen konnte. Denn ich kannte mich dafür zu wenig mit den Geflogenheiten und Regel hier aus.
Jedoch wurde mir diese Entscheidung schnell abgenommen. Denn als ich fertig gemacht und angezogen in die Küche kam, stand da schon Frau Sparinger und verkündete, das ich ab heute immer neben Melanie sitzen würde.
Warum das so war? Ganz einfach! Ich war ab dieser Woche die "Stuben Älteste" würde man sagen und das bedeutet, das ich neben dem Mädchen im Fall unserer Gruppe, neben Melanie sitzen würde. Denn wir saßen alle neben einander jenachdem wie alt wie waren und wann wir Geburtstag hatten. Da ich die Älteste war und am spätesten im Jahr Geburtstag hatte, saß ich ganz hinten an der Essentafel und weil Melanie nach mir am ältesten in der Gruppe war und sie im November Geburtstag hatte, wahren wir ab dem heutigen Tag Sitznachbaren...
Nach dem gemeinsamen Frühstück ging ich dann mit meinen neuen Freundinnen zur Schule und merkte mit jedem Schritt den ich auf die Schule zu ging, dass ich tierisch nervös war.
Ab heute würde ein neues Kapitel in meinem Leben anfangen. Das musste ich erst mal verdauen und mein Magen grummelte dementsprechend.
Dann stand ich in meiner neuen Schule und war erst mal etwas überfordert, weil ich das Gefühle hatte endlich wo angekommen zu sein, wo ich auch hin gehörte.
Das war komplett neu für mich!
Doch aufeinmal....
Boom...
In mich war jemand von hinten hinein gelaufen und ich fand mich auf dem Fließenfußboden wieder.
"Oh, tut mir leid. Ich habe dich gar nicht gesehen!" Jemand Strecke mir seine Hand entgegen und die ich ergriff und mich hochziehen ließ.
"Alles gut." Antworte ich und doch dann sah ich die Person vor mir an.
"Okay gut. Ich bin manchmal echt ein Tollpatsch!"
Der Sprecher war ein junger Mann vielleicht 1 bis 2 Jahre älter als ich, war etwas größer als meine Wenigkeit, hatte grüne Augen und braune verwuschelte Locken.
Kurz gesagt, er sah echt nicht übel aus.
Aber ich brauche jetzt wirklich gerade nix was mich noch mehr verwirrte oder meine Nerven noch mehr strapazierte, also schob ich mein klofendes Herz bei Seite und konzentriere mich wieder aufs hier und jetzt!
"Hi ich bin übrigens Mark-Andrè und wer bist du? Ich glaube dich habe ich hier noch nie gesehen..."
Während er das sagte lächelte er mich freundlich an und da wurde mir klar. Das er zwar attraktiv war, aber eher im Freundschaflichen Sinne. Denn ich hatte sofort das Gefühl ihm Vertrauen zu können.
"Ich bin Sophia und ja ich bin neu hier. Heute ist mein erster Tag und ich bin ein kleinwenig Nervös." Gestand ich und puhlte dabei heimlich an meinen Fingernägeln. Das tat ich immer wenn ich nervös war.
"Dann Herzlich willkommen bei uns auf der Schule, in... Ach hallo Schatz."
Während er sprach wurde hinter ihm erneut die Eingangstür aufgemacht und ein Mädchen mit langen glatten schwarzen Haaren, einer jedenfalls schwarzen Lederjacke, braunen Augen, einer wirklich sportlichen Figur trat zu Mark-Andrè und fing an in meinen Augen wild mit ihren Händen hin und her zu fuchteln.
Dabei sprach sie kein einziges Wort, doch Mark-Andrè schien sie zu verstehen, denn er nickte und fing dann auch an so mit den Händen herum zu wirbeln.
"Entschuldige, aber was machst du da?" Fragte ich neugierig.
"Kennst du keine Gebärdensprache?" Fragte Mark-Andrè zurück und während er das zu mir sagte machte er gleichzeitig wieder diese Handbewegung.
Gleichzeitig sah ich aus dem Augenwinkel wie seine Freundin, wie es schien, gleichzeitig seine Hände und mich nebenbei beobachtet.
Ja sie schien mich richtig zu prüfen, als hätte ich was falsch gemacht, von dem ich gar nicht mitbekommen hatte.
"Nein!" Antworte ich schüchtern und sah seine Freundin vorsichtig an. Ich wollte auf jeden Fall nicht in der ersten Minute in meiner neuen Schule, mir es mir meinen Mittschülern verscherzen.
"Das wundert mich zwar, aber wenn du hier zur Schule gehen willst, wirst du es schnell lernen müssen. Den wie zum Beispiel hier Judith, meine Freundin übrigens, ist taub und sie kommuniziert nur in Gebärdensprache." Ich war im ersten Moment wie vor den Kopf gestoßen.
Da war man noch keine 10 Minuten in seiner neuen Schule angekommen und einem wurde schon verklickert, das man gefälligst so schnell sie möglich eine komplett neue Sprache zu lernen hat. Die nebenbei auch noch mit den Händen und nicht mit dem Mund gesprochen wurde.
Na super....
"Klasse Großer! Jetzt machst du ihr Angst." Schaltete sich Melly ein und hackte sich nebenbei bei mir ein.
"Keine Sorge Sophia, das bringe ich dir ganz in Ruhe bei. Du wirst das ganz schnell lernen..."
Beruhigte sie mich und warf nebenbei Mark-Andrè einen wütenden Blick zu. Na wenigstens war sie auf meiner Seite.
Mit diesem Gefühl, machte ich mich dann kurze Zeit später zusammen mit Melanie und dem Rest der Schule auf den Weg zu unseren Klassenräumen.
Was dort mich wohl erwarten würde?
Mist, da war sie wieder die gehasste Nervosität...
Hey Ihr Lieben! Hier kommt mal wieder ein Kapitel von mir. Ja es hat mal wieder echt lange gedauert.
Sorry dafür;)
Oben könnt ihr ein Video mit Stimme und Gebärden sehen... So ungefähr sieht das aus und ja inzwischen kann ich das richtig gut;)
Xoxo eure Mayasoso
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