Epilog
Mein Herzschlag nahm grade ein Tempo an das ich kaum noch definieren konnte. Ungläubig glotzte ich auf mein Handy.
Die nächste Nachricht popte auf dem Bildschirm auf.
Hallo jemand da?
Ja endschuldigung
Ich kann es nur nicht glauben
Brauchst du beweise? Kannst du kriegen
Eingehender Video Anruf. Abnehmen, abnehmen, abnehmen.
"Hallo?"
"Y/n" grinste mir Kihyun entgegen.
Noch immer hatte mein Herz sich nicht beruhigt, und bei dem Anblick Kihyuns wollte es das. Auch erst recht nicht tun.
"Verrätst du mir jetzt wo ich hin muss?"
"Ich sende dir meine Adresse per kakao."
Nachdem wir uns weiterhin durch das Handy angestarrt hatten musste Kihyun schließlich auflegen da er bald schon los fliegen würde.
Ich beeilte mich ihm meine Adresse durch zu geben.
Aufgestachelt putzte ich meine Wohnung, so sauber und gründlich wie ich es noch nie zuvor getan hatte. Dann ging ich Duschen, weil ich das, nachdem ich gefühlt 20 mal im nassen Tümpel gelandet war, durchaus vermisste. Egal ob dies 200 Jahre her war oder halt auch nicht.
Grade als ich Essen kochen wollte, ertönte meine Türklingel.
Ich öffnete die Haustüre mit klopfenden Herzen und blickte in zwei dunkelbraune Augen.
Sofort spürte ich wieder das seltsame, jedoch schöne Gefühl, das in mir herauf stieg.
"Du bist wirklich gekommen." flüsterte ich.
In meinem Hals begann sich ein fetter Kloß zu bilden und egal ob ich versucht hatte meine Tränen zurück zu halten, heulte ich im nächsten Moment los und wirkte wie ein sabbernder Hund.
Seine Lippen zierte bloß ein Lächeln, ehe er mich in seine Arme zog.
"Ich habe es doch versprochen."
Er Strich mir sanft die Tränen von den Wangen und schloss hinter sich sachte die Tür. Dann zog er mich glücklich in seine Arme.
"Ich bin nicht dazu gekommen es aus zu sprechen, aber ich liebe dich y/n" hauchte er an mein Ohr.
Sofort überzog meinen Körper eine sachte Gänsehaut. Er löste die Umarmung und nahm meine Hände, während er mich lächelnd ansah.
"Ich dich auch Kihyun." erwiderte ich bereit erneut los zu flennen.
Allerdings kam ich gar nicht so weit, da die Hand, die sich soeben in meinen Nacken gelegt hatte, genug Aufmerksamkeit auf sich zog. Und nun auch Kihyuns schönes Gesicht, das sich mir langsam näherte. Wieder vereinten wir unsere Lippen zu einem Kuss. In mir explodierten sämtliche Feuerwerke und ich war bereit erneut los zu heulen.
"Nicht schon wieder." kicherte er.
Daraufhin kassierte der Koreaner einen leichten Schlag auf seinen Arm.
Wie es endet dürft ihr entschieden uwu
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