T H I R T Y - F I V E| Der Überfall
3 Jahre zuvor...
Nachdenklich lag ich auf dem Bett, meinem Bett, und sah sicher seit Stunden einfach nur die Zimmerdecke über mir an, ohne überhaupt so wirklich zu wissen, worüber ich grübelte. Es war ein einziges Wirrwarr über mein Leben, über den Ort, wo ich nun war, über den Joker, darüber, wie es weitergehen könnte und doch hatte ich das Gefühl, als wäre ich nur von Leere gefüllt.
Seit ein paar Tagen war ich nun schon hier, verbrachte diese so gut wie ausschließlich eingesperrt in diesem Zimmer, wo mich nur Danny meistens besuchte, der jedoch so schüchtern war, dass diese Treffen nicht gerade gesprächig verliefen und ich mir so einsam und verlassen vorkam. Den Joker hatte ich nicht mehr gesehen, da er irgendwelche Geschäfte laut Sam zu erledigen hatte und so war ich eine Gefangene, ohne dass irgendwer auch nur den Hauch einer Ahnung hatte, wozu ich diente. Vermutlich würde der Joker sich selbst auch diese Frage bald stellen, damit waren meine letzten Minuten am laufen, bevor ich tot in einem Müllcontainer liegen würde, aber was scherte es mich schon? Dann wäre es endlich vorbei. Jede Nacht schrie ich sicher so laut, dass jeder mich hören müsste, ich sah schlimme Dinge, drehte durch, weil ich meinen Bruder so sehr vermisste, weil ich so geschockt davon war beinahe vergewaltigt worden zu sein und ich sehnte mich nach einem Zuhause, nur wo war das? Wo war mein Zuhause, wenn mein altes Heim nicht mehr als solches angesehen werden konnte?
Ich seufzte frustriert auf und rieb mir über mein Gesicht, doch obwohl ich nichts zu tun hatte, den ganzen Tag nur hier herumlag, so fühlte ich mich furchtbar müde und erschöpft, so erschöpft. Ich sehnte mich nach Ruhe, einer langen, unendlichen Ruhe, die ich hier niemals haben würde.
Ich zuckte zusammen, als meine Türe aufgesperrt wurde und aufrecht setzte ich mich hin, sah zu Sam, der am Türrahmen da stand und mich abwertend musterte.
„Na los Prinzessin, der Boss will dich sehen."
„Was will er denn?"
„Wirst du schon herausfinden", entgegnete er gelangweilt und widerwillig stand ich auf, richtete mein neu erhaltenes Oberteil zurecht und lief an Sam vorbei aus dem Zimmer heraus, weiter auf den kühlen und leeren Gang, wo Sam mich schon am Arm packte und hinter sich her zehrte.
„Ich kann auch alleine laufen!", jammerte ich und wollte mich los reißen, doch Sams Griff war eisern und so stolperte ich ihm hinterher und wusste nicht so recht, ob ich Angst haben sollte vor dem was nun kommen würde oder ob ich eher aufgeregt darüber war gleich wieder diesen faszinierenden Mann zu sehen, der etwas in mir sah, was eindeutig niemand sonst sehen konnte.
„Ich habe wirklich besseres zu tun, als mir das Gejammer eines kleinen Mädchens anzuhören, also bitte sei einfach still!"
„Kleines Mädchen? Du bist doch kaum älter als ich", schnaubte ich auf und war froh als wir endlich vor eine Türe anhielten und ich so kurz durch schnaufen konnte, ehe Sam diese schon öffnete und mich in den Raum regelrecht hinein schubste.
„Da ist sie. Gesund und Munter, wie versprochen", sprach Sam nun deutlich freundlicher und voller Respekt an den Joker gerichtet , der in dem recht tristen Raum sich an seiner persönlichen Bar was zum Trinken eingeschenkt hatte und sich interessiert zu uns drehte, wobei sein Blick nur auf mich gerichtet war und ich schwer schluckte, als ich eine Gänsehaut davon bekam. Gott, wie konnte jemand so einen Blick drauf haben? Es war als würde er durch mich hindurch, in mein Inneres sehen, ganz genau wissen, was in mir vor sich ging, als würde er mich besser kennen, als ich mich selbst und es war so furchtbar verwirrend.
„Du kannst gehen." Besorgt drehte ich mich zu Sam um, der schmunzeln musste von meinem Blick, ehe er ging und mich alleine bei dem Clown zurück ließ, der auch schon mit seinem Glas in der Hand auf mich zu schritt. Ich wollte nicht unbedingt mit ihm alleine sein müssen, doch was hatte ich für eine Wahl?
„Und? Wie gefällt dir deine neue Bleibe?" Ich spannte mich beim Ertönen seiner Stimme, die nur so vor Spott triefte, augenblicklich an und sah ihn hasserfüllt an. Ich hatte Respekt vor ihm und eine natürliche Angst, doch er sollte nicht glauben, dass ich wie die anderen wäre, ihn als König ansehe, Ja und Amen zu allem sage, was er wollte und um mein Leben betteln würde, wenn es hart auf hart kommen würde.
„Ich habe keine Lust auf diese ganze Sache hier. Sie kotzt mich einfach nur an!", erwiderte ich zickig und verschränkte meine Arme vor der Brust, „Ich will endlich wissen, was ich hier soll, denn mir reicht es eingesperrt in einem Zimmer zu sitzen und zu warten, worauf auch immer."
„Also bist du mir immer noch kein Stück dankbar, tz tz tz", tadelte er mich und trank sein Glas leer, ehe er es einfach gegen eine Wand schmetterte und ich von der Reaktion zusammenzuckte, „Ich rette dein Leben, gebe dir eine Chance und du jammerst nur herum."
„Eine Chance worauf?", fragte ich gereizt und schluckte schwer, als er mal wieder auf etwas wie persönlichen Raum scheißte und mir so nahe kam, dass ich meinen Kopf in den Nacken legen musste, um auch weiterhin in sein wunderschönes Gesicht sehen zu können.
„Du hast Feuer, ich habe es gesehen, als du diesen Kerl angegriffen hast und ich weiß, dass man daraus was machen kann."
„Ich bin keine Mörderin", fauchte ich und sah, wie er amüsiert lächelte.
„Ach nein? Verlockt dich der Gedanke nicht den Mörder deines Bruders zu töten? Rache zu nehmen?" Verzweifelt schloss ich von dieser Aussage die Augen, sah wieder in das Gesicht meines Bruders, als er seine letzten Atemzüge machte, ehe ich sie wieder öffnete, nur um bekümmert zu Boden zu sehen, während der Joker anfing mich zu umkreisen, als wäre er ein Raubtier und ich seine Beute.
„Willst du nicht seine ganze Bande dem Erdboden gleichmachen? Gerechtigkeit walten lassen?"
„Du bist niemand, der für die Gerechtigkeit kämpft", erwiderte ich leise und erschauderte, als er mir im vorbeigehen mein Haar zurück strich.
„Wenn man mir etwas nimmt, dann würde ich das aber auch nicht auf mir sitzen lassen und du willst sie tot sehen, ich habe deinen Blick gesehen, Herzblatt", erklärte er und blieb wieder direkt vor mir stehen, „Und ich werde dir helfen, nur musst du aufhören ein kleines, weinerliches Mädchen zu sein, sondern das Mädchen werden, das nicht mit der Wimper gezuckt hatte, als ich ihr eine Waffe an den Kopf gehalten hatte."
Es fühlte sich falsch und doch auch so richtig an die Seiten langsam zu wechseln. Es war ein berauschendes Gefühl zu wissen, dass es nur noch eine Frage der Zeit wäre, bis diese ganze Bande dem Erdboden gleichgemacht werden würde, dass ich dabei mithelfen könnte. Genauso war es berauschend nach all den Jahren, wo mein Vater nun schon tot war, endlich wieder eine Waffe in der Hand halten zu können, zu trainieren, wie man sich verteidigte, wobei Sam mein persönlicher Lehrer war, der anfangs alles andere als begeistert davon gewesen war. Ich selbst was es ja auch kein Stück gewesen, doch der Joker hatte es geschafft mich mit der Aussicht Rache zu kriegen klein zu kriegen und nun wäre ich Teil des Teams. Teil eines Teams voller Mörder
„Ok, na gut, mir reicht es!", schrie Sam genervt auf und riss mir die Waffe aus der Hand, als ich zum zehnten Mal heute mein Ziel verfehlt hatte, „Ich dachte du kannst schießen."
„Ich kann auch schießen, ich hasse es nur dauerhaft angeschrien zu werden", erwiderte ich schnippisch und sah wie er die Augen verdrehte.
„Im Ernstfall wirst du nur angeschrien werden, Schätzchen, also gewöhne dich daran."
„Weißt du eigentlich, wie unfassbar ich dich verabscheue?", fragte ich sauer nach und riss ihm die Waffe wieder aus der Hand.
„Beruht alles auf Gegenseitigkeit", lachte er amüsiert auf und stellte sich neben mich hin, als ich wieder zielte, „Und nun halte die Waffe ein Stück höher, dann müsste es doch hoffentich endlich gehen, wenn du dich mal konzentrierst."
„Wieso bist du eigentlich hier?", fragte ich nach und lachte auf, als ich es dieses mal tatsächlich schaffte und mich grinsend zu ihm drehte.
„Weil man beim Joker eine Chance hat", antwortete er lächelnd davon, dass ich es geschafft hatte, „Und wenn er Potential in dir sieht, dann vertraue ich darauf."
Es war wirklich eigenartig von der Gefangenen, die eigentlich nur sterben wollte, zum Teil des Teams zu werden mit einem Sinn im Leben. Ich sah den Männern der Gruppe zwar deutlich an, dass sie mich nicht wirklich akzeptierten, nur als schwache Frau ansahen, doch es war mir egal, ich wusste es besser und würde den allen noch beweisen, dass ich nicht schwach war, außerdem durfte keiner was sagen, sonst würden sie nur Ärger mit dem Joker haben und das wollte so ziemlich jeder vermeiden. Wenn es eine Sache gab, die jeder Arbeiter des Jokers gemeinsam hatte, dann dass sie alle nichts mehr fürchteten, als den Clown, den König Gothams. Sie alle würden lieber ins Gefängnis gehen, sich Batman ausliefern, als den Joker zu hintergehen und damit hatte er die treuste Gefolgschaft von allen, denn niemand wäre je so dämlich, um ihn zu verärgern, niemand außer mir mal abgesehen, doch ich hatte nicht wirklich das Gefühl, als ob er mir großartig etwas anhaben würde. Seit Tagen grübelte ich über ihn und sein Verhalten mir gegenüber nach, verstand einfach nicht, wieso von allen Mädchen Gothams ich nun hier war, doch in dieser Zeit war mir lediglich nur klar geworden, dass ich ihn nicht so sehr verabscheute, wie ich es sollte. Fast andauernd dachte ich an ihn, dachte daran, dass ich wirklich hier war und das weil ich ihm nicht aus dem Kopf ging, dachte daran, wie faszinierend er war, was für eine Aura er ausstrahlte und ich musste mich oft genug tadeln ihn bei irgendwelchen Besprechungen, wo der Joker die ganze Zeit davon sprach, wie sie irgendeine Bank ausrauben würden, nicht anzustarren wie ein Trottel.
„Bist du bereit?" Seufzend sah ich zu Sam auf, als ich mir gerade meinen Waffengürtel umschnallen wollte. Heute wäre der Tag des Überfalls endlich da und zu sagen, dass ich nicht aufgeregt wäre, wäre eine glatte Lüge.
„Ich habe keine Ahnung", antwortete ich ehrlich, „Ich war noch nie bei einem Überfall mit dabei."
„Und deswegen nimmst du den Gürtel auch gleich mal wieder ab", ertönte da die Stimme des Jokers auch schon und überrascht sah ich zu ihm, wie er mit einem Gewehr in der Hand auf Sam und mich zu schritt und dieses dabei in der Hand hielt, als wäre es nur ein Spielzeug.
„Wieso das denn? Ich dachte ich soll üben, wie soll das gehen ohne Waffe?"
„Du hast eine furchtbar wichtige Rolle bei der ganzen Sache und wirst gar keine Waffe brauchen, Herzblatt", besänftigte er mich erheitert und reichte den Gürtel Sam, während ich ihn skeptisch musterte.
„Und die Rolle wäre welche?"
„Wirst du noch früh genug herausfinden", erwiderte er schmunzelnd und ich zuckte zusammen, als er mich einfach an die Hand nahm und hinter sich her zu einer der Vans zog, wo er mich auf den Beifahrersitz verfrachtete, ehe er sich auf den Fahrersitz niederließ und ich mich hastig anschnallte, denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass er jemand war, der sich an die Verkehrsordnung halten würde und scharf darauf aus dem Fenster geschleudert zu werden, war ich nicht.
„Du wirkst angespannt, vertraust du mir nicht?"
„Ist es nicht furchtbar dämlich jemanden wie dir zu vertrauen?", fragte ich nach, was ihn auflachen ließ und ich sogleich eine Gänsehaut davon bekam.
„Und wie es das wäre", gab er mir recht und fuhr auch schon mit einem heulenden Motor los, wo ich mich panisch an den Sitz festkrallte von der Geschwindigkeit, „Du hast mir übrigens immer noch nicht gesagt, aus welchem Grund du von dieser Brücke springen wolltest."
„Und ich werde es dir auch niemals sagen", erwiderte ich, „Du würdest vermutlich nur sauer werden."
„Ach, würde ich das?", fragte er nach und ich lachte verbittert auf. Ich wusste zwar nicht wieso, doch so wie er mich ansah, wie er mich behandelte, ich wusste, dass er ausrasten würde, wenn er erfuhr, was Calvin mir beinahe angetan hätte, ich war mir einfach so sicher.
„Du würdest sauer werden", meinte ich fest überzeugt, als wir schneller als gedacht in der Innenstadt Gothams ankamen und er schon mit einer Vollbremse anhielt.
„Ich werde es noch herauskriegen und nun sei bereit und warte hier bis ich dich hole", erwiderte er und stieg aus, wo er sogleich anfing mit dem Gewehr in die Luft zu schießen und die Massen panisch anfingen herumzuschreien oder sich zu ducken. Es war wirklich ein Anblick das von dieser Perspektive aus zu sehen, zu wissen, dass man zu den Bösen gehörte, es hatte einfach etwas an sich, was ich mir nicht erklären konnte. Es gab einem ein Gefühl der Macht und gerade das machte mir Angst, denn es war eine so neue, unbekannte Seite an mir.
Ich verstand nicht wirklich, was dort draußen vor sich ging, hörte nicht, was der Joker sagte und beobachtete nur, wie die Handlanger von ihm in die Bank stürmten, während er und ein paar andere, darunter Sam, draußen blieben und den Massen Angst einjagten, als schon die ersten Polizeiwagen angefahren kamen, was den Joker dazu brachte endlich mich wieder zu beachten und auf mich zuzulaufen, wo er schon meine Türe aufriss.
„Bereit deine Rolle zu spielen?"
„Welche Rolle denn?", fragte ich genervt von dieser Ahnungslosigkeit nach, als er mich schon aus dem Auto zehrte und bevor ich wusste, was geschah, drückte er mir eine Waffe an den Kopf, schlang seinen anderen Arm um meine Taille und hielt mich als Geisel zur Abschreckung der Polizisten.
„Diese Rolle, Herzblatt", hauchte er mir an mein Ohr und ich hatte das Gefühl mein Herz müsste vor Angst mitten im Schussfeld zu stehen, dem Joker so nahe zu sein und einfach als verfluchte Geisel missbraucht zu werden, gleich aus meiner Brust springen, doch genau das war der Sinn. Ich sah verängstigt aus, ich sah dadurch glaubhaft aus, wie ein echtes Opfer.
„Du verdammtes Arschloch", zischte ich leise, hörte jedoch, dass der Joker damit den gewünschten Effekt erzielte, denn die Polizei brach einen Angriff ab.
„Nicht so vorlaut, du hast eine so wichtige Rolle, Herzblatt", raunte er mir leise zu, drückte dabei die Waffe noch fester an meinen Kopf und drückte mich noch weiter vor.
„Wir wollen Tote doch vermeiden, als bleibt zurück!", schrie Sam an die Cops gerichtet und ich versuchte den Griff um meine Taille zu lockern, zappelte ein wenig herum, doch er war zu stark für mich und ich amüsierte ihn nur mit meinem schwachen Versuch mich zu wehren, weswegen ich es bleiben ließ und mit anhörte, wie er die Regierung lautstark verspottete, Anweisungen an seine Helfer gab, die mit Säcken voll Geld aus der Bank marschiert kamen und ab und zu beim Reden meinem Gesicht so nahe kam, dass ich drohte ohnmächtig von dieser Nähe werden zu müssen.
„Also, Ladies and Gentlemen, ich danke euch für eure Aufmerksamkeit hier, doch unsere gemeinsame Zeit findet nun ein Ende", sprach der Joker laut aus, als die Bank wohl komplett leer geräumt war. Ich hatte keine Ahnung, was nun als nächstes kommen würde, wie es weiter gehen würde, wie die Verfolgungsjagd ablaufen würde, doch mit dem nächsten hätte ich sowieso nicht gerechnet, denn auf einmal drehte der Joker mich zu sich um, wo ich verschreckt in sein Gesicht sah, ich völlig zu atmen vergaß von dieser Nähe, als er mir schon einfach mit der Waffe eins überzog und ich in seine Arme zusammenklappte.
Mein Kopf pochte höllisch, als ich langsam wieder mein Bewusstsein zurück erlangte und blinzelnd meine Augen öffnete. Benebelt fasste ich mir an die Stelle, wo mich die Waffe getroffen hatte und spürte eine leichte Beule, die sich anfing dort zu bilden, doch immerhin blutete ich nicht.
„Brauchst du was zum kühlen?" Ich seufzte gequält auf, als ich die Stimme erkannte und setzte mich aufrecht hin, wo ich sauer zum Joker sah, der an der geschlossenen Türe meines Zimmers angelehnt da stand und mich wohl beobachtet hatte.
„Was sollte die scheiße?"
„Es musste glaubwürdig aussehen", erwiderte er schlicht, doch für mich war die Sache nicht so einfach geregelt.
„Und wieso? Ist doch total egal", zischte ich abfällig und glaubte gleich wieder ohnmächtig zu werden, so schwindelig wie mir war.
„Die ganze Stadt sucht dich nun, also falls du deine Meinung irgendwann ändern und lieber dein langweiliges Leben weiterführen möchtest, würde dir nichts dabei im Wege stehen", klärte er mich auf und diese Worte überraschten mich. Er tat das um mich zu schützen? Wirklich?
„Das ist doch verrückt", murmelte ich und stand auf, wo ich fast hingeflogen wäre, wenn er mich da nicht schon aufgefangen hätte und ich mich stützend an ihm festkrallte. Herrje, ich sollte wirklich nicht so angetan von einem so wahnsinnigen, gefährlichen und durchgeknallten Mann wie ihm sein. Er war ein Mörder! Er tötet Menschen! Er war doch kein Stück besser, als die Mörder meines Bruders damit und doch schlug mein Herz schneller in seiner Nähe.
Ich hatte gar nicht gemerkt, dass ich ihn bei all meinen Gedanken angestarrt hatte und war nun, wo ich es merkte und auch sah, dass er mich einfach nur ansah, völlig überrascht. Was sah er in mir? Ich wollte es so gerne wissen und er wohl auch.
„Oh was machst du nur mit mir?", fragte er leise und verachtend nach, was mich dazu brachte mich anzuspannen.
„Ich mache gar nichts!", sagte ich gereizt, dass er mir die Schuld dafür gab überhaupt hier zu sein und ein Teil seiner Spiele zu werden, wollte mich von ihm reißen, doch das ließ er gar nicht erst zu, stattdessen zog er mich noch enger an sich und bevor ich wusste, was passierte, küsste er mich auch schon.
Heyho :) Tut mir leid, dass es so lang geworden ist, aber bei den Vergangenheitskapiteln ist es schwer was weg zu lassen, vor allem da ich sowieso schon die Story in den Bereichen recht gequetscht schreiben muss, aber anderenfalls würde es nie ein Ende geben. Ich hoffe es hat euch nicht ganz zu sehr gestört xD xx
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