Jedes Ende ist ein neuer Anfang

Julia POV

Der Tag mit André und Felix war voll schön. Wir haben viel gelacht und auch Zeugs für Youtube zusammen gefilmt. Abends saßen wir dann mal wieder vor der Glotze und schauten Fluch der Karibik. Irgendwie war ich total müde, da ich die vorherige Nacht nicht viel geschlafen habe. Jedenfalls war der Film voll cool. Jack ist echt total witzig, aber irgendwann schlief ich dann mit dem Kopf auf Felix's Schoß und mit meinen Füßen auf André's Schoß ein.

Am nächsten Morgen wachte ich auf dem Teppich, vor der Couch auf. Anscheinend war ich in der Nacht von der Couch gefallen. Als ich Aufstand sah ich Felix und André schnarchend auf der Couch liegen. Das brachte mich zum Grinsen. Leise schlich ich ins Bad und duschte mich. Dann lief ich in Felix's Zimmer und nahm mir ein Joonge-Hoodie und eine enge Röhren Jeans. Ja ich habe bei fast jedem meiner Freunde Anziehsachen da ich sehr oft irgendwo anders schlafe. Dann checkte ich mein Handy. Keine Nachrichten, also schrieb ich Felix einen Zettel das ich bei Ardy bin und klebte ihm diesen auf die Stirn. Dann ging ich zu Taddl's und Ardy's Wohnung. Da ich ja einen eigenen Schlüssel hatte musste ich nicht klingeln und konnte einfach reingehen. Doch was ich sah, brach mir das Herz.

Vor mir standen Ardy und Skadi. Und sie küssten sich. Wut stieg in mir auf. ,,Sowas nennt sich also beste Freundin. Du bist.. eine Schlampe bist du. Nicht mehr und nicht weniger!" Schrie ich und Ardy zuckte zusammen als er mich bemerkte. ,,Julia ich kann das erklären."-,,Deine Erklärung kannst du dir sparen. Du bist das allerletzte! Es ist aus Ardian!" Ich schrie so laut das schon Taddl im Hintergrund stand und Ardy entsetzt anstarrte. Genau wie Felix und André die hinter mir standen. Ich hatte Tränen in dem Augen. Tränen der Wut. Tränen der Trauer. Felix wollte mich in den Arm nehmen doch ich stieß ihn weg und ging zu seiner Wohnung. Dort schnappte ich mir mein Longboard und rannte aus dem Haus. Ich fuhr einmal quer durch ganz Köln. Schließlich setzte ich mich auf die Domstufen und fing einfach an zu weinen. Ich heulte alles raus. Wie konnte er nur? Ich dachte er liebt mich. Wieso hat er das getan und wieso mit meiner besten Freundin? Solche Fragen stießen mir durch den Kopf, als plötzlich ein Schatten vor mir war. Ich wollte garnicht wissen wer es war, also heulte ich einfach weiter in meine Jeans. Die Person setzte sich neben mich und legte ihren Arm um mich. ,,Shh alles wird gut" Dieser Satz verschlug mir die Sprache. Schlagartig hörte ich auf zu weinen. Diese Person neben mir, diesen Jungen, den kannte ich schon sehr lange. Seit ich denken kann war er für mich da. Er war derjenige der mich vor 2 Jahren davon abgehalten hat Selbstmord zu begehen. Roman.

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