12. Heißer Besuch

Marian Hill- Down

Aufschreckend wache ich auf und lege eine Hand auf mein Herz. Es donnert draußen und der Regen prasselt gegen meine Fensterscheiben, ich schaue auf den Wecker neben mir und erkenne das es erst zwei Uhr morgens ist.

Nach dem ich gegen Jace, Alpha Akivas jüngeren Bruder, gekämpft habe bin ich sofort in mein Zimmer gegangen. Mein Rücken hat angefangen zu reizen und jucken weshalb ich es so gut wie möglich mit einer Salbe eingecremt und von neuem bei der Krankenschwester bandagiert lassen habe.

Ein knacksen ertönt und ich ziehe verwirrt die Augenbrauen zusammen, schluckend erhebe ich mich vom Bett und gehe zur Zimmer Tür. Dort bleibe ich stehen und lehne mit dem Ohr an die Tür, es sind Schritte zu hören. Panisch bemerke ich das sie meinem Zimmer immer näher kommen und dann genau vor meiner Tür still stehen bleiben.

Mein Herz rast und ich lecke mir über die trockenen Lippen, als plötzlich ein klopfen ertönt weiten sich meine Augen noch mehr und ich schrecke auf.

,,W-wer ist da? Ich bin vom
Kopf bis zum Fuß tödlich bewaffnet!" rufe ich leise durch die Tür und höre Fleur seufzen.
Eine Tiefe lache ertönt von der anderen Seite der Tür und lässt mein Herz höher schlagen, nicht durch Angst, sondern vor Freude. Freude darüber das ich den Fremden irgendwie zum Lachen gebracht habe.

Eine Weile ist nichts zu hören weshalb ich davon ausging, dass er wahrscheinlich weg gegangen ist. Doch leider habe ich mich getäuscht, denn plötzlichen springt die Tür auf und ich versuche sie panisch, wie ich bin, zuzudrücken.

Wie konnte ich wieder einmal vergessen meine Tür zu verriegeln? Er drückt die Tür ganz weit auf, fluchend weiche ich einige Schritte zurück und krache an die Nächstliegende Wand. Ein sanfter Duft weht unter meine Nase, ein Duft welchen ich unter Hunderttausenden Wiedererkennen würde.

Langsam nimmt seine dunkle Gestalt Form an, es donnert und der Blitz erhellt mein Zimmer für eine Sekunde mit vollem
Licht. So dass ich das Gesicht der Person
Erkennen kann die an meiner Tür lehnt und mich so beobachtet als wäre ich seine Beute.

,,Alpha?" flüstere ich so leise das ich schon daran zweifle das er mich gehört haben mag, doch dieser Gedanke war überflüssig. ,,Lavender..." haucht er leise, meine Härchen stellen sich bei seiner unüblichen sanften Stimme auf.

Er schließt die Tür hinter sich zu und lehnt sich an sie, beobachtet mich durch seinen dunkel grünen Augen einfach. Sieht von oben auf mich hinab. Ich weiß nicht was ich tun soll, höre nur dem Gewitter hinter mir zu, doch dann nach einer Weile des Schweigens bewegt sich Alpha Akiva und kommt auf mich zu.

Ich weiche nicht von ihm, weshalb ich es nicht tue weiß ich nicht. Einen Schritt von mir entfernt bleibt er stehen und sieht mir in die Augen, er hebt seine Hand und ich beobachte wie sie langsam meinem Gesicht gefährlich nahe kommt.

Als er meine Wange nun endlich berührt, geht ein wohliges Gefühl durch meine Haut. Ich würde am liebsten auf schnurren bei dieser zärtlichen Berührung, doch reiße ich mich zusammen und lehne mich augenschließend nur an sie.

,,Wer bist du nur, meine kleine Lavender?" Flüstert er und mein Herz setzt aus bei seinen Wörtern. Eine Süße hinterlistige Wärme weitet sich in meinem Inneren aus und ich öffne meine Augen. Sehe direkt in seine grün leuchtenden Augen, verzweifelt drängen sich negative Szenarien in meinen Kopf.

Ich darf mich nicht in ihn verlieben, er hat eine Mate da draußen. Eine Mate die er wahrscheinlich sehr vermisst, die er liebt und mit der er ein Leben verbringen will. Ich bin in diesem Buch nur eine unbedeutende Nebenrolle.

Schweres Herzens reiße ich mich von ihm und sehe ihm Emotionslos ins Gesicht, ,,was wollen sie hier Alpha Akiva?" frage ich zitternd und wende mich von seinem Gesicht ab da es mir zu schwer fällt seinem Blick stand zu bleiben.

Er leckt sich über die Lippen und sieht mich nun etwas eindringlicher an als grade eben.
,,Ich weiß es nicht," flüstert er, legt auf einmal eine Hand unter mein Kinn und hebt somit mein Haupt.

Gezwungenermaßen sehe ich ihm wieder in die unendlich tiefen Augen die mich an Edelsteine erinnern. Mein Atem stockt als sich seine Augenfarbe ändert und ich die Farbe seiner Iris im Dunkeln erkenne. Scheiternd versuche ich mich von ihm zu reißen. Doch mit einer Hand packt er mich an der Taille und hebt mich hoch, ,,aber ich werde jetzt herausfinden weshalb ic- mein Wolf sich so wohl in deiner Nähe fühlt."

Seine Stimme klingt nicht mehr so sanft wie vor ein paar Sekunden, verwirrt bemerke ich das er sich in Bewegung gesetzt hat und mich zu meinem Bett trägt. Er legt mich verwunderter weise sanft auf das Bett und sieht von oben auf mich herab. Seine mitternachtsschwarzen Augen sehen mir gefüllt mit Lust entgegen, ich schlucke und krabble rücklings so weit wie möglich von ihm weg.

Nicht aus Angst vor ihm, eher aus Angst vor dem Was ich machen könnte. Seit dem Training heute morgen denke ich an nichts weitem als an seine Berührungen, seine Hand die meine Haut berührte. Seine Männlichkeit die sich von hinten an mich drückte, natürlich weiß ich was Geschlechtsverkehr ist. Ich habe in der alten Bibliothek meines alten Rudels ein Buch gefunden, es hat meine Neugierde geweckt und deshalb habe ich es durchgelesen.

Alpha Akiva reißt mich aus meinen Gedanken indem er sich zu mir runter beugt und seine Hand auf meinen Oberschenkel legt. ,,Tu es nicht..." flüstere ich heise, doch er schüttelt den Kopf. Seine Hand brennt wie heiße Lava auf meinem nackten Oberschenkel, da ich schlafen ging habe ich nur eine kurze Shorts und ein T-Shirt angezogen.

Er schließt kurz die Augen und Streichelt mich mit Seinem Daumen im Innenwinkel meiner
Oberschenkel. Ich schlucke das aufkommende schnurren hierunter und beiße mir auf die Lippe.

Auf einmal spreizt er meine Beine und geht zwischen sie, ich schnappe nach Luft ,,Alpha Akiva, Sie dürfen das nicht tun! Sie haben bereits eine Mat-" doch er unterbricht mich mit einem Knurren, sein Wolf hat die Kontrolle übernommen und sieht mich hungrig an.

,,Du siehst bezaubernd aus," sagt er in einem rauen Tonfall, ich atme zitternd ein, weiß nicht was ich darauf antworten soll. Das ist wohl auch nicht nötig da er sich zwischen meine beine legt und sich kräftig an mich drückt, ich keuche beinahe stöhnend auf als ich seine heiße Härte durch den dünnen Stoffen unserer Kleidung spüre.

,,und dein Duft erst...mhhh unglaublich." Beendet er seinen Satz, zwischen meinen Beinen fängt es bei seiner Berührung gefährlich zu pochen an. Ich knurre verzweifelt auf und versuche ihn von mir zu rücken indem ich mich mit beiden Händen gegen ihn Stämme.

Es wird Gefährlich enden wenn es so weiter geht, ich verstehe aber auch nicht warum ich nicht stärker gegen seine Berührungen ankämpfe. Wieso es mich überhaupt nichts anekelt, und es mir sogar zu gefallen scheint.

Alpha Akiva knurrt auf, packt mich an beiden Handgelenken und drückt diese links und rechts neben meinem Kopf in die weiche Matratze.

,,Währ dich nicht," flüstert er in mein Ohr ,,Es wird... dir sowieso nichts bringen." Beendet er wieder seinen Satz und Streift seine Lippen hinter meinem Ohr. Ich erschaudere und Strecke meinen Oberkörper durch, so das ich fester an seine Intime, stelle stoße.

Er brummt stöhnend auf und fängt an sich mit seinem Becken auf und ab zu bewegen, ,,du bist schön warm, ich wollte mich heute morgen nicht von dir reißen... am liebsten hätte ich dir dort die Kleider vom Leib gerissen und dich genommen."

Ich stöhne bei diesem Gedanken auf und stimme ihn nicken zu, verstehe nicht wieso ich mich nicht mehr gegen ihn währe. Zitternd hebe ich eine Hand und streiche damit über seinen rauen Kinn, sein Adamsapfel hebt und senkt sich wieder und er küsst meine hand innen Fläche, dort wo seine Lippen meine Haut berührten fängt es an zu kribbeln und ich seufze.

Dann fühle ich seine Hände auf einmal auf meiner dünnen Shorts und runzle die Stirn als er sie mir beiden Händen Packt, als ich ihn fragen ansehe Grinst er nur ,,Zu viel Stoff welches und trennt."

Sagt er nur und reißt mir meine Shorts mitsamt meiner Unterwäsche regelrecht vom Leib. Ich ziehe meine Beine an mich vor scharm, doch das führt nur dazu das er knurrend meine Beine auseinander drückt und sein Blick an mir wandern lässt.

,,Du brauchst dich nicht zu verstecken, du bist wunderschön..." flüstert er heise und bleibt mit dem Blick an meiner intimsten stelle meines Körpers stehen. Er beißt sich auf die Lippen und beugt mit dem Haupt zu mir runter, ich fühle seinen atmen auf meiner Perle und versuche die Beine wieder an mich zu ziehen, doch vergebens.

Ich sehe ihm zu wie er die Augen schließt und kräftig einatmen, ,,Ich hatte recht mir dem Gedanken das du auch unten wunderbar duftest, wie eine Droge die ich zum überleben brauche."

Mit einer hand gleitet er quälend langsam an meinen Oberschenkeln zu meiner Weiblichkeit, ,,Ich werde dich dort jetzt berühren, erschreck dich nicht..." flüstert er außer Atem, ich weiß nicht mehr werde Kontrolle hat Alpha Akiva oder sein Wolf, aber ich nicke ihm Zustimmend.

,,O-Okei.." antworte ich und vergesse alle Gründe weshalb ich ihn nicht auf meiner
Haut spüren sollte, vergesse seine Mate,
Vergesse das recht welches mein zukünftiger Mate haben sollt, vergesse die Zeitspanne Seitdem ich ihn kenne und vergesse das erste mal seit langem mein altes Rudel.

Denn nachdem er seine Finger auf meinem empfindlichen Nerv zum Tanzen gebracht hat, vergaß ich selbst wer ich mal war und sah nur noch wer ich jetzt bin.

*Miao*

Schwer atmend öffne ich meine Augen und runzle die Stirn, Sapphire sitzt neben meinem
Kopf und sieht mich durch seinen blauen Augen an. Verwirrt sehe ich ihm entgegen und meine Augen weiten sich als Erinnerungen von mir und Alpha Akiva in mein Gedächtnis kommen. Ich schwinge das Bettlaken zur Seite und atme erleichtert aus, meine Shorts ist noch vollkommen ganz...

,,Es war nur ein Traum..." flüstere ich und bin beinahe enttäuscht.

***

Krista hatte mich heute zum Frühstücken eingeladen, natürlich könne ich ihr nicht absagen weshalb ich nun in ihrer kleinen Wohnung im ersten Stock sitze und ihr beim kochen zusehe.

,,Liebes, es tut mir leid. Eigentlich sollten die Brötchen schon hier sein aber Gary...Gary steck im Stau fest." Krista seufzt und sieht mich betrübt an nachdem sie sich zu mir gesellt hat und ihre Hände auf dem Esstisch ineinander kreuzte.

Ich schüttle lächelnd den Kopf, ,,macht doch nichts, ich kann warten. Außerdem haben wir noch vier Stunden Zeit bis zu meinem
Aufnahme Ritual." Sie nickt leicht und lächelt, nach einer halben Stunde klingelt die Tür und sofort rennt Krista los und öffnet diese.

Gary kommt herein, noch immer hat er eine Bandage um den Hals. Als er mich sieht lächelt er und kommt auf mich zu, dann breitet er die Arme aus und sieht mich auffordernd an.

Mit großen Augen sehe ich ihn an, fühle wie ich vor Nervosität anfange zu zittern, er rollt mit den Augen. ,,Na komm kleines, schenkst du mir keine Umarmung? Da bin ich aber sehr traurig.." sagt er gespielt enttäuscht, ich schüttle leicht lachend den Kopf und fühle wie sich meine Augen mit Tränen sammeln.

Dann erhebe ich mich vom Stuhl und laufe direkt in seine Arme, er umschlingt mich und streicht mir über den Kopf mit der Hand. ,,Es tut mir leid Gary, wegen deinem Hals.... es tut mir so so leid."

Und das tut es wirklich, ,,Dem Mondgott sei dank das der Rouge dachte du seist nicht mehr am Leben. Ich-" Gary unterbricht unsere Umarmung und sieht mich etwas böse an ,,Wie oft soll ich es dir noch sagen kleines, du bist nicht schuld! Lass uns doch über etwas anderem reden, das der Rouge entkommen ist nagt noch immer an meinem Ego."

Ich nicke und schaue zu Krista die uns lächelnd ansieht, ,,das Frühstück ist Fertig geehrter Mate."

***

,,Hast du schon davon gehört das Akivas Vater und Mutter, sowie alle anderen aus dem Rudel heute morgen eingetroffen sind?" fragt Gary, ich schüttle den Kopf und beiße von meinem belegten Brötchen ab.

Schnell kaue ich diesen und nehme ein schluck vom Tee, ,,Nein, das wusste ich nicht. Ich habe nur gehört, dass sie kommen würden..." flüstere ich leise, ich muss mental auf das Treffen mit dem Vater meiner Mutter vorbereitet sein.

Ich hoffe nur das ich keine Panikattacke oder des gleichen kriegen werde und werde ich ihn überhaupt unter all den Leuten erkennen?

,,Ach!" Spricht Krista sehr laut aus, ,,Ist doch egal was mit den alten ist, wir konzentrieren uns einfach nur auf deine Aufnahme. Danach wird alles einfacher für dich werden, ich verspreche es dir!"

Ich sehe ihr in die Augen und lächle, sie hat recht, ich sollte mich derzeitig nur auf mein Aufnahme Ritual konzentrieren. Danach werde ich mich um den Mann der sich als Vater meiner Mutter Betitelte kümmern.

Auf einmal hören wir wie dir Tür aufgeschlossen wird und sofort breitet sich ein Lächeln auf dem Gesicht des Mannes vor mir aus. ,,Wo bleibt eigentlich mein kleiner süßer junge?" fragt er gespielt verwirrt, Krista schüttelt lachend ihren Kopf und geht in die Richtung der Eingangstür.

Nach ein paar Minuten kommt sie zurück mit einem breiten jungen Mann mit blonden Haaren und Braunen Augen die denen von Gary stark ähneln. Er hat ein Lächeln auf dem Gesicht und Grübchen sind zu erkennen, ,,Dad, wie oft soll ich es dir denn noch sagen? Ich bin nicht dein kleiner süßer Junge!"

Er seufzt schwer aus und verschränkt die Arme ,,Ich bin dein großer süßer Mann.." sagt er schmollend und schaut traurig.

Ich Kichere leise und fühle plötzlich den Blick von Krista auf mir, ich sehe zu ihr rüber und sie sieht mich erwartungsvoll an. Doch ich schüttle nur den Kopf und lächle schief, sofort verziehen sich ihre Gesichtszüge und sie schaut traurig.

Dann bemerkt mich der Unbekannte ohne Namen und Lächelt breit, er küsst die Wange seiner Mutter und kommt auf mich zu. ,,Hay, ich bin Xavier wie lautet denn dein Name verehrte Dame?" Fragt er und sieht mich grinsend an.

Ich lächle ihn an und Strecke ihm meine Hand aus, ,,Mein Name ist Lavender, freut mich sehr."

Krista lächelt mich sanft an, ,,Ich denke du solltest dich nun vorbereiten, deine Aufnahme beginnt in wenigen Stunden." Meine Augen weiten sich, stimmt, ,,Alles wird gut, alles wird gut." Flüstere ich und verabschiede mich von den dreien.

Wir werden endlich dazugehören, endlich.

______________________

Ihr liebt mich jetzt oder? #War nur ein Traum, Leute ich habe Lavender hochgenommen! Muahahahahahahahhahahhahahhaha

Bạn đang đọc truyện trên: AzTruyen.Top